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Fachbereich 05
Sprache, Literatur, Kultur |
Germanistik |
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| SS 02 | SS 01 | SS 00 | SS 99 | SS 98 | SS 97 | |
| WS 02/03 | WS 01/02 | WS 00/01 | WS 99/00 | WS 98/99 | WS 97/98 | WS 96/97 |
Dieses kommentierte Verzeichnis der Lehrveranstaltungen soll das Veranstaltungsprogramm des Fachbereichs Germanistik erläutern. Die hier vorgelegten Ankündigungen wurden von den Lehrenden selbst formuliert. Allgemein gilt für die Veranstaltungen, dass Thematik und Stoffplan lediglich in Grundzügen angedeutet werden können. Die endgültige Planung der Lehrveranstaltungen wird in der Regel jeweils in der ersten Sitzung zusammen mit den Teilnehmern festgelegt. Dieses Verzeichnis soll Ihnen die rechtzeitige Auswahl und Vorbereitung der Veranstaltungen erleichtern. Das Verzeichnis gibt den Stand des Programms von Januar 2003 wieder. Eventuell erforderliche Änderungen werden an den schwarzen Brettern der Institute bzw. an den Dienstzimmern der Lehrenden bekannt gegeben. Die aktuellen Sprechstunden der Lehrenden sind in den Sekretariaten der Institute zu erfahren und zumeist auch an den Dienstzimmern angeschlagen.
Eine Liste der gebrauchten Abkürzungen finden Sie am Ende dieser Seite.
Hinweise zum Grundstudium der Sprachwissenschaft
Im Bereich der Sprachwissenschaft werden regelmäßig Proseminare zu folgenden vier grundlegenden Themenbereichen angeboten (sog. Basisseminare): Grammatik, Kommunikationsanalyse, Sprachvariation, Sprachgeschichte. Kenntnisse in diesen Themenbereichen sind notwendig für ein erfolgreiches Studium der Sprachwissenschaft. Studierenden der Studiengänge L3 und Magister empfehlen wir nachdrücklich, nach dem Einführungsseminar (Sprachwissenschaft 1) das Basisseminar Grammatik (Sprachwissenschaft 2) und danach ein weiteres Proseminar aus den Angeboten der Basisseminare zu besuchen. Wenn Sie wissen wollen, was in Basisseminaren behandelt wird, dann können Sie Lernzielkataloge zu diesen Seminartypen im Internet finden: http://www.uni-giessen.de/fb09/Sprache/basissem.shtml
Hinweise zum Grundstudium der Mediävistik
Im Bereich der Mediävistik werden regelmäßig Proseminare mit dem Thema Einführung in die mittelhochdeutsche Sprache und Literatur angeboten. Der Besuch eines solchen Seminars ist für Studierende des Lehramtsstudiengangs L 3 obligatorisch, für andere Studiengänge fakultativ. Der Besuch anderer mediävistischer Proseminare ist generell fakultativ, jedoch zur Vertiefung des Lernstoffs erwünscht. Den Lernzielkatalog für das mediävistische Einführungsseminar finden Sie in den Aushängen des Instituts für deutsche Sprache und mittelalterliche Literatur sowie im Internet: http://www.uni-giessen.de/fb09/Sprache/basissem.shtml
Hinweise zum Studiengang Angewandte Sprachwissenschaft und Computerlinguistik
Das Fach „Angewandte Sprachwissenschaft und Computerlinguistik“ erlaubt es Studierenden der verschiedenen Magisterfächer, eine anwendungsorientierte, berufsbezogene Spezialisierung vorzunehmen, die im Schnittpunkt zwischen Linguistik, Informatik und Neuen Medien angesiedelt ist. Nähere Informationen zu dem Studiengang, den Kombinationsmöglichkeiten und zum Praxisbezug sind bei Prof. Dr. H. Lobin in D 407, per Email (Henning.Lobin@germanistik.uni-giessen.de) und auf der Homepage des Arbeitsbereichs (http://www.uni-giessen.de/fb09/ascl) zu erhalten. Bitte beachten Sie auch die gesonderten Informations- und Einführungsveranstaltungen zu diesem Studiengang.
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Allgemeine Studienberatung |
Prof. Dr. K. Inderthal (B 133, Tel. 99-29075) |
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Studienberatung für ausländische Studierende |
Dr. S. Feuchert (B 155, T. 29093) |
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Magisterstudiengänge |
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Magister Deutsche Philologie |
Prof. Dr. G. Kurz (B 130, Tel. 99-29070), Dr. Pott, (B 132, Tel. 99-29084), S. Wodianka (C 28, Tel. 99-29098) |
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Angewandte Sprachwissenschaft und Computerlinguistik |
Prof. Lobin (D 407, Tel. 99-29050) |
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Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft |
PD Dr. D. Kimmich (B 137, Tel. 99-29074) |
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Text und Medien und Fachjournalistik |
Prof. Dr. W. Gast (B 209, Tel. 99-29115) |
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Lehramtsstudiengänge |
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L 1 |
Dr. Bauer (B 215, Tel. 99-29105) |
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L 2 |
Prof. Dr. W. Gast (B 209, Tel. 99-29115) |
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L 3 |
Prof. Dr. H. Ramge (B 107, Tel. 99-29040) |
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L 5 |
Prof. Dr. C. Gansel (B 208, Tel. 99-29145) |
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Diplomstudiengänge |
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Deutsch als Fremdsprache |
Prof. Dr. D. Rösler (B 205, Tel. 99-29125) |
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Drama, Theater, Medien |
Prof. Dr. E. Leibfried (B 138, Tel. 99-29073) A. Hammer (B 156, Tel. 99-29077) |
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Sonstige germanistische Bausteine und Studienelemente: |
Prof. Dr. G. Oesterle (B 139, Tel. 99-29090), A. Hammer (B 156, Tel. 99-29077) |
| Studienberatung außerdem durch die Fachschaft Germanistik (B 32) | |
Die Einführungsphase in das Studium der Germanistik erstreckt sich über zwei Semester. Sie besteht insgesamt aus drei Veranstaltungen (insgesamt 6 SWS):
Im Sommersemester 2003 ist ein Einführungsseminar in das Studiengebiet „Literatur“ zu belegen. Diese Seminare werden vom Institut für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur und vom Institut für neuere deutsche Literatur angeboten.
Im Wintersemester werden die Einführungsseminare in das Studiengebiet „Sprache“ angeboten.
Die fachdidaktische Grundlagenvorlesung bietet das Institut für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur sowohl im WS als auch im SS an.
Die Verteilung auf die Einführungsseminare in das Studiengebiet 'Literatur' findet statt am Dienstag, dem 22. April, um 8.15 Uhr in Hörsaal A 1. Bitte bringen Sie dazu Ihren Studienausweis mit. Die Teilnahmelisten für die Verteilung auf die einzelnen Einführungsseminare hängen am Ende der ersten Semesterwoche an den „Schwarzen Brettern“ der Institute aus.
Die Einführungsphase in das Studium der Germanistik erstreckt sich über zwei Semester. Sie besteht insgesamt aus drei einführenden Veranstaltungen und einem Grundlagenseminar (Proseminar). Dies ergibt insgesamt 8 SWS:
Im Sommersemester 2003 sind die Grundlagenvorlesung und das Einführungsseminar „Sprachwissenschaft“ zu belegen. Diese Veranstaltungen werden im SS vom Institut für deutsche Sprache und mittelalterliche Literatur angeboten.
Im Wintersemester sind die Grundlagenvorlesung und das Einführungsseminar „Literaturwissenschaft“ zu belegen. Diese Veranstaltungen werden vom Institut für neuere deutsche Literatur im WS angeboten.
Die Verteilung auf die im SS 03 angebotenen Einführungsseminare „Sprachwissenschaft“ findet statt am Dienstag, dem 22. April, um 8.15 Uhr in Hörsaal A 2. Bitte bringen Sie dazu Ihren Studienausweis mit. Die Teilnahmelisten für die Verteilung auf die einzelnen Einführungsseminare hängen am Ende der ersten Semesterwoche am „Schwarzen Brett“ des Instituts für neuere deutsche Literatur aus.
Hauptfach/Nebenfach „Deutsche Sprachwissenschaft“ und/oder „Deutsche Literaturwissenschaft“:
Die Einführungsphase für diese Fächer/Fächerkombination entspricht der Einführungsphase des L3-Studiengangs. Die Verteilung auf die Seminare findet ebenfalls am Dienstag, dem 22. April, um 8.15 Uhr in Hörsaal A 2 statt.
Hauptfach/Nebenfach ‚Didaktik der deutschen Sprache und Literatur‘:
Studienanfänger, die das Fach „Didaktik der deutschen Sprache und Literatur“ gewählt haben, belegen das Grundlagenseminar und die Grundlagenvorlesung am Institut für Didaktik. Das Einführungsseminar und die entsprechende Grundlagenvorlesung belegen sie in der germanistischen Fachwissenschaft, die sie zusätzlich gewählt haben. Die Einführungsseminare und die Grundlagenvorlesung „Deutsche Literaturwissenschaft“ werden jeweils im Wintersemester angeboten, die entsprechenden Veranstaltungen „Deutsche Sprachwissenschaft“ jeweils im Sommersemester.
Die Studierenden des Studienelementes „Deutsche Philologie“ besuchen je ein Einführungsseminar in der Literatur- und Sprachwissenschaft. Es wird empfohlen, zugleich auch die entsprechenden Grundlagenvorlesungen zu besuchen. Die Verteilung auf die Seminare findet ebenfalls am Dienstag, dem 22. April, um 8.15 Uhr in Hörsaal A 2 statt.
Die Studierenden des o.g. Nebenfaches belegen zwei Einführungsseminare und eine Grundlagenvorlesung. Diese drei einführenden Veranstaltungen müssen die Studiengebiete ‚Deutsche Literaturwissenschaft‘, Deutsche Sprachwissenschaft‘ und ‚Didaktik der deutschen Sprache und Literatur‘ abdecken.
| Prof. Dr. Wolfgang Gast | ||
| Einführung in das Studiengebiet Literatur/Medien | ||
| Vorlesung | L1, L2, L5 | |
| Di 8-10, A 1 | Beginn: 29.04.2003 | |
| Die Einführungsvorlesung bietet vor allem einen Überblick. Zu Beginn des Studiums sollen die Studierenden einen Einblick in Ziele und Aufbau des Studiums der Literatur- und Medienwissenschaft und ihrer Didaktik vermittelt bekommen: Begriffe und Methoden sowie relevante Handlungs- und Aufgabenfelder dieser Teildisziplinen werden vorgestellt und diskutiert, erste Zugänge an einschlägigen Beispielen eröffnet. Begleitend zur Vorlesung finden Einführungsseminare statt, die Gelegenheit zu praktischen Übungen und exemplarischen Analysen bieten. | ||
Das Einführungsseminar zielt auf die Vermittlung von Basisqualifikationen. Dazu gehört eine Einführung in die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, wie Bibliographieren, Zitieren, Anfertigen von Hausarbeiten. Im Mittelpunkt der Seminare stehen literarische Gattungen, die Analyse lyrischer, erzählender, dramatischer Texte sowie methodische Möglichkeiten im Umgang mit Texten. Die Veranstaltung soll auch dazu beitragen, die eigenen Erwartungen und Interessen an ein Germanistikstudium zu reflektieren.
Die Einführung wird mit einer Klausur abgeschlossen.
| Prof. Dr. Swantje Ehlers | ||
| Einführungsseminar | L1, L2, L5 | |
| Di 10 – 12, C 30 | Beginn: 29.04.2003 | |
| Oliver Fritsch | ||
| Einführungsseminar | L1, L2, L5 | |
| Di 10 – 12, B 210 | Beginn: 29.04.2003 | |
| Regina Hofmann | ||
| Einführungsseminar | L1, L2, L5 | |
| Di 10 – 12, C 29 | Beginn: 29.04.2003 | |
| PD. Dr. Lothar Schneider | ||
| Einführungsseminar | L1, L2, L5 | |
| Di 10-12, B 128 | Beginn: 29.04.2003 | |
| Dr. Joachim Jacob | ||
| Einführungsseminar | L1, L2, L5 | |
| Di 10-12, B 33 | Beginn: 29.04.2003 | |
| Dr. Günter Butzer | ||
| Einführungsseminar | L1, L2, L5 | |
| Di 10-12, G 25 | Beginn: 29.04.2003 | |
| Dr. des. Guido Naschert | ||
| Einführungsseminar | L1, L2, L5 | |
| Di 10-12, F 9 | Beginn: 29.04.2003 | |
| Bianca Schwindt | ||
| Einführungsseminar | L1, L2, L5 | |
| Di 10-12, B 24 | Beginn: 29.04.2003 | |
Im Einführungsseminar werden Fähigkeiten und Kenntnisse vermittelt, die für das Studium der Sprachwissenschaft grundlegend sind. Dazu gehören u.a. die Fähigkeiten, wissenschaftliche Texte zu lesen und zusammenzufassen, Protokolle zu schreiben und Kurzreferate zu präsentieren. Gleichzeitig sollen am Beispiel von besonders wichtigen Arbeitsbereichen (z.B. Grammatik, Dialog- und Textanalyse) sprachwissenschaftliche Analysemethoden vorgeführt und geübt werden, als Einführung in das sprachwissenschaftliche Denken. Für mehrere Themenbereiche gibt es eine direkte Verbindung zur Vorlesung, die zusätzlich theoretische Hintergründe und Zusammenhänge zu den Analyseaufgaben im Seminar bietet.
