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UNIX • AIX-Info • Solaris-Info • 

UNIX-Workstations

Server und Workstations unter UNIX-Betriebssystemen am HRZ

Stand: 11.03.2010; E-Mail: Juergen.Obermann@hrz.uni-giessen.deOb

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Am HRZ Gießen steht Benutzern und Mitarbeitern eine größere Anzahl von Servern und Workstations mit UNIX-Betriebssystemen zur Verfügung. Diese können anhand von Rechner-Plattform, verwendetem UNIX-Betriebssystem und der vom HRZ eingerichteten Benutzerverwaltung in mehrere Gruppen, sogenannte Cluster, eingeteilt werden.

Name Rechner-Plattform UNIX-Betriebssystem Benutzerverwaltung Benutzerraum im HRZ
Linux-Cluster Intel Linux G- und S-Kennung Raum 27 und 41
Smail-Cluster Sun Solaris S-Kennung
Solaris-Cluster Sun Solaris G-Kennung

Die erste Gruppe, das Linux-Cluster, enthält Intel-Rechner mit dem freien Betriebssystem Linux. Die zweite und dritte Gruppe, das Smail- und das Solaris-Cluster, bestehen aus Servern und Workstations der Firma Sun mit dem Betriebssystem Solaris.

Benutzerverwaltung

Das Solaris-Cluster bildet das UNIX-Cluster für Mitarbeiter und Studierende, welches mit den vom HRZ erteilten Standard-Benutzerkennungen und UNIX-Passwörtern (die sogenannten G-Kennungen, die mit dem Buchstaben 'g' beginnen) verwendet werden kann. Die G-Kennung muss mit einem Benutzungsantrag beim HRZ schriftlich beantragt werden.

Mit dem Smail-Cluster betreibt das HRZ ein weiteres UNIX-Cluster mit Sun-Workstations und mit getrennter Benutzerverwaltung, die als Server für E-Mail-Zugang und Homepages der Studierenden mit der Benutzerkennung für Studierende (S-Kennung) eingesetzt werden. Die S-Kennung wird den Studierenden bei der Einschreibung zugeteilt und bietet aber nur eine gegenüber einer G-Kennung etwas eingeschränkte Nutzung des HRZs.

Eine Besonderheit bilden die Rechner des Linux-Cluster, da sie sowohl mit G-Kennung als auch mit S-Kennung benutzt werden können.

Mit Ihrer G-Kennung bzw. S-Kennung und dem zugehörigen UNIX-Passwort haben Sie auf fast allen Rechnern der zugehörigen Cluster Zugang. Sie finden dort Ihr Home-Verzeichnis mit Ihren eigenen Dateien und E-Mail-Ordnern und -- außer im Linux-Cluster -- Ihren Posteingangs-Ordner vor. Unterschiede gibt es allerdings bei der Ausstattung der Rechner mit lokaler Software und den speziellen Eigenschaften der drei verschiedenen Betriebssysteme und der graphischen Oberflächen.

Bitte beachten Sie, dass von den Benutzern des HRZs für Dialogsitzungen nur die öffentlichen Rechner der UNIX-Cluster verwendet werden dürfen

Server

Posteingangs-Ordner und Home-Verzeichnisse

Auf den Festplatten des Solaris-Servers Minerva befinden sich die Posteingangs-Ordner (Inbox) und die Home-Verzeichnisse aller Benutzer mit G-Kennung und die zusätzlich zum Betriebssystem vom HRZ zur Verfügung gestellten Programmpakete, die sogenannte "lokale Software". Diese Dateien werden von allen anderen Rechnern des UNIX-Clusters über das Netz mitbenutzt, so dass innerhalb jedes Clusters überall die gleiche, einheitliche Systemumgebung vorhanden ist.

Der Solaris-Rechner Minerva dient unter dem Alias-Namen imap.hrz.uni-giessen.de auch aus Server für die Mail-Dienste IMAP und POP3. Die Home-Verzeichnisse auf Minerva sind unter Windows als Netzwerklaufwerk mit dem Namen \\fileserv\G-Kennung erreichbar.

