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Podiumsdiskussion Sensationelle Geschichte

Sensationelle Geschichte

Podiumsdiskussion
Sensationelle Geschichte flyer

Am 25. Oktober 2013 lud die Fachjournalistik Geschichte zu einer prominent besetzten Podiumsdiskussion Sensationelle Geschichte. Der Versuch, mit vermeintlichen Hitler-Tagebüchern den ganz großen Scoop zu landen, und seine Folgen in den Konzertsaal des Giessener Rathauses. Nach einem Kurzvortrag über diesen wohl peinlichsten Medienskandal der alten Bundesrepublik durch denjenigen, der ihn seinerzeit für den Stern aufarbeiten sollte, diskutierten damals und heute tätige Journalist/inn/en, ein Historiker und ein Autor kontrafaktischer Geschichtsromane über das Geschäft mit historischen Sensationen.

Vor 30 Jahren kam der Stern mit einer ersten Folge von Auszügen aus Tagebüchern Hitlers heraus, von denen die historische Forschung bislang nichts geahnt hatte, die Stern-Reporter Gerd Heidemann aber in langjähriger Recherche aufgespürt haben wollte. Die Geschichte des "Dritten Reiches" müsse teilweise umgeschrieben werden, verkündete Chefredakteur Peter Koch auf der Pressekonferenz. Zehn Tage später teilte das Bundesarchiv mit, dass es sich bei den Tagebüchern erwiesenermaßen um Fälschungen handele. Der Stern war bis auf die Knochen blamiert, die Schadenfreude gewaltig.

Wie konnte das passieren? Auf was für ein Publikumsinteresse spekulierte der Fälscher? Welche Folgen hatte der Skandal für die Medien? Wie haben sich die Bedingungen für seriöse journalistische Recherche seitdem verändert? In welcher Form kann Geschichte ein Massenpublikum interessieren oder ist das womöglich gar nicht wünschenswert? Über diese und ähnliche Fragen konnte auch das Publikum mitdiskutieren. Diese Veranstaltung war der Auftakt für das erste Alumni-Treffen der Fachjournalistik Geschichte der JLU.