| Prof. Dr. Hans Ramge | ||
| Einführungsseminar | L3, MA | |
| Di 10–12, B 106 | Beginn: 29.04.2003 | |
| Dr. Jörg Riecke | ||
| Einführungsseminar | L3, MA | |
| Di 10–12, F 5 | Beginn: 29.04.2003 | |
| Klaus-Peter Ulbrich, M.A. | ||
| Einführungsseminar | L3, MA | |
| Di 10–12, B 9 | Beginn: 29.04.2003 | |
| Dr. Martin Wachtel | ||
| Einführungsseminar | L3, MA | |
| Di 10–12, A 5 | Beginn: 29.04.2003 | |
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Prof. Dr. Hans Ramge |
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| Einführung in die Sprachwissenschaft | ||
| Einführungsvorlesung | L3, MA | |
| Di 8-10, A 2 | Beginn: 22.04.2003 | |
| Ziel der Einführungsvorlesung ist es, Ihnen einen Überblick über die Gegenstände, Arbeitsbereiche und Methoden der germanistischen Sprachwissenschaft zu vermitteln. Dazu werden Sie zunächst über den Aufbau des Fachs und seinen Bezug zu den sprachwissenschaftlichen Studienanteilen informiert. Im Mittelpunkt steht dann die Darstellung wichtiger Arbeitsfelder der Sprachwissenschaft: Grammatik, Gesprächs- und Textanalyse, Formen und Varianten im Sprachgebrauch. An Beispielen aus Spracherwerb und Sprachgeschichte erfahren Sie, wie und warum sich Sprache entwickelt und verändert. Als Leistungsnachweis gilt die regelmäßige Anwesenheit und die erfolgreiche Teilnahme an der Klausur. | ||
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Prof. Dr. Gerd Fritz |
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Dynamische Texttheorie |
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| Vorlesung | L1, L2, L3, L5, MA, Prom. | |
| Do 14–16, A 4 | Beginn: 24.04.2003 | |
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Wer einen Text schreibt, ist wie ein Spieler, der in einem Spiel mit sich selbst einen Zug nach dem andern macht. Mit jedem Satz verändert sich der Spielstand, d.h. der mit dem Satz erzeugte Kontext. Jeder neue Spielstand stellt den Autor vor eine neue kommunikative Teilaufgabe im Rahmen der größeren Aufgabe, mit bestimmten Zielen einen zusammenhängenden Text zu schreiben. Es eröffnen sich dem Autor jeweils neue Zugmöglichkeiten und andere verschließen sich. Diese Betrachtungsweise ist die texttheoretische Variante einer Auffassung, die seit etwa 1970 in unterschiedlichen Forschungsrichtungen theoretisch fruchtbar gemacht wurde, z.B. in Hamblins Formaler Dialektik oder Stalnakers Kontextveränderungstheorie. Das Potenzial dieser Konzeption für die Texttheorie ist bisher nur ansatzweise genutzt worden. Die textdynamische Perspektive ermöglicht eine integrative Betrachtung vieler Grundprobleme der Texttheorie, von der Anaphernauflösung über die referenzielle Bewegung, die Themenentwicklung und den systematischen Wissensaufbau bis hin zu Fragen der globalen Sequenzierung, der Sequenzierungsalternativen und des Genrewechsels im Text. In dieser Vorlesung sollen die Grundzüge einer dynamischen Texttheorie entwickelt und Anwendungen der Theorie auf praktische Fragestellungen gezeigt werden, beispielsweise die Textoptimierung, die Adressatenorientierung, die Verständlichkeit von Texten und das Lehren und Lernen mit Texten. |
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Prof. Dr. Gerd Fritz |
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| Texte schreiben im Studium | ||
| Proseminar | L1, L2, L3, L5, MA, Prom. | |
| Mo 14–16, B 106 | Beginn: 28.04.2003 | |
| Viele Studierende haben im Grundstudium und darüber hinaus erhebliche Schwierigkeiten, Texte zu schreiben, die für ein effektives Studium und damit für den Studienerfolg grundlegend sind, beispielsweise Kurzzusammenfassungen wissenschaftlicher Texte, Vorlesungsnotizen, Materialien für Referate oder ganze Hausarbeiten. Diese Schwierigkeiten hängen z.T. zusammen mit fehlender Erfahrung im Umgang mit wissenschaftlichen Texten unterschiedlicher Art. Dies gilt sowohl für das Lesen als auch für das eigene Schreiben. Dieses Seminar verfolgt zwei Ziele: 1. Es sollen textlinguistische Kenntnisse und Methoden vermittelt werden, die eine systematische Analyse des Aufbaus fremder und eigener Texte ermöglichen und damit auch zum reflektierten eigenen Schreiben beitragen. Zu diesen Kenntnissen gehört auch das Wissen über Formen der wissenschaftlichen Argumentation und über Textsorteneigenschaften wissenschaftlicher Texte. 2. Es sollen gezielt Übungen zu einzelnen Problembereichen beim Schreiben wissenschaftlicher Texte gemacht werden, u.a.
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Zoran Ivkovic, M.A. |
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| Textlinguistik und Textproduktion | ||
| Proseminar | L1, L2, L3, L5, MA, Prom. | |
| Mo 16–18, B 31 | Beginn: 28.04.2003 | |
| Wie lässt sich wissenschaftlich sinnvoll beschreiben, was Relevantes passiert, wenn sich ein Verfasser hinsetzt, um einen Text zu schreiben (einen wie diesen zum Beispiel). Reicht es aus, wenn man das entstandene Produkt untersucht? Was lässt sich mit dieser Datengrundlage (dem Text allein) über den Text und den Schreiber aussagen? Antworten auf diese Fragen versuchen Forscher aus unterschiedlichen Disziplinen zu finden. Innerhalb der Linguistik beschäftigen sich Wissenschaftler bspw. mit den Organisationsprinzipien von Texten und Dialogen. Einige versuchen darauf aufbauend Rückschlüsse auf das zu ziehen, was die Produzenten während des Schreibens/Sprechens gemacht haben. Dass man von dem Produkt (dem Text) nicht auf den Prozess schließen kann, haben andere Forscher (z.B. aus der Psychologie) als Grund angegeben, sich intensiver mit dem auseinander zu setzen, was während des Textproduzierens geschieht (sog. Textproduktions- bzw. Schreibprozessforschung). Beide Forschungstraditionen haben mittlerweile eine Fülle an interessanten Ergebnissen hervorgebracht, sich aber längere Zeit kaum gegenseitig wahrgenommen. Neben der Sichtung der relevantesten Ergebnisse aus beiden Richtungen soll in dem Seminar thematisiert werden, wie verträglich beide Richtungen sind und welche Schlüsse für die Schreibpraxis aus den bisherigen Erkenntnissen gezogen werden können. | ||
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Harald Lüngen |
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| Syntax und Morphologie | ||
| Proseminar | MA. | |
| Mo 16–18, B 26 | Beginn: 28.04.2003 | |
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In diesem Seminar sollen morphologische und syntaktische Verfahren in Sprachen sowie allgemein-sprachwissenschaftliche und computerlinguistische Methoden zur deren Beschreibung behandelt werden: Taxonomische Morphemanalyse, Morphophonologie,
Morphotaktik, morphologische Operationen in Sprachen, morphologische Kategorien in Sprachen und interlineare Morphemglossierung, Computermorphologie: Two-Level Morphologie. Grundbegriffe der Syntaxtheorie, syntaktische Verfahren in Sprachen, Phrasenstrukturgrammatik, Unifikationsbasierte Grammatikformalismen, Head-driven Phrase Structure
Grammar, morphologische und syntaktische Sprachtypologie. Als Vertiefungsthemen bieten sich funktionale Kategorien im Sprachvergleich (z.B. Relativsätze) oder Phänomene in Syntax und Morphologie von Einzelsprachen an. Für das Seminar wird eine Grammatik-Workbench
(HPSG) zur Verfügung stehen, mit der eigene Grammatikfragmente implementiert und getestet werden können. Eine Literaturliste zum Seminar wird vor dem Semester ins WWW gestellt (http://www.uni-giessen.de/~g91118/syntaxundmorphologie). |
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Dr. Roland Mulch |
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| Sprachliche Landeskunde im Mitteldeutschen | ||
| Proseminar | L1, L2, L3, L5 | |
| Do 14–16, Phil. II, E 07 | Beginn: 24.04.2003 | |
| Seit der Dialekt offensichtlich beliebt, zumindest beachtet und verbreitet ist wie selten zuvor, ist das allgemeine Interesse am Regionalen deutlich angestiegen. Eine Konsequenz daraus zeigt sich auch in der verstärkten Zuwendung zu regionaler Sprachforschung. Dieses Proseminar will die Geschichte der sprachlichen Landesforschung im Mitteldeutschen darstellen und die Leistungen und Ergebnisse der Sprachforschung dieses Dialektraums in Vergangenheit und Gegenwart verdeutlichen. | ||
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Prof. Dr. Rosemarie Rigol |
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| Orthografie | ||
| Proseminar | L1, L2, L3, L5 | |
| Fr 10–12, B 106 | Beginn: 25.04.2003 | |
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Mit einem Exkurs zum Verhältnis Sprache – Schrift und in die Schriftgeschichte beginnt das Seminar; es folgt die Beschäftigung mit ausgewählten orthografischen Gebieten (Großschreibung, Getrennt- und Zusammenschreibung, Schärfung und Dehnung, Interpunktion). Dabei werden die grammatischen Grundlagen der Schreibung, die Schreibkonvention und die Hinführung zum orthografischen Können erörtert. Leistungsnachweis: 1. Hausarbeiten (Vergleich alte Orthografie – Neuregelungen – sprachwissenschaftliche Ergebnisse zur Orthografie). 2. Seminarbegleitende Arbeit (Ergebnisse eines sprachwissenschaftlichen Textes zu den jeweiligen orthografischen Sprache referieren) LITERATUR: Rechtschreibduden (ab 22. Auflage) – Christa Röber-Siekmeyer: Die Schriftsprache entdecken. Weinheim/Beltz (jüngste Auflage). Sprachwissenschaftliche Texte werden zu beginn des Seminars vorgestellt. |
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Maik Stührenberg, M.A. |
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| Einführung in die Texttechnologie | ||
| Proseminar | MA, Prom. | |
| Mi 10–12, B 26 | Beginn: 23.04.2003 | |
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In der Computerlinguistik ist die Texttechnologie ein stetig wachsender Bereich. Digitale Texte finden sich in nahezu allen Bereichen unseres alltäglichen Lebens: im Internet, in Dialogsystemen oder in der Textverarbeitung zu Hause. Dieses Seminar beschäftigt sich mit dem Aufbau von (digitalen) Texten und ihrer weiteren Verarbeitung. Mit der eXtensible Markup Language (XML), die in den letzten Jahren einen triumphalen Siegeszug durch sämtliche Bereiche der computer-unterstützten Textverarbeitung angetreten hat, gibt es dafür einfach zu nutzende und frei verfügbare Werkzeuge. XML kommt nicht nur in Verlagen zum Einsatz, sondern dient auch als grundlegendes Format für aktuelle Versionen von Textverarbeitungsprogrammen wie OpenOffice oder MS Word. Im ersten Schritt werden Texte in XML annotiert, d.h. mit einer logischen Struktur versehen. So mit Informationen angereichert, können die Texte mit Hilfe standardisierter Verfahren anschließend in andere Formate (z. B. für die Print- und Onlineausgabe) überführt werden. Damit ist XML ein wesentlicher Grundbaustein für das Single-Source-Publishing, also die automatisierte mehrfache Ausgabe von Inhalt in verschiedenen Formaten, sowie zahlreiche weitere computerlinguistische Anwendungsbereiche, u.a. das automatische Zusammenfassen von Texten oder die Realisierung intelligenter Zugriffsmöglichkeiten auf große Textbestände. Für den Erwerb eines Leistungsnachweises ist die erfolgreiche Bearbeitung der im Seminar gestellten Übungsaufgaben und der Abschlussklausur erforderlich. Die Veranstaltung wird im Rahmen des Projektes MiLCA („Medien-intensive Lehrmodule in der Computerlingusitik-Ausbildung“) teilweise durch Einsatz der eLearning-Plattform ILIAS als virtuelles Seminar erfolgen. Genauere Angaben dazu werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben. |
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Dr. Martin Wachtel |
