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Info-Broschüre des ZMI erscheint in überarbeiteter neuer Auflage – jetzt online!

Info-Broschüre des ZMI erscheint in überarbeiteter neuer Auflage – jetzt online!

ZMI Info-Broschüre CoverMit neuen Inhalten ist nach dem bewährten „Book-on-Demand“-Konzept die dritte Auflage der ZMI-Informationsbroschüre erschienen. Seit der Erstauflage im April 2014 hat sich im und um das ZMI herum viel getan, wie es bereits auf unseren Internetseiten und bei Facebook kontinuierlich verfolgt werden konnte. So wurde unter Mitwirkung von über 20 Wissenschaftler/-innen der JLU der Forschungsschwerpunkt Literalität und Bildung in der Mediengesellschaft ins Leben gerufen. Mit dem Wintersemester 2015 wurde am ZMI die Ludwig-Börne-Professur eingerichtet, die aktuell für eine Zeit von drei Jahren mit Senior-Professor Claus Leggewie besetzt ist. Das von der Volkswagen-Stiftung mit 236.000 Euro geförderte Projekt Eristische Literalität wurde erfolgreich abgeschlossen. So wie auch das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte und in Kooperation mit dem Gießener Institut für Soziologie durchgeführte Projekt migr@com: Grenzen überwinden - Nähe erzeugen: Digitales Miteinander in der Migrationsgesellschaft und dessen Teilprojekt Soziologie to go - Lernen mit dem Smartphone (Fördersumme: 67.000 Euro). Außerdem gab es wieder eine Vielzahl an Veranstaltungen mit innovativen Formaten statt, um Wissenschaft und Forschung öffentlich zu positionieren. Im Mai 2016 fand im ZMI ein Leitungswechsel statt: Prof. Katrin Lehnen löste Prof. Henning Lobin als Geschäftsführende Direktorin ab, stellvertretende Direktorin wurde Prof. Dorothée de Nève. 

Nähere Informationen zu diesen Themen sowie viele weitere Neuigkeiten hielten Einzug in die neue Informationsbroschüre, die sich das ZMI freut, hier zu präsentieren. Ein Blick in die Broschüre lohnt sich!

(22.02.2017, Katharina Monaco)

Writing Symposium 2017 – Supporting L2 Writing in Higher Education und GAL Research School

Writing Symposium 2017 – Supporting L2 Writing in Higher Education und GAL Research School

Prof. Susanne Göpferich (Sektion 3 „Educational Linguistics“) und das ZfbK veranstalten in Kooperation mit dem ZMI am 6. und 7. April 2017 das Writing Symposium 2017, das ein vielfältiges Programm mit 25 Vorträgen, zwei Workshops und Keynote Lectures bietet.

 

Unmittelbar davor, vom 03. bis 05. April, findet die GAL Research School zu „Prozessorientierten Forschungs-methoden in der Translationswissenschaft und L2-Schreibforschung“ für Nachwuchswissen-schaftler/-innen statt.

Lesen Sie weitere Informationen zu beiden Events auf der Seite von Sektion 3 Educational Linguistics.

(22.02.2017, Ann-Marie Riesner)

„Durchbruch für die Wissenschaft“: Henning Lobin zur „Reform des Urheberrechts“

„Durchbruch für die Wissenschaft“: Henning Lobin zur „Reform des Urheberrechts“

In seinem Blog „Die Engelbart-Galaxis Digitale Welten jenseits der Schriftkultur“ berichtet Henning Lobin über das kürzlich erschienene „Gesetz zur Angleichung des Urheberrecht an die aktuellen Erfordernisse der Wissensgesellschaft“. Beim ersten Lesen mag der Titel des Gesetzes nicht sehr aufschlussreich klingen. Henning Lobin erklärt aber sehr anschaulich, welche neuen Möglichkeiten sich aus dem Gesetz für die beispielsweise linguistische Forschung ergeben: Vor allem der neue Paragraph 60d erlaubt es, Online-Textkorpora zusammenzustellen und systematisch zu Forschungszwecken auszuwerten und auch in den resultierenden Publikationen zu vervielfältigen. Damit wird einer Problematik begegnet, mit der sich vor allem Linguisten konfrontiert sahen, die Textkorpora aus Online-Foren, wissenschaftlichen Blogs und ähnlichen Formaten zusammenstellten. Bisher behinderten die Urheberrechte an solchen Textbeiträgen häufig die Forschung: Das Material war zwar im Netz frei zugänglich, durfte aber nicht vervielfältigt werden. Sollten in einem wissenschaftlichen Projekt Online-Inhalte zitiert oder ausgewertet werden, mussten sämtliche Autoren um die Erlaubnis gebeten werden. Textkorpora mussten nach Ende von Forschungsprojekten außerdem wieder gelöscht werden.

