Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Artikelaktionen

Archiv

Wie schreibt man einen Duden?

Wie schreibt man einen Duden?

Vortrag von Prof. Mathilde Hennig in der Reihe des Forschungsverbundes Educational Linguistics zum schwierigen Verhältnis zwischen sprachlicher Präskription und Deskription am Beispiel des Wörterbuchs der sprachlichen Zweifelsfälle

Bereits seit fünfzig Jahren gibt es das Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle. Die Grundlage für diesen Sprachratgeber bilden mehrere Hunderttausend Anfragen an die Duden-Sprachberatung. Über die Auskunftsfunktion hinaus ist er als lexikographische Sammlung sprachlicher Zweifelsfälle ein Fundstück für die Forschung, die sich mit grammatischer, orthografischer und stilistischer Variation beschäftigt. Prof. Mathilde Hennig (ZMI-Sektion 3) durfte sich der spannenden Aufgabe annehmen, den Dudenband 9 als Herausgeberin und Autorin im Bereich Grammatik mitzugestalten. In ihrem Vortrag berichtet sie über die Ziele und die Schwierigkeiten, die auftauchen, wenn man ein Duden-Wörterbuch schreibt. Wie gelingt es, den Spagat zwischen Präskriptionsbedürfnis der Nutzer und wissenschaftlicher Fundiertheit der Angaben und Erläuterungen zusammen zu bringen? Auf Basis des Dudenkorpus, der 4 Milliarden Wortformen umfasst, wurden typische Zweifelsfälle der deutschen Sprache analysiert. Mit verständlichen Erklärungen, Systematisierungen und Übersichtsartikeln hält das Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle sowohl Diskussionen linguistischer Fachfragen als auch Empfehlungen für den Nutzer bereit.

Prof. Mathilde Hennig studierte Deutsch als Fremdsprache, Anglistik und Russistik in Leipzig. Ihre Habilitation an der Universität Kassel verfasste sie zum Thema „Grammatik der gesprochenen Sprache in Geschichte und Gegenwart“. Seit 2009 hat sie die Professur für Deutsche Sprachwissenschaft mit den Schwerpunkten Sprachtheorie und Sprachbeschreibung an der JLU inne.

Der Vortrag von Mathilde Hennig  ist der letzte Teil der Vorlesungsreihe des Forschungsverbundes Educational Linguistics im Sommersemester 2017. Er findet am Dienstag, 27. Juni 2017, um 18 Uhr c.t. im Philosophikum I, Hörsaal A5 der JLU Gießen, statt. Weitere Informationen finden Sie hier.

(22.06.2017, Katharina Monaco)

Zwischen Zuckerguss und simulierten Welten – Digitales Fremdsprachenlernen in Zeiten von Gamification, Serious Games und Commercial Off-The-Shelf Games Vortrag von Prof. Torben Schmidt in der Reihe des Forschungsverbundes Educational Linguistics Digita

Zwischen Zuckerguss und simulierten Welten – Digitales Fremdsprachenlernen in Zeiten von Gamification, Serious Games und Commercial Off-The-Shelf Games

Vortrag von Prof. Torben Schmidt in der Reihe des Forschungsverbundes Educational Linguistics 

Digitale Spiele erfreuen sich nicht nur als Unterhaltungsmedien großer Beliebtheit. Auch im Bereich des Lernens werden zunehmend spielerisch orientierte Produkte entwickelt. Dies trifft besonders auf den Bereich des Fremdsprachenlernens und hier speziell auf den Bereich des Mobile-Assisted Language Learning zu. Mit dieser spannenden Thematik beschäftigt sich Prof. Torben Schmidt in seinem Vortrag am Dienstag, 13.6.2017.

Welche Zugänge und Mechaniken werden genutzt, um diese Lernprogramme zu entwickeln und was bringen diese Ansätze für das Fremdsprachenlernen? Torben Schmidt stellt Möglichkeiten und Grenzen digitaler und spielerisch orientierter Zugänge für das Erlernen von Fremdsprachen vor. Ein Prüfkatalog zur Evaluation von spielerisch orientierten Sprachlernprogrammen steht im Zentrum des Vortrags sowie die Diskussion ausgewählter Analyseergebnisse von Fremdsprachenlernprogrammen. Nicht zuletzt gibt Torben Schmidt Einblicke in die eigene App-Entwicklungspraxis und stellt zwei Prototypen vor.