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| Grammatik und Deutschunterricht | ||
| Proseminar (Basisseminar) | L1, L2, L3, L5, MA . | |
| Mo 14–16, A 3 | Beginn: 28.04.2003 | |
| Das Seminar gehört zum Typ „Basisseminar“. Es vermittelt Grundlagen der grammatischen Analyse und Grundkenntnisse in zentralen Bereichen der deutschen Grammatik. Zugleich beschäftigen wir uns mit der Frage, in welchen Lernzielzusammenhängen des Deutschunterrichtes grammatische Kenntnisse und Fertigkeiten relevant sind. | ||
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Dr. Martin Wachtel |
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| Kommunikationsanalyse | ||
| Proseminar (Basisseminar) | L1, L2, L3, L5, MA . | |
| Mo 16–18, B 9 | Beginn: 28.04.2003 | |
| Das Seminar gehört zum Typ „Basiseminar“. Es befasst sich mit der Beschreibung und Analyse von Texten und Gesprächen. Thematisch werden folgende Schwerpunkte gesetzt: Grundstrukturen von Kommunikationsformen, Textkohäsion und Textkohärenz, Thema und thematische Zusammenhänge, Textfunktion und funktionale Textbausteine, Kommunikationsprinzipien. Zugleich beschäftigen wir uns mit der Frage, in welchen Lernzielzusammenhängen des Deutschunterrichtes kommunikationsanalytische Kenntnisse und Fertigkeiten relevant sind. | ||
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Prof. Dr. Helmuth Feilke |
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| Sprache und Pragmatik – Ausgewählte Lektüren (Wegener, Bühler, Mead) | ||
| Hauptseminar Linguistik/ Sprachdidaktik | L3, L2, MA | |
| Mo 14–16, B 210 | Beginn: 28.04.2003 | (Vorbesprechung: Mo., 24.03.03, 14 Uhr, in B 210) |
| (Kommentar s. unter Veranstaltungen des Instituts für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur) | ||
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Prof. Dr. Gerd Fritz |
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| Formen der Kontroverse | ||
| Hauptseminar | L3, MA, Prom. | |
| Di 14–16, B 106 | Beginn: 22.04.2003 | |
| Kontroversen bilden eine Familie von komplexen Kommunikationsformen, die zumeist deskriptive, argumentative und polemische Elemente enthalten. Sie spielen ein wichtige Rolle in der politischen, der religiösen, der literarischen und natürlich auch der wissenschaftlichen Kommunikation. Im günstigen Fall klären Kontroversen die Standpunkte und dienen dem Erkenntnisgewinn. In diesem Seminar sollen zunächst an ausgewählten Beispielen Grundstrukturen und historische Varianten dieser Kommunikationsform untersucht werden. Dabei soll insbesondere die traditionelle Form der Streitschrift als Kontroversenbeitrag betrachtet werden. Nach einer Einführungsphase von einigen Wochen soll in einem Kompaktseminar (Freitag/ Samstag) an der Rekonstruktion von historischen Kontroversentheorien (z.B. bei Leibniz) und Formen der Kontroversenkritik gearbeitet werden. An diesem Kompaktseminar wird voraussichtlich Prof. Marcelo Dascal (Tel Aviv), einer der international führenden Kontroversenforscher, teilnehmen. LITERATUR: Dascal, M./ Fritz, G./ Gloning, Th./ Senderowicz, Y. (eds.): Scientific Controversies and Theories of Controversy. (Controversies in the République des Lettres, Technical Report 3). Gießen 2002. – Dascal, M./ Fritz, G./ Gloning, Th./ Senderowicz, Y. (eds.): Theological Controversies. (Controversies in the République des Lettres, Technical Report 4). Gießen 2001. |
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Prof. Dr. Hans Ramge |
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| Phraseologie | ||
| Hauptseminar | L1, L2, L3, L5, MA, DaF, Prom. | |
| Mi 10–12, B 106 | Beginn: 23.04.2003 | |
| Im Hauptseminar wollen wir uns mit sprachlich festen Fügungen der deutschen Sprache befassen. Das Spektrum reicht von sprachlichen Klischees über feste Wendungen wie jemandem auf den Zahn fühlen bis hin zu Sprichwörtern und rhetorischen Versatzstücken. Erarbeitet werden die verschiedenen Typen, ihre sprachlichen Bildungsweisen, vor allem aber die Modi der Bildlichkeit und der stilistischen Effekte. Für die Analyse der kognitiven, gesprächsstrukturellen und kommunikativen Funktionen müssen Metapher-Theorien und gesprächsanalytische Verfahren ebenso einbezogen werden wie die sprachhistorische Entwicklung. Im Seminar haben die Teilnehmer/innen Gelegenheit, neben der Erarbeitung der theoretischen Grundlagen eigene Untersuchungen zum Gebrauch von Redewendungen und Redensarten in mündlichen und schriftlichen Texten vorzunehmen und zu referieren. |
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Dr. Jörg Riecke |
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| Tempus – Modus – Aktionalität | ||
| Hauptseminar | L1, L2, L3, L5, MA, DaF, Prom. | |
| Mo 16-18, B 106 | Beginn: 28.04.2003 | |
| Im Zentrum des Hauptseminars steht das deutsche Verb. Vor allem morphologische und semantische Probleme sollen hier erörtert werden. Ausgangs- und Schwerpunkt unserer Überlegungen wird die Gegenwartssprache sein, wo es zum Verständnis der Phänomene notwendig erscheint, werden historische Entwicklungen einbezogen. LITERATUR: Elisabeth Leiss, Die Verbalkategorien des Deutschen. Ein Beitrag zur Theorie der sprachlichen Kategorisierung. Berlin New York 1992. |
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Prof. Dr. Friedrich Vahle |
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| Fuß – Hand – Gedicht – Lied; Übungen und Reflexionen zur sprachlichen und körperlichen Beweglichkeit | ||
| Hauptseminar | L1, L5 | |
| Mo 10–12, E 6 | Beginn: 28.04.2003 | |
| Im Seminar wird die Frage nach den frühen Formen der Poesie in Kultur- und literaturgeschichtlichem Kontext gestellt. Es wird jedoch auch die heutige Situation von Kindern – ihre Schwierigkeiten und Möglichkeiten in Hinsicht auf sprachliche und motorische Beweglichkeit – einbezogen. Es soll versucht werden Theorie und Praxis auf besondere Weise miteinander zu verbinden. Das Seminar wird mit einem Aktivtag abgeschlossen. LITERATUR: Fritz Vahle: Kinderlied-Erkundungen zu einer frühen Form der Poesie im Menschenleben. Beltz Verlag, Weinheim 1992. – Hans Joachim Gelberg: Großer Ozean–Gedichte für Alle, Beltz Verlag, Weinheim 2002. – Fritz Vahle: Bewegliche Lieder-Musik macht Beine, Rowohlt Verlag, Reinbek/Hamburg, 2002. – Weitere Literatur wird in dem Seminar bekanntgegeben. |
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Dr. Martin Wachtel |
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| Public-Relations: Eine Grundform gesellschaftlicher Kommunikation | ||
| Hauptseminar | L1, L2, L3, L5, MA | |
| Di 8–10, B 9 | Beginn: 29.04.2003 | |
Über 70% aller Presseberichte stützen sich auf PR-Informationen. Public Relations ist folglich eine wichtige Grundform gesellschaftlicher Kommunikation. Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
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Prof. Dr. Gerd Fritz |
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| Linguistisches Colloquium | ||
| Oberseminar | L3, MA, Prom. | |
| Do 16–18, B 106 | Beginn: 22.04.2003 | |
| Im Linguistischen Colloquium sollen neuere Entwicklungen der Texttheorie, der Textproduktionsforschung und der Semantik diskutiert werden. Daneben sollen entstehende Dissertationen, Examens- und Magisterarbeiten vorgestellt und diskutiert werden. Auf Wunsch können auch Themen behandelt werden, die in besonderer Weise der Examensvorbereitung dienen. | ||
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Prof. Dr. Hans Ramge |
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| Examenskolloquium | ||
| Kolloquium | L1, L2, L3, L5, MA | |
| Di 16–18, B 106 | Beginn: 22.04.2003 | |
| Das Kolloquium dient der vertiefenden Behandlung umfangreicherer linguistischer Problembereiche, die bevorzugt als Examensthemen gewählt werden. | ||
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Dr. Martin Wachtel |
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| Examenskolloquium | ||
| Oberseminar | L1, L2, L5 | |
| Di 18–20, B 106 | Beginn: 22.04.2003 | |
| Das Seminar richtet sich ausschließlich an Examenskandidaten. Im Verlaufe des Semesters werden Examensthemen vorgestellt und erläutert. | ||
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Dr. Martin Wachtel |
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| Praktikumsnachbereitende Veranstaltung | ||
| Schulpraktikum | L1, L2, L3, L5 | |
| Mo 12–14, B 33 | Beginn: 28.4.2003 | |
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Prof. Dr. Otfrid Ehrismann |
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| Das ritterlich-höfische Leben anhand seiner Wörter | ||
| Vorlesung | L1, L2 ,L3, L5, MA, Prom.,GH | |
| Mo 8.30–9.45, A 3 | Beginn: 28.04.2003 | |
| Während des 12. Jahrhunderts entstand im politischen Raum eine eigene Form höfischer Kultur, die eng an den Begriff des Rittertums gebunden war und auf die die Dichter sprachlich entsprechend reagierten. Die Vorlesung beschreibt diese Reaktion anhand typischer Wörter (ritter, minne, êre, mâze usw.) als die Konstruktion einer für die Zukunft wegweisenden Mentalität und sie führt auf diese Weise zugleich in die Sprach- und Literaturgeschichte einer Epoche ein, die von den folgenden Epochen immer wieder als Vorbild rezipiert wurde. | ||
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Prof. Dr. Otfrid Ehrismann |
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| Einführung in die mittelhochdeutsche Sprache und Literatur - Hartmanns von Aue „Der arme Heinrich“ | ||
| Proseminar | L1, L2 ,L3, L5, MA, Prom. | |
| Do 12–14, B 106 | Beginn: 24.04.2003 | |
| In diesem Seminar lernen Sie, selbstständig mit mittelhochdeutschen Texten umzugehen und über die geschichtliche Dimension der Sprache zu reflektieren – zwei Lernziele, die Sie für den Unterricht der Sekundarstufen benötigen. Anhand einzelner sprachgeschichtlicher Übungseinheiten (u.a. „Chronologie“, „Sprachgeografie“,
„Konsonantismus – Die II. Lautverschiebung“, „Geregelter Lautwechsel und Lautwandel im Vokalismus“, „Konjugation – Der Ablaut“), eines mittelhochdeutschen Textes und mündlicher Statements zur Literaturgeschichte werden Sie in zentrale Gebiete der Mediävistik eingeführt. Der ausgewählte Text – Hartmanns „Der arme Heinrich“ – umfasst 1520 Verse und entstand gegen Ende des 12. Jahrhunderts. Er erzählt die Geschichte eines Ritters, den Gott mit Aussatz straft und der durch die Aufopferung eines jungen Bauernmädchens geheilt wird. Für die Teilnahme am Seminar benötigen Sie ein Skript, das Sie zu Beginn der ersten Stunde für ca. 6,50 € erwerben können, und das Reclam-Bändchen „Hartmann von Aue: Der arme Heinrich. Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch“. Der Leistungsnachweis („qualifizierter Schein“) wird additiv erworben durch einzelne Tests zu den jeweiligen Übungseinheiten. Potenzielle Testaufgaben finden Sie am Ende des Skripts. |
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Bettina Hofman-Käs |
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| Einführung in die mittelhochdeutsche Sprache und Literatur: „Gespräche über die Minne“ | ||
| Proseminar | L1, L2 ,L3, L5, MA, Prom. | |
| Di 8–10, B 106 | Beginn: 22.04.2003 | |
| Dieses Seminar setzt zwei gleichwertige Akzente, nämlich sowohl einen sprachhistorischen als auch einen literaturwissenschaftlichen. Es werden Grundkenntnisse der deutschen Grammatik und der deutschen Sprachgeschichte mit mittelhochdeutschen Schwerpunkt vermittelt (Grundlage: Script zum Proseminar von Herrn Prof.