Wie Lobin sehr begrüßt, dürfen Blog-Beiträge nun für Forschungszwecke gespeichert und genutzt und anderen Wissenschaftlern in aufbereiteter Form nach Anmeldung verfügbar gemacht werden. Gerade für Forschung, wie Lobin sie betreibt und im Umfeld des Projekts „Interactive Science“ auch am ZMI geführt hat, ist die Arbeit mit Korpora aus wissenschaftlichen Blogs von höchster Wichtigkeit.

Des weiteren warnt Lobin davor, das neue Gesetz gemeinsam mit anderen neuen Gesetzen zu Urheberschaft und wissenschaftlicher Publikation rundheraus als Bedrohung der Freiheit des Publizierens zu erklären, wie bereits einige Initiativen es getan haben. Stattdessen sei mit dem neuen „Gesetz zur Angleichung des Urheberrecht an die aktuellen Erfordernisse der Wissensgesellschaft“ die Auseinandersetzung mit der Thematik erst losgetreten worden, und damit die Urheberrechte endlich in eine Richtung angeglichen, die die Erforschung wissenschaftlicher Online Textkorpora ermöglicht.

Zu Henning Lobins Blogeintrag gelangen Sie hier.

(16.02.2017, Ann-Marie Riesner)

„Praxis Europa“

„Praxis Europa“

Um die (Neu-)Erfindung Europas drehten sich am Wochenende vom 10.-12. Februar 2017 die Thementage des Schauspiel Frankfurt. In den letzten Jahren wurde die Frage, ob Europa neu erfunden werden müsste, bereits von zahlreichen Aktivisten, Denkern, Politikern und Ökonomen formuliert und mit Ja beantwortet. Was sich aber im Ringen um Ideen um das zukünftige Europa zeigt: Es scheint die Praxis eines europäischen Miteinanders zu geben. Nicht von ungefähr heißt die neue pro-europäische Initiative von Ludwig-Börne-Professor Claus Leggewie und Roman Léandre Schmidt Praxis Europa. Am 11. Februar stellte sich das Netzwerk in Frankfurt/Main erstmals der Öffentlichkeit vor, um gemeinsam mit Dr. Mischa Gabowitsch, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Einstein-Forum in Potsdam und Felix Koch, Managing Director des Londoner Start-ups C Space sowie Interessierten über die Zukunft Europas zu diskutieren.

Auf ihrer Homepage stellt die Initiative dar wer sie sind und was sie wollen: Denn Europa ist ja längst da. Hier. Und auch dort. Wir alle machen es jeden Tag. Es prägt, ob bewusst oder nicht, unsere Biografien, beeinflusst längst, was wir für möglich und was für gerecht halten und mit wem wir uns vergleichen. Aber wir machen uns das nicht immer deutlich genug. An dieser Erkenntnis wollen wir mit Praxis Europa ansetzen, um unser Europadenken auf die Höhe der realen Europäisierung zu bringen und dadurch wiederzubeleben.“ (Praxis Europa)

Praxis Europa ist ein Zusammenschluss von Menschen aus den Wissenschaften, der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft, Verwaltungen und dem Kulturbetrieb, die gemeinsam über ein demokratisches, gerechtes und zukunftsfähiges Europa nachdenken und dessen drohenden Zerfall aufhalten wollen. Die Initiative ist kein politisches Aktionsbündnis, sondern versteht sich als Europa-Salon und Ideenschmiede. Deren Arbeit findet an verschiedenen europäischen Orten statt, deren Ideen innerhalb des Netzwerks ausgetauscht werden und dadurch ein Denk-Raum für Europa entstehen kann. Thematisch gebündelt sollen Zukunftsideen entstehen, die aus der alltäglichen Berufspraxis der Mitglieder entwickelt werden.
Weitere Informationen zu Praxis Europa finden Sie hier.

  • Berichtet wurde über die Initiative am 12. Februar in einem Beitrag der ARD-Sendung ttt - titel thesen temperamente "Wie kann Europa dem Populismus trotzen?“. Den Ausschnitt aus der Sendung finden Sie hier.
  • Im Radiointerview mit hr2 vom 7. Februar spricht Prof. Claus Leggewie ebenfalls über Praxis Europa. Der Beitrag kann hier nachgehört werden.
  • Im Interview mit Bernd Ludermann in Welt ∙ Sichten – Magazin für Globale Entwicklung und Ökumenische Zusammenarbeit äußert sich Claus Leggewie zur Europäischen Union, Demokratie und globale Zusammenarbeit sowie die Bedrohung des autoritären Nationalismus. Hier finden Sie das gesamte Interview.

(13.02.2017, Katharina Monaco)

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