Prof. Torben Schmidt ist Professor für Didaktik des Englischen am Institute of English Studies an der Leuphana Universität Lüneburg. Seine Forschungsinteressen liegen unter anderem im Bereich der empirischen Schul- und Unterrichtsforschung und dem Fremdsprachenlernen mit digitalen Kommunikations- und Distributionsmedien (Schwerpunkt Web 2.0 und Mündlichkeitsförderung). Von 2008 - 2011 war er Habilitationsstipendiat am ZMI im Rahmen des LOEWE-Projektverbunds Kulturtechniken und ihre Medialisierung an der JLU. Dann folgte der Ruf auf eine Professur an die Leuphana Universität Lüneburg.

Der Vortrag von Torben Schmidt ist Teil der Vorlesungsreihe des Forschungsverbundes Educational Linguistics im Sommersemester 2017. Der Vortrag findet am 13.06.2017 um 18 Uhr c.t. im Philosophikum I, Hörsaal A5 der JLU Gießen, statt. Informationen zum letzten der drei Vorträge der Reihe finden Sie hier.

(07.06.2017, Katharina Monaco)

Talk to teach? Wie verändert sich die Lehrersprache von der Grundschule bis zur Oberstufe?

Talk to teach? Wie verändert sich die Lehrersprache von der Grundschule bis zur Oberstufe?

Vortrag von Katrin Kleinschmidt in der Reihe des Forschungsverbundes Educational Linguistics

Programm EL SoSe17Welche Merkmale muss die Unterrichtssprache haben, damit SchülerInnen erfolgreich am Unterrichtsdiskurs teilnehmen können? Katrin Kleinschmidt diskutiert in ihrem Vortrag ihre These, dass allen Konzepten zu Unterrichtssprache Strukturen und Ausdrucksformen der konzeptionellen Schriftlichkeit zugrunde liegen. In den Blickpunkt rückt sie dabei, wie sich die an die SchülerInnen gerichtete Sprache von der Grundschule über die Unter- und Mittelstufe bis hin zur Oberstufe des Gymnasiums verändert und dabei tendenziell immer mehr zu einer konzeptionellen Schriftlichkeit hinführt. Welche interaktionalen Stützmechanismen setzen Lehrpersonen ein, die der Förderung dieser konzeptionellen Schriftlichkeit dienen? Welche Einflussfaktoren wirken sich positiv auf den Erwerb der Unterrichtssprache durch die SchülerInnen aus?  Diese und weitere Fragen sollen im Anschluss diskutiert werden.

Der Vortrag von Katrin Kleinschmidt bildet den Auftakt der Vorlesungsreihe des Forschungsverbundes Educational Linguistics im Sommersemester 2017. Er findet am Dienstag, 23. Mai 2017 um 18 Uhr c.t. im Philosophikum, Hörsaal A5 der JLU Gießen statt. Informationen zu den beiden folgenden Vorträgen finden Sie hier.

(18.05.2017, Katharina Monaco)

Vortragsreihe des Forschungsverbundes Educational Linguistics im Sommersemester 2017

Vortragsreihe des Forschungsverbundes Educational Linguistics im Sommersemester 2017

Programm EL SoSe17Der Forschungsverbund Educational Linguistics hält auch in diesem Semester  wieder drei spannende Vorträge bereit, die zum Nachdenken und Diskutieren über sprachwissenschaftliche Fragestellungen einladen. Am 23.5.2017 stellt Katrin Kleinschmidt (Universität zu Köln) die Frage „Talk to teach? - Wie verändert sich die Lehrersprache von der Grundschule bis zur Oberstufe?“. Am 13.6.2017 beschäftigt sich Prof. Torben Schmidt (Leuphana Universität Lüneburg) mit Digitalem Fremdsprachenlernen und Spielen in seinem Vortrag „Zwischen Zuckerguss und simulierten Welten – Digitales Fremdsprachenlernen in Zeiten von Gamification, Serious Games und Commercial Off-The-Shelf Games“. Den Abschluss bildet der Vortrag von Prof. Mathilde Hennig (Justus-Liebig-Universität Gießen) am 27.6.2017, die sich mit dem Schreiben eines Wörterbuches auseinandersetzt: „Wie schreibt man einen Duden? Das 'Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle' zwischen Präskription und Deskription.“
Die Vorträge finden jeweils Dienstags um 18 Uhr c.t. im Philosophikum I, Hörsaal A5 statt. Weitere Informationen sowie Abstracts zu den Vorträgen von Katrin Kleinschmidt und Prof. Mathilde Hennig finden Sie hier.

