Öffentliche Linux-Rechner im HRZ Gießen (Raum 27 und 41)
Stand: 30. 03. 2009 (
Ka)
In den Räumen 27 und 41 im Hochschulrechenzentrum stehen insgesamt 16 PCs (Intel Core2 Duo CPU E7200, 2.53 GHz) mit dem Betriebssystem Linux und verschiedenen Desktops zur Verfügung. Am 24.03.2009 wurde Debian 5.0 (Lenny ; Kernel 2.6.26-1-686) mit zusätzlichem Softwareangebot installiert.
Im Raum 41 stehen außerdem 2 PCs mit dem Betriebssystem Windows 2000, die mit Chipkartenlesern ausgestattet sind. Hier ist die KOBIL-Smart-Key-Software Version 2.20 (einschl. CardManagementTool) installiert.
Inhalt:
- Zugang
- Software
- Desktops Gnome, KDE, usw.
- Drucken in Raum 19
- USB-Geräte und CD/DVD-ROMs
- Disketten
- Plattenspeicher
- FTP
- Programme starten
- Weitere Linux-Rechner
Zugang
Jede Benutzerkennung des HRZs, die mit s oder g beginnt, ist zur Anmeldung auf den PCs berechtigt. Es gilt das Netz-Passwort. Der Zugriff über das Datennetz ist z.B. mit ssh r02701.hrz.uni-giessen.de möglich. Die Rechnernamen lauten r02701 ... r02712 und r04102 ... r04105.
Für die Bearbeitung Ihrer E-Mails unter Ihrer Uni-Mailadresse empfehlen wir Icedove (alias Thunderbird). Ihre persönlichen Voreinstellungen werden bei Icedove automatisch generiert, wenn Sie das Programm zum ersten Mal auf einem Linux-Rechner starten (Verzeichnis .mozilla-thunderbird wird in Ihrem Home-Verzeichnis erstellt). Das Eintragen Ihrer Voreinstellungen dauert normalerweise einige Minuten. Bitte verlieren Sie nicht die Geduld. Die Voreinstellungen finden Sie unter Edit -> Account Settings bei Icedove.
Icedove wird über K-Menu -> Internet -> Icedove Mail Client gestartet. Sie können sich das Icon auch auf den Hintergrund ziehen.
Achtung: die folgende Information über das Programm pine wird noch überarbeitet, da das Programm veraltet ist und durch ein ähnliches ersetzt wird!
(Es ist auch möglich, unter einem Text-Bildschirm seine Mail mit dem Programm pine zu bearbeiten. Das Programm wird einfach mit dem Kommando pine aufgerufen. Bei g-Benutzerkennungen muss vorher noch einmalig das Kommando activate-pine aufgerufen werden. Dabei wird automatisch eine Datei .pinerc im Home-Verzeichnis angelegt. Hatte sich der Benutzer selbst eine .pinerc erstellt, wird diese mit Datum und Uhrzeit versehen gerettet.)
Software
Die installierte Software ist zum größten Teil aus der Debian-5.0-Distribution ausgewählt. Wegen der großen Vielfalt der Applikationen ist es nicht möglich, alles zu testen. Falls etwas nicht funktioniert, schreiben Sie eine E-Mail an die zuständigen Mitarbeiter (siehe unten).
Desktops KDE usw.
Bevor Sie unter einem Desktop arbeiten können, müssen Sie sich am Login-Bildschirm mit Ihrer Benutzerkennung (g- oder s-Kennung) und dem Netz-Passwort anmelden. In der linken unteren Ecke kann unter Session Type ein Desktop ausgewählt werden. Unter Default ist der Gnome-Desktop voreingestellt. Beim ersten Login unter Debian 5.0 sollten Sie eine Sitzungsart auswählen. Später ist die Auswahl nur noch nötig, wenn Sie den Desktop wechseln wollen. Nach dem Anmeldevorgang erscheint der Desktop mit voreingestellten Funktionen. Achtung: nach einem Betriebssystem-Wechsel (ca. 1 - 1 1/2 Jahre) ist es möglich, dass nicht mehr alle Icons auf dem Desktop funktionieren. Am Besten legt man komplett neue an (einfach die ausgesuchte Applikation mit der linken Maustaste auf den Hintergrund oder die Menüleiste ziehen).
