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Artikelaktionen

Programme zur Chancengleichheit

Programm zur Promotionsabschlussförderung (alle Fachbereiche)

Die Justus-Liebig-Universität vergibt unter Federführung der Frauenbeauftragten Stipendien zur Promotionsabschlussförderung als Ausgleich für Verlustzeiten, die durch die Wahrnehmung von Familienaufgaben entstehen. Ziel des Programms ist es, besonders qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen, bei denen sich der Abschluss der Promotion aus familiären Gründen (z.B. Schwangerschaft, Mutterschutz oder Elternzeit, Versorgung und Pflege von Kindern und/oder anderen Angehörigen) verzögert hat, in der letzten Phase der Promotion zu unterstützen. Für die Promotionsabschlussförderung können sich Nachwuchswissenschaftlerinnen aus allen Fachbereichen der JLU bewerben. Die Antragstellerinnen müssen bei ihrer Promotion nach den an den Fachbereichen jeweils geltenden Promotionsordnungen von einer Betreuerin/einem Betreuer an der Justus-Liebig-Universität betreut werden. Das Promotionsvorhaben sollte so weit fortgeschritten sein, dass ein erfolgreicher Abschluss im Förderzeitraum zu realisieren ist. Die Förderung wird für maximal 12 Monate gewährt. Das Stipendienprogramm wird zweimal im Jahr ausgeschrieben.

 

Helge-Agnes-Pross-Förderpreis der JLU

Mit dem fachbereichsübergreifenden Preis werden hervorragende Qualifikationsarbeiten ausgezeichnet und gefördert, die ein für die Frauen- und Geschlechterforschung relevantes Thema bearbeiten und durch die systematische Integration der Gender-Perspektive einen besonderen Erkenntnisgewinn für das jeweilige Fach liefern.

Mit der Ausschreibung des Helge-Agnes-Pross-Förderpreises will die Justus-Liebig-Universität die Sichtbarkeit der Frauen- und Geschlechterforschung erhöhen, deren Verankerung in Forschung und Lehre aller Fachbereiche unterstützen und einen Beitrag zur Nachwuchsförderung in diesem innovativen Forschungsfeld leisten. Mit der Namensgebung des Preises ehrt die Justus-Liebig-Universität die Soziologin und Begründerin des soziologischen Instituts der Universität Gießen, Prof. Dr. Helge Agnes Pross (1927-1984), die bereits in den 1960er und 1970er Jahren Studien zu Bildungschancen von Mädchen (1969), zur Gleichberechtigung im Beruf (1973), zur Lebenssituation von Hausfrauen (1975) sowie zu Selbstbildern von Männern und deren Bildern von Frauen (1978) vorgelegt hat und damit zugleich als Pionierin der Frauen- und Geschlechterforschung gilt.

Der Helge-Agnes-Pross-Förderpreis der Justus-Liebig-Universität Gießen wird einmal im Jahr ausgeschrieben. Er wird in zwei Kategorien vergeben:

a)  an Absolventinnen und Absolventen in Würdigung einer hervorragenden Abschlussarbeit (Master- oder Staatsexamensarbeit) an der Justus-Liebig-Universität Gießen, die sich mit einem Thema aus dem Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung beschäftigt, sowie

b)  an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die an der Justus-Liebig-Universität Gießen an einem hervorragenden Dissertationsprojekt zu einer Themenstellung aus dem Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung arbeiten. Der Preis dient der weiteren finanziellen Unterstützung bei diesem Projekt, zu dem bereits erste Teilergebnisse vorliegen sollten.

Die Auszeichnung in der Kategorie a) „Abschlussarbeiten“ ist mit 500 Euro dotiert. Das Preisgeld in der Kategorie b) „Dissertationsprojekte“ beträgt 4.500 Euro und ist ausschließlich für die einmalige Förderung der wissenschaftlichen Arbeit (z.B. für die Finanzierung von Hilfskräften, für die Durchführung bzw. den Besuch von Tagungen, als Beihilfe zu Druckkosten) vorgesehen.

Vorschläge für die Verleihung des Preises können von allen Mitgliedern und Angehörigen der Justus-Liebig-Universität Gießen eingereicht werden. Selbstbewerbungen sind möglich.

 

Ideenwettbewerb zur Frauenförderung

Um Anreize für die Intensivierung der Aktivitäten zur Herstellung von Chancengleichheit in der Wissenschaft zu schaffen, schreibt die Justus-Liebig-Universität im Zuge der Umsetzung ihres Gleichstellungskonzepts unter Federführung der Frauenbeauftragten einen universitätsinternen Ideenwettbewerb aus. Im Rahmen des Ideenwettbewerbs werden Pilotprojekte unterstützt, deren Inhalte und Organisationsformen dazu beitragen, Gleichstellung und Frauenförderung sowie Themen der Frauen- und Geschlechterforschung in den Fachbereichen und zentralen Einrichtungen der Justus-Liebig-Universität zu verankern.

Gefördert wird die konzeptionelle Entwicklung und Umsetzung von innovativen Maßnahmen, die dem Abbau von strukturellen Barrieren für Frauen im Qualifikationsverlauf, von bestehenden Unterrepräsentanzen von Wissenschaftlerinnen auf allen Qualifikationsstufen sowie der Integration der Frauen- und Geschlechterforschung in Forschung und Lehre dienen.

Im Rahmen des Ideenwettbewerbs werden jährlich Mittel bereitgestellt, um konkrete Gleichstellungsprojekte in den Fachbereichen und zentralen Einrichtungen der Justus-Liebig-Universität zu unterstützen. Beantragt werden können Personal- und Sachmittel. Die Förderhöchstsumme für ein Projekt beträgt 15.000 Euro pro Jahr, die Förderhöchstdauer umfasst zwei Jahre.

Anträge können nur von Beschäftigten der Fachbereiche und zentralen Einrichtungen der Justus-Liebig-Universität gestellt werden. Eine Förderung von Forschungsprojekten für Einzelpersonen ist nicht möglich.

 

Weitere Informationen und Rückfragen:


Tel: 0641-99-12057


Tel: 0641-99-12056

(Programmkoordination/Gleichstellungskonzept)

Gleichstellungsbüro
Goethestraße 58
35390 Gießen