Ehrismann, kann in der ersten Sitzung käuflich erworben werden). Gleichzeitig sollen die TeilnehmerInnen Kenntnisse über die mittelhochdeutsche Dichtung erlangen und zur Übersetzung und Interpretation derselben befähigt werden. Als Textgrundlage dient ein von mir zusammengestellter Reader, in dem Sie Auszüge aus verschiedenen epischen Texten vorfinden werden, die sich mit dem zentralen Thema Minne auseinandersetzen. Sie gewinnen auf diese Weise auch einen Einblick in verschiedene Werke der mittelhochdeutschen Literatur. Als Voraussetzung für den Erwerb eines qualifizierten Scheines dienen regelmäßige Teilnahme sowie das Bestehen der Klausur am Seminarende. |
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Dr. Jasmin S. Rühl |
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| Einführung in die mittelhochdeutsche Sprache und Literatur. Herzog Ernst | ||
| Proseminar | L1, L2 ,L3, L5, MA, Prom. | |
| Mi 10–12, C 27 | Beginn: 23.04.2003 | |
In diesem Proseminar, mit Schwerpunkt in mittelhochdeutscher Zeit, sollen Grundkenntnisse der Sprachgeschichte und der mittelalterlichen Literatur vermittelt werden. Wir lesen gemeinsam die mittelhochdeutsche Verserzählung des Herzog Ernst von Bayern. Die Geschichte seines Konfliktes mit Kaiser Otto – in dessen Folge er zum Mörder an seinem Verleumder wird, seine anschließende Bußfahrt, die ihn in unbekannte, phantastische Welten entführt und in Kämpfe mit Fabelwesen und Monstren verstrickt, seine Bewährung und die schließliche Vergebung des Kaisers sowie seine Rehabilitierung als Herzog – wurde bis in die frühe Neuzeit hinein immer wieder aufgegriffen und neugedichtet. Wir wollen uns dem Text mit unterschiedlichen Fragestellungen nähern und so Einblicke in die Überlieferungs- und Sprachgeschichte aber auch in mittelalterliche Vorstellungswelten gewinnen. |
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Prof. Dr. Otfrid Ehrismann |
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| Das Mittelalter in Aufklärung und Romantik – Seminar zur Literatur- und Sprachgeschichte | ||
| Hauptseminar | L3,MA,Prom. (für andere nur nach Besuch eines mediävistischen Proseminars) | |
| Mo 12–14, B 106 | Beginn: 28.04.2003 | |
Autoren der späteren Aufklärung und Romantik (u.a. Bodmer, Herder, die Brüder Schlegel, die Brüder Grimm, Tieck, von der Hagen, Fouqué) haben für ihre Zeit das Mittelalter gegen das Klischee vom „finsteren Mittelalter“ neu und für die Sprach- und Literaturgeschichte folgenreich aufgewertet. Wir untersuchen, wie und warum sie an einem neuen Mittelalterbild arbeiteten. |
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Prof. Dr. Otfrid Ehrismann |
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| Textphilologie – Handschriftenlesen und Interpretieren | ||
| Oberseminar, Kolloquium | L3,MA,Prom. | |
| Do 14–16, B 109 | Beginn: 24.04.2003 | |
Anhand von Handschriften des „Nibelungenliedes“ üben wir das Lesen mittelalterlicher Handschriften und konfrontieren diese mit der kritischen Textausgabe. |
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Prof. Dr. Otfrid Ehrismann |
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| Studienfahrt „Auf den Spuren des Königs Artus“ (Südengland/Wales) | ||
| Exkursion | L1, L2 ,L3, L5, MA, Prom., GH | |
| 24./25.07. – 02./03.08.2003 | ||
Näheres siehe Aushang des Instituts. Anmeldungen werden ab sofort in Zimmer B 109 angenommen. |
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Georg Rehm, M.A. |
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| Software-Entwicklung: Texttechnologie mit Perl | ||
| Übung | MA | |
| Di 14–18, B 26 | Beginn: 22.04.2003 | |
Diese Veranstaltung schließt sich unmittelbar an das Programmierpraktikum des vergangenen Semesters an, das eine Voraussetzung für den Besuch dieser Übung ist. |
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Harald Lüngen |
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| Syntax und Morphologie | ||
| Proseminar | MA | |
| Mo 16–18, B 26 | Beginn: 28.04.2003 | |
Text siehe: Deutsche Sprache Grundstudium. |
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Maik Stührenberg, M.A. |
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| Einführung in die Textechnologie | ||
| Proseminar | MA, Prom. | |
| Mi 10–12, B 26 | Beginn: 23.04.2003 | |
Text siehe: Deutsche Sprache Grundstudium. |
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Prof. Dr. Henning Lobin |
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| Informationstechnologie und neue Medien | ||
| Hauptseminar | MA | |
| Do 8–10, D 412 | Beginn: 24.04.2003 | |
Der Erfolg des World Wide Web ist im Wesentlichen dadurch zu erklären, dass die Strukturierung der darin vermittelten Informationen offenen Standards unterliegt. Die Hypertext Markup Language (HTML) bildete den Grundstein für diese Entwicklung, inzwischen ist im Umfeld des für die Standardisierung zuständigen World Wide Web Consortium eine ganze Familie von Standards entstanden, die beinahe jeden Aspekt der textorientierten, hypermedialen Informationstechnologie abdecken. |
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Prof. Dr. Henning Lobin |
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| Kolloquium Computerlinguistik | ||
| Hauptseminar | MA | |
| Mi 18–20, D 412 | Beginn: 23.04.2003 | |
Gegenstand dieses Kolloquiums sind aktuelle Forschungsthemen aus dem Gebiet der Computerlingustik, Sprach- und Texttechnologie, die vorzugsweise in Gestalt von Magister- und Doktorarbeiten im Zusammenhang mit dem Arbeitsbereich Angewandte Sprachwissenschaft und Computerlinguistik bearbeitet werden. Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird erwartet, dass sie dazu durch die federführende Vorbereitung einzelner Themen beitragen. |
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Die einzelnen Veranstaltungen sind den drei folgenden Schwerpunkten zugeordnet: Theorie und Methoden der Literaturwissenschaft (a), Literatur und Geschichte (b) und ästhetische Theorie, Poetik, Literaturtheorie (c).
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Prof. Dr. Erwin Leibfried |
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| Die Bibel und die deutsche Literatur | ||
| Vorlesung (b) | L1, L2, L5, L3, Mag., Prom., HF/NF | |
| Do 14-16, A 3 | Beginn: 24.04.2003 | |
Man darf den Einfluss des Buches aller Bücher auf das abendländische Denken und Dichten hoch ansetzen. Der Prolog im Himmel (in Goethes Faust) findet sein Muster im Buch Hiob, der Schluss des Menschheitsdramas gebraucht die christliche Mythologie usw. ohne Ende. Ich werde zunächst die Texte der Bibel selbst, gestützt auf die wissenschaftlichen Kommentare, vorstellen, aufzeigen, was in ihnen – heute gelesen – steckt. Man darf Wunder erwarten. Der Blick wird dann auch auf die (deutsche) Literatur gerichtet, etwa denke man an die
Josephs-Geschichte, die Thomas Mann abgeliefert hat. |
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Prof. Dr. Friedrich Vollhardt |
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| Epochenzyklus II: Frühe Neuzeit | ||
| Vorlesung (b, c) | L1, L2, L5, L3, Mag., Prom., DTM, NF/DaF, AVL | |
| Di 16-18, A 1 | Beginn: 22.04.2003 | |
Im Übergang vom Spätmittelalter zur Frühen Neuzeit revolutioniert der Buchdruck die bisherige Organisation von Wissen und die Teilhabe an der literarischen Überlieferung. Das 17. Jahrhundert, das noch immer die Bezeichnung ‚Barock’ trägt, verbindet die Renaissance mit der Aufklärung; das 18. Jahrhundert repräsentiert noch einmal die gesellschaftlichen Strukturen und das kulturelle Erbe Alteuropas. Die Vorlesung bietet keine Literaturgeschichte, die den vorhandenen Nachschlagewerken folgt. Längsschnitte durch die Geschichte der Poetik und einzelner Gattungen verbinden sich mit Miniaturen zu Autoren und Werken. Ausführungen zur Real- und Wissenschaftsgeschichte ergänzen die Darstellung. Aus den in sich abgeschlossenen Vorlesungseinheiten können am Ende verschiedene Bilder jener ‚Großepoche’ zusammengesetzt werden, die am Beginn der Neuzeit steht; über Konzepte ist zu diskutieren. Ratschläge für die eigene Lektüre der Quellen und der Forschungsliteratur werden im Gang der Vorlesung gegeben. Studienanfänger sind selbstverständlich willkommen. |
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Prof. Dr. Günter Oesterle |
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| Literarische Innovationen 1750-1850 (Aufklärung, Klassizismus, Romantik, Vormärz) | ||
| Vorlesung (a, b, c) | L1, L2, L5, L3, Mag., Prom., DTM, AVL | |
| Mo 16-18, A 5 | Beginn: 28.04.2003 | |
In dieser Vorlesung soll an ausgesuchten Beispielen von Winckelmann bis Büchner und von Lichtenberg bis Heine gezeigt werden, wo, wann und unter welchen Voraussetzungen literarische 'Revolutionen' einsetzen und umgekehrt, wann und warum bestimmte literarische Formen und Gattungen relativ konstant bleiben. |
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PD. Dr. Lothar Schneider |
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| Neue Sachlichkeit | ||
| Vorlesung (a, b, c) | L1, L2, L5, L3, Mag., Prom., DTM, AVL | |
| Mi 10-12, A 3 | Beginn: 23.04.2003 | |
Nachdem lange die unmittelbare Zeit nach dem ersten Weltkrieg mit ihrer Doppelung von Expressionismus und Dadaismus als bestimmend für die klassische Moderne gegolten hatte, ist in den letzten Jahren mit der Neuen Sachlichkeit zunehmend eine literarische Richtung der ausgehenden Weimarer Republik in den Blickpunkt der Moderneforschung gerückt. |
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Roland Borgards |
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| Einführung in die Literaturtheorie und Kulturwissenschaft | ||
| Proseminar (a) | AVL | |
| Mo 16-18, B 33 | Beginn: 28.04.2003 | |
Das Seminar gehört zu den beiden Einführungsveranstaltungen im Fach ‘Komparatistik’ (eine ‘Einführung in die vergleichende Literatur- und Kulturgeschichte’ findet jeweils im Wintersemester statt, die ‘Einführung in die Literaturtheorie und Kulturwissenschaft’ jeweils im Sommersemester). In diesem Kurs werden in der ersten Hälfte ausgewählte Bereiche der Literaturtheorie behandelt (Hermeneutik, Strukturalismus,
Dekonstruktion). In einem zweiten Schritt werden kulturwissenschaftliche Ansätze besprochen, die für die Literaturwissenschaft nutzbar gemacht werden können (Diskursanalyse, Medientheorie, Kultursemiotik). Die theoretischen Diskussionen werden jeweils mit der exemplarischen Anwendung an literarischen Texten verbunden. |
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Dr. Kirsten Reimers |
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| Wie funktioniert eigentlich ein Buchverlag? Arbeitsfelder für Germanisten im Verlag und drum herum |
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| Proseminar/Übung | MA | |
| Do 10-12, B 128 | Beginn: 24.04.2003 | |
Viele Germanisten träumen davon, nach dem Studium Verlagslektor zu werden. Aber was verbirgt sich wirklich hinter diesem Traumjob? Gerade dieses Berufsbild hat sich in den letzten Jahren sehr stark verändert: Aus dem „professionellen Leser“ ist längst ein Projektmanager geworden. Ist das noch der erträumte Idealjob? Aber im Verlagswesen gibt es nicht nur Lektoren, sondern eine große Zahl weiterer Jobs, die gerade für Germanisten interessant sind. |
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Prof. Dr. Erwin Leibfried |
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| Biblische Geschichten | ||
| Proseminar | L1, L2, L5, L3, Mag., Prom., NF/DaF, AVL | |
| Mo 14–16, C 29 | Beginn: 28.04.2003 | |
In der Bibel werden viele Urgeschichten erzählt: etwa vom Königssohn Amnon, der seine Halbschwester Tamar liebt, sie vergewaltigt und dann bald, nachdem er ihrer überdrüssig wurde, verstößt [2.Sam 13,1: wer das nicht versteht: in der ersten Sitzung wird eine Einführung gegeben]. Oft hatten diese erstmalig erzählten Motive eine intertextuelle Wirkung: so ist der Bericht vom Turmbau zu Babel in eine Erzählung Kafkas eingegangen (Das Stadtwappen); ein Vergleich beider Motivgestaltungen ist spannend. Wir wollen solche Geschichten suchen und auf ihren heutigen Gebrauchswert (bekanntlich ein freches Wort Bert Brechts) befragen. Ab Anfang März kann über E-Mail bei mir eine Themenliste abgeholt werden. |
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Dr. Günter Butzer / Dr. Joachim Jacob |
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| Dialoge | ||
| Proseminar (b, c) | L1, L2, L5, L3, Mag., DTM, NF/DaF, AVL | |
| Di 14–16, B 24 | Beginn: 22.04.2003 | |
Der Dialog zählt zu den ältesten literarischen Gattungen und lebt von seiner engen Beziehung zum mündlichen Gespräch, das er abbildet, aber auch nach literarischen Gesichtspunkten gestaltet. Das Seminar führt in seine Theorie ein und stellt wichtige Texte der Dialogtradition von der Antike, über Aufklärung und Romantik bis zur Gegenwart vor. Dabei steht zum einen das Wechselspiel von Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Zentrum, zum andern die unterschiedlichen Formen des Dialogischen, die vom Gespräch mit einem nur eingebildeten Partner über das Selbstgespräch und das intime Zwiegespräch bis hin zur geselligen Unterhaltung reichen. Vorgesehen sind Texte von Platon, Seneca, Lukian, Erasmus, Harsdörffer, Shaftesbury, Klopstock, Wieland, Diderot, F. Schlegel, Hofmannsthal und Brecht. |
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Susanna Lulé |
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| Die Rezension: Theorie, Geschichte und Praxis einer literarischen Gebrauchsform | ||
| Proseminar (b, c) | L3, Mag., DTM, AVL | |
| Mo 14-16, C 26 | Beginn: 28.04.2003 | |
Die Rezension ist eine literarische Gebrauchsform, die man je nach Aufmerksamkeit für die Print- und Hörfunkmedien, regelmäßig konsumieren kann. Dass sie auch eine hochartifizielle Textform ist (sein kann), wichtige kulturelle Kommunikationsfunktionen erfüllt bis hin zum Seismographen für Gesellschaftliches und obendrein über eine spannende Historie verfügt, ist vielleicht nicht so offensichtlich. Die Rezension kann im Prinzip alle kulturellen „Produkte“ zum Gegenstand haben: sie ist kritische Besprechung der unterschiedlichsten „Gegenstände“ (Bücher, Tonträger, Aufführungen, Ausstellungen) in den verschiedenen Kultursektoren (Literatur, Musik, Kunst, Film, aber auch wissenschaftliches Arbeiten!). |
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Natascha Hoefer |
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| Garten – Bewegung – Beschreibung | ||
| Proseminar (c) | L1, L2, L5, L3, Mag., AVL | |
| Blockveranstaltung | Vorbesprechung und Anmeldung: Mi. 30.04.2003, 12 Uhr, Raum: s. Aush. | |
„... man wird zu den Bädern Apollos gehen und man wird hier die Runde machen, um die Statuen, die Kabinette und die Bas-Reliefs aufmerksam zu betrachten. (Louis XIV., Art und Weise, die Gärten von Versailles zu zeigen, 1705) |
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Dr. Kirsten Reimers |
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| Dramen der 60er Jahre | ||
| Proseminar (b) | L1, L2, L5, L3, Mag., Prom., DTM, AVL | |
| Do 14-16, C 26 | Beginn: 24.04.2003 | |
Anfang der 60er erschütterten mehrere Krisen die junge Bundesrepublik: Nicht nur die Wirtschaft bröckelte, auch die ideologische Ruhe der 50er Jahre wurde kräftig aufgerüttelt. Es begann ein Jahrzehnt, das die Geschichte der Bundesrepublik nachhaltig verändern sollte. Die Literatur und das Theater blieben davon natürlich nicht unbeeinflusst – im Gegenteil, Politik und Literatur verzahnten sich tief und nachhaltig. Den unterschiedlichen Aspekten des Verhältnisses von Literatur und Politik, von Theater und Engagement wird in diesem Seminar nachgegangen. |
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PD. Dr. Lothar Schneider |
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| Großstadtlyrik | ||
| Proseminar (b, c) | L1, L2, L5, L3, Mag., Prom., DTM, AVL | |
| Mo 10-12, C 3 | Beginn: 28.04.2003 | |
Seit Charles Baudelaire Mitte des 19.
