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UNIGI-NET: WLAN (Grundlagen)

Ein Funk-LAN, auch Wirless-LAN und im folgenden abgekürzt WLAN genannt, besteht aus einem oder mehreren sogenannten Access-Points, an die die PC-Clienten per Funk angebunden sind. In Europa sind dafür zwei Standards relevant, die 802.11b und 802.11g heißen. Beide arbeiten im Frequenzbereich von 2,4 GHz und der erstere bietet bis zu 11 MBit/s der zweite bis zu 54 MBit/s für die Funk-Anbindung der Clienten. Bei nicht optimalem Funk-Empfang werden diese Geschwindigkeiten automatisch bis auf 1 MBit/s heruntergeregelt.

Die Verbindungsaufnahme eines PC-Clienten mit dem Access-Point wird als Assoziierung bezeichnet. Maximal 28 Clienten können gleichzeitig mit einem Access-Point assoziiert sein. Wichtig ist auch noch, dass sich alle an einem Access-Point assoziierten PC-Clienten die verfügbare Bandbreite von 11 bzw. 54 MBit/s teilen, der Durchsatz pro Client wird daher weniger, je mehr Clienten assoziert sind.

Das WLAN (wireless LAN bzw. Funk-LAN) der Universität Gießen ist als separates Netz zum fest verkabelten Datennetz aufgebaut. In verschiedenen Gebäuden der Universität sind/werden Access-Points (als sogenannte HotSpots) für den wireless Zugang installiert. Der Übergang in das normale Netz (UNIGI-NET) erfolgt an genau einem definierten Punkt und nur per VPN (Virtuell Private Network).

Als Hardware kommen Access-Points der Firma Cisco (Aironet1200) mit 802.11g (54 MBit/s) Radio-Modulen zum Einsatz. Diese sind aufwärts kompatibel zum verbreiteten und in vielen Laptops bereits standardmäßig enthalten 802.11b (11 MBit/s) Standard. So können 802.11g- und 802.11b-Clienten gleichzeitig auf die Access-Points zugreifen.

Den WLAN-Clients werden automatisch IP-Adressen aus einem privaten IP-Adressbereich per DHCP zugeteilt. Diese IP-Adressen haben nur einen ganz beschränkten Zugriff auf das UNIGI-NET. Für den Übergang zum UNIGI-NET ist die Verwendung eines VPN-Tunnels zwingend erforderlich. Zum Aufbau des VPN-Tunnels ist eine Authentifizierung notwendig. Die im VPN-Tunnel übertragenen Daten sind verschlüsselt. Daher wird (zunächst) auf eine WEP-Verschlüsselung direkt auf der WLAN-Ebene verzichtet.

In WLANs muss man generell mit einer deutlich schlechteren Performance als bei einem Anschluss am fest verkabelten Datennetz rechnen. Das hat folgende Gründe:

  • Die Bandbreite beim Anschluss an das fest verkabelte Datennetz beträgt an den meisten Standorten mittlerweile bis zu 100 MBit/s. Zudem handelt es sich um Zugänge über Ethernet-Switche, die nur die Daten zum jeweiligen angeschlossenen Rechner übertragen, die dort auch hingehören.
  • Die Bandbreite im WLAN ist bei der 802.11b-Technik zwar nominell 11 MBit/s. In der Praxis ist diese aber stark von der Qualtität der Funkverbindung abhängig und wird je schlechter die Funkverbindung ist in den Stufen 5,5 MBit/s, 2 MBit/s bis auf 1 MBit/s automatisch heruntergeregelt. Bei der 802.11g-Technik sind es einige Stufen mehr von 54 MBit/s abwärts. Zudem ist die Reichweite etwas kleiner. Weiterhins sind Access-Points keine Ethernet-Switche, sondern Repeater, d.h. dass alle Daten grundsätzlich an alle WLAN-Clienten übertragen werden auch die der WLAN-Clients untereinander. Im Endeffekt teilen sich also alle am selben Access-Point angemeldeten WLAN-Clients die verfügbare Bandbreite.

Damit Sie den WLAN-Zugang nutzen können benötigen Sie:

  • eine WLAN-Karte für Ihren Rechner. Diese sollte dem WiFi-Standard oder dem neuen 802.11g-Standard entsprechen.
  • Einen Benutzeraccount des HRZ der Universität Gießen für den VPN-Zugang und für den Zugang zu den weitern für das UNIGI-NET spezifischen Informationen auf nur Universitätsmitgliedern zugänglichen WEB-Seiten.
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Letzte Änderung am 14.10.2008 von Am


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