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Artikelaktionen

Sektion 3 Educational Linguistics

Sek3

 

Unter Educational Linguistics werden Forschungs- und Lehraktivitäten zusammengefasst, die sich auf die wechselseitige Verbindung von sprachwissenschaftlichen Fragestellungen, Konzepten und Modellen mit der Beschreibung und Analyse von Spracherwerbs- und Sprachvermittlungsprozessen beziehen. In der Sektion Educational Linguistics arbeiten Anglisten, Germanisten, Romanisten, Slavisten und Turkologen mit Linguisten und Didaktikern aus allen Philologien intensiv zusammen. Drei besondere Schwerpunkte bilden die folgenden Forschungsfelder:

    • sprachpolitisch und fremdsprachendidaktisch relevante Fragestellungen, die für Mehrsprachigkeitskonzepte und die Identitätsstiftung durch Sprache relevant sind;
    • die Nutzung digitaler Medien, korpus- und computerlinguistischer Technologien für die Sprachanalyse und das Fremdsprachenlehren und -lernen;
    • die Beschreibung und Analyse des Spracherwerbs im Allgemeinen (unter besonderer Berücksichtigung der medialen Ausdifferenzierung nach Mündlichkeit und Schriftlichkeit) und der Sprache im Unterricht im Besonderen.

Aktivitäten

Archiv

Wie schreibt man einen Duden?

Wie schreibt man einen Duden?

Vortrag von Prof. Mathilde Hennig in der Reihe des Forschungsverbundes Educational Linguistics zum schwierigen Verhältnis zwischen sprachlicher Präskription und Deskription am Beispiel des Wörterbuchs der sprachlichen Zweifelsfälle

Bereits seit fünfzig Jahren gibt es das Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle. Die Grundlage für diesen Sprachratgeber bilden mehrere Hunderttausend Anfragen an die Duden-Sprachberatung. Über die Auskunftsfunktion hinaus ist er als lexikographische Sammlung sprachlicher Zweifelsfälle ein Fundstück für die Forschung, die sich mit grammatischer, orthografischer und stilistischer Variation beschäftigt. Prof. Mathilde Hennig (ZMI-Sektion 3) durfte sich der spannenden Aufgabe annehmen, den Dudenband 9 als Herausgeberin und Autorin im Bereich Grammatik mitzugestalten. In ihrem Vortrag berichtet sie über die Ziele und die Schwierigkeiten, die auftauchen, wenn man ein Duden-Wörterbuch schreibt. Wie gelingt es, den Spagat zwischen Präskriptionsbedürfnis der Nutzer und wissenschaftlicher Fundiertheit der Angaben und Erläuterungen zusammen zu bringen? Auf Basis des Dudenkorpus, der 4 Milliarden Wortformen umfasst, wurden typische Zweifelsfälle der deutschen Sprache analysiert. Mit verständlichen Erklärungen, Systematisierungen und Übersichtsartikeln hält das Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle sowohl Diskussionen linguistischer Fachfragen als auch Empfehlungen für den Nutzer bereit.

Prof. Mathilde Hennig studierte Deutsch als Fremdsprache, Anglistik und Russistik in Leipzig. Ihre Habilitation an der Universität Kassel verfasste sie zum Thema „Grammatik der gesprochenen Sprache in Geschichte und Gegenwart“. Seit 2009 hat sie die Professur für Deutsche Sprachwissenschaft mit den Schwerpunkten Sprachtheorie und Sprachbeschreibung an der JLU inne.

Der Vortrag von Mathilde Hennig  ist der letzte Teil der Vorlesungsreihe des Forschungsverbundes Educational Linguistics im Sommersemester 2017. Er findet am Dienstag, 27. Juni 2017, um 18 Uhr c.t. im Philosophikum I, Hörsaal A5 der JLU Gießen, statt. Weitere Informationen finden Sie hier.