Jahrhunderts das Paris seiner Zeit nicht nur zum Thema, sondern in
gewisser Weise auch zum Prinzip seiner Dichtung machte, gilt die Großstadt
nicht nur als privilegierter Ort moderner Erfahrung, sondern auch als
Gegenstand eigengesetzlicher poetischer Darstellung. |
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Dr. des. Guido Naschert |
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| Forum zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur | ||
| Proseminar (b, c) | L1, L2, L5, L3, Mag., Prom., DTM, NF/DaF, AVL | |
| Mi 18-20, B 128 | Beginn: 23.04.2003 | |
Im Unterschied zur traditionellen Seminarkonzeption stellt das ‚Forum’ den Versuch dar, einen (eventuell auch fortsetzbaren) Gesprächskreis für all jene zu etablieren, denen die Diskussion über Neuerscheinungen der unmittelbaren Gegenwartsliteratur besonders am Herzen liegt. Beim ersten Treffen soll aus den Vorschlägen der TeilnehmerInnen ein Leseplan für das Semester entwickelt werden. Nach genauer Absprache ist ein Scheinerwerb im Rahmen dieser Veranstaltung möglich. |
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Prof. Dr. Friedrich Vollhardt |
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| Pop-Literatur | ||
| Proseminar (a, b, c) | L3, Mag., Prom., DTM, AVL | |
| Mi 10-12, F 5 | Beginn: 23.04.2003 | |
Das Angebot geht auf einen Wunsch der
Studierenden zurück, die Beispiele aus der Literatur der 1980er und
1990er und der Gegenwart im Seminar behandeln möchten. Die Vokabel
Pop-Literatur fasst dabei literarische Formen zusammen, die sich im
Gegensatz zur Tradition an der Ästhetik der kommerziellen Jugendkultur,
Medien- und Warenwelt orientieren und archivierend, kritisch, ironisch
und/oder affirmativ auf diese bezogen bleiben. Im Gegensatz zu einer an
Avantgarde-Verfahren orientierten E-Literatur strebt sie programmatisch
einen leicht konsumierbaren, eingängigen 'Sound' an, dessen
Realisierung von bewusst kunstloser Prosa (Parataxe oder prädikatlos
elliptische Reihungen, sozial codierte Schlagwörter und Namen) über
feuilletonistische Verfahren bis hin zu Wettbewerben der ›Poetry slams‹
reicht. Obwohl ihre Autoren die beschriebenen Medien- und
Werbestrategien auch selbst bedienen, zielt Pop-Literatur nicht
notwendig auf ein breites Massenpublikum, sondern eher auf eine
ausdifferenzierte Szene zwischen je aktuellen Modewellen des
Entertainment und elitären Zirkeln postmoderner Kunst; das Seminar könnte
daher mit einem ›Theoriegespräch‹ einsetzen, wie es zwischen
Rainald Goetz, Mark Terkessidis und Niels Werber über „Dissidenz,
Systemtheorie, Postmoderne“ geführt worden ist (abgedruckt in: Texte
zur Kunst Jg. 2, Nr. 7, 1992, S. 57-76). |
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Christiane Frey |
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| Diskursgeschichte und New Historicism | ||
| Hauptseminar (a) | L3, Mag., DTM, NF/DaF, AVL | |
| Blockseminar Beginn: s. Aushang | ||
Dieses studienbegleitende Theorieseminar soll Studierenden der Germanistik (und anderer literatur- und kulturwissenschaftlicher Fächer) auch im Hauptstudium die Möglichkeit geben, sich intensiv mit maßgeblichen kulturhistorischen Methoden
auseinanderzusetzen. Sowohl der Diskursgeschichte als auch dem New Historicism liegen vornehmlich anthropologische und wissenschaftsgeschichtliche Fragestellungen zugrunde; beide Ansätze können allerdings zunehmend auch für literarhistorische Untersuchungen fruchtbar gemacht werden. Die vor allem von Michel Foucault begründete Diskursgeschichte meint die Analyse mehr oder weniger voneinander abgrenzbarer diskursiver Systeme, die sich im Laufe der Geschichte verändern und ausdifferenzieren. Was unter 'Diskurs' zu verstehen ist, welche Definitionsversuche und Anwendungen Foucault und andere Theoretiker unternommen haben und welche Möglichkeiten sich mit einem diskursgeschichtlichen Ansatz für die Lektüre verschiedenartiger Textsorten eröffnen, soll im ersten Block des Seminars erörtert werden. Für den zweiten Block ist ein Vergleich zum New Historicism vorgesehen. Der Begriff geht auf Stephen Greenblatt (1982) zurück und bezeichnet inzwischen ein heterogenes Feld kulturanthropologischer Ansätze, deren Relevanz - wie die der Diskursanalyse - für die Literaturwissenschaft noch zur Debatte steht und auch im dritten Block dieses Seminars diskutiert werden soll. |
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Prof. Dr. Erwin Leibfried |
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| Literarisierungstrategien heiliger Texte | ||
| Hauptseminar (b) | L3, Mag., Prom., DTM, NF/DaF, AVL | |
| Do 16-18, B 128 | Beginn: 24.04.2003 | |
Heilige Texte (Bibel, Koran) verstehen sich selbst als Wort Gottes, Gott als letzte Instanz, als absoluter limes gedacht. Gottes Wort wird Menschen mitgeteilt, die – wie die Schafe aus der Hürde – aus ihrer Muttersprache nicht ausbrechen können. So müssen sie eine bestimmte Grammatik, Rhetorik, einen bestimmten Wortschatz gebrauchen; damit unterliegen sie geschichtlichen Bedingungen: in der Bibel gibt es z.B. ältere und jüngere Texte, so als seien Partien in Althochdeutsch und andere in Neuhochdeutsch verfasst. Oder: es gibt in der Bibel unterschiedliche literarische Formen, Gattungen: Sagen, Novellen, Lieder, Berichte; es gibt Heroisierungen in der Biographik usw. Herder, in Goethes Weimar für die Religion amtlich zuständig, meint: Menschlich muß man die Bibel lesen: denn sie ist ein Buch durch Menschen für Menschen geschrieben: menschlich ist die Sprache, menschlich die äußeren Hülfsmittel, mit denen sie geschrieben und aufbehalten ist; menschlich endlich ist ja der Sinn, mit dem sie gefaßt werden kann, jedes Hülfsmittel, das sie erläutert, so wie der ganze Zweck und Nutzen, zu dem sie angewandt werden soll. |
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|
Prof. Dr. Friedrich Vollhardt |
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| Lyrik 1600-1800 | ||
| Hauptseminar (a, b, c) | L3, Mag., Prom., DTM, NF/DaF, AVL | |
| Mo 16-18, B 128 | Beginn: 28.04.2003 | |
Die Analyse ausgewählter Gedichte soll an Fragen der Form, der Traditionszusammenhänge, der inhaltlichen Typologie, der kulturellen und situationellen Kontexte heranführen. Das Seminar bietet zugleich eine Einführung in die ›Makroepoche‹ der Frühen Neuzeit. Zur Erklärung des zeitlichen Rahmens: Am Beginn steht die Frage, wie das System des Petrarkismus in die deutsche Literatur um 1600 übernommen wird; mit dem Sonett-Zyklus Goethes (nach 1800) wird diese komparatistische Untersuchung in einer vollkommen veränderten Konstellation abgeschlossen. |
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PD. Dr. Lothar Schneider |
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| Entfesselte Technik. Der erste Weltkrieg in der Literatur | ||
| Hauptseminar (b, c) | L1, L2, L5, L3, Mag., Prom., DTM, AVL | |
| Mo 14-16, B 128 | Beginn: 28.04.2003 | |
In den Köpfen der Intellektuellen hinterließ die Erfahrung der Materialschlachten des Ersten Weltkriegs zwei bohrende Fragen: Wie war das destruktive Potential der Technik intellektuell zu fassen und wie war die Erfahrung dieser ungeheuren Destruktivkraft darstellerisch zu bewältigen? Beiden Fragen wird das Seminar nachgehen. Gelesen werden dabei Texte von Henri
Barbusse, Robert Graves, Ernst Jünger, Edlef Köppen, Erich Maria Remarque , Ernst Renn,
H.G. Wells, Stefan Zweig u.a. |
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Dr. Bettina Bannasch / Dr. des. Almuth Hammer |
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| Realismuskonzeptionen im Umfeld von Theodor Fontane | ||
| Hauptseminar (b, c) | L1, L2, L5, L3, Mag., NF/DaF | |
| Blockseminar Beginn: s. Aushang/Vorbesprechung | ||
Das Hauptseminar widmet sich den Romanen Theodor Fontanes im Kontext des poetischen und bürgerlichen Realismus. Ausgehend von programmatischen Äußerungen verschiedener Schriftsteller sollen zunächst Konzeptionen des Realismus erarbeitet und deren Umsetzung in literarischen Texten diskutiert werden. In einem zweiten Schritt sollen am Beispiel der Romane Fontanes folgende Themenschwerpunkte
(mit)verhandelt werden: Gesellschaftskritik in der Literatur, Ansätze der
Gender-Foschung, das Verhältnis von Literatur und Literaturverfilmung, Fontane als ‚Schullektüre‘. |
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Prof. Dr. Günter Oesterle/Dr. Ingrid Oesterle |
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| Rainer Maria Rilke | ||
| Hauptseminar (b) | L1, L2, L5, L3, Mag., Prom., DTM, AVL | |
| Di 16-18, B 128 | Beginn: 22.04.2003 | |
Das Seminar setzt ein mit der Analyse des Akzeptanzverlustes von Rainer Maria Rilkes Werk um 1965 und der gegenwärtig beobachtbaren Renaissance. |
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|
Prof. Dr. Günter Oesterle |
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| Eduard Mörike im Kontext | ||
| Hauptseminar (c) | L1, L2, L5, L3, Mag., Prom., DTM, AVL | |
| Mi 12-14, G 26 | Beginn: 23.04.2003 | |
Das Seminar wird nicht nur Mörikes Lyrik, Novelle, Roman und Märchen im Kontext seiner Zeit behandeln: es wird zugleich Fragen des Rückgriffs auf die Antike (die griechischen Epigramme) diskutieren; Mörikes Unsinnspoesie soll eigens analysiert werden. Dabei soll das ästhetische Theorieumfeld (vornehmlich Friedrich Theodor Kischers Ästhetik) in den Blick genommen werden. |
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Dr. des. Udo Roth |
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| Nietzsche-Rezeption um 1900 | ||
| Hauptseminar (b, c) | L1, L2, L5, L3, Mag., Prom. | |
| Do 14–16, B 128 | Beginn: 24.04.2003 | |
Kaum ein anderer Philosoph hat die Dichter seiner Zeit wie auch die der nachfolgenden Jahrzehnte so fasziniert wie Friedrich Nietzsche. Schlagworte vor allem wie die ‚blonde Bestie‘, der ‚Übermensch‘, der ‚Wille zur Macht‘ sind es, die Eingang in die frühe literarische Rezeption finden – oftmals als skurrile Missverständnisse, oftmals aber auch sehr subtil. Das Seminar will versuchen, anhand ausgewählter Texte die Aspekte herauszuarbeiten, die im fin de siècle das literarische Verständnis von Nietzsches Philosophie charakterisieren. |
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Hansjörg Bay |
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| “Fremde sind wir uns selbst”: Kafka - Freud - Benjamin | ||
| Hauptseminar (a, b, c) | L3, Mag., Prom., AVL, DTM, NF/DaF | |
| Mo 12-16, 14-tägig, B 31 | Beginn: 28.04.2003 | |
