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Abschlusstagung des GeoBib-Projekts

Texte, Karten und Erschließungsmethoden — Forscherinnen und Forscher eröffneten Neue Perspektiven auf frühe Holocaust- und Lagerliteratur


GeoBibDas ZMI, die Arbeitsstelle Holocaustliteratur der JLU und das Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung Marburg luden zur Abschlusstagung des GeoBib-Projekts Georeferenzierte Online-Bibliographie früher Holocaust- und Lagerliteratur ein.

Im Rahmen der Tagung Neue Perspektiven auf frühe Holocaust- und Lagerliteratur: Texte, Karten und Erschließungsmethoden haben zahlreiche Wissenschaftler-/innen von unterschiedlichen Forschungseinrichtungen Ergebnisse aus den dreijährigen Forschungsarbeiten im GeoBib-Projekt vorgestellt. Besonderes Augenmerk lag auf der Erfassung, Katalogisierung und geographischen Verortung früher Lager- und Holocaustliteratur. Die literarischen Werke wurden auf der Internetseite www.geobib.info wie bei einem virtuellen Atlas auf Landkarten vermerkt und konnten direkt in der Kartenansicht geöffnet werden. Alle am Thema Interessierten waren herzlich dazu eingeladen, an der Tagung teilzunehmen, den Vorträgen beizuwohnen und im Anschluss mitzudiskutieren. Stattgefunden hat die Tagung am 4. und 5. Mai im Senatssaal der JLU.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit über einer Million Euro geförderte GeoBib-Projekt erfasste seit 2012 frühe Texte der deutsch- und polnischsprachigen Holocaust- und Lagerliteratur der Jahre 1933 bis 1949 bibliographisch in einer Online-Datenbank. Die Datenbankeinträge enthielten biographische Informationen sowie den Entstehungshintergrund zu diesen Werken und sind um einen virtuellen Atlas ergänzt. Auf diese Weise eröffnet das Projekt einen neuen Zugang zur Erforschung und der Nutzung der Holocaust- und Lagerliteratur.

„Geographische, personenbezogene und inhaltliche Informationen zu den Texten werden genutzt, um bislang nicht erkennbare Zusammenhänge in der Überlieferung sichtbar zu machen. Verfahren der Computerlinguistik, der Texttechnologie und der Geoinformatik werden dafür miteinander verbunden und weiterentwickelt.“ (Prof. Henning Lobin, Direktor des ZMI und Sprecher des Projekts GeoBib)

Im Rahmen der Tagung fand am Dienstag, den 5. Mai am Abend eine Lesung aus Werken der Holocaust- und Lagerliteratur statt. Vorgelesen hat die schweizerisch-deutsche Schauspielerin Patricia Litten.

 

Programm der Abschlusstagung

 

 

Kontakt:

Dr. Vera Ermakova

Wissenschaftliche Koordinatorin im BMBF/E-Humanities-Projekt GeoBib

 


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