Die wichtigsten Desktop-Systeme unter Linux sind KDE und Gnome. Es ist Geschmacksache, welchen der beiden Desktop-Systeme man bevorzugt. Gnome ist benutzerfreundlicher und leichter zu erlernen, KDE hat mehr Konfigurationsmöglichkeiten. Die anderen Desktops (Windowmanager und Icewm) werden nach dem Anmelden deutlich schneller geladen, sind aber deutlich spartanischer.
Wenn ein Benutzer seinen Bildschirm gesperrt hat, ist es möglich, dass sich ein anderer Benutzer anmeldet, ohne dass die Sitzung des ersten Benutzers abgebrochen werden muss. Sie kann mit Strg-Alt-F7 und anschließender Eingabe des Netz-Passworts reaktiviert werden. Der zweite Benutzer kommt mit Strg-Alt-F8 in seine Sitzung. Es wird allerdings für jeden Benutzer ein eigenes Grafiksystem (X-Server) gestartet, was eine Menge Ressourcen erfordert und das System verlangsamt.
Man kann auch nur im Textmodus arbeiten. Mit den Tastenkombinationen Strg-Alt-F1 ... Strg-Alt-F6 hat man 6 Textbildschirme zur Verfügung, die auch parallel zu den Desktops funktionieren. Man muss sich dort ebenfalls mit dem Benutzernamen und dem Netz-Passwort anmelden. Mit Strg-Alt-F7 kommt man in den grafischen Desktop. Das Abmelden ist bei den Desktops unterschiedlich. Hier zwei Beispiele (KDE und Gnome):
Wenn Sie sich zusätzlich im Textmodus angemeldet haben, achten Sie darauf, sich wieder abzumelden (Kommando: exit).
Falls nach dem Anmelden kein Desktop erscheint, sondern nur wieder der Anmeldebildschirm zu sehen ist, kann es sein, dass Ihre Quota-Limits (Plattenplatz in Ihrem Home-Verzeichnis) überschritten sind. Setzen Sie sich mit den Operateuren in Verbindung. Um Ihre Quota-Limits zu ermitteln, können Sie auch versuchen, sich an einem Text-Bildschirm (STRG-Alt-F1) anzumelden und das Kommando myquota eingeben. Erscheint in der untersten Zeile der Quota-Ausgabe ein Stern, ist Ihr Plattenplatzlimit überschritten.
Drucken in Raum 19
Von den öffentlichen Linux-Räumen des HRZ (Raum 27 + 41) wird auf die SHARP-Drucker (Typ AR-M451N) in Raum 19 (HRZ Erdgeschoss, Nähe Servicetheke) ausgedruckt. Zum Abholen des Druckjobs wird die JLU-Chipkarte bzw. die Karte der Firma Lich benötigt. Am Drucker muss dabei immer ein Passwort eingegeben werden.
Am Einfachsten druckt man aus einer Applikation heraus in eine Datei und ruft anschl. von einem Terminalfenster aus das Kommandodrucken auf. Man wird durch mehrere Auswahlmenüs geführt, die am Ende den Dateinamen und das Passwort für den Drucker ausgeben.
Mit den Browsern Konqueror und Iceweasel (Firefox) kann man auch direkt drucken, der Druckjob wird aber nur als Job-...und mit dem Namen des Linux-Rechners angezeigt. Hier muss man aus den Treibereigenschaften des Druckers eine Auswahl treffen.
Achtung: .pdf-Dokumente müssen immer in eine Datei umgeleitet und mit drucken gedruckt werden, da der Acrobat-Reader nicht die Treibereigenschaften des Sharp-Printers unterstützt.
USB-Geräte und CD/DVD-ROMs
Die Beschreibung für USB-Geräte umfasst die X-Windowmanager KDE, GNOME und WindowMaker, sowie den Textbildschirm (Achtung: KDE hat einen Fehler, siehe Anleitung).