Informations- und Datei-Service

Auf den Rechnern des Solaris-Clusters werden weitere Dienste für die Abfrage von Informationen und die Auslieferung von Dateien angeboten. Zur Inanspruchnahme einiger dieser Dienste (Anonymous FTP, Netnews und World Wide Web) ist keine Zulassung als Benutzer erforderlich, so dass sie von jedem im Netz der Universität angeschlossenen Rechner aus genutzt werden können. Diese Dienste enthalten:

Dienst Server-Name Rechner
Anonymous FTP ftp.uni-giessen.de Horus
IMAP, POP3 (Mail-Server) imap.hrz.uni-giessen.de Minerva
Netnews (Usenet) news.uni-giessen.de Horus
NFS (Datei-Server) fileserv.hrz.uni-giessen.de Minerva
Samba (Netzwerklaufwerk für MS-Windows) \\fileserv\G-Kennung Minerva
World Wide Web www.uni-giessen.de Epona

Achtung: Bitte verwenden Sie in Ihren Klienten-Programmen immer den Server-Namen des Dienstes, wenn Sie eine Verbindung zum Server aufbauen, da die physischen Rechner bei Bedarf gewechselt werden können.

Öffentliche Rechner

Die öffentlichen Rechner mit dem Solaris-Betriebssystem stehen in den Rechnerräumen des HRZ und sind nur über das Netz erreichbar. Sie haben die Namen:

Benutzerverwaltung Cluster Öffentliche Rechner
G-Kennung Solaris Solcom
S-Kennung Smail S1

Weitere öffentliche Rechner in Gestalt des Linux-Clusters stehen in den Räumen 27 und 41 des HRZs.

Mitarbeiter-Rechner

Die in den Räumen der Mitarbeiter aufgestellten UNIX-Rechner dienen in erster Linie den Mitarbeitern des HRZs als Arbeitsplatz. Sie können nur in Ausnahmefällen von den Benutzern des HRZs mitverwendet werden.

Homepages

Auf dem Solaris-Rechner Epona wird der WWW-Server der Universität Gießen mit der Adresse http://www.uni-giessen.de/ betrieben, der Ihnen u.a. die Erstellung eigener WWW-Seiten ermöglicht, siehe:

Quota-Limits -- Platzbeschränkungen

Home-Verzeichnis

In Ihrem Home-Verzeichnis steht Ihnen ein Quota-Limit von 2 GB bzw. 2000 MB für den Speicherplatz z.B. für E-Mail-Ordner (Folder) und Web-Seiten zur Verfügung. Dieses Quota-Limit kann für einen Zeitraum von 7 Tagen bis 2200 MB überzogen werden. Das Einhalten der Platzbeschränkung wird täglich einmal überprüft. Sie erhalten eine Mail, wenn Sie Ihr Quota-Limit überschritten haben. Ihre aktuelle Quota-Nutzung können Sie aber auch online abfragen mit der Quota-Abfrage für G-Kennungen bzw. Quota-Abfrage für S-Kennungen

Nur bei Benutzern mit G-Kennung kann bei Bedarf im Rahmen des vorhandenen Platzes das Quota-Limit (in Schritten von 500MB) vergrößert werden. Bitte schreiben Sie dann eine Mail an die Adresse: E-Mail: frage@hrz.uni-giessen.defrage@hrz.uni-giessen.de .

Posteingangs-Ordner

Bei Benutzern mit S-Kennung ist ein zusätzliches Quota-Limit von 300 MB für den Posteingangs-Ordner festgelegt, das für 7 Tage bis 400 MB überzogen werden kann. Bei Benutzern mit G-Kennung gibt es wegen technischer Randbedingungen ein Quota-Limit für den Posteingangs-Ordner von 2 GB bzw. 2000 MB, das für 7 Tage bis 2097 MB überzogen werden kann.

Das HRZ behält sich vor, diese Regelungen jederzeit zu ändern.

UNIX-Informationen

Weitere Informationen zu Solaris finden Sie unter Sun-Solaris-Informationen.

Weitere allgemeine Informationen zu UNIX und UNIX-Kommandos erhalten Sie unter UNIX im Online-Manual mit den Kommandos 'man', 'apropos' und 'whatis'.

Wenn Sie weitere Fragen zu den Programmen und Dienstleistungen des HRZs oder Probleme bei ihrer Anwendung haben, können Sie eine Mail an die Adresse: E-Mail: frage@hrz.uni-giessen.defrage@hrz.uni-giessen.de schreiben. Das HRZ wird dann versuchen, Ihnen eine kompetente Antwort geben.