Das Seminar gilt der Erkundung des Fremden in ausgewählten Texten Kafkas, Freuds und Benjamins. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie unterschiedliche Dimensionen von Fremdheit - von der Fremdheit des eigenen Körpers über diejenige des Unbewussten oder der Schrift bis hin zur Fremdheit des kulturell Anderen - ineinandergreifen und inwiefern dem die jeweilige Schreibweise und das poetologische Selbstverständnis korrespondieren. Zumindest ansatzweise zu bedenken sind aber auch die gesellschaftlichen Modernisierungsprozesse, politischen Problemlagen und diskursiven Verschiebungen, in deren Kontext Fremdheit in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts neu in den Blick rückt: Wie kann die Freudsche Psychoanalyse als ein neuer Bereich im Feld des Wissens erscheinen, welche Rolle spielen die im Gefolge des 1. Weltkriegs zunehmenden Migrationsbewegungen und der um ihre ‘Eindämmung’ bemühte Grenzziehungsdiskurs und inwiefern hängt die besondere Sensibilität der genannten Autoren gerade auch für das eigene Fremde zusammen mit ihrer Lage als Intellektuelle jüdischer Herkunft in einer tendenziell antisemitischen Umgebung? |
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Dr. Andreas Hoeschen |
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| W. G. Sebald | ||
| Hauptseminar (b, c) | L1, L2, L5, L3, Mag., DTM, NF/DaF, AVL | |
| Do 18-20, B 128 | Beginn: 24.04.2003 | |
W. G. Sebald, der im Dezember 2001 bei einem Autounfall tödlich verunglückte Literaturdozent aus Norwich, ist erst seit Ende der achtziger Jahre als literarischer Autor in Erscheinung getreten. In der angelsächsischen Welt hat er sich mit seinen Prosawerken Schwindel. Gefühle, Die Ausgewanderten, Die Ringe des Saturns und kürzlich Austerlitz schnell den Ruf eines der bedeutendsten deutschen Gegenwartsschriftsteller erworben. Trotz oder – ganz nach Einschätzung – wegen seiner, wie Susan Sontag in ihrem Nachruf bemerkt hat, „moral seriousness, luminousness of description, and purity of motive“ wird er im Land seiner Geburt und Sprache jedoch eher noch als Außenseiter wahrgenommen. Die Lektüre seiner Werke lohnt sich aber auf jeden Fall in dreierlei Hinsicht. Die von Sebald erzählten Lebens- und Sterbensgeschichten sowie Berichte seiner Reisen zu Fuß und in der Welt der Imagination gewähren einen prismatischen Blick in das letzte Jahrhundert, thematisieren und demonstrieren eine Erinnerungsfähigkeit, die nur Literatur besitzt, und zeigen zudem dem Literaturwissenschaftler, wie ein Gegenwartsautor die Traditionen des poetischen Realismus und der klassischen Moderne zu nutzen versteht. |
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|
Dr. Gideon Stiening |
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| Michel Foucault: Die Ordnung der Dinge | ||
| Hauptseminar (a, c) | L1, L2, L5, L3, Mag., Prom., DTM, NF/DaF, AVL | |
| Mi 12-14, B 128 | Beginn: 23.04.2003 | |
Unbestreitbar ist Michel Foucaults sogenannte diskursanalytische Skizze Les mots et les Choses (Paris 1966) zu einem derjenigen Texte zu zählen, „die wie kaum ein zweiter die Literaturwissenschaft des letzten Vierteljahrhunderts beschäftigt und geprägt hat“ (A. Kablitz). Ob diese Prägung zum Vor- oder Nachteil der literaturwissenschaftlichen Fächer ausfiel, muss sich erst noch erweisen. Erwiesen aber ist, dass man ohne die Kenntnis, ja den bisweilen selbstverständlichen Umgang mit solchen Begriffen wie „Ähnlichkeit“ und „Repräsentation“, „Episteme“, „Diskurs“ oder „Archäologie“ viele Erscheinungen und Entwicklungen unseres Faches bis in die Gegenwart hinein nicht zu verstehen vermag. Das Seminar soll daher wichtige Passagen dieses Standardwerkes in gemeinsamer Lektüre erarbeiten sowie einige kontroverse Debatten, die über das Buch selbst bzw. im Anschluss an dessen Konzeptionen geführt wurden und werden, erschließen. |
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Feuchert/Leibfried/Riecke |
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| Literarische Texte aus dem Getto Litzmannstadt/Lodz | ||
| Hauptseminar (b) | L3, Mag., Prom., DTM, NF/DaF, AVL | |
| Blockveranstaltung | Beschränkte Teilnehmerzahl. | |
Das Seminar begeht einen neuen, europäischen Weg: es wird in Lodz im Block (eine Woche) zusammen mit Lodzer Germanistikstudierenden durchgeführt. |
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Dr. des. Guido Naschert |
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| Europäische Gegenwartsliteratur I: Globalisierungskonflikte in Texten | ||
| Hauptseminar (b, c) | L1, L2, L5, L3, Mag., Prom., DTM, NF/DaF, AVL | |
| Di 14-16, C 27 | Beginn: 22.04.2003 | |
Globalisierung ist kein alleiniges Schlagwort der Ökologie, Ökonomie und internationalen Politik mehr. Längst hat sie die Literatur auf ihren unterschiedlichen Ebenen (Autorschaft, Text, Buch, Kritik, Rezeption) erreicht. Ziel dieses Seminars ist es zunächst, anhand eines europäischen Spektrums von Gegenwartsautoren Veränderungen der Literatur durch Globalisierungsprozesse so textnah wie möglich zu beschreiben. Darüber hinaus ist zu fragen, inwieweit sich Interpretationsweisen der Interkulturalitätsdebatte unter der Perspektive der Globalisierung bestätigt oder überholt haben. Im Mittelpunkt stehen fiktionale und essayistische Texte z. B. von H. M. Enzensberger, Günter Grass, Michel Houellebecq, Javier Marías, V. S. Naipaul, Emine Sevgi Özdamar, Salmon Rushdie, José Saramago, Jorge Semprun. - Bei über fünfunddreißig Interessenten findet in der ersten Sitzung (22.04.) eine Teilnahmeklausur statt, für die Sie zwei literarische Texte der vorbereitenden Leseliste gründlicher kennen sollten. Diese Liste, Internet-Adressen und weitere Informationen zum Thema finden Sie ab Mitte Februar 2003 unter http://www.guidonaschert.de. |
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Prof. Dr. Friedrich Vollhardt |
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| Ideengeschichte. Methode und Programm | ||
| Oberseminar (a, b, c) | L3, Mag., Prom., DTM, NF/DaF, AVL | |
| Di 18-20, B 128 | Beginn: 22.04.2003 | |
Auch nach dem ›cultural turn‹ ist die Frage, wie man literarische Werke in ihren kulturellen Kontexten betrachtet, noch nicht zufriedenstellend beantwortet; eine ‚renovierte‘ Ideengeschichte gewinnt hier an Attraktivität. Wir wollen der Diskussion vorgreifen und einige grundlegende Texte analysieren. Das Seminar steht allen Studierenden offen, die Interesse an theoretischen Fragestellungen haben (Anmeldung ist nicht erforderlich). |
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PD. Dr. Lothar Schneider |
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| Konzepte. Exemplarische Analysen und Interpretationen der neueren Kultur- und Literaturwissenschaft | ||
| Oberseminar (a, c) | L3, Mag., Prom., DTM, AVL | |
| Mo 18-20, G 29 | Beginn: 28.04.2003 | |
Hier ist der Ort, um Aufsätze und Theorien, die interessant und diskussions- oder fragwürdig erscheinen ebenso zu befragen und zu diskutieren wie eigene Projekte und Arbeiten. |
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Wegen der angespannten Lage im Bereich Sprecherziehung gibt es zwei Termine für die Anmeldung für alle Seminare. Termin der Anmeldung für Examenskandidaten und Examenskandidatinnen: ab Mo, 27. Januar 10-12 Uhr, Raum C 42. Termin für Studierende ab dem 5. Semester: ab Mo, 10. Februar 10-12 Uhr. Viert- und Drittsemester können sich auf eine Reserveliste eintragen. Sprechstunden Mo 14-15:30 Uhr. Sie können mich auch per E-Mail erreichen: Elisabeth.Kiefer@germanistik.uni.giessen.de
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Elisabeth Kiefer |
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| Stimm- und Sprechübungen für Lehramtsstudierende | ||
| Grundlagenseminar | L1, L2, L5, L3 Fach Deutsch | |
| Mo 10-12, C 27 | Beginn: 28.04.2003 | Teilnahmebeschränkung: 20 |
Der Lehrberuf ist ein Sprechberuf, der hohe Anforderungen an die Stimmwerkzeuge stellt und zu einem stimmlichen Verschleiß führen kann. Die sogenannte Lehrerdysphonie ist allen Logopädinnen ein Begriff. Die Stimme aber ist für alle Lehrberufe das pädagogische Instrument schlechthin. Entsprechend sorgfältig sollten wir mit ihr umgehen, um spätere Schäden zu vermeiden. |
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Elisabeth Kiefer |
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| Literatur sprechen für Lehramtsstudierende | ||
| Grundlagenseminar | L1, L2, L5, L3 Fach Deutsch | |
| Di 10-12, E 4 | Beginn: 22.04.2003 | Teilnahmebeschränkung: 20 |
Beschreibung: siehe unten |
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Elisabeth Kiefer |
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| Literatur sprechen für Lehramtsstudierende | ||
| Grundlagenseminar | L1, L2, L5, L3 Fach Deutsch | |
| Di 12-14, E 4 | Beginn: 22.04.2003 | Teilnahmebeschränkung: 20 |
In den Lehrplänen für den Deutschunterricht wird das Ziel formuliert, die stimmlichen Ausdrucksfähigkeiten den Schülern und Schülerinnen bewusst zu machen und ihnen zu helfen, sie zu erweitern und zu stärken. Literatur gemeinsam zu lesen, zu analysieren, zu interpretieren und zu diskutieren ist ein selbstverständlicher Teil des Deutschunterrichts. Es ist jedoch für den Lehrenden nicht immer ganz leicht, Literatur ästhetisch gekonnt sprecherisch umzusetzen und so sinnlich erfahrbar zu machen. Wie kann man außerdem erreichen, dass die Schüler und Schülerinnen sinngemäß betonen, „schön“ und verständlich sprechen und Spaß daran haben, Gedichte, Dramen und Prosatexte sprecherisch zu gestalten? |
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Elisabeth Kiefer |
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| Rhetorik und Kommunikation für Lehramtsstudierende | ||
| Grundlagenseminar | L1, L2, L5, L3 Fach Deutsch | |
| Mi 10-12, B 31 | Beginn: 23.04.2003 | Teilnahmebeschränkung: 20 |
Verständigung ist gerade in der Schule besonders wichtig. Gelungene Verständigung hängt aber nicht nur vom guten Willen ab. Dieses Grundlagenseminar soll angehenden Lehrerinnen und Lehrern helfen, ihren Unterricht und ihren Berufsalltag sprachlich zu steuern. Kein Schultag vergeht, ohne dass die Lehrerin / der Lehrer in Diskussionen mit Schüler/innen, Kolleg/innen oder Eltern verwickelt wird. In diesem Seminar haben Lehramtsstudierende die Gelegenheit, sich mit grundlegenden Prinzipien des Vortrags, der Argumentation und Diskussion zu befassen und ihre rhetorischen Fähigkeiten auszubauen. Folgende Inhalte werden u.a. im Seminar behandelt und in praxisorientierten Übungen geprobt: |
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Susanne Sehr |
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| Übungen zum ökonomischen Stimmgebrauch für Lehramtsstudierende | ||
| Grundlagenseminar | L1, L2, L5, L3 Fach Deutsch | |
| Blockseminar: Fr. 06.06. 12-18 Uhr, Sa. 07.06.