Manche Speichersticks können unter Linux nicht gelesen werden. Wenn ein Speicherstick nicht ordnungsgemäß formatiert worden ist, führt das zu Fehlermeldungen oder es passiert überhaupt nichts. Eine Formatierung mit FAT16 oder FAT32 (meistens beim Kauf vorformatiert) funktioniert immer (sowohl unter Linux als auch unter Windows).
Auf die gleiche Weise werden CD/DVD-ROMs gezeigt. Im KDE erscheint ein Konqueror-Fenster mit dem Inhalt der CD/DVD. Unter dem Verzeichnis /media ist der Label der Disk zu sehen. Selbst gebrannte Double Layer DVDs werden nicht erkannt. Die CD/DVD kann nach Benutzung einfach mit zweimaligem Knopfdruck wieder entfernt werden.
Disketten
Alle Rechner enthalten je ein Floppy-Laufwerk. Disketten werden ebenso wie CD-ROMs unter dem Verzeichnis /media geführt. Wenn Sie eine Diskette eingelegt haben, erscheint allerdings nicht automatisch ein Fenster, es muß zuerst /media im Konqueror in der Adresszeile eingegeben werden.
Plattenspeicher
Auf jedem Rechner stehen ca. 10GB Plattenplatz zum temporären Speichern im Verzeichnis /work zur Verfügung. Falls Ihre Quota-Limits überschritten sind, können Sie einige Ihrer Dateien von einem Text-Bildschirm (Strg-Alt-F1 ... Strg-Alt-F6) aus nach /work retten. Danach ist das grafische Login wieder möglich. Die Dateien unter /work werden ca. ein halbes Jahr aufgehoben. Wollen Sie von einem anderen Linux-Rechner aus auf dieses lokale Verzeichnis zugreifen, müssen Sie vorher von einem Terminal aus mit z.B. ssh r02703 eine Verbindung zu dem jeweiligen Rechner aufbauen.
Sie können Ihre Daten auch in den Verzeichnissen /bigtmp-g (für g-Benutzer) bzw. /bigtmp-s (für s-Benutzer) oder im Verzeichnis /linuxtmp speichern. /bigtmp-g, /bigtmp-s und /linuxtmp können Sie genau wie Ihr HOME-Verzeichnis von jedem Linux-Rechner aus direkt erreichen.
FTP
Eine einfache Möglichkeit für die Dateiübertragung mit FTP eröffnet der File-Manager des KDE.
Tragen Sie für eine FTP-Verbindung in der Kopfzeile einen URL der folgenden Form ein:
ftp://user@host
Danach werden Sie nach dem Passwort gefragt.
Programme starten
Programme werden üblicherweise über das K-Menü (KDE) oder über Anwendungen (Gnome) gestartet. Software, die zusätzlich zum Debian-Paketumfang installiert worden ist, wird nicht von Debian erkannt und muss entweder von einem Terminal aus oder mit Alt-F2 gestartet werden. Bei Alt-F2 wird der Programmname automatisch ergänzt, wenn Sie den ersten Buchstaben eingeben und das Programm schon einmal aufgerufen haben. Anstatt Alt-F2 kann man
auch mit einem Klick der rechten Maustaste auf den Hintergrund und anschl. Befehl ausführen anklicken. Von einem Terminal aus kann man den kompletten Programmnamen durch die Tabulator-Taste ergänzen.
Weitere Linux-Rechner
Demnächst wird ein HPC-Cluster mit dem Betriebssystem Scientific Linux installiert. Weitere Informationen finden Sie hier.
Zuständige Mitarbeiter für den Raum 27
Wenn sie Probleme mit den PCs, der installierten Software oder sonstige Anregungen oder Wünsche haben, so wenden sie sich bitte zuerst an die HRZ-Information in Raum 62.
- Telefon: 13101 (DOS, PC-Software)
- Telefon: 13102 (UNIX, Statistik)
Für den Fall, dass die Hilfskräfte nicht weiterhelfen können oder diese nicht erreichbar sind, so wenden sie sich an die Mitarbeiter:
Birgit Kattner, Raum 207, Tel: 13022,
(Vorzugsweise Kontakt über E-Mail)
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