(18.04.2017, Katharina Monaco)

38. ICAME-Jahreskonferenz mit starker Beteiligung der Sektion 3

38. ICAME-Jahreskonferenz mit starker Beteiligung der Sektion 3


An der diesjährigen Konferenz des International Computer Archive of Modern and Medieval English (ICAME) werden aus der Giessener Anglistik sieben Wissenschaftler teilnehmen. Prof. Mukherjee (Sektion 3 Educational Linguistics) wird auf der Konferenz seine Amtszeit als ICAME-Vorstandsvorsitzender beenden. Zudem richtet Dr. Tobias Bernaisch einen Workshop zum Thema Genderlectal differentiation in the Outer and Expanding Circles? Corpus-linguistic explorations aus. Außerdem an der Konferenz beteiligt sind Prof. Magnus Huber und Dr. Sandra Götz (beide Mitglieder der Sektion 3 Educational Linguistics), Dr. Christoph Wolk, Dilini Algama und Bridgit Fastrich.

Die Konferenz findet vom 24. bis 28 Mai in Prag statt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Writing Symposium 2017 – Supporting L2 Writing in Higher Education

Writing Symposium 2017

Supporting L2 Writing in Higher Education

Prof. Susanne Göpferich (Sektion 3 Educational Linguistics) und das ZfbK veranstalten in Kooperation mit dem ZMI am 6. und 7. April 2017 das Writing Symposium 2017, mit dem an den 2014 in Lüneburg begonnenen, 2015 in Osnabrück und 2016 in München  fortgesetzten Dialog zur L2-Schreibforschung  und -didaktik und ihrer institutionellen, curricularen und extracurricularen Verankerung angeknüpft wird.

Zum Inhalt: Wissenschaftliches Schreiben, gleich ob in der Muttersprache oder einer Fremdsprache, ist mehr als Wissensdokumentation. Es ist eine Praxis, mit der Wissen – oder vermeintliches Wissen – nicht nur verschriftlicht, sondern auch evaluiert und generiert wird. Dadurch wird eine Sozialisation und Weiterbildung im Fach, aber auch eine Weiterentwicklung des Faches selbst erst ermöglicht (vgl. Lea & Streets Modelle der „academic socialization“ und der „academic literacy“). Die Funktion des Schreibens als Werkzeug der Wissensreflexion und Wissensgenerierung legt eine enge Verzahnung von fachlichem Kompetenzerwerb und dem Erwerb der Kompetenz zum wissenschaftlichen Schreiben nahe. Im Writing Symposium 2017 soll sich der der Herausforderung angenommen werden, wie eine solche Verzahnung von Fachlehre mit dem Erwerb der Kompetenz zum wissenschaftlichen Schreiben erreicht werden kann, welche Wege hierbei schon beschritten wurden und welche Befunde hierzu vorliegen. Dabei soll auch reflektiert werden, wie die Ressource Mehrsprachigkeit für das wissenschaftliche Schreiben fruchtbar gemacht werden kann und welche empirischen Befunde hierzu vorliegen.

Die Tagung bietet ein vielfältiges Programm mit 25 Vorträgen und zwei Workshops. Keynote Lectures halten Paul Kei Matsuda, Professor of English and Director of Second Language Writing an der Arizona State University) und Melanie Brinkschulte, Leiterin des International Writing Centre der Georg-August Universität in Göttingen. Zum Programm gelangen Sie hier.

Der Anmeldeschluss zur Konferenz ist der 1.04.2017. Zur Anmeldung gelangen Sie hier. Die Konferenz richtet sich an alle in der Schreiblehre und -forschung Tätigen, an Fremdsprachendidaktikerinnen und -didaktiker sowie Fachlehrende, die wissenschaftliches Schreiben im Rahmen ihrer Lehre fördern möchten. Zur Homepage des Symposiums gelangen Sie hier.

Unmittelbar vor dem Writing Symposium, vom 3. bis 5. April, findet die GAL Research School zu „Prozessorientierten Forschungsmethoden in der Translationswissenschaft und L2-Schreibforschung“ statt. Das Event auf Schloss Rauischholzhausen soll NachwuchswissenschaftlerInnen des Bereiches ein Forum zur Präsentation eigener Arbeit bieten und den Austausch zu Methoden ermöglichen. Einzelberatungen und Plenarvorträge zu Methoden und der Operationalisierung unterschiedlicher Fragestellungen bieten Orientierung und Anregungen für die eigene Arbeit. Hier finden Sie weitere Informationen.

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL17035 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt liegt bei der Projektleitung.

(22.02.2017, Ann-Marie Riesner)

Gastvortrag von Dr. Kathrin Wenz über Linguistische Zugänge zur Kommunikation in Weblogs

Linguistische Zugänge zur Kommunikation in Weblogs

Gastvortrag von Dr. Kathrin Wenz

Das Internet ist eine Bühne! Soziale Netzwerke, Weblogs, Mikroblogs und Apps werden genutzt, um die eigene Person in der virtuellen Welt darzustellen und sich mit anderen Menschen auszutauschen. Am Mittwoch, 18. Januar 2017, 10.00 Uhr c.t. in Raum G110e, Haus G (Philosophikum II) spricht Dr. Kathrin Wenz von der Universität Tübingen im Rahmen eines Gastvortrags im Institut für Romanistik über die Kommunikation in Weblogs. Der Vortrag versucht, über linguistische Zugänge die Kommunikation und Selbstdarstellung in französischen Weblogs zu beschreiben. Es werden Einblicke in die Sprachverwendung zur Identitätskonstruktion im virtuellen Raum gegeben, welche die aktuelle computervermittelte Kommunikation charakterisiert. Darüber hinaus werden die verwendeten Textsorten und deren multimodale Umsetzung, die Herausbildung einer Gruppensprache und die schriftliche Gestaltung sozialer Kontakte analysiert. Orthographische Variationen und ein bewusst persönlicher Schreibstil, die unabhängig von Alter und Geschlecht der Autoren verwendet werden, charakterisieren die Texte. Darüber hinaus werden mögliche zukünftige Entwicklungen für das Französische der Gegenwart aufgezeigt.

(16.01.2016, Katharina Monaco)

Forschen in der digitalen Welt: Henning Lobin hält Festrede an der Uni Marburg

Forschen in der digitalen Welt

Henning Lobin hält Festrede an der Uni Marburg

Durch die fortschreitende Digitalisierung ist der Bedarf für eine Infrastruktur zur langfristigen Sicherung und Bereitstellung digitaler Forschungsdaten gestiegen. Die Philipps-Universität Marburg hat aus diesem Grund mit Mitteln des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst eine zentrale Stabsstelle für Forschungsdatenmanagement eingerichtet und am 16. Januar feierlich eröffnet. Den Festvortrag hielt Henning Lobin, der bis Mai 2016 das ZMI leitete und dort einschlägige Projekte wie Interactive Science, GeoBib und Virtuelle Rekonstruktionen in transnationalen Forschungsumgebungen durchführte.

In seinem Vortrag „Digitalität  der Gesellschaft – Digitalität von Wissenschaft? Zur Perspektive und zum Status Quo von eScience“ vermittelte Henning Lobin seine Thesen zur Digitalisierung in Gesellschaft und Wissenschaft: „Weite Bereiche der gesellschaftlichen Kommunikation sind bereits durch Digitalität geprägt, das heißt durch veränderliche Texte und vernetztes Wissen. Unsere heutige Wissenschaft ist aber auf der Basis von Literalität entstanden, also durch geordnetes, hierarchisches Wissen und Texte, die nach ihrem Druck lange Bestand haben.“ Diese Beobachtungen ließen ihn Forderungen an Wissenschaft und Forschung entwickeln: „Wissenschaft und Forschung müssen einen kompetenten Umgang mit Digitalität entwickeln. Dazu braucht es den digitalen Wandel an der Hochschule.“

„Forschungsdaten sind eine Ressource der Zukunft“, betonte auch Prof. Dr. Joachim Schachtner, Vizepräsident für Informations- und Qualitätsmanagement an der Philipps-Universität Marburg, in seiner Begrüßung. Ziel der Stabstelle ist es, am Standort Marburg digitale Forschungsdaten zu sichern, zu archivieren, zu veröffentlichen und auch für eine spätere Nutzung zugänglich zu machen.