10-18 Uhr, Fr. 20.06. 12-18 Uhr, Sa. 21.06. 10-18 Uhr, Raum F 5 |
Teilnahmebeschränkung: 20 | |
Beschreibung: siehe unten |
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Susanne Sehr |
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| Übungen zum ökonomischen Stimmgebrauch für Lehramtsstudierende | ||
| Grundlagenseminar | L1, L2, L5, L3 Fach Deutsch | |
| Mi 12-14, F 5 | Beginn: 23.04.2003 | Teilnahmebeschränkung: 20 |
Der Lehrberuf ist ein Sprechberuf, bei dem die Stimme tagtäglich einer erhöhten Belastung ausgesetzt ist. Um dieser Anforderung gerecht zu werden und die Stimme vor Schädigungen und Überbelastungen zu bewahren, ist ein bewusster und ökonomischer Umgang mit diesem Instrument von großer Bedeutung. |
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Sibylle Just |
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| Übungen zum ökonomischen Stimmgebrauch für Lehramtsstudierende | ||
| Grundlagenseminar | L1, L2, L5, L3 Fach Deutsch | |
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Blockseminar: Fr. 09.05. 12-18 Uhr, Sa. 10.05. 10-18 Uhr, Fr. 23.05. 12-18 Uhr, Sa. 24.05. 10-18 Uhr, Raum F 5 |
Teilnahmebeschränkung: 20 | |
Der Lehrberuf ist einer der klassischen Sprechberufe. Da die Stimme hier besonders belastet wird, ist gerade in „Sprechberufen“ ein ökonomischer Stimmgebrauch von großer Bedeutung. Nicht nur die direkte Stimmbelastung, sondern auch die indirekte durch Stress führt oft zu Stimmschädigungen. Lehrer und Lehrerinnen machen deshalb einen hohen Prozentsatz der Klienten von Logopädinnen aus. Um Stimmschädigungen vorzubeugen, soll in diesem Blockseminar der Schwerpunkt auf Übungen zu einem ökonomischen Stimmgebrauch liegen. Neben der Vermittlung der anatomischen Grundlagen zur Atmung und Phonation liegt der Schwerpunkt auf der praktischen Arbeit an Haltung, Atmung, Stimme und Sprechen. |
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Melanie Herbe |
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| Stimmliches Selbstbewusstsein für Frauen im Lehrberuf | ||
| Grundlagenseminar | L1, L2, L5, L3 Fach Deutsch | |
| Mo 14-16, E 6 Blockveranstaltung am Sa 14.06.2003, 12-18 Uhr |
Beginn: Mo 28.04.2003 | Teilnahmebeschränkung: 16 |
Viele Frauen haben Probleme damit, sich vor einer größeren Gruppe stimmlich zu behaupten. Die Stimme bleibt leise und schwach, oder sie wird schrill oder gepresst. Das verhindert freies und unangestrengtes Sprechen. Genau das aber wird im Lehrberuf verlangt. Wenn die Stimme nicht trägt, kann sich die beste Lehrerin nicht mitteilen. |
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Prof. Dr. Helmuth Feilke |
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| Schriftspracherwerb | ||
| Vorlesung / Sprachdidaktik | L1, L2, L5 | |
| Di 8.30–10, A 3 | Beginn: 22.04.2003 | |
Die Schriftspracherwerbsforschung ist eine junge Disziplin. Während der Spracherwerb schon lange zum klassischen Themenkanon in der Sprachwissenschaft zählt, gilt dies für den Erwerb der Schreibfähigkeit keinesfalls. Die Ursachen dafür liegen in einem Schriftverständnis, das die Schriftsprache nicht eigentlich als Sprache, sondern nur als deren Abbildung im Medium der Schrift auffasst. Diese Sicht hat eine lange Tradition, – nicht nur in der Linguistik, sondern auch in unserem Alltagsverständnis von Schrift. Eine solche Perspektive ist nicht in der Lage, die Frage zu beantworten, warum der Erwerb der schriftlichen Sprache für die Lerner überhaupt ein Problem ist, denn die „Sprache“ beherrschen SchreiberInnen im Alter von etwa 6 Jahren schon recht sicher. |
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Dr. Karl W. Bauer |
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| Einführung in die Deutschdidaktik (mit Tutorium) | ||
| Einführungsseminar L1 (Grundschulfach, 1.u.2. Semester) | ||
| Di 10-12, C 27 | Beginn: 22.04.2003 | |
Es sollen Einblicke in Struktur und Didaktik des Faches Deutsch in der Grundschule erarbeitet werden. Im zugeordneten einstündigen Tutorium werden Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens geübt. |
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Dr. Karl W. Bauer |
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| Hörspielkassetten und CDs für Kinder | ||
| Proseminar | L1, L5 | |
| Mi 8-10, E 6 | Beginn: 23.04.2003 | |
Hörspielkassetten und CDs gehören immer noch zu den meistgenutzten Medien von Kindern im Vor- und Grundschulalter. Das Seminar soll Angebot und Marktlage untersuchen, Struktur und Machart der Hörspielformen an ausgewählten Beispielen analysieren und einen Blick auf die Nutzungsweisen von Kindern in verschiedenen Rezeptionssituationen werfen. Verbindungen zu anderen Medien (TV-Sendungen, Radio, Zeitschriften, Bücher, Spielzeug etc. – Stichwort „Medienverbund“) sollen ebenfalls kritisch beleuchtet und mediendidaktische Modelle zum Umgang mit Hörmedien im Deutschunterricht der Grundschule diskutiert werden. |
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Ingeborg Berndt |
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| „Vom Erstschreiben zur Schreibkonferenz“ | ||
| Proseminar | L1, L5 | |
| Mo 18-20, B 210 Beginn: 28.04.2003 | Di 16-18, B 210 Beginn: 22.04.2003 | |
Wie lernen Kinder schreiben? Was heißt schreiben? Schreibanlässe? Umgang mit Freiem Schreiben – Schreibanlässe, Rechtschreiben- und Grammatikfragen? Schreibkonferenzen. |
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Prof. Dr. Swantje Ehlers |
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| Lesen in der Erst- und Zweitsprache | ||
| Proseminar | L1, L2, L5, Mag., DaF | |
| Di 16-18, E 6 | Beginn: 22.04.2003 | |
Nicht erst die PISA - Studie hat das Augenmerk darauf gerichtet, dass die Schwierigkeiten von Kindern nicht-deutscher Herkunftssprache insbesondere im Bereich des Lesens liegen. Worin sich das Lesen in einer ersten und zweiten Sprache unterscheidet und wie zweitsprachige Leseerwerbsprozesse unter Berücksichtigung spezifischer Lernervoraussetzungen optimiert werden können, sind die leitenden Fragestellungen dieses Seminars. |
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Renate Fritz |
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| Deutschunterricht in heterogenen Lerngruppen | ||
| Proseminar | L2, L3, L5 | |
| Mi 10-12, G 26 | Beginn: 23.04.2003 | |
Alle Schülerinnen und Schüler lernen zur gleichen Zeit, im gleichen Tempo, mit der gleichen Begeisterung, mit dem gleichen Material beim gleichen Lehrer und haben den gleichen Erfolg. Die Vorstellung, dass Unterricht so funktionieren könnte, ist eine Illusion. Vielmehr sind Lerngruppen in vielfacher Hinsicht sehr heterogen, auch in Klassen einer Schulform. Es gibt Kinder mit besonderen Schwierigkeiten beim Schreiben, Lesen und Rechtschreiben, es gibt Kinder, bei denen Deutsch die Zweitsprache ist und Kinder, die mit großer Leichtigkeit auch schwierige Aufgaben bewältigen. |
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Prof. Dr. Helmuth Feilke |
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| Didaktische Positionen zum Erstschreiben | ||
| Proseminar L1/ Sprachdidaktik | L1 | |
| Mo 10-12, B 128 | Beginn 28.04.2003 (Vorbesprechung am Do.,24.03.03, 11-12 Uhr, in B 210) |
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Die Geschichte der Diskussion zum Erstschreiben und Erstlesen ist einerseits eine Geschichte wissenschaftlichen Fortschritts, die durch neue Erkenntnisse sowohl zum Begriff der Schrift und dem Aufbau etwa der deutschen Orthographie als auch zum Prozess der Aneignung einer Rechtschreibung durch die Lerner gekennzeichnet ist. Andererseits ist die Geschichte dieser Diskussion eine Geschichte „rhetorischer Kämpfe“ zwischen verschiedenen Positionen, bei denen jeweils Glaubenssätze die Diskussion dominieren, oft genug unter dem Signum der Wissenschaftlichkeit. Dies gilt auch für die heutige Situation, in der sich verschiedene Ansätze gegenüber stehen und sich mit rhetorischer Verve voneinander abgrenzen. |
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Prof. Dr. Wolfgang Gast |
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| Grundlagen der Mediendidaktik: Bild- und Filmsprache (mit praktischen Übungen) | ||
| Proseminar | ||
| Di 10-12 Uhr Hörsaal B 9 | Beginn: 29.04.2003 | |
Kenntnisse der wichtigsten bild- und filmsprachlichen Merkmale audiovisueller Texte und erste Erfahrungen im produktiv-analytischen Umgang mit ihnen sind unerlässliche Voraussetzungen beim Aufbau von Medienkompetenz. Elemente der Bild- und Filmsprache finden sich in den meisten heutigen Medientexten und Kommunikationsformen: Literaturverfilmungen, Kinofilme, TV-Nachrichten, Werbung, Fernsehserien und Print-Magazine werden durch sie ebenso bestimmt wie Online- Informationen und Internet-Auftritte. |
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Prof. Dr. W. Kluge |
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| Das erste Schuljahr: sprachwissenschaftlich. - Schriftspracherwerb in Theorie und Praxis. | ||
| Proseminar mit zusätzlichen Übungen / Grundstudium und Kontaktstudium / Sprachdidaktik/Deutschdidaktik | ||
| Do 14–16 (14tgl) , B 210 / 2 SWS und weitere Übungszeiten nach Vereinbarung |
Beginn: 24.04.2003 | |
Veranstaltung der Lernwerkstatt Schuldruckzentrums Gutenberg. Einführung für Studierende des Grundschullehramts sowie LehrerInnen und Eltern in der Region. |
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Torsten Steinhoff |
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| Soziolinguistik und Schule | ||
| Proseminar | alle L | |
| Mo 16-18 , G 25 | Beginn: 28.04.2003 | |
Die Soziolinguistik beschäftigt sich mit Sprache als einem gesellschaftlich bedingten Phänomen. Dahinter steht der Gedanke, dass sprachliche Handlungen immer auch durch außersprachliche soziale Bedingungen beeinflusst sind (z. B. Alter, Geschlecht, soziale Schicht, soziale Gruppe, Region, Beruf, Religion, Nationalität). Interessant ist hier zum einen, welche Formen von Sprachhandeln für welche sozialen Gruppen typisch sind und zum anderen, welche „Barrieren“ in der Kommunikation durch unterschiedlichen Sprachgebrauch entstehen können. Im Seminar sollen diese beiden Fragestellungen für den Kommunikationsraum Schule thematisiert werden. Der Schwerpunkt wird dabei auf Aspekten der Jugendsprache und der geschlechtsspezifischen Sprache liegen. Angaben zur Literatur erfolgen in der ersten Sitzung. |
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Torsten Steinhoff / PD Dr. Arne Wrobel |
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| Werkstatt: wissenschaftliches Schreiben | ||
| Proseminar | alle L | |
| Di 14-16, G 26 | ||
Die Produktion wissenschaftlicher Texte ist ein zentraler Ausbildungsbestandteil zahlreicher Studiengänge. Für den eigenen Gebrauch fertigen Studierende im Seminar Mitschriften an und schreiben - begleitend zum Lesen von Fachtexten - Zusammenfassungen und Exzerpte; für den Erwerb von Leistungsnachweisen verfassen sie Protokolle, Referate, Thesenpapiere und Hausarbeiten. Im Seminar sollen wesentliche Charakteristika des studentischen wissenschaftlichen Schreibens thematisiert werden. Neben einigen theoretischen Aspekten gilt das Augenmerk in erster Linie dem Trainieren wichtiger Teilfähigkeiten mit Hilfe geeigneter Übungen: Wie begründe ich eine These? Wie referiere ich die Position eines Autors? Wie kritisiere ich einen Forschungsansatz? Wie führe ich ein Beispiel an? Wie gehe ich mit Zitaten um? Es wird demzufolge weniger um abstrakte formale Aspekte, als vielmehr um konkrete Aspekte des Lesens, Planens und Formulierens gehen. |
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PD Dr. Arne Wrobel |
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| Gespräche führen im Unterricht | ||
| Proseminar | L1, L2, L3, L5 | |
| Mi 10-12, B 24 | Beginn: 23.04.2003 | |
Gespräche sind nach wie vor das wichtigste Medium des Unterrichts. Der Deutschunterricht hat darüber hinaus die Aufgabe, die Entwicklung von Gesprächsfähigkeiten zu fördern. "Ziel des Deutschunterrichts ist... die Fähigkeit, in und mit Gesprächen soziale Beziehungen zu knüpfen, zu erhalten, zu stabilisieren oder zu kontrollieren und zu steuern. Das Gespräch hat Bedeutung für die Entwicklung der eigenen Person, für den Aufbau von Ich-Identität und Selbstbewusstsein, dient aber auch der Aneignung, Verarbeitung und Veröffentlichung von Erfahrungen" (Hess. Rahmenplan Deutsch, Sek. I). |
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|
Prof. Dr. D. Arendt |
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| Literatur der „Stunde Null“ oder ‘Draußen vor der Tür’ (Borchert) | ||
| Hauptseminar | Alle L, MA, Prom., D DaF | |
| Mi 10-12, B 128 | ||
Literatur der “Stunde Null“ - ein umstrittener Begriff, weil “das Pathos des Nullpunkts“ überlagert wird von der literarischen Tradition. |
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|
Prof. Dr. D. Arendt |
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| Magister- und Doktoranden - Themen | ||
| Hauptseminar | MA, Prom. | |
| Fr 11-13, B 142 | ||
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Dr. Karl W. Bauer |
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| Kinder- und Jugendliteratur im Deutschunterricht | ||
| Hauptseminar | L1,L2,L3,L5 | |
| Di 16-20 (14tägl.), B 9 | Beginn: 22.04.2003 | |
Die Fülle der Neuerscheinungen in den verschiedenen Sparten der Kinder- und Jugendliteratur ist selbst für Experten kaum zu überschauen. Im Deutschunterricht vor allem der Grundschule und der Sekundarstufe I findet man dagegen meist nur eine kleine Zahl namhafter Autorinnen und Autoren (Härtling, Nöstlinger, Maar, Preußler u.a.) mit einer noch kleineren Anzahl ihrer Werke wieder. Diese Werke bilden durch ihre didaktisch-methodische Aufbereitung in Unterrichtsmodellen, Literaturkarteien und anderen Materialien einen (heimlichen) Kanon, mit dem sich das Seminar kritisch auseinandersetzen soll. Zugleich sollen Orientierungshilfen für das Dickicht der KJL (Literarische Preise, Verlagsinformationen, Fachzeitschriften, Auswahlbibliografien etc.) recherchiert und analysiert werden sowie didaktische Ansätze zur Arbeit mit KJL im Deutschunterricht verschiedener Schulstufen geprüft werden. |
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Dr. Karl W. Bauer |
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| Examenskolloquium | ||
| Kolloquium | ExamenskandidatInnen vom Winter 2003 | |
| Di 16-20 (14tägl.), B9 | Beginn: 29.04.2003 | |
Dieses Kolloquium ist verpflichtend für alle Studierenden, die bei mir im Nov. 2003 ihr Examen mit der mündlichen Prüfung abschließen. |
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Prof. Dr. Swantje Ehlers |
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| Der Kriminalroman im Deutschunterricht | ||
| Hauptseminar | L2, L3, Mag., Prom. | |
| Mi 10-12, G 25 | Beginn: 23.04.2003 | |
Wer kennt sie nicht, die großen Detektive:
Dupin, S. Holmes, Lecoq, Sergeant Cuff, Raffle, Lupin, die mit ihrem Scharfsinn rätselhafte Morde aufklären? Die Spuren des Detektivromans führen zurück zu E. A. Poe, W. Collins, E.