Ausstattung und Konfiguration

Virtualisierte Sun-Server mit Solaris 10

Name Virtualisierung Modell Prozessor Haupt-
Speicher
Platten-
Speicher
SAN-
Speicher
Capricorn Control Domain SPARC-Enterprise T5120 UltraSparc-T2 64 CPU 1281 MHz 16 GB 292 GB 300 GB
Webserv Logical Domain Capricorn UltraSparc-T2 64 CPU 1281 MHz 16 GB 292 GB 300 GB
Taurus Container SPARC-Enterprise T5120 UltraSparc-T2 64 CPU 1281 MHz 16 GB 292 GB 100 GB
Cacti Container Zone von Taurus UltraSparc-T2 64 CPU 1281 MHz 16 GB 292 GB 100 GB
Diana Container Zone von Taurus UltraSparc-T2 64 CPU 1281 MHz 16 GB 292 GB 100 GB
Horde Container Zone von Taurus UltraSparc-T2 64 CPU 1281 MHz 16 GB 292 GB 100 GB
Solcom Container Zone von Taurus UltraSparc-T2 64 CPU 1281 MHz 16 GB 292 GB 100 GB
S1 Container Zone von Taurus UltraSparc-T2 64 CPU 1281 MHz 16 GB 292 GB 100 GB

Sun-Server mit Solaris

Name Modell Prozessor Graphik-
Adapter
Haupt-
Speicher
Platten-
Speicher
Paging-
Speicher
Temporär-
Speicher
Epona Fire V440 4 x UltraSparc-IIIi 1281 MHz - 16 GB 482 GB 12 GB 12 GB
Helios Blade 1000 2 x UltraSparc-II 750 MHz - 4 GB 171 GB 3,9 GB 3,9 GB
Hermes Fire V440 4 x UltraSparc-IIIi 1281 MHz - 16 GB 136 GB 4 GB 4 GB
Horus Enterprise 450 4 x UltraSparc-II 480 MHz gfx 4 GB 704 GB 10 GB 10 GB
Merkur Enterprise 220R 2 x UltraSparc-II 450 MHz - 1,5 GB 111 GB 3 GB 3 GB
Merkurneu Fire V440 4 x UltraSparc-IIIi 1281 MHz - 16 GB 136 GB 4 GB 4 GB
Minerva Fire V440 4 x UltraSparc-IIIi 1593 MHz - 16 GB 2772 GB 12 GB 12 GB
Smail Fire V440 4 x UltraSparc-IIIi 1281 MHz - 16 GB 1284 GB 12 GB 12 GB
Sun3 Netra X1 UltraSparc-IIe 500 MHz - 1 GB 37 GB 6 GB 6 GB
Sun4 Netra T1 200 UltraSparc-IIe 500 MHz - 1 GB 17 GB 2 GB 2 GB
Sun5 Netra T1 200 UltraSparc-IIe 500 MHz - 512 MB 17 GB 2 GB 2 GB
Tsm Fire V880 4 x UltraSparc-III+ 1200 MHz - 16 GB 4500 GB 16 GB 16 GB

IBM-Server mit AIX

Name Modell Prozessor Graphik-
Adapter
Haupt-
Speicher
Platten-
Speicher
Paging-
Speicher
Temporär-
Speicher
Ha1 F50 2 x PowerPC 604e 166 MHz - 512 MB 234.1 GB 1024 MB 512 MB
Ha2 F50 2 x PowerPC 604e 166 MHz - 512 MB 39.0 GB 1024 MB 512 MB
Koloss F50 2 x PowerPC 604e 332 MHz - 512 MB 112.0 GB 1024 MB 256 MB

Öffentliche Rechner von Sun mit Solaris

Name Modell Prozessor Graphik-
Adapter
Haupt-
Speicher
Platten-
Speicher
Paging-
Speicher
Temporär-
Speicher

Mitarbeiter-Rechner von Sun mit Solaris

Name Modell Prozessor Graphik-
Adapter
Haupt-
Speicher
Platten-
Speicher
Paging-
Speicher
Temporär-
Speicher
Alisa Ultra 45 UltraSPARC-IIIi 1600 MHz XVR-300 1 GB 232 GB 6 GB 6 GB
BlueSky Blade 100 UltraSPARC-IIe 502 MHz m64 1 GB 36 GB 2 GB 2 GB
Melissa Ultra 45 UltraSPARC-IIIi 1600 MHz XVR-300 1 GB 232 GB 6 GB 6 GB
Webs1 Blade 100 UltraSPARC-IIe 502 MHz m64 1.12 GB 92 GB 2 GB 2 GB
Webs2 Blade 100 UltraSPARC-IIe 502 MHz m64 768 MB 18 GB 2 GB 2 GB

Die AIX-Rechner laufen unter der AIX-Version 4.3.3, die Solaris-Rechner laufen unter dem Betriebssystem Solaris 9 außer Alisa, Bluesky, Melissa, Sun3, Sun5 die unter Solaris 10 laufen, und Merkur und Sun4, die noch unter Solaris 8 laufen. Unter Solaris sind die Sun[tm] Studio 11 for Solaris Platforms software Sun Studio 11, C-, C++- und FORTRAN-Compiler installiert.

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Letzte Änderung am 11.03.2010 von GP


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