(Ann-Marie Riesner, 18.01.2017)

Writing Symposium 2017 – Supporting L2 Writing in Higher Education

Writing Symposium 2017

Supporting L2 Writing in Higher Education

Prof. Susanne Göpferich (Sektion 3 "Educational Linguistics") und das ZfbK veranstalten in Kooperation mit dem ZMI am 6. und 7. April 2017 das Writing Symposium 2017. Mit dem Writing Symposium 2017 wird an den 2014 in Lüneburg begonnenen und 2015 in Osnabrück sowie 2016 in München  fortgesetzten  Dialog  zur  L2-Schreibforschung  und -didaktik   und   ihrer   institutionellen, curricularen und extracurricularen Verankerung angeknüpft.

Zum Inhalt: Wissenschaftliches Schreiben, gleich ob in der Muttersprache oder einer Fremdsprache, ist mehr als Wissensdokumentation. Es ist eine Praxis, mit der Wissen – oder vermeintliches Wissen – nicht nur verschriftlicht, sondern auch evaluiert und generiert wird und die eine Sozialisation im Fach, aber auch eine Weiterentwicklung des Faches und im Fach erst ermöglicht (vgl. Lea & Streets Modelle der "academic socialization" und der "academic literacy"). Die Funktion des Schreibens als Werkzeug der Wissensreflexion und Wissensgenerierung legt eine enge Verzahnung von fachlichem Kompetenzerwerb und dem Erwerb der Kompetenz zum wissenschaftlichen Schreiben nahe. Im Writing Symposium 2017 soll sich der der Herausforderung angenommen werden, wie eine solche Verzahnung von Fachlehre mit dem Erwerb der Kompetenz zum wissenschaftlichen Schreiben erreicht werden kann, welche Wege hierbei schon beschritten wurden und welche Befunde hierzu vorliegen. Dabei soll auch reflektiert werden, wie die Ressource Mehrsprachigkeit für das wissenschaftliche Schreiben fruchtbar gemacht werden kann und welche empirischen Befunde hierzu vorliegen. Über diese Schwerpunktthemen hinaus sind jedoch auch Beiträge zu allen anderen Fragen der Schreibförderung in der L2 sowie zur Integration der Schreibförderung in die Fachlehre willkommen.

Die Konferenz richtet sich an alle in der Schreiblehre und -forschung Tätigen, an Fremdsprachendidaktikerinnen und -didaktiker sowie Fachlehrende, die wissenschaftliches Schreiben im Rahmen ihrer Lehre fördern möchten.

Der Call for Papers ist bis zum 03. Januar 2016 geöffnet.

Zum Call for Papers auf Deutsch. Zum Call for Papers auf Englisch. Zur Homepage des Symposiums.

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL17035 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt liegt bei der Projektleitung.

(13.09.2016, Ann-Marie Riesner)

"The writing Clown isn't fooling around - Enhancing learning through writing" – Vortrag von Prof. Magnus Gustafsson im Rahmen der Reihe "Akademische Literalität" des Forschungsverbundes Educational Linguistics

„The writing Clown isn't fooling around - Enhancing learning through writing“

Vortrag von Prof. Magnus Gustafsson im Rahmen der Reihe „Akademische Literalität“ des Forschungsverbundes Educational Linguistics

An der Chalmers Universität Göteborg wurde ein Schreibprogramm entwickelt, das sich auf das Schreiben in unterschiedlichen Disziplinen bezieht. Prof. Magnus Gustafsson wird es vorstellen, dabei aber vor allem auf Tätigkeiten des Schreibenlernens eingehen, die in verschiedenen Gebieten und Lernsituationen eingesetzt werden können und keinen Programmkontext benötigen, um zu funktionieren. Beispiele werden sowohl aus Kursen der englischen Literatur, der Wissenschaftssprache als auch der Technik und der Medizin gegeben werden. Lehrende sind dazu eingeladen über das Schreiben und den Schreibprozess während des Lernprozesses selbst und nicht erst an dessen Ende nachzudenken.

Die Zuhörer werden gebeten, einen Roman mitzubringen, den sie gerade lesen oder den sie kürzlich beendet haben. Der Vortrag der Reihe „Akademische Literalität“ des Forschungsverbundes Educational Linguistics findet am 13. Dezember um 18 Uhr c.t. im Philosophikum I, Hörsaal A5 statt. Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.

(06.12.2016, Katharina Monaco)

"Proposal Writing in Deutsch und Englisch: Konzeption und Implementierung einer mehrsprachigen, digitalen Lernumgebung zur Begleitung von Abschlussarbeiten“ – Vortrag von Prof. Otto Kruse im Rahmen des Forschungsverbundes Educational Linguistics

„Proposal Writing in Deutsch und Englisch: Konzeption und Implementierung einer mehrsprachigen, digitalen Lernumgebung zur Begleitung von Abschlussarbeiten“

Vortrag von Prof. Otto Kruse im Rahmen des Forschungsverbundes Educational Linguistics

 

An der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) wurde eine Lernplattform mit Namen „Thesis Writer“ entwickelt, die dort den Studierenden für das Schreiben von Abschlussarbeiten zur Verfügung steht. Prof. Otto Kruse von der ZHAW wird in seinem Vortrag die Konzeption des „Thesis Writer“ in Abgrenzung zu anderen digitalen Hilfen für das Lernen des Schreibens vorstellen sowie dessen Aufbau und Bestandteile demonstrieren.  Zur Diskussion stehen Fragen nach dem Nutzen eines solchen Programms, der Beeinflussung des Schreibens und wie es von Studierenden angenommen wird.
Der Vortrag der Reihe „Akademische Literalität“ des Forschungsverbundes Educational Linguistics findet am 15. November um 18 Uhr c.t. im Philosophikum I, Hörsaal A5 statt.

(14.11.2016, Katharina Monaco)

„Akademische Literalität“: Vortragsreihe der Sektion 3

„Akademische Literalität“: Vortragsreihe des Forschungsverbundes Educational Linguistics im Wintersemester 2016/2017

Der Forschungsverbund Educational Linguistics lädt auch im kommenden Wintersemester 2016/2017 zu drei Vorträgen zum Thema „Akademische Literalität“ ein.

Die Reihe beginnt am Dienstag, 25.10.2016. Neben der Gießener Lehrenden Prof. Dr. Susanne Göpferich werden auch Prof. Dr. Otto Kruse von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und Prof. Magnus Gustafsson von der Chalmers University of Technology in Götheborg referieren:

 

  • 25. Oktober 2016: Prof. Dr. Susanne Göpferich | „Akademische Pluriliteralität und die Rolle der Muttersprache beim Schreiben in der Fremdsprache“
  • 15. November 2016: Prof Dr. Otto Kruse | „Proposal Writing Deutsch/Englisch: Konzeption und Implementierung einer mehrsprachigen, digitalen Lernumgebung zur Begleitung von Abschlussarbeiten“
  • 13. Dezember 2016Prof. Magnus Gustafsson | „The writing clown isn’t fooling around –Enhancing learning through writing“

Die Vorträge finden im Philosophikum I, Hörsaal A5 statt und beginnen um 18.15 Uhr.

Friedrich-Preis für Prof. Dr. Helmuth Feilke

Helmuth Feilke für seine deutschdidaktischen Forschungsleistungen mit dem Friedrich-Preis ausgezeichnet

feilke
Foto: Moritz Brandenburger

Helmuth Feilke, Professor für Germanistische Linguistik und Sprachdidaktik an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und Mitglied der ZMI-Sektion 3, hat den mit 10.000 Euro dotierten Friedrich-Preis für Deutschdidaktik erhalten. Die Erhard-Friedrich-Stiftung zeichnet ihn damit für seine herausragenden deutschdidaktischen Forschungsleistungen, seine richtungsweisende Publikationstätigkeit, sein Wirken als Hochschullehrer, seinen Einsatz für die Lehrerfortbildung und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie sein Engagement für das Fach Deutschdidaktik aus. Der Preis wird am 19. September 2016 auf dem 21. Symposion Deutschdidaktik in Ludwigsburg verliehen.

JLU-Präsident Joybrato Mukherjee gratulierte dem Preisträger herzlich: „Ich freue mich sehr über diesen Erfolg. Er bestätigt einmal mehr die hervorragende Qualität der Sprachforschung und auch der Lehrerbildung an der JLU.“

In der Begründung der Jury heißt es: „Helmuth Feilke prägt die deutschdidaktische Forschung und Lehre und die Praxis des Deutschunterrichts seit vielen Jahren unter anderem durch seine innovativen wissenschaftlichen Beiträge zur Entwicklung der Schreibdidaktik, durch seine Veröffentlichungen zum Konstrukt ‚Literalität‘, zur Entwicklung von Textroutinen und zur Entwicklung von Textsortenkompetenz, aber auch durch seine Beiträge zum grammatischen Lernen und zu bildungssprachlichen Kompetenzen.“

Weitere Informationen finden Sie hier.

Vortragsreihe des Forschungsverbundes Educational Linguistics im Sommersemester 2016

Vortragsreihe des Forschungsverbundes Educational Linguistics im Sommersemester 2016


Mit drei interessanten, thematischEducational L unterschiedlichen Vorträgen bietet die ZMI-Sektion 3 Educational Linguistics auch im Sommersemester 2016 wieder die Möglichkeit, über sprachwissenschaftliche Fragestellungen zu diskutieren. Zum 100-jährigen Jubiläum des Cours hält Prof. Dr. Ludwig Jäger (Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen) am 10. Mai einen Vortrag zum Thema „Mythos 'Cours'. Saussure und die Gründungslegende des Strukturalismus“. Das 20-jährige Jubiläum der Rechtschreibreform ist am 7. Juni Anlass für einen Vortrag von Dr. habil. Hans-Georg Müller (Universität Potsdam) zu deren Konsequenzen für den Erwerb mit dem Titel „Was wissen unsere SchülerInnen von der Rechtschreibung?“. Für den dritten Vortrag gibt es kein Jubiläum als Anlass, er befasst sich, höchst aktuell, mit dem schulischen Erwerb von Deutsch als Zweitsprache von Seiteneinsteigern. Der Vortrag von Prof. Dr. Julia Ricart Brede (Europa-Universität Flensburg) mit dem Titel „"Die Beschulung von SeiteneinsteigerInnen: eine aktuelle Herausforderung für den schulischen DaZ-Bereich“ findet am 5. Juli statt.
Die Vorträge finden in Hörsaal A5 statt.

Vortragsreihe "Bewusstheit - Sprache - Lernen" der Sektion 3 im Sommersemester 2015

„Bewusstheit - Sprache - Lernen“

Vortragsreihe der Sektion 3 im Sommersemester 2015


Programm EL SoSe15

Mit drei interessanten Vorträgen bietet die ZMI-Sektion Educational Linguistics auch im Sommersemester 2015 wieder die Möglichkeit, über sprachwissenschaftliche Fragestellungen im Hinblick auf Spracherwerbs- und Sprachvermittlungsprozesse zu diskutieren. Zum Thema „Bewusstheit - Sprache - Lernen" werden Dr. Kai Hamburger und Prof. Dr. Jürgen Kurtz (Justus-Liebig-Universität Gießen) sowie Dr. habil. Sabine Hoffmann (Università della Calabria, Italien) und Dr. Juliane Stude (Westfälische Wilhelms-Universität Münster) referieren:

 

  • 19. Mai 2015: Dr. Kai Hamburger und Prof. Dr. Jürgen Kurtz | „Bewusstheit und Bewusstsein aus psychologischer und fremd- sprachendidaktischer Perspektive“


Alle Termine finden um 18.15 Uhr im Philosophikum I, Hörsaal A4 statt.

Veranstaltungen im Wintersemester 2014/2015

Podiumsdiskussion und Gastvorträge im Wintersemester 2014/2015


Programm EL WS14/15Die ZMI-Sektion Educational Linguistics lädt im Wintersemester 2014/2015 zu drei interessanten Veranstaltungen ein:

 

  • 11. 11. 2014: Podiumsdiskussion: „Bildungsstandards für die gymnasiale Oberstufe“

Es diskutieren: Prof. Dr. Eva Burwitz-Melzer (JLU, Anglistik), Prof. Dr. Heilmuth Feilke (JLU, Germanistik), Prof. Dr. Katja Lengnink (JLU, Mathematik), Prof. Dr. Hélène Martinez (JLU, Romanistik)

Moderation: Prof. Dr. Jürgen Kurtz (JLU, Anglistik)

  •  16. 12. 2014: Gastvortrag: Prof. Dr. Lars Schmelter (Uni Wuppertal) "„Einsprachig, zweisprachig, mehrsprachig? - Sprachwechsel im  bilingualen Unterricht.“
  •  27.01. 2015: Gastvortrag: Jun.Prof. Dr. Eva Wilden (Uni Bielefeld) „Lesen im Englischunterricht der Grundschule. Eine komparative Studie.“

 

Alle Termine finden um 18.15 Uhr im Philosophikum I, Hörsaal A4 statt.