Gaboriau. Auf welche sozialgeschichtlichen Bedingungen das Entstehen des Detektivromans zurückzuführen ist, welche Strukturen kennzeichnend sind für den Detektivroman und Thriller, durch welche erzähltechnischen Mittel der Leser immer wieder in den Bann gezogen wird und wie sich der Kriminalroman in didaktischer Perspektive erschließen lässt, sind die leitenden Fragestellungen für das Seminar. |
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Prof. Dr. Swantje Ehlers |
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| Examenskolloquium | ||
| Oberseminar | L1, L2, L3, L5, Mag., Prom. | |
| Di 14-16, B 33 | Beginn: 22.04.2003 | |
Im Rahmen dieses Kolloquiums werden Fragen, die die mündliche Prüfung, die Klausur und wissenschaftliche Hausarbeiten betreffen, behandelt. Es wird ein Überblick über den gegenwärtigen Forschungsstand zu relevanten Prüfungsthemen gegeben. Alle, die sich bei mir im Herbst 2003 prüfen lassen möchten, sind verpflichtet, an diesem Oberseminar teilzunehmen. |
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Prof. Dr. Helmuth Feilke |
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| Sprache und Pragmatik – Ausgewählte Lektüren (Wegener, Bühler, Mead) | ||
| Hauptseminar Linguistik/ Sprachdidaktik | L3, L2, MA | |
| Mo 14–16 , B 210 | Beginn: 28.04.2003 (Vorbesprechung: Mo., 24.03.03, 14 Uhr, in B 210) | |
Im Seminar werden ausgewählte Kapitel aus drei klassischen Werken sprachpragmatischen Denkens erarbeitet. Wegener hat schon früh die Rolle des Kontextes für die Sprachtheorie betont, Karl Bühlers Organonmodell des Sprachzeichens ist Ausgangspunkt für zahlreiche sprach- und kommunikationstheoretische Konzepte, die heute in popularisierten Anwendungen weite Verbreitung gefunden haben. George Herbert Meads Konzept der Entstehung sprachlicher Symbole aus Anfängen gestischer Kommunikation ist nicht nur kommunikationstheoretisch zentral, sondern liefert auch elementare Beiträge zum Verhältnis von Sprache und Denken, Sprache und personaler Identität usw.. |
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Prof. Dr. Helmuth Feilke |
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| Linguistisches und sprachdidaktisches Kolloquium | ||
| Oberseminar | alle Examenskandidaten | |
| Mi 10-12, C 29 | Beginn: 23.04.2003 | |
Die Veranstaltung gibt den Prüfungskandidaten für den Herbst/Winter 2003 Gelegenheit, ihre Prüfungsthemen vorzustellen und mit den Teilnehmern zu diskutieren. Überdies sollen im Kolloquium neuere Aufsatz-Publikationen zu ausgewählten thematischen Schwerpunkten der Prüfungen gemeinsam besprochen werden. Für die Prüfungskandidaten ist die Teilnahme am Kolloquium verpflichtend. |
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Prof. Dr. Wolfgang Gast |
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| Film und Literatur: Adaptionen von Erzählungen des 20. Jahrhunderts | ||
| Hauptseminar | ||
| Mi 10-12, B 210 | Beginn: 30.04.2003 | |
Die Diskussion um die Legitimität von Literaturverfilmungen begleitet die Gattung durch das ganze 20. Jahrhundert: Im Seminar sollen neben der Diskussion wichtiger Theorie-Beiträge (Brecht,
Kracauer, Bazin, u.a.m.) vor allem Beispiele der wichtigsten Adaptionstypen filmsprachlich-dramaturgisch und inhaltlich analysiert werden. Die Filme sollen zunächst als künstlerische Werke sui
generis, dann aber auch als filmische Rezeptions- und Interpretationsdokumente der zugrunde liegenden literarischen Vorlagen betrachtet werden. Die Spanne der Werkautoren reicht von Sternheim, Werfel, Brecht bis zu Christa Wolf, Plenzdorf, Böll, Grass und Max von der Grün. |
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|
Prof. Dr. Wolfgang Gast |
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| Kolloquium für Examenskandidaten | ||
| Oberseminar | ||
| Mi 8-10, B 210 | Beginn: 30.04.2003 | |
Als Vorbereitung für die Abschlussprüfungen werden neuere Konzepte der Literatur- und Mediendidaktik vorgestellt und diskutiert. Außerdem werden Fragen der angemessenen Prüfungsorganisation (Themenauswahl, Themenstrukturierung, u.ä.) gemeinsam bearbeitet. |
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Prof. Dr. W. Kluge |
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| Kolloquium für Examenskandidaten | ||
| Kolloquium | L1, L5 | |
| Do 16–18 (14 tgl.) B 25 | Beginn: 24.04.2003 | |
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PD Dr. Arne Wrobel |
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| Was ist und wie entwickelt sich Textkompetenz? | ||
| Hauptseminar | L1, L2, L3,L5 | |
| Mo 10-12, G 25 | Beginn: 28.04.2003 | |
Texte sind wichtige Mittel der sprachlichen Kommunikation und deshalb auch ein zentraler Gegenstand des Deutschunterrichts. Er soll über bloß technische Kenntnisse des Lesens und Schreibens hinaus vor allem auch Textkompetenz vermitteln; die Fähigkeit also, produktiv und rezeptiv mit Texten unterschiedlicher Art angemessen umzugehen. |
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PD Dr. Arne Wrobel |
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| Kolloquium für Examenskandidaten | ||
| Oberseminar | alle Examenskandidaten | |
| Mo 14-16, G 25 | Beginn: 28.04.2003 | |
Die Veranstaltung dient der Prüfungsvorbereitung der Kandidaten, die bei mir im Herbst 2003 eine Prüfung ablegen wollen. |
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| Bauer, Karl W. | Mi 10-12, B 31 | Beginn: 23.04.2003 |
| Berndt, Ingeborg | siehe Aushang Institut | |
| Fritz, Renate | Mi 8-10, G 26 | |
| Wrobel, Arne | Di 16-18, C 26 |
Weitere Veranstaltungen: s. Aushang im Institut für Didaktik der der deutschen Sprache und Literatur.
Zuordnung der Veranstaltungen zu den Studieninhalten:
Bei einigen Veranstaltungen sind je nach gewähltem Arbeitsschwerpunkt mehrere Zuordnungen möglich
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Prof. Dr. Swantje Ehlers |
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| Lesen in der Erst-/Zweitsprache (a,b) | ||
| Proseminar | L1, L2, L5, Mag., DaF | |
| Di 16-18, E 6 | Beginn: 22.04.2003 | |
Nicht erst die PISA - Studie hat das Augenmerk darauf gerichtet, dass die Schwierigkeiten von Kindern nicht-deutscher Herkunftssprache insbesondere im Bereich des Lesens liegen. Worin sich das Lesen in einer ersten und zweiten Sprache unterscheidet und wie zweitsprachige Leseerwerbsprozesse unter Berücksichtigung spezifischer Lernervoraussetzungen optimiert werden können, sind die leitenden Fragestellungen dieses Seminar. |
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Sandra Köppen |
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| Kreatives Schreiben im DaF-Unterricht (b) | ||
| Proseminar | Aufbaustudiengang DaF, Mag. NF DaF, L3 Erweiterung DaF | |
| Do 10-12, B 210 | Beginn: 24.04.2003 | |
In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit der Entwicklung der Schreibfertigkeit im Fremdsprachenunterricht. Ziel ist es, den Prozess des Schreibens zu untersuchen, unterschiedliche Schreibstimuli kennen zu lernen und sich mit der Korrektur von Texten auseinander zu setzen. Nicht nur gelenkte sondern auch freie Schreibübungen sollten von Anfang an regelmäßig im Unterricht eingesetzt werden. Wir werden u.a. Schreibanregungen ausprobieren und diskutieren, um dadurch das Schreiben als eine wesentliche Chance zu erleben, geistige Handlungen zu ordnen, zu strukturieren, Gedanken zu profilieren und eine größtmögliche Autonomie in der neuen Sprachenwelt zu erwerben. |
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Songül Rolffs |
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| Was zukünftige Deutschlehrer/innen über die türkische Sprache und Kultur, über die Türkei und Migration wissen sollten (c) | ||
| Proseminar | L1, L2, L3, L5, Aufbaustudiengang DaF, Mag. NF DaF, L3 Erweiterung DaF | |
| Mi 12-14, B 210 | Beginn: 23.04.2003 | |
Seit über drei Jahrzehnten gehören Kinder nicht-deutscher Muttersprache zur Realität deutscher Schulen. Vielerorts treffen Lehrerinnen und Lehrer Klassen an, in denen mehr als die Hälfte der Schülerschaft Türkisch als Muttersprache spricht. Der Alltag in deutschen Schulen ist zwei- bzw. mehrsprachig und multikulturell. Vor diesem Hintergrund wird das Augenmerk in diesem Seminar auf die türkische Sprache, Kultur,
Erziehung(svorstellungen), die Migration und ihre Geschichte sowie auf die Türkei gerichtet, um den angehenden Lehrerinnen und Lehrern einen Grundstock an elementarem Wissen darüber mitzugeben. |
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Prof. Dr. Dietmar Rösler |
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| Kinder- und Jugendliteratur im DaF-Unterricht (c) | ||
| PS/HS | Aufbaustudiengang DaF, Mag. NF DaF, L3 Erweiterung DaF . | |
| Mo 10-12, B 210 | Beginn: 28.04.2003 | |
Kinderliteratur im DaF-Unterricht? Da denkt man als erstes wohl an Bilder- und Kinderbücher in der Grundschule. Und bei Jugendliteratur an die Lektüre von Adoleszenzromanen im gymnasialen Unterricht. Damit sind die Einsatzmöglichkeiten dieser literarischen Texte aber keinesfalls erschöpft. Sie tauchen in verschiedenen Lernsituationen auf, so gibt es z.B. auch Versuche, Kinderliteratur in den Unterricht mit Erwachsenen zu integrieren. Auch die Auswahl an Texten, die man verwenden kann, ist groß, selbst wenn einem zuerst nur Erfolgsautoren wie Christine Nöstlinger oder Klassiker wie Erich Kästner einfallen sollten. Im Seminar werden die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von Kinder- und Jugendliteratur im DaF-Unterricht analysiert werden, wer Lust hat, sich vor Semesterbeginn schon ein bisschen einzulesen, sollte zum einen seine Kenntnisse der Primärliteratur erweitern und zum anderen das neue Themenheft ‚Kinder- und Jugendliteratur im DaF-Unterricht’ der Zeitschrift Fremdsprache Deutsch (Heft 27, 2002) anschauen. |
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Prof. Dr. Dietmar Rösler |
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| Examenskolloquium | ||
| Oberseminar | L1, L2, Aufbaustudiengang DaF, NF Mag DaF, L3 Erweiterung DaF | |
| Mo 14-16, B 33 | Beginn: 28.04.2003 | |
Für Studierende der DaF-Studiengänge, die sich auf eine Prüfung oder ihre Diplomarbeit vorbereiten, und für Studierende der Studiengänge L1 und L2, die im kommenden Wintersemester von mir geprüft werden. Je nach Interessenlage der Teilnehmer wird das Kolloquium zwischen den beiden Gruppen geteilt oder gemeinsam durchgeführt. |
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Prof. Dr. Dietmar Rösler |
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| Grammatikvermittlung (b) | ||
| PS/HS | Aufbaustudiengang DaF, NF Mag DaF, L3 Erweiterung DaF | |
| Di 14-16, B 210 | Beginn: 22.04.2003 | |
Das Seminar behandelt Fragen wie: Welche Rolle hat die Grammatik in der Fremdsprachenvermittlung gespielt, welche spielt sie heute? Was sind didaktische Grammatiken? Welche Rolle spielen Ergebnisse aus der Erforschung des natürlichen Spracherwerbs für die Grammatikvermittlung im Bereich des institutionellen Lernens? Wenn man meint, Grammatik lehren zu können, was muss man dann als Lehrer oder Lehrmaterialmacher beachten im Hinblick auf: |
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Prof. Dr. Dietmar Rösler |
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| Fremdsprachenlernen mit digitalen Medien | ||
| Vorlesung | L1, L2, L3, L5, Aufbaustudiengang DaF, Mag. NF DaF, L3 Erweiterung DaF. | |
| Mi 10-12, A 4 | Beginn: 23.04.2003 | |
Diese Vorlesung setzt keine Kenntnisse voraus, es handelt sich um eine problemor ientierte Einführung, die zukünftige Fremdsprachenlehrer über alle wichtigen Aspekte des Lernens mit digitalen Medien informiert und (hoffentlich) zu einem kritisch-produktiven Umgang mit diesen beiträgt. Behandelt werden im Einzelnen: |
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AVL |
Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft |
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DaF |
Deutsch als Fremdsprache |
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DTM |
Drama, Theater, Medien |
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GH |
Gasthörer |
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Geist |
Hörer aller geisteswissenschaftlichen Fächer |
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GS |
Grundstudium |
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HaF |
Hörer aller Fachbereiche |
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HF |
Hauptfach |
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HS |
Hauptstudium |
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L1 |
Lehramt an Grundschulen |
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L2 |
Lehramt an Haupt- und Realschulen |
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L3 |
Lehramt an Gymnasien |
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L5 |
Lehramt an Sonderschulen |
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Mag. |
Magister |
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NF |
Nebenfach |
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Prom. |
Promotion |
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WF |
Wahlfach |
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WV |
Wahlvertiefungsveranstaltung |