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Artikelaktionen

Sektion 4 Medien und Geschichte

Sek4

Sprecherin: Prof. Katharina Stornig in Vetretung für Prof. Dr. Ulrike Weckel (WS 17/18 und SoSe18)

 

Die Sektion bündelt Forschungsprojekte zur Geschichte der Medien, zur Vermittlung und Inszenierung von Geschichte in den Massenmedien sowie zur Wirkung und Aneignung medialer Repräsentationen durch das Publikum. Im Sinne des ZMI liegt der Schwerpunkt auf der Interaktivität, d.h. wir betreiben Mediengeschichte als (politische) Kulturgeschichte und interessieren uns insbesondere für die Wechselbeziehungen zwischen den Medien und ihrer Wahrnehmung durch die historischen Akteure. Themen aktueller und geplanter Forschungsvorhaben sind u.a. der (Anti-)Kolonialismus im Film, medienwirksame Gewalt, Geschichte im Comic, die Rolle der Massenmedien in gesellschaftlichen Transformationsprozessen sowie Bilder vom "Orient" und Wahrnehmungen des Islam im Westen.

 

Aktivitäten

Archiv

Stimmen aus der Praxis: Marc Lepetiti spricht über die Authentizität von historischen Event-Serien

Stimmen aus der Praxis: Marc Lepetiti spricht über die Authentizität von historischen Event-Serien

 

Event-Serien mit historischem Kontext liegen im Trend. Beispiele sind "Babylon Berlin" (Sky/ARD 2017), "Charité" (ARD 2017) oder die "Ku’damm – Reihe" (ZDF 2016/ 2018), welche sich großer Beliebtheit beim Publikum erfreuen. Diese Serien überzeugen zwar alle auf Unterhaltungsebene. Es muss bei der Diskussion um mediale Produkte mit historischem Kontext allerdings auch immer die Frage nach dem darin vermittelten Geschichtsbild gestellt werden.

Wie authentisch können, sollen und müssen Serien mit historischen Themen umgehen? Wie kann Authentizität überhaupt hergestellt werden? Und was wird unter Authentizität verstanden? Antworten auf diese Fragen gibt Marc Lepetiti, ausführender Produzent bei der UFA-Fiction GmbH. Lepetiti war dort unter anderem für die erfolgreichen Serien "Ku’damm 56" und "Ku’damm 59" mitverantwortlich. Er begleitete die Serien inhaltlich und war zuständig für Setdesign und Look, sowie für die Suche nach Drehorten.

Marc Lepetiti spricht an diesem Donnerstag, den 7. Juni 2018, im Raum C 214 im Philosophikum I, um 18.15 Uhr. Sie sind herzlich eingeladen!

 


(04.06.2018, Max Stümpel)

Muster, Perspektiven und Traditionen der Aushandlung von Migration und Integration. Internationale Tagung „Repräsentation und Erinnerung der Migration“ in Nantes

Muster, Perspektiven und Traditionen der Aushandlung von Migration und Integration. Internationale Tagung "Repräsentation und Erinnerung der Migration" in Nantes

Das Thema Migration bestimmt seit einigen Jahren die politischen und gesellschaftlichen Diskussionen in Europa. Es ist nicht das erste Mal, dass Migration im politischen Diskurs europäischer Staaten eine dominante Rolle spielt, man denke an die so genannte „Gastarbeitermigration“ nach dem Zweiten Weltkrieg oder die Migrationswelle nach den Balkankriegen in den 1990er Jahren. Obwohl Migration ein wiederkehrendes bzw. konstantes Thema des 20. und 21. Jahrhunderts darstellt, ist in den letzten Jahren ebenso deutlich geworden, dass die Perspektive der Migration und die Erfahrungen und Erinnerungen von MigrantInnen nicht oder höchstens unzureichend in das „kollektive Gedächtnis“ integriert sind.

Mit den unterschiedlichen Bedingungen, Formen und Effekten der Repräsentation und Erinnerung von Migration wird sich die internationale Tagung „Repräsentation und Erinnerung der Migration“ am 24. und 25. Mai 2018 in Nantes beschäftigen. Mit Blick auf die Historie und die Gegenwart sollen Muster, Perspektiven und Traditionen der Aushandlung von Migration und Integration in unterschiedlichen Ländern analysiert werden. Ebenso stehen die verstärkten Bemühungen um eine Sichtbarmachung von Migrationsgeschichten und die damit verbundenen Herausforderungen für die Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik im Fokus.

