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Artikelaktionen

Sektion 5 Kunst und Medien

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Sprecher: Prof. Heiner Goebbels, Prof. Dr. Uwe Wirth


Die Sektion "Kunst und Medien" führt Fachrichtungen zusammen, die an der Schnittstelle von Medientheorie, Medienkritik, kultureller Medienkompetenz und künstlerischer Praxis mit Medien tätig sind. Hierzu zählt die historische und systematische Aufarbeitung von theatralen, literarischen und filmischen Inszenierungsformen von Medialität unter ästhetischen, poetologischen und performativen Gesichtspunkten. Das besondere Augenmerk gilt Inszenierungen in Neuen Medien, die man als Ausprägung einer sich ständig aktualisierenden Theatralisierung der Gesellschaft verstehen kann, die nun über eine "digitale Bühne" verfügt. Ziel der Sektion ist es, eine Interaktion zwischen künstlerischen Aktivitäten (etwa des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft) und medien-oder kulturtheoretischen Reflexionsformen zu initiieren.

 

Aktivitäten

Archiv

Das ZMI gratuliert: ORDNUNG – Ein theatrales Essay beim OUTNOW! Festival in Bremen zu sehen

Das ZMI gratuliert: ORDNUNG – Ein theatrales Essay beim OUTNOW! Festival  in Bremen zu sehen

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Grafik: Maren Wiese
Nun wird auch in Bremen das Leben geordnet! Das ZMI freut sich zusammen mit Gesa Bering und Stephan Dorn über die Einladung zum OUTNOW! Internationales Performing Arts Festival in Bremen und gratuliert herzlich. Aus über 400 Bewerbungen aus ganz Europa wurde Ordnung zusammen mit 20 weiteren Inszenierungen für das Festival ausgewählt. Dieses findet vom 2. – 6. Juni 2017 statt, Ordnung wird am 3. Juni von 22-23 Uhr in der Schwankhalle Bremen aufgeführt. Ordnung wurde unter anderem vom ZMI gefördert und feierte im November 2016 Premiere im Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt.


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Grafik: Maren Wiese
Bering und Dorn setzen sich in ihrem theatralen Essay mit der Frage nach einer ganzheitlichen Ordnung auseinander. 

Ist es möglich, die Welt zu archivieren? Komplett und lückenlos? Kann man die gesamte Geschichte - nicht nur den Teil, den Gewinner geschrieben haben - vollumfassend nacherzählen? Sämtliche Phänomene, Ideologien, Philosophien, Religionen, alle Dinge, Wissenschaften und Künste zwischen zwei Buchdeckeln vollständig und endgültig bändigen? Alle Menschen, die gesamte Tier- und Pflanzenwelt?

Geht das?

- Ja.

Stephan Dorn hat genau dies getan. Sein Lebenswerk, das Buch „Ordnung“, ist perfekt. Es ist Lexikon, Ratgeber, Gebrauchsanweisung. Die Welt ist hiermit erklärt.

Fast.

Nur ein guter letzter Satz fehlt noch und natürlich ein Punkt.  Die Zuschauer sind herzlich dazu eingeladen diesem Punkt beizuwohnen.

 

Konzept, Regie, Performance und Text sind von Gesa Bering und Stephan Dorn entwickelt worden. Verantwortlich für die  Ausstattung ist Annatina Huwiler, für die technische Gestaltung Jost von Harleßem und für die Grafik und Animation Maren Wiese.
Gefördert wurde das Projekt vom Institut für Angewandte Theaterwissenschaft (JLU Gießen) in Kooperation mit dem Künstlerhaus Mousonturm und der Hessischen Theaterakademie (HTA) sowie dem ZMI, dem Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, dem Kulturamt der Stadt Gießen und der Gießener Hochschulgesellschaft.

Weitere Informationen zum Festival sowie zur Aufführung finden Sie hier.  Einen Trailer des Festivals mit allen eingeladenen Produktionen finden Sie hier

(18.05.2017, Katharina Monaco)

 

 

Präsentation Handbuch Komik von und mit Uwe Wirth und anschließende Lesung komischer Gedichte von und mit Christian Maintz

Präsentation Handbuch Komik von und mit Uwe Wirth und anschließende Lesung komischer Gedichte von und mit Christian Maintz


 

Neben der Komikforschung der verschiedenen Disziplinen – von der Anthropologie und Philosophie über die Hirnforschung, die Psychologie, die Sprach- und Literaturwissenschaft bis hin zur Soziologie – werden die historischen Erscheinungsformen des Komischen in Literatur und Theater über Presse, Malerei und Grafik bis zu Film, Fernsehen, Rundfunk und den neuen Medien beleuchtet.

Am 1. Juni ab 19:30 Uhr in der Ausstellungshalle 1a wird das Erscheinen des Handbuches mit einer Präsentation durch den Lektor Oliver Schütze (Metzler-Verlag) und den Herausgeber Prof. Uwe Wirth (Sprecher der Sektion 5) gefeiert.

