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Forschungsinformationssystem (FIS)

Einführung eines Forschungsinformationssystems (FIS) an der Justus-Liebig-Universität Gießen

Die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) führt im Verbund mit zehn weiteren hessischen Partnerhochschulen sowie mit Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (HMWK) im "HeFIS-Verbund" ein Forschungsinformationssystem (FIS) ein. Forschungsinformationssysteme sind webbasierte Datenbankanwendungen, die Informationen zu Forschungsaktivitäten einer Hochschule sowie entsprechende Kontextinformationen zusammenführen. Bei der gestaffelten Einführung des FIS fungiert die JLU als Pilotstandort für die Einführung des FIS an den hessischen Universitäten.

 

Die Justus-Liebig-Universität Gießen initiierte 2013 die Gründung des HeFIS-Verbunds. Seither sind die HeFIS-Projektleitung und die HeFIS-Gesamtkoordination an der Justus-Liebig-Universität Gießen angesiedelt.

 

Welche Informationen sind Forschungsinformationen?

Forschungsinformationen sind Metadaten, die im Forschungsmanagement einer Hochschule benötigt werden, um Verwaltungsprozesse abzuwickeln und Berichterstattung über Forschungsleistungen gemäß Hessischem Hochschulgesetz und Hochschulstatistikgesetz leisten zu können. 

An einer Hochschule werden Forschungsinformationen in folgenden Bereichen generiert und verarbeitet:

  • Personen
  • Forschungsprojekte
  • Publikationen
  • Patente
  • Promotionen und Habilitationen
  • Preise und Auszeichnungen
  • Forschungsschwerpunkte und Kooperationen
  • Gremientätigkeiten
  • Weiteren wissenschaftlichen Aktivitäten

 

An der JLU sollen digital im FIS zunächst Informationen über Forschungsprojekte, Publikationen und - zu einem späteren Zeitpunkt - Promotionen erfasst werden mit einer optionalen Ausweitung auf weitere Bereiche im Laufe des Projektfortschreitens.

 

Derzeit gibt es auf europäischer Ebene mit "CERIF" und auf Bundesebene mit dem "Kerndatensatz Forschung" parallel laufende Entwicklungen zur Standardisierung von Forschungsberichterstattung und der hierfür nötigen Vorhaltung forschungsbezogener Daten. Die Justus-Liebig-Universität setzt in Projektphase HeFIS 2 gemeinsam mit den Partnerhochschulen im Verbund den Kerndatensatz Forschung im FIS um. Sie beteiligt sich an dem bundesweiten Diskurs zur Weiterentwicklung des Kerndatensatz Forschung.

 

Wozu dient ein FIS?

Die Funktionsweise integrierter Forschungsinformationssysteme fußt auf dem Prinzip, dass bereits vorhandene Informationen miteinander verknüpft werden und so in Bezug zueinander vorgehalten werden können. Das Vorhalten von verknüpften Informationen soll Forschungsmanagementprozesse für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verkürzen, harmonisieren und Entscheidungsprozesse der Verwaltung transparenter machen. Dabei leitet der Grundgedanke „Einmal erfassen, mehrfach nutzen“.

 

Dabei fungiert das FIS als Datenbank und als Arbeitstool für Verwaltungsprozesse rund um Forschung. Darüber hinaus kann es zum Generieren von Berichten genutzt werden, die die Wissenschaftlerin bzw. der Wissenschaftler oder das Dekanat gemäß Hessischem Hochschulgesetz und Hochschulstatistikgesetz regelmäßig erstellen müssen.

Wenn das FIS befüllt wurde und sich als Arbeitstool in der Universität etabliert hat, ist eine Prüfung bezüglich der Frage geplant, ob das Einrichten einer Schnittstelle zum Web eingerichtet werden kann. Mithilfe dieser Schnittstelle könnten die im FIS gesammelten Informationen auf freiwilliger Basis auf persönlichen Webseiten der Forscherinnen und Forscher dargestellt werden.

 

Zur Umsetzung des Projekts wird zunächst analysiert, in welcher Qualität die Datenbestände zu Personen, Forschungsprojekten, Publikationen und Promotionen vorliegen. Die bereits digitalisierten und bestehenden Datenbestände können aus anderen Systemen übernommen werden. Durch eine Verknüpfung der Datenbanken werden Änderungen an Datensätzen über Systemgrenzen hinweg einheitlich umgesetzt. Hierdurch wird eine Steigerung der Datenqualität erreicht.

 

Integrierte Forschungsinformationssysteme verfügen über detaillierte Rollen- und Rechtesysteme sowie verschiedene Sichtbarkeitsstufen der erfassten Daten. Hierdurch wird sichergestellt, dass nur am Verwaltungsprozess Beteiligte die Rechte haben, auf relevante Daten zuzugreifen. Dies garantiert den datenschutzkonformen Betrieb des FIS.

 

Die Justus-Liebig-Universität nutzt das FIS-Produkt „Converis“ des Softwareanbieters Clarivate Analytics. Converis wurde in einem abgestimmten Verfahren für die hessischen Hochschulen im HeFIS-Verbund gemeinsam beschafft. Es handelt sich um ein webbasiertes Tool.

 

Hier sehen sie eine beispielhafte Darstellung der Startseite des Systems an der Justus-Liebig-Universität Gießen aus Sicht einer Wissenschaftlerin/eines Wissenschaftlers.

Justus Liebig Converis aktuell

 


Zum Projektplan zur Einführung des FIS an der JLU erhalten Sie hier in Kürze nähere Informationen. Bei Fragen können Sie sich gern an die nebenstehende Kontaktadresse wenden.

 

 

Weiterführende Informationen und Links