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Taste the Waste – Wie wird aus einer Fernsehdokumentation ein Kinofilm?

Taste the Waste

Wie wird aus einer Fernsehdokumentation ein Kinofilm? Stimmen aus der Praxis empfängt WDR-Fernsehredakteurin Andrea Ernst

 

„Frisch auf den Müll“, hieß es vor wenigen Jahren, als zum ersten Mal im deutschen Fernsehen darüber berichtet wurde, dass fast die Hälfte der Lebensmittel weggeworfen wird. Das meiste davon landet im Müll, bevor es überhaupt unseren Esstisch erreicht. Fast 15 Millionen Tonnen Lebensmittel werden jedes Jahr allein in Deutschland zum Abfall, weil die Kartoffel einen Riss hat, der Apfel eine Delle oder der Brokkoli einen braunen Fleck – sofort wird die Ware aussortiert. Fast niemand kennt das Ausmaß der Verschwendung und ihre Folgen. Der Journalist Valentin Thurn begann seine Recherchen für den WDR vor über sechs Jahren, um dieses Ausmaß öffentlich zu machen. Aus einer anfangs „kleinen“ wurde ein großes gesellschaftliches Thema. Was bedeutet das für die redaktionelle Arbeit? Wie kann ein brisanter journalistischer Stoff tatsächlich eine ethische Debatte und politisches Handeln auslösen? Was bedeutet die Entwicklung eines Stoffes von der Reportage biStimmen aus der Praxiss zum erfolgreichen Kinofilm?

Anhand von Filmausschnitten berichtet WDR-Redakteurin Andrea Ernst vom journalistischen Wachsen des Themas und seiner nachhaltigen Wirkung: Journalistisches Arbeiten im langen Format - Wie wird aus einer Fernsehdokumentation ein Kinofilm? Redaktionelle Erfahrungen mit dem Film Taste The Waste.

Andrea Ernst war von 2011 bis 2015 Vorsitzende des Journalistinnenbundes und ist seit 2007 stellvertretende Abteilungs- und Redaktionsleiterin für den Bereich Religion und Bildung beim WDR.

Die Fachjournalistik Geschichte und das ZMI freuen sich, im Rahmen der Gesprächsreihe Stimmen aus der Praxis, Andrea Ernst am 08. Dezember 2016 um 18 Uhr c.t. im Philosophikum I, Raum C027 begrüßen zu dürfen. 
Weitere Informationen und den Trailer zu Taste The Waste finden Sie hier.

 

(05.12.2016, Katharina Monaco)