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Röntgen-Preis an der Justus-Liebig-Universität Gießen

Der Preis wird verliehen für neue, hervorragende wissenschaftliche Arbeiten und Verdienste auf dem Gebiete der strahlen-physikalischen oder strahlen-biologischen Grundlagenforschung. Mit ihm sollen in erster Linie Arbeiten von Nachwuchskräften ausgezeichnet werden.

Unterschrift

Im Andenken an Wilhelm Conrad Röntgen, ordentlicher Professor der Physik an der damaligen Ludwigs-Universität Gießen in den Jahren 1879 bis 1888, verleiht die Justus-Liebig-Universität Gießen seit 1960 den Röntgen-Preis. 

Dies wird ermöglicht durch das Engagement der Pfeiffer Vacuum Technology AG zusammen mit der Dr. Erich Pfeiffer-Stiftung e.V., Wetzlar und der Ludwig-Schunk-Stiftung e.V., Gießen, die gemeinsam das Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro zur Verfügung stellen. In den ersten Jahren wurde der Röntgen-Preis mit der Unterstützung weiterer Stifterfirmen aus der Region von der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Justus-Liebig-Universität verliehen.

 

Zur Person Wilhelm Conrad Röntgen

(Der nachstehende Text orientiert sich weitgehend an der Publikation "Bedeutende Persönlichkeiten an der Universität Giessen", Seite 12)

 

Portrait

Wilhelm Conrad Röntgen war von 1879 bis 1888 ordentlicher Professor der Physik an der Universität Gießen. Später lehrte er als Professor an den Universitäten in Würzburg und München. Für die Entdeckung der nach ihm benannten Röntgenstrahlen im Physikalischen Institut der Universität Würzburg am 8. November 1895 erhielt er 1901 als Erster den Nobelpreis für Physik. Röntgen selbst nannte seine Entdeckung „x-Strahlen“, so werden sie heute noch im Englischen als „x-rays“ bezeichnet.

Während seiner Zeit in Gießen bewirkte Röntgen den Umzug des Physikalischen Instituts von der Frankfurter Straße in das neue Universitätshauptgebäude. Er veröffentlichte in dieser Zeit etwa zwanzig wissenschaftliche Aufsätze, darunter Arbeiten zum „Röntgenton“, in denen er zeigte, dass Gase Wärmestrahlen absorbieren, und die Arbeiten zum Nachweis des Magnetfeldes, das von einem Verschiebungsstrom erzeugt wird („Röntgenstrom“).

Röntgen zu Ehren werden heute noch zahlreiche Ehrungen und Preise vergeben, so u. a. die Röntgen-Plakette der Stadt Remscheid, der Wilhelm-Conrad-Röntgen-Preis der Universität Würzburg, der Wilhelm-Conrad-Röntgen-Preis der Deutschen Röntgen-Gesellschaft für medizinische Radiologie sowie der Röntgen-Preis der Universität Gießen für hervorragende Arbeiten zur strahlen-physikalischen und strahlen-biologischen Grundlagenforschung. Darüber hinaus wird seiner in einer Vielzahl deutscher Städte durch Denkmäler gedacht, so u. a. auch in Gießen. Wilhelm Conrad Röntgen fühlte sich der Stadt Gießen in besonderer Weise verbunden. Auf eigenen Wunsch wurde er auf dem Alten Friedhof in Gießen beigesetzt, wo sich auch heute noch seine Grabstätte befindet.

 

Bisher mit dem Röntgen-Preis ausgezeichnete Personen

Tabellarische Übersicht der Preisträgerinnen und Preisträger

 

Richtlinien der Verleihung des Röntgen-Preises

Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert.
Die vollständigen Richtlinien für die Verleihung des Röntgen-Preises finden Sie in den
Mitteilungen der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Vorschlagsverfahren

Vorzuschlagende Arbeiten sind bis zum 30. April eines jeden Jahres einzureichen bei

Prof. Dr. Markus H. Thoma
I. Physikalisches Institut
Heinrich-Buff-Ring 16
35392 Gießen

Selbstbewerbungen sind nicht möglich.

 

Stifterfirmen

Pfeiffer-Logo Schunk-Logo
 Pfeiffer Vacuum Technology AG und
Dr. Erich Pfeiffer-Stiftung e.V., Wetzlar
 Schunk GmbH und
Ludwig-Schunk-Stiftung e.V., Gießen