Wissenschaft schreiben – Wandel, Erwerb und Strukturen wissenschaftlicher Textproduktion

Programm EL SoSe 2014Kolloquium „Wissenschaft schreiben – Wandel, Erwerb und Strukturen wissenschaftlicher Textproduktion“


Mit Gießener Beiträgen von:
Prof. Dr. Helmuth Feilke, Prof. Dr. Katrin Lehnen & Dr. Martin Steinseifer
Prof. Dr. Gerd Fritz
Prof. Dr. Mathilde Henning
Robert Niemann

Und den auswärtigen Gästen:
Prof. Dr. Claus Gnutzmann (Technische Universität Braunschweig)
PD Dr. Kirsten Schindler (Universität zu Köln)


Die Veranstaltung findet am 23.06.2014 um 9:30 Uhr im Gästehaus der JLU, Rathenaustr. 24, statt.

„Soziolinguistik des höheren Lebensalters"

Soziolinguististik des höheren Lebensalters -

Vortrag der Sektion 3

Programm EL SoSe 2014Prof. Annette Gerstenberg (Freie Universität Berlin) hält auf Einladung der ZMI Sektion 3 am heutigen Dienstag, den 20. Mai, einen Vortrag zum Thema „Soziolinguististik des höheren Lebensalters“. Sprecherinnen und Sprecher, die dem höheren Lebensalter angehören, stellen die Soziolinguistik vor Herausforderungen. Diese sind zwar bei näherem Hinsehen nicht altersexklusiv, aber sie treten in späteren Lebensphasen mit größerer Deutlichkeit hervor: Welche Rolle spielt die (über Jahrzehnte gewachsene) Individualität? Welche sprachliche Relevanz hat das chronologische Alter im Vergleich unterschiedlicher generationeller Prägungen? Welche sprachlichen Veränderungen sind im höheren Lebensalter „normal“? Mit Beispielen aus Studien und eigenen empirischen Daten werden die Perspektiven aufgezeigt, die sich daraus ergeben, wenn auch die höheren Jahrgänge ihren festen Platz in soziolinguistischen Erhebungen erhalten.


Die Veranstaltung findet um 18:15 Uhr im Hörsaal A4, Philosophikum I, statt.

Vortragsreihe: Wissenschaftlich schreiben - zwischen Autorschaft und Plagiat

Vortragsreihe: Wissenschaftlich schreiben - zwischen Autorschaft und Plagiat

Die ZMI-Sektion Educational Linguistics veranstaltet im Wintersemester 2013/2014 drei Gastvorträge zum Thema „Wissenschaftlich schreiben – zwischen Autorschaft und Plagiat“. Als Referenten werden Dr. Heidrun Dorgeloh (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf), Prof. Dr. Thorsten Pohl (Universität zu Köln) und Prof. Dr. Diane Pecorari (Linnéuniversitetet Kalmar/Växjö, Schweden) erwartet. Die Vorträge finden jeweils dienstags um 18:15 Uhr im Philosophikum 1 im Hörsaal A4 statt.

 

  • 12. November 2013: Dr. Heidrun Dorgeloh | "Abstract Syntax: Die Entstehung wissenschaftssprachlicher Konstruktionen im Genre-Kontext"
  • 17. Dezember 2013: Prof. Dr. Thorsten Pohl | "Erwerb wissenschaftssprachlicher Kompetenzen"
  • 04. Februar 2014: Prof. Dr. Diane Pecorari | "Student plagiarism: Where does it come from and what can educational linguistics do about it?"

 

Zur Karriere von Nähe und Distanz - Workshop

Zur Karriere von Nähe und Distanz - Workshop

Am Freitag, den 25.01.2013, findet von 10-17 Uhr, im Alexander-von-Humboldt-Haus ein
Workshop zum Thema „Zur Karriere von Nähe und Distanz“ statt. Folgende Professoren
tragen bei:

  • Prof. Dr. Peter Koch (Eberhard-Karls-Universität Tübingen)
  • Prof. Dr. Clemens Knobloch (Universität Siegen)
  • Prof. Dr. Thomas Daiber (JLU Gießen)
  • Prof. Dr. Helmuth Feilke (JLU Gießen)
  • Prof. Dr. Mathilde Hennig & Prof. Dr. Joachim Jacob (JLU Gießen)