Im Anschluss an die Präsentation liest Christian Maintz (vielgelobter Autor komischer Gedichte und hochgeschätzter Beiträger des Handbuchs) aus seinen Werken. Anschließend lädt der Metzler-Verlag zu einem Umtrunk ein.


Performative Soundinstallation des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft: "If you lived here/ Wenn Sie hier leben würden - Monologe für einen leeren Raum“

If you lived here/ Wenn Sie hier leben würden - Monologe für einen leeren Raum

Performative Soundinstallation des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft

Die performative Soundinstallation „If you lived here/ Wenn Sie hier leben würden - Monologe für einen leeren Raum“ ist am 25. und 26. November im Institut für Angewandte Theaterwissenschaft  (ATW) der JLU Gießen, Probebühne 1, zu sehen. Stündlich von 16 bis 22 Uhr, jeweils für 5 Zuschauer pro Vorstellung, wird das 45 minütige Stück zu erleben sein.
Wo auch immer Objekte und Körper als Kunstwerke präsentiert werden, sind institutionelle Strukturen und politische Mechanismen mit am Werk. „Wenn Sie hier leben würden“ - eine vom ZMI geförderte und vom Institut für Theaterwissenschaft in Koproduktion mit dem Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt entwickelte Installation, untersucht die soziale und kulturelle Konstitution von Ausstellungs- und Theaterräumen.
Tamara Antonijevic, Johanna Herschel, Robert Läßig (alle ATW Gießen), Malgorzata Wdowik (Theaterakademie Warschau) und Nora Neuhaus (Städelschule Frankfurt) versuchen mit ihrer Installation herauszufinden welche Art von Performance entsteht, wenn ein Raum sich selbst spielt.
Bis zu fünf Zuschauerinnen und Zuschauer bzw. Besucherinnen und Besucher generieren über ihre eigene Teilnahme, dem Umherlaufen im Raum ihre/seine eigene Erzählung. Der vollkommen weiße Raum ist in einer Blackbox installiert, in dem verschiedene Sound- und Textsphären betreten und über Kopfhörer sowie mp3-Player hörbar gemacht werden können.
Wie bestimmen Erwartung und Wissen, wie Rahmen, Kontext und Raum unsere Erfahrung und die Produktion des künstlerischen Werts? Wie verhalten sich Besucherinnen und Besucher zu diesen Systemen, wenn kein Objekt und kein Körper vorhanden sind?
Die Installation wurde am 15. September im Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt uraufgeführt und bis zum 18. September dort präsentiert.

(21.11.2016, Katharina Monaco)

Neuerscheinungen

Neuerscheinungen

 

  • Cao, Kefei/ Heymann, Sabine/ Lepschy, Christoph (2017): Zeitgenössisches Theater in China. Berlin: Alexander Verlag.
  • Aggermann, Lorenz/ Döcker, Georg/ Siegmund, Gerald (2017): Theater als Dispositiv. Dysfunktion, Fiktion und Wissen in der Ordnung der Aufführung, Frankfurt am M.: Peter Lang.

  • Siegmund, Gerald/ Bel, Jérôme (2017): Dance, Theatre, and the Subject. Houndsmill: Palgrave Macmillan.
  • Wirth, Uwe (2017): Komik. Ein interdisziplinäres Handbuch. Stuttgart: Metzler.
  • Goebbels, Heiner (2015): Auf dem Weg zu einem Drama der Wahrnehmung. Zur Übersetzung nichtdramatischer Literatur in die Elemente der Bühne. In: Pia Janko/ Teresa Kovacs (Hg.): "Postdramatik". Reflexion und Revision. Wien: Praesens Verlag, S.331-341.
  • Schulte, Philipp/ Ahrens, Jörn/ Cuntz, Michael/ Koch Lars/ Krause, Marcus (2014): The Wire - Analysen zur Kulturdiagnostik populärer Medien. Wiesbaden: Springer VS.
  • Bremer, Kai (2014): Medialität der Interlinearität. Überlegungen zu Heiner Müllers Übertragung von Aischylos' Die Perser. In: Lukas, Wolfgang/ Nutt-Kofoth, Rüdiger/ Podewski, Madleen (Hg.): Text - Material - Medium. Zur Relevanz editorischer Dokumentation für die literaturwissesnchaftliche Interpretation. Berlin/ Boston: De Gruyter. S. 135-145.
  • Wirth, Uwe/ Ottmar Ette (2014): Nach der Hybridität. Zukünfte der Kulturtheorie. Berlin: Verlag Walter Frey.
  • Wirth, Uwe (2013): Rahmenbrüche, Rahmenwechsel. Berlin: Kadmos.
  • Goebbels, Heiner (2012): Ästhetik der Abwesenheit - Texte zum Theater (Recherchen). Berlin: Theater der Zeit.

2015 übersetzt aus dem Deutschen ins Englische und Russische:

  • Goebbels, Heiner (2015): Aesthetics of Absence - Texts on Theatre. Routledge
  • Goebbels, Heiner (2015): Эстетика отсутствия - ТЕКСТЫ О МУЗЫКЕ И ТЕАТРЕ. Moscow