Farblaserdrucker Canon CLC3200
Stand: 19.10.2000 (
Ca,
Ob)
Am HRZ können Poster und Zeichnungen bis DIN A3 auf einem Farblaserdrucker bzw. Farbkopierer des Typs "Canon CLC 3200" in Photoqualität auf Papier oder Folie ausgegeben werden.
Inhalt
Eigenschaften
Seit Anfang des Jahres 2004 ist am HRZ Gießen ein digitaler Farbkopierer des Typs CLC 3200 (CLC=Color Laser Copier) von Canon verfügbar, der sowohl als farbiger Fotokopierer als auch als Farblaserdrucker im Computer-Netz eingesetzt werden kann. Der Farbkopierer kann Vorlagen und Papiere in den Formaten DIN A3 und DIN A4 verarbeiten. Bei der Ausgabe können auch Folien im Format DIN A4 verwendet werden. Die Auflösung des Farbkopierers beträgt 400 x 400 dpi, die Farbtiefe 24 Bit.
Der Drucker steht im Rechnerraum des Hochschulrechenzentrums. Ausdrucke können bei den Operateuren abgeholt werden. Wenn Sie farbige Fotokopien anfertigen möchten, so wenden Sie sich bitte auch an die Operateure.
Pro Kopie oder Ausdruck wird ein Kostenbeitrag von
0,50 EUR für DIN A4,
1,00 EUR für DIN A3 und
1,50 EUR für Folien erhoben.
Der Farblaserdrucker verarbeitet PostScript-Dateien in den Formaten DIN A3 und DIN A4 auf Papier und in DIN A4 auf Overhead-Folien. Gedruckt werden kann von allen gängigen Betriebssystemen (Window XP, Window "K, Window 9x, Windows NT 4.0, Unix). Es existieren folgende Warteschlangen auf dem Server:
| Name | Funktion |
|---|---|
rrclc |
einseitiger oder zweiseitiger Druck auf Papier in DIN A4 oder DIN A3 |
rrclcf |
einseitiger Druck auf Overhead-Folie in DIN A4 |
Drucken unter Windows
Treiber für Windows
Um von den Betriebssystemen Windows XP/2K/NT oder 9x drucken zu können muss erst der entsprechende Druckertreiber installiert werden. Sie finden diese Treiber auf der HRZ-Internet-CD in dem Verzeichnis /Druckertreiber/Canon/CLC3200 oder auf unserem FTP-Server ftp.uni-giessen.de in dem Verzeichnis /pub/treiber/drucker/canon/clc3200.
Für Windows 3.x sind leider keine Treiber vorhanden.
Druckdatei überprüfen unter Windows
Bevor Sie eine Ausgabe Ihres Bildes auf dem Canon-Farblaserdrucker auf Papier starten, können Sie mit dem frei erhältlichen PostScript-Interpreter Ghostscript und dem zugehörigen Programm GSview bzw. Ghostview zum Anzeigen von PostScript-Dateien am Bildschirm überprüfen, ob Ihre (PostScript-)Druckdatei korrekt ist. Einige Versionen von Ghostscript, GSview und Ghostview finden Sie unter: ftp.uni-giessen.de/pub/text/aladdin. Zur Installation von Gsview für Windows 9x/NT laden Sie die Datei gsv27550.exe und führen Sie aus.
Zur Kontrolle der Druckdatei am Bildschirm starten Sie dann "GSview", stellen im Menü "Formate" unter "Benutzerdefiniert" die Papiergröße ein (DIN A4 oder DIN A3) und öffnen Ihre Druckdatei in GSview. Nach geraumer(!) Zeit erscheint Ihr Poster im Fenster von GSview und Sie können durch Verschieben der Rollbalken prüfen, ob alles richtig gezeichnet wurde und keine Teile der Zeichnung z.B. an den Rändern fehlen.
Ausgabe der Druckdatei unter Windows
Nach der Prüfung kann nun die Ausgabe erfolgen. Zunächst müssen Sie -- als HRZ-Benutzer mit G-Kennung -- die zu druckende Postscript-Datei mit einem FTP-Programm (z.B. ws-ftp) auf den Rechner C1 (bzw. c1.hrz.uni-giessen.de) in das Verzeichnis /tmp übertragen. Zur eigentlichen Ausgabe auf dem Drucker nehmen Sie danach eine Telnet-Verbindung zu dem gleichen Rechner C1 auf, wechseln mit dem Kommando cd /tmp in das Verzeichnis /tmp und führen dort das folgende Kommando aus:
prips -P Warteschlange postscript-datei
z.B. prips -P rrclc ga555-Druck.prn für einseitigen Ausdruck auf Papier im Format DIN A4 bzw. DIN A3.
Wichtige Hinweise: Bitte vergessen Sie nicht, nach erfolgreicher Ausgabe die Druckdatei wieder zu löschen, z.B. mit dem Kommando rm ga555-druck.prn. HRZ-Benutzer mit S-Kennung müssen statt C1 den Rechner S1 (bzw. S1.uni-giessen.de) verwenden.Weitere Informationen zu dem Kommando prips finden Sie in der
Beschreibung von prips.
Netzwerkdrucker
Sie können den Farblaserdrucker unter Windows auch als Netzwerkdrucker einrichten. Dies wird in Zentrale Netzwerkdrucker im HRZ beschrieben.
Drucken unter UNIX
Für das Drucken unter UNIX steht kein spezieller Druckertreiber zur Verfügung. Erzeugen Sie eine normale PostScipt-Datei, überprüfen Sie die Datei wie im Folgenden beschrieben und geben diese anschließend aus.
Druckdatei überprüfen unter UNIX
Vor der Ausgabe auf dem Farblaserdrucker sollten Sie unbedingt zuerst prüfen, ob das Bild auch richtig herauskommen wird, da eine Seite auf dem Farblaserdrucker doch deutlich teurer ist als auf einem normalen Schwarzweiß-PostScript-Drucker. Dazu gibt es folgende Test- und Korrektur-Möglichkeiten:
-
Das Bild muss auf eine DIN-A4- oder DIN-A3-Seite im Hochformat passen. Um dies zu testen, können Sie mit dem Programm Ghostview die PostScript-Datei betrachten. Die Größe des Papiers (Mediums) muss in Ghostview zwangsweise auf A4 oder A3 eingestellt werden, indem Sie entweder Ghostview mit den Optionen
ghostview -forcemedia -a4 postscript-dateioder
ghostview -forcemedia -a3 postscript-datei
aufrufen oder mit der mittleren Maustaste im Menü
Mediumden PunktA4oderA3auswählen. Allerdings wird aus technischen Gründen nicht ganz bis an den Papierrand gedruckt, so dass das Bild ca. 1 cm Abstand zum Rand haben sollte.Alternativ können Sie das Bild zum Testen auch auf einem Schwarzweiß-PostScript-Drucker ausgeben.
-
Wenn das Bild im Querformat entworfen wurde, kann es oftmals durch ein Drehung um 90 Grad auf das nötige Hochformat gebracht werden. Dazu müssen Sie mit einem Texteditor am Anfang der PostScript-Datei hinter den einführenden Kommentaren (erkennbar an
%%am Zeilenanfang) für eine DIN-A4-Seite die folgende Passage einfügen:90 rotate 0 -595 translate
Beim Format DIN A3 lautet das Kommando:
90 rotate 0 -842 translate
-
Außerdem muss die PostScript-Datei am Ende das PostScript-Kommando
showpageenthalten, damit überhaupt etwas gedruckt wird. Dies lässt sich mit dem UNIX-Kommandogrep showpage postscript-datei
leicht überprüfen. Falls das Kommando
showpagefehlt, müssen Sie es mit einem Texteditor am Dateiende hinzufügen.
Insbesondere müssen Dateien im Format Encapsulated-PostScript (EPS) auf die oben genannten Punkte geprüft werden, denn eine in der PostScript-Datei enthaltene Angabe zur BoundingBox wird ignoriert.
Weitere Hinweise zur Korrektur von PostScript-Programmen finden Sie unter PostScript am HRZ.
Ausgabe der Druckdatei unter UNIX
Nach der Prüfung kann nun die Ausgabe erfolgen. Zur Ausgabe auf dem Drucker führen Sie folgendes Kommando aus:
prips -P Warteschlange postscript-datei- z.B.
prips -P rrclc ga555-Druck.prnfür einseitigen Ausdruck auf Papier im Format DIN A4 bzw. DIN A3.
Weitere Informationen zu dem Kommando prips finden Sie in der Beschreibung von prips.
Wichtiger Hinweis: Bitte vergessen Sie nicht, nach erfolgreicher Ausgabe die Druckdatei wieder zu löschen, z.B. mit dem Kommando rm ga555-druck.prn.
Statusabfrage
Die Abfrage des Drucker-Status erlaubt das Kommando
lpq -P rrclc(bzw. rrclcf )
und Druckaufträge können mit dem Kommando
lprm -P rrclc job-nummer
wieder gelöscht werden. Die Job-Nummer ist in der Ausgabe der Statusabfrage zu erkennen.
Drucken von Folien
Zum Drucken auf Folien müssen Sie im Drucker-Treiber unter 'Eigenschaften' -> 'Geräteoptionen' bzw. 'Funktionen' den 'Media Type: Transparency' einstellen bzw. bei Windows-NT im Drucker-Treiber bei 'Eigenschaften' -> 'Seite einrichten' die 'Papierquelle' auf 'Manual Feed' einstellen. Die Warteschlange rrclcf für Folien wird nicht automatisch abgearbeitet, sondern erst wenn Druckaufträge für Folien vorliegen, denn es müssen erst Folien in den Farblaserdrucker eingelegt und von den Operateuren die Warteschlange geöffnet werden. Daher ist es notwendig, wenn Folien bedruckt werden sollen, bei den Operateuren anzurufen (Tel. 13013).
Fragen
Bei Fragen zum Farbdrucker Canon CLC3200 schreiben Sie bitte eine E-Mail an die Adresse
Frage@hrz.uni-giessen.de.
![[HRZ-Logo; anklickbar] [HRZ der JLU Gießen]](/hrz/bilder/hrzlogo6.gif)
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