(22.06.2017, Katharina Monaco)

Zwischen Zuckerguss und simulierten Welten – Digitales Fremdsprachenlernen in Zeiten von Gamification, Serious Games und Commercial Off-The-Shelf Games Vortrag von Prof. Torben Schmidt in der Reihe des Forschungsverbundes Educational Linguistics Digita

Zwischen Zuckerguss und simulierten Welten – Digitales Fremdsprachenlernen in Zeiten von Gamification, Serious Games und Commercial Off-The-Shelf Games

Vortrag von Prof. Torben Schmidt in der Reihe des Forschungsverbundes Educational Linguistics 

Digitale Spiele erfreuen sich nicht nur als Unterhaltungsmedien großer Beliebtheit. Auch im Bereich des Lernens werden zunehmend spielerisch orientierte Produkte entwickelt. Dies trifft besonders auf den Bereich des Fremdsprachenlernens und hier speziell auf den Bereich des Mobile-Assisted Language Learning zu. Mit dieser spannenden Thematik beschäftigt sich Prof. Torben Schmidt in seinem Vortrag am Dienstag, 13.6.2017.

Welche Zugänge und Mechaniken werden genutzt, um diese Lernprogramme zu entwickeln und was bringen diese Ansätze für das Fremdsprachenlernen? Torben Schmidt stellt Möglichkeiten und Grenzen digitaler und spielerisch orientierter Zugänge für das Erlernen von Fremdsprachen vor. Ein Prüfkatalog zur Evaluation von spielerisch orientierten Sprachlernprogrammen steht im Zentrum des Vortrags sowie die Diskussion ausgewählter Analyseergebnisse von Fremdsprachenlernprogrammen. Nicht zuletzt gibt Torben Schmidt Einblicke in die eigene App-Entwicklungspraxis und stellt zwei Prototypen vor.

Prof. Torben Schmidt ist Professor für Didaktik des Englischen am Institute of English Studies an der Leuphana Universität Lüneburg. Seine Forschungsinteressen liegen unter anderem im Bereich der empirischen Schul- und Unterrichtsforschung und dem Fremdsprachenlernen mit digitalen Kommunikations- und Distributionsmedien (Schwerpunkt Web 2.0 und Mündlichkeitsförderung). Von 2008 - 2011 war er Habilitationsstipendiat am ZMI im Rahmen des LOEWE-Projektverbunds Kulturtechniken und ihre Medialisierung an der JLU. Dann folgte der Ruf auf eine Professur an die Leuphana Universität Lüneburg.

Der Vortrag von Torben Schmidt ist Teil der Vorlesungsreihe des Forschungsverbundes Educational Linguistics im Sommersemester 2017. Der Vortrag findet am 13.06.2017 um 18 Uhr c.t. im Philosophikum I, Hörsaal A5 der JLU Gießen, statt. Informationen zum letzten der drei Vorträge der Reihe finden Sie hier.

(07.06.2017, Katharina Monaco)

Talk to teach? Wie verändert sich die Lehrersprache von der Grundschule bis zur Oberstufe?

Talk to teach? Wie verändert sich die Lehrersprache von der Grundschule bis zur Oberstufe?

Vortrag von Katrin Kleinschmidt in der Reihe des Forschungsverbundes Educational Linguistics

Programm EL SoSe17Welche Merkmale muss die Unterrichtssprache haben, damit SchülerInnen erfolgreich am Unterrichtsdiskurs teilnehmen können? Katrin Kleinschmidt diskutiert in ihrem Vortrag ihre These, dass allen Konzepten zu Unterrichtssprache Strukturen und Ausdrucksformen der konzeptionellen Schriftlichkeit zugrunde liegen. In den Blickpunkt rückt sie dabei, wie sich die an die SchülerInnen gerichtete Sprache von der Grundschule über die Unter- und Mittelstufe bis hin zur Oberstufe des Gymnasiums verändert und dabei tendenziell immer mehr zu einer konzeptionellen Schriftlichkeit hinführt. Welche interaktionalen Stützmechanismen setzen Lehrpersonen ein, die der Förderung dieser konzeptionellen Schriftlichkeit dienen? Welche Einflussfaktoren wirken sich positiv auf den Erwerb der Unterrichtssprache durch die SchülerInnen aus?  Diese und weitere Fragen sollen im Anschluss diskutiert werden.

Der Vortrag von Katrin Kleinschmidt bildet den Auftakt der Vorlesungsreihe des Forschungsverbundes Educational Linguistics im Sommersemester 2017. Er findet am Dienstag, 23. Mai 2017 um 18 Uhr c.t. im Philosophikum, Hörsaal A5 der JLU Gießen statt. Informationen zu den beiden folgenden Vorträgen finden Sie hier.

(18.05.2017, Katharina Monaco)

Neuerscheinungen

Archiv der Sektionsveranstaltungen 2009 - 2013

 

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