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SFB 1213 - Pulmonale Hypertonie und Cor pulmonale

Sonderforschungsbereich 1213- Pulmonale Hypertonie und Cor pulmonale

Laufzeit: 01.07.2016 bis 30.06.2020

Sprecher: Prof. D. Norbert Weißmann

Exzellenzcluster Cardio-Pulmonales System (ECCPS)
Medizinisches Klinik II
Aulweg 130
35392 Gießen


Kurzbeschreibung

Herz- und Lungenerkrankungen, darunter die Bluthochdruckerkrankung der Lunge (pulmonale Hypertonie), stellen die häufigste Todesursache mit der größten sozio-ökonomischen Belastung weltweit dar. Die pulmonale Hypertonie (PH) ist eine progressive Erkrankung multifaktorieller Ätiologie mit sehr schlechter Prognose. Bis zu 100 Millionen Menschen sind weltweit von den diversen Subtypen dieser Erkrankung betroffen. Die PH ist durch einen in das Gefäßlumen gerichteten pathologischen pulmonalvaskulären Umbauprozess, der den Blutfluss behindert, charakterisiert. Auf die so entstehende erhöhte Nachlast reagiert der rechte Herzventrikel zunächst mit einer „adaptiven“ Hypertrophie, die jedoch häufig sehr rasch in „mal-adaptive“ Veränderungen umschlägt und so zu Rechtsherzdekompensation und -versagen, der letztendlichen Todesursache bei PH, führt (Cor pulmonale). Der SFB 1213 kombiniert grundlagenwissenschaftliche und klinische Forschung mit dem Ziel, die pathogenetischen Mechanismen der PH und des Cor pulmonale aufzuschlüsseln und neue Therapien zu entwickeln. Er verfolgt dabei ein integratives Konzept, um die wesentlichen pathophysiolgischen Prozesse und molekularen Mechanismen, die den strukturellen Gefäßumbauprozessen und der Rechtsherz-Adaptation und -Maladaptation zugrunde liegen, zu entschlüsseln. Ziel ist, die pathologischen Umbauprozesse zu revertieren, um die physiologische Lungengefäßstruktur und -funktion wiederherzustellen und bisher nicht verfügbare Behandlungsmöglichkeiten für den rechten Ventrikel zu entwickeln.

 

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