Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Navigation

Artikelaktionen

Bericht: Workshop Data Collection and Visualization of Networks in History and Culture

Katharina Stornig berichtet über den interdisziplinären Workshop Data Collection and Visualization of Networks in History and Culture des ZMI, GCSC und Herder-Instituts

Die Netzwerkforschung erlebt aktuell eine Konjunktur. Diese erfasste in den letzten Jahren auch die Geschichts- und Kulturwissenschaften, welche sich zunehmend mit den Möglichkeiten und Grenzen von zum Beispiel digitalen Netzwerkanalysen und der Visualisierung von Netzwerken auseinandersetzen. Der Begriff des "Netzwerks" erfährt dabei durchaus unterschiedliche Interpretationen und Konnotationen: So wird er in manchen Studien als Quellenbegriff operationalisiert und als Selbstzuschreibung von AkteurInnen betrachtet, die sich explizit als Netzwerk verstanden und beschrieben. Andere Studien wiederum verwenden den Begriff eher metaphorisch, um unterschiedliche (kommunikative) Bezüge zwischen Personen und/oder Institutionen deutlich zu machen.

Die historische Netzwerkforschung im engeren Sinn geht hingegen auf sozialwissenschaftliche Theorien und Methoden zurück. Sie versteht die Netzwerkanalyse als ein Instrument, welches es uns erlaubt, komplexe soziale Beziehungen und Bezüge auf Basis von bestimmten – zum Beispiel aus Textquellen erhobenen und kritisch reflektierten – Daten systematisch zu erfassen und darzustellen. Der erfolgreiche Einsatz der digitalen Netzwerkanalyse erfordert folglich nicht nur ein fundiertes Verständnis von ihrem analytischen Potential in bestimmten Forschungskontexten, sondern auch eine gewisse Vertrautheit mit den einschlägigen Programmen und Medien. Die Vermittlung dieses Wissens sowie die kritische Reflexion auf die Möglichkeiten und Grenzen dieses methodischen Zugriffs aus Sicht der Geschichts- und Kulturwissenschaften standen im Zentrum des Workshops, welcher von Dr. Martin Stark (Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung Aachen), einem Experten und langjährigen Kenner des Feldes der historischen Netzwerkforschung, geleitet wurde. Den gesamten Workshopbericht können Sie auf der Seite der Sektion 4 lesen.

bildworkshopdatacollection2.jpg
Mit Palladio und Venmaker führte Martin Stark (links) Software zur Analyse und Visualisierung von Netzwerken ein. (Foto: Herder-Institut)

Organisiert und durchgeführt wurde der interdisziplinäre Workshop, der am 15. und 16. November 2017 in Gießen und Marburg stattfand, in Kooperation zwischen der ZMI-Sektion 4, dem GCSC und dem Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung in Marburg. Für die Organisation verantwortlich waren Prof. Katharina Stornig (ZMI-Sektion 4/GCSC), Dr. Elke Bauer und Dr. Victoria Harms (jeweils Herder-Institut).

(13.12.2017, Katharina Monaco)