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Artikelaktionen

Zentrale Fortbildung: Kolloquium "Ist die Frauenquote gescheitert?..." (2AH2KO7)

Kurzfristige Werbung für Kolloqium der Zentralen Fortbildung Hessen. Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung hier.

Herr Arnet wird zusammen mit Frau Kuchenny, Moderatorin beim hr1, im Rahmen eines Kolloquiums am 12.09.2019 in Wiesbaden zum referieren. Anmeldungen per Email an personalentwicklung@admin.uni-giessen.de bis 25.07.2019!

„Ist die Frauenquote gescheitert?“ – Warum die Gleichberechtigung nicht allein durch Gesetze erreicht werden kann

"Frauen sollten nicht wie Männer sein müssen", sagt Helena Morrissey, eine briti-sche Topmanagerin in der männerdominierten Finanzbranche. Für Marion Ku-chenny und Felix Maria Arnet ist sie ein ideales Beispiel für weibliche Führung. Sie meinen, dass Frauen in Führung ihre Position nicht moralischen oder politischen Imperativen wie Fairness oder Gleichberechtigung verdanken, sondern Arbeitge-bern, die verstanden haben, dass in einer modernen und progressiven Führungs-kultur die Vorzüge männlicher und weiblicher Führung beide dringend gebraucht werden. Frauenförderung ist für Arnet „kein Gedöns“, das man allein durch Gesetze oktroyieren könne, sondern klug ausgespielter Wettbewerbsvorteil erfolgreicher Or-ganisationen. Deutschland habe in dieser Hinsicht gehörigen Nachholbedarf. In keiner Nation gebe es weniger Frauen im oberen Management. Arnet kritisiert, dass das ein Desaster für einen so bewunderten Wirtschaftsstandort sei. Dabei fehle es mitnichten an qualifizierten Kandidatinnen. Aber Frauen befänden sich im Berufs-leben in einer Zwickmühle, weiß Kuchenny, da stereotype Erwartungen ihnen den Weg nach oben versperrten. Erwartet würde von Frauen Freundlichkeit und Loyali-tät, während an männlichen Führungsfiguren energisches, sogar egoistisches Er-folgsstreben bewundert werde. Zeige eine Frau Letzeres, könne das ihrer Karriere gar zum Verhängnis werden. Insgesamt gehe es in der Führungskultur um die Diversität männlicher und weiblicher Eigenschaften. Diese würden sich gegensei-tig ergänzen und ihr Potential entfalten. Es sei eine Frage der richtigen Dosierung. Nach Auffassung von Kuchenny und Arnet seien mehr Frauen in Führungspositi-onen nicht bloß „politisch korrekt“, sondern ein überfälliges Korrektiv, um Wettbe-werbsvorteile zu realisieren.
Wirkungscoach und hr-Moderatorin Marion Kuchenny sowie der Wiesbadener Un-ternehmensberater Felix Maria Arnet, der auch Co-Autor eines Buches zu diesem Themenbereich ist, beschäftigen sich in ihrem interaktiven Vortrag mit der Frage-stellung, warum sich Unternehmen, aber auch die Verwaltung, nicht nur an der Frauenquote orientieren, sondern ein eigenes Interesse daran haben sollten, mehr Frauen als Führungskräfte zu haben, wenn sie künftig erfolgreich sein wollen.

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