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Artikelaktionen

ZMI geförderte Performing-Arts Projekte

Kunstförderung

Seit Jahren fördert das ZMI diverse Kunstprojekte. Gerade die Sektion 5 „Kunst und Medien“ steht dabei in direktem Kontakt zu den Studierenden der „Angewandten Theaterwissenschaft“, die regelmäßig verschiedene Events organisieren. Seit 2012 findet jährlich bzw. alle zwei Jahre das Diskursfestival statt, das Künstlern aus aller Welt und allen Kunstbereichen eine Plattform bietet, ihre Arbeiten zu präsentieren und in Kritikgesprächen zur Diskussion zu stellen. Das Künstlerkollektiv Kleine Terror Akte, bestehend aus Studierenden der Angewandten Theaterwissenschaft, betrachtete sich als fiktionale Filmguerilla. Mittels kleiner Terrorakte und in Interaktion mit den Zuschauer/Innenen wurden die Konfigurationen und Strukturen des öffentlichen Raums betrachtet und der soziale Code der Stadt gehackt und offengelegt. Im Jahr 2012 erhielt die Installation Breaking News auf der B3-Biennale in der Kategorie "Nicht-lineares Erzählen" den Nachwuchspreis BEN. 

In diesem Bereich werden alle Informationen zu bereits abgeschlossenen sowie alle News zu aktuellen Events gebündelt aufbereitet.

 

Aktuell

Aktuelles Kollektion

If you lived here

Performative Soundinstallation des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft: "If you lived here / Wenn Sie hier leben würden - Monologe für einen leeren Raum"

Die performative Soundinstallation "If you lived here / Wenn Sie hier leben würden - Monologe für einen leeren Raum" ist am 25. und 26. November im Institut für Angewandte Theaterwissenschaft  (ATW) der JLU Gießen, Probebühne 1, zu sehen. Stündlich von 16 bis 22 Uhr, jeweils für 5 Zuschauer pro Vorstellung, wird das 45 minütige Stück zu erleben sein.
Wo auch immer Objekte und Körper als Kunstwerke präsentiert werden, sind institutionelle Strukturen und politische Mechanismen mit am Werk. "Wenn Sie hier leben würden" - eine vom ZMI geförderte und vom Institut für Theaterwissenschaft in Koproduktion mit dem Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt entwickelte Installation, untersucht die soziale und kulturelle Konstitution von Ausstellungs- und Theaterräumen.
Tamara Antonijevic, Johanna Herschel, Robert Läßig (alle ATW Gießen), Malgorzata Wdowik (Theaterakademie Warschau) und Nora Neuhaus (Städelschule Frankfurt) versuchen mit ihrer Installation herauszufinden welche Art von Performance entsteht, wenn ein Raum sich selbst spielt.
Bis zu fünf Zuschauerinnen und Zuschauer bzw. Besucherinnen und Besucher generieren über ihre eigene Teilnahme, dem Umherlaufen im Raum ihre/seine eigene Erzählung. Der vollkommen weiße Raum ist in einer Blackbox installiert, in dem verschiedene Sound- und Textsphären betreten und über Kopfhörer sowie mp3-Player hörbar gemacht werden können.
Wie bestimmen Erwartung und Wissen, wie Rahmen, Kontext und Raum unsere Erfahrung und die Produktion des künstlerischen Werts? Wie verhalten sich Besucherinnen und Besucher zu diesen Systemen, wenn kein Objekt und kein Körper vorhanden sind?
Die Installation wurde am 15. September im Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt uraufgeführt und bis zum 18. September dort präsentiert.

Ordnung - Ein theatraler Essay

"ORDNUNG" – Ein theatraler Essay

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Grafik: Maren Wiese

Im Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt) wird das Leben geordnet. Gesa Bering und Stephan Dorn setzen sich in ihrem theatralen Essay mit der Frage nach einer ganzheitlichen Ordnung auseinander.

Ist es möglich, die Welt zu archivieren? Komplett und lückenlos? Kann man die gesamte Geschichte - nicht nur den Teil, den Gewinner geschrieben haben - vollumfassend nacherzählen? Sämtliche Phänomene, Ideologien, Philosophien, Religionen, alle Dinge, Wissenschaften und Künste zwischen zwei Buchdeckeln vollständig und endgültig bändigen? Alle Menschen, die gesamte Tier- und Pflanzenwelt?

Geht das?

- Ja.

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Grafik: Maren Wiese

Stephan Dorn hat genau dies getan. Sein Lebenswerk, das Buch "Ordnung", ist perfekt. Es ist Lexikon, Ratgeber, Gebrauchsanweisung. Die Welt ist hiermit erklärt.

Fast.

Nur ein guter letzter Satz fehlt noch und natürlich ein Punkt.  Die Zuschauer sind herzlich dazu eingeladen diesem Punkt beizuwohnen.

Konzept, Regie, Performance und Text sind von Gesa Bering und Stephan Dorn entwickelt worden. Verantwortlich für die  Ausstattung ist Annatina Huwiler, für die technische Gestaltung Jost von Harleßem und für die Grafik und Animation Maren Wiese.

Zu sehen sein wird der theatrale Essay im Künstlerhaus Mousonturm am 17. und 18. November jeweils um 18:30 Uhr.

Gefördert wurde das Projekt vom Institut für Angewandte Theaterwissenschaft (JLU Gießen) in Kooperation mit dem Künstlerhaus Mousonturm und der Hessischen Theaterakademie (HTA) sowie dem ZMI, dem Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, dem Kulturamt der Stadt Gießen und der Gießener Hochschulgesellschaft.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Lost on the highest peak

"lost on the highest peak" - interaktive Klanginstallation

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Foto: Katharina Speckmann

Am 29. und 30. Oktober kann in die Klangwelten von David Rittershaus im studioNAXOS, Frankfurt, eingetaucht werden. In seinen Klanglandschaften gerät die Natur in Bewegung, sie fließt, bröckelt, rauscht, weht oder brennt - zumindest akustisch. "lost on the highest peak", eine interaktive Klanginstallation, entstand in Kooperation mit studioNAXOS, dem Künstlerhaus Mousonturm und der Hessischen Theaterakademie (HTA). Gefördert wurde das Projekt des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft der JLU vom ZMI und dem Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main.
Nahezu alles, was wir hören, bleibt unsichtbar. Ob und wie sich klanglich etwas bewegt, hängt dabei von den Besuchern ab. Schaukeln hängen einladend in den Weiten der Naxoshalle und das schwungvolle Treiben wird auf Klänge übertragen. In gemeinsamer Bewegung öffnet sich der Raum für ein mythisches Fest und für die Erinnerung an eine irrende Suche nach einem verlorenen Grund.
"lost on the highest peak" ist eine Installation, die aus acht Schaukeln besteht, die in einem großen und hohen Raum an der Decke angebracht sind und von den BesucherInnen benutzt werden. Die Schaukeln sind alle mit mehreren Sensoren bestückt, die über einen Computer Klangerzeugung und Klangmodulation steuern. Die Bewegung der BesucherInnen auf den Schaukeln wirkt sich also unmittelbar auf die Klanggestaltung der Installation aus und die direkte Verbindung von Bewegung und Klang ist für die BesucherInnen erfahrbar. So entsteht im Raum durch die BesucherInnen eine Gesamtkompostion aus den einzelnen Klängen jeder Schaukel. Zusammen mit der räumlichen Anordnung und der Lichtgestaltung ergibt sich eine starke Atmosphäre in die die BesucherInnen eintauchen können. 
Das Interesse der Arbeit gilt dem Zusammenspiel von Körper und Technologie und der Erfahrung von Klang im interaktiven Format. Die BesucherInnen werden so auch zu Protagonisten in einer klanglichen Spurensuche, die sich um das Schaukelfest der Antike "Aiora" und den damit verbundenen Mythos um Erigone und Ikarios dreht. Der Sage nach war es ein Sühnefest für Erigone und ihren Vater Ikarios. Erigone war auf der Suche nach dem unbegrabenen Leichnam ihres ermordeten Vaters lange umhergeirrt. Als sie ihn schließlich gefunden und begraben hatte, erhängte sie sich in ihrer Verzweiflung an einem Baum.
Das Konzept, die Elektronik und Programmierung wurde von David Rittershaus entwickelt, die Installation und das Sounddesign zusammen mit Katharina Speckmann. Für die technische Leitung ist Hanke Wilsmann, die Musik Figen Aksoy, das Licht Hendrik Borowski und die Grafik Ajda Tomazin verantwortlich.  

Weitere Informationen finden Sie hier und hier.

* pay as you wish. Keine Reservierung erforderlich.

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