Die Tagung wird von der Justus-Liebig-Universität Gießen und dem Zentrum für Medien und Interaktivität mitveranstaltet. Prof. Dr. Severin-Barboutie (JLU Gießen und ZMI Sektion 4) ist eine der Organisatorinnen und wird am Freitag, den 25. Mai 2018, die dritte Sitzung zum Thema „Infrastrukturen des kollektiven Gedächtnisses“ moderieren.

Die Tagung findet am 24. und 25. Mai 2018 im Château des ducs de Bretagne – Musée d’histoire de Nantes statt. Die Diskussionen und Vorträge finden auf Deutsch und Französisch statt. Es wird simultan übersetzt.

(22.05.2018, Max Stümpel)

Internationale Konferenz „Audiences of Nazism: Media Effects and Responses, 1923-1945” unter der Leitung von Ulrike Weckel, Richard von Weizsäcker Fellow Oxford

Internationale Konferenz "Audiences of Nazism: Media Effects and Responses, 1923-1945" unter der Leitung von Ulrike Weckel, Richard von Weizsäcker Fellow Oxford

Prof. Ulrike Weckel (Sektion 4) ist für das akademische Jahr 2017/2018 Richard von Weizsäcker Fellow am St Antony’s College der Oxford University. Am 24. und 25. Mai 2018 findet dort eine rezeptionsgeschichtlich ausgerichtete Tagung zum Thema "Audiences of Nazism: Media Effects and Responses, 1923-1945" statt.

Hier mehr zum Inhalt:
Since the end of the war, the Nazis' success in turning their fringe party into a mass movement and, once in power, securing the support of a large majority of the German population, has often been explained as the result of their effective propaganda communicated through all of the modern mass media then available. For example, in his final statement at the Nuremberg trial, Albert Speer characterized the Nazi regime as the first dictatorship to make complete use of all technical means in a manner perfect for the domination of its own nation, that is, for preventing independent thinking. This explanation came in handy for those Germans who had applauded the regime or even actively supported it. They could point out that the Nazis had established a ministry of propaganda whose head, Joseph Goebbels, had often pitched himself as the cunning mastermind behind its well orchestrated propaganda, much of which consisted in images of enthusiastic masses. Theories of totalitarianism have also identified the supposed power of mass media to indoctrinate and manipulate audiences as a key factor of totalitarian rule. But such broad claims about the power of media have long been questioned. It is well known by now that audiences tend to look for confirmation of their views and how hard it is to get them to change their minds. Goebbels's grandiloquent claims have been challenged. And we know that the Nazis’ stagings of overwhelming mass support were intended to convey the message that non-supporters were outsiders. However, historical research into the details of audience reception is still rare. It is true that primary sources are not so easy to find, but it is definitely worth the effort. Participants of this conference will present a variety of case studies and discuss the possibilities and limitations of studying audience reception under the Nazi dictatorship.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier und bei H-Soz-Kult.

(25.04.2018, Katharina Monaco)

Neuerscheinungen

Archiv der Sektionsveranstaltungen 2009 - 2013


Neuerscheinungen

 

  • van Laak, Jeannette / Mück, Florentin (Hg.) (2016): Sehnsuchtsort Gießen? Erinnerungen an die DDR-Ausreise und den Neubeginn in Hessen. Hrsg. im Auftrag des Magistrats der Universitätsstadt Gießen: Stadt Gießen.
  • Feuchert, Sascha / Thill, Hans / Venske, Regula (2016): Hinauf in das winzige Zelt von Blau – Writers in Prison/Writers at risk. In: Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik "die horen". Göttingen: Wallstein Verlag.
  • Feuchert, Sascha / Roth, Markus / Tromsdorf, Kristine (2016): Mendel Szajnfeld: Erzähl, was mit uns geschehen ist! Erinnerungen an den Holocaust. In: Studien und Dokumente zur Holocaust- und Lagerliteratur. Berlin: Metropol Verlag.