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Matinee: Theater ohne Publikum – Filmvorführung und Matinee unterstützt durch ZMI Sektion 5

Matinee: Theater ohne Publikum – Filmvorführung und Martinee unterstützt durch ZMI Sektion 5

ATW
(c) www.theatre-without-audience.net
In der Filmproduktion der Knudsen & Streuber  Medienmanufaktur zeigt Pawel Kocambasi mit Filmmaterial aus Polen, Berlin, Florida und New York Fragmente aus dem Leben und Denken der großen internationalen Theaterpersönlichkeit Andrzej Tadeusz Wirth (ATW). Die Filmvorführung und das Matinee finden am 11. Juni ab 11:00 Uhr um und auf der Lastenbühne des Festivalzentrums von theater maschine 2015, Bahnhofstraße 83, 35390 Gießen, statt. Im Anschluss an die Filmvorführung gibt es die Möglichkeit, mit Andrzej T. Wirth sowie mit dem Regisseur des Films, Pawel Kocambasi, zu diskutieren.


ATW unterrichtete Drama und Vergleichende Literaturwissenschaft in Harvard, Yale, Oxford, Stanford und New York. In seinen New Yorker Vorlesungen in den Siebzigern führte er Gertrude Stein, Brecht und Witkiewicz als Vordenker des postdramatischen Theaters ein. 1982 kehrte er nach Europa zurück und gründete das legendäre Institut für Angewandte Theaterwissenschaften an der JLU. Das Institut reformierte die Darstellenden Künste. Seitdem hat Wirth keine Hemmungen mehr, sich selbst ATW zu nennen, ein Anagramm von Andrzej Tadeusz Wirth und der von ihm gegründeten Gießener Institution.

Vom Standpunkt seines Theaterinteresses aus gesehen, brachten ihn glückliche Umstände immer zur richtigen Zeit an den richtigen Ort und mit den richtigen Personen in Kontakt: Kantor und Grotowski in Polen, Bertolt Brecht und der Gruppe 47 in Berlin und Robert Wilson in New York. Zu den Schülern von ATW gehörte u.a. René Pollesch, der in seiner Laudatio anlässlich der Verleihung des Theaterpreises  des Internationalen Theaterinstituts (ITI) 2008 an ATW schreibt: „...Theater ist oft wie Schule. Und das war das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft nie: Unterweisung, Zurichtung für irgendwas, was es schon gibt. Ich weiß nicht, wie glücklich die anderen Kommilitonen darüber sind, dass Andrzej Wirth ihr Professor war. Ich jedenfalls will mir gar nicht ausmalen, was ohne ihn aus mir geworden wäre.“

Unterstützt und gefördert wird das Event vom ZMI, dem Grenzgängerprogramm des LitCol, Berlin und der Robert-Bosch-Stiftung.


Weitere Informationen: www.theatre-without-audience.net

 (Urs Bremer, 03.06.2015)