Dr. phil. Kirsten Dickhaut

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Kontakt:
Institut für Romanistik 
Karl-Glöckner-Str. 21 G 
Zimmer 210 
35394 Gießen 
Tel.: 0641-99-31114 
Fax: 0641-99-31119 
Kirsten.a.Dickhaut@Romanistik.uni-giessen.de
Sprechstunde: 

  dienstags von 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr
in den Semesterferien nach Vereinabarung (siehe Aushang)


 

Dr. phil. Kirsten Dickhaut 

hat Romanistik und Anglistik für das Lehramt an Gymnasien an der JLU in Gießen und Lettres Modernes in Grenoble, an der Université III Stendhal, studiert. Von 1996-2000 hat sie im DFG-Forschungsprojekt „Das Motiv/Thema der Bibliothek in fiktionaler Literatur“ von Herrn Prof. Dr. Dietmar Rieger gearbeitet, von 2000-2003 war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Romanistik angestellt. Sie hat 2002 mit einer Arbeit über „Verkehrte Bücherwelten. Eine kulturgeschichtliche Studie zu deformierten Bibliotheken in der französischen Literatur“ promoviert. Seit Frühjahr 2003 ist sie Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl von Herrn Prof. Dr. Dietmar Rieger. 

Von 2003-2007  zusammen mit Dr. Christiane Holm und Prof. Dr. Marcel Baumgartner Leitung  der AG "Gedächtnis und Intermedialität" im SFB "Erinnerungskulturen"
Seit 2001 assoziiertes Mitglied im SFB 434 "Erinnerungskulturen"

Seit 2005 Organisation und Leitung des Wissenschaftlichen Netzwerks der DFG "Liebessemantik - Repräsentation menschlicher Affekte in Texten und Bildern von 1500-1800 in Frankreich und Italien"

Principal Investigator im Giessener Graduiertenzentrum, GCSC: http://www.uni-giessen.de/graduiertenzentrum/home


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     Publikationsverzeichnis / Editorische Tätigkeiten

Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Reihe Mirabilia: théorie et histoire de la merveille et de l’émerveillement, Herausgeberschaft: Prof. Dr. Aurélia Gaillard (Bordeaux).

Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Reihe Interfacing Sciences, Literature and Humanities, Reihen-Herausgeberschaft: Prof. Dr. Vita Fortunati (Bologna), Prof. Dr. Elena Agazzi (Bergamo). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

 
1. Bücher (Monographien und Herausgeberschaften)
1.1 Das Schöne im Wirklichen – Das Wirkliche im Schönen. Festschrift für Dietmar Rieger zum 60. Geburtstag, hrsg. zusammen mit Anne Amend-Söchting, Walburga Hülk, Klaudia Knabel, Gabriele Vickermann. Heidelberg: Winter. 2002. 

1.2 Verkehrte Bücherwelten. Eine kulturgeschichtliche Studie zu deformierten Bibliotheken in der französischen Literatur. München: Wilhelm Fink. 2004.

* Rez. Christine Ott. Germanisch-Romanistische Monatsschrift 56/2 (2006), 253-257.
* Rez. Jörg Dünne. Lendemains (2006)
1.3 Liebe und Emergenz. Neue Modelle des Affektbegreifens im französischen Kulturgedächtnis um 1700, zusammen mit Dietmar Rieger. Tübingen: Niemeyer 2006.

1.4 Gesellige Utopie und transgressives Machtgefüge: Die Symbolik Kytheras in Frankreich und Italien (1500-1750). Habilitationsschrift (in Vorbereitung).

1.5 Soziale und ästhetische Praxis der höfischen Festkultur, hrsg. zusammen mit Jörn Steigerwald, Birgit Wagner. Sektion des Wiener Romanistentags (in Vorbereitung).

1.6 Geschichte - Erinnerung - Ästhetik. Festkolloquium zum 65. Geburtstag von Dietmar Rieger, hrsg. zusammen mit Stephanie Wodianka. Tübingen: Narr 2008 (in Vorbereitung).

1.7 Liebessemantik - Frühneuzeitliche Darstellungen der Liebe in Texten und Bildern, Konzeptband des DFG-Netzwerks, Tübingen: Niemeyer 2009 (in Vorbereitung).

1.8 Les discours de l’amour dans les arts à lâge classique. Tagungsakten der internationalen Abschlußkonferenz des DFG-Netzwerks am Deutschen Forum für Kunstgeschichte (21.-24.-05.2008, Paris), in Vorbereitung, hrsg. zusammen mit Alain Viala: Sondernummer der Zeitschrift Littératures classiques.


2. Aufsätze:

2.1 „‘... une prière à la déesse Mnémosyne’. Gérard de Nerval als Gedächtnisschreiber oder die mnemotechnische Raumstruktur der Texte – das Beispiel Aurélia.“ In: Romanistische Zeitschrift für Literaturgeschichte 26 (1999, 1-2), 69-85. 

2.2 Zusammen mit Dietmar Rieger, Cornelia Schmelz. „Bücher in Bibliotheken – Bibliotheken in Büchern. Das Motiv der Bibliothek in fiktionaler Literatur.“ In: Spiegel der Forschung Wissenschaftsmagazin der Justus-Liebig-Universität Gießen. 16. Jg., Nr. 2. November 1999, 14-23. 

2.3 Aktualisierter Wiederabdruck Biblia 6 (2005)

2.4 „Diener des Wissens und ihre Gedächtnisspeicher in Bernard Comments Erstlingsroman L’Ombre de mémoire“. In: Forum Junge Romanistik (FJR), Vol. 6: Heike Brohm, Claudia Eberle, Brigitte Schwarze (Hg.). Erinnern – Gedächtnis – Vergessen. Beiträge zum 15. Nachwuchskolloquium der Romanistik. Bonn: Romanistischer Verlag Jakob Hillen. 2000, 145-154. 

2.5 „Till Eulenspiegel aß keine Bücher – der Erstlingsroman von François Forestier: La Manducation“ In: Guido Naschert (Hg.). http://www.parapluie.de – Zeitschrift für Literatur und Philososphie. März 2000, 1-5. 

2.6  „Bibliomane Fiktionen – fiktionale Bibliomane. Beispiele einer rekurrenten Figur der französischen Literatur des 19. Jahrhunderts.“ In: Anne Amend-Söchting, Kirsten Dickhaut, Walburga Hülk, Klaudia Knabel, Gabriele Vickermann (Hg.). Das Schöne im Wirklichen – Das Wirkliche im Schönen. Festschrift für Dietmar Rieger zum 60. Geburtstag. Heidelberg: Winter. 2002, 407-422. 

2.7 „Sammler und Jäger – Zur Pathogenese der Bücherlust und Charles Nodiers modernem Umgang mit den historischen Denkmustern in Le Bibliomane.“ In: Britta Herrmann, Barbara Thums (Hg.). Ästhetische Erfindung der Moderne? Perspektiven und Modelle 1750-1850. Würzburg: Königshausen & Neumann. 2003, 55-75. 

2.8 „Gespräch der Texte oder Nerval und Watteau im Gedächtnisraum Cythère“. In: Dietmar Rieger, Gabriele Vickermann (Hg.). Dialog und Dialogizität. Akten des Romanistentag in München 2001, Stuttgart: Narr. 2003, 263-279. 

2.9 „Die kritische Poetik Samuel Becketts“. In: Variations 10 (2003),151-165. 

2.10 „Intermedialität und Gedächtnis.“ In: Astrid Erll, Ansgar Nünning (Hg.). Gedächtniskonzepte der Literaturwissenschaft. Theoretische Grundlegung und Anwendungsperspektiven. Tübingen: de Gruyter  2005, 203-226. 

2.11 „Grenzüberschreitung und Provokation – Die ‚Krankheit’ Bibliomanie im Feld von Medizin, Literatur und Kunst (exemplarisch dargestellt an Arbeiten Descurets, Flauberts und Grandvilles).“ In: Walburga Hülk, Ursula Renner (Hg.). Biologie – Psychologie – Poetologie. Verhandlungen zwischen den Wissenschaften. Würzburg: Königshausen & Neumann 2005, 71-93. 

2.12 „L’Amour né du regard et ses fonctions poétologiques: Les Amours de Psyché et de Cupidon de Jean de La Fontaine.“ In: Chris Rauseo, Carine Barbafieri (Hg.). Les Métamorphoses de „Psyché“. Valenciennes: Presses universitaires. 2005, 51-69. 

2.13 „Das Paradox der Bibliothek: Metapher, Gedächtnisort, Heterotopie.“ In: Günter Oesterle (Hg.). Erinnerung, Gedächtnis, Wissen. Studien zur kulturwissenschaftlichen Gedächtnisforschung. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht. 2005, 297-331.

2.14 „Kulturanthropologische Übernahme: Ästhetische Funktionen des Sehens für Malerei und Poesie in Frankreich um 1700“. In: Marie Guthmüller, Wolfgang Klein (Hg.). Ästhetik von unten. Empirie und ästhetisches Wissen. Tübingen: Narr 2006, 21-46.

2.15 „’Le vrai est ce qu’il peut.’ Über Gérard de Nervals Konstruktion und Dekonstruktion des Orients.“ Michael Bernsen, Martin Neumann (Hg). Die französische Literatur des 19. Jahrhunderts und der Orientalismus, Tübingen: Niemeyer 2006, 88-105. 

2.16 „Liebe, Kulturgedächtnis und Emergenz. Kulturwissenschaftliche Perspektiven eines disziplinären Konzeptbands.“ In: Kirsten Dickhaut, Dietmar Rieger (Hg.). Liebe und Emergenz. Neue Modelle des Affektbegreifens im französischen Kulturgedächtnis um 1700. Tübingen: Niemeyer 2006, 1-30.

2.17 „Gegen Agape: Selbstbewußte Liebesbriefe – Edme Boursaults Treize lettres amoureuses d’une dame à un cavalier 1700.“ In: Kirsten Dickhaut, Dietmar Rieger (Hg.). Liebe und Emergenz. Neue Modelle des Affektbegreifens im französischen Kulturgedächtnis um 1700. Tübingen: Niemeyer 2006.

2.18 „Iconologia della memoria.“ In: Elena Agazzi, Vita Fortunati (Hg.) Memoria/ Memorie. Percorsi transdisciplinari. Rom: Metemi, 2007, 287-304. 

2.19 „Der Mensch als Bücherfeind: Biblioklasten – Bibliomane – Bibliophile.“ In: Mona Körte, Cornelia Ortlieb (Hg.). Verbergen, überschreiben, zerreißen: Die Schicksale der Bücher. Berlin 2007, 163-179.

2.20 „Liebe als  Einfühlung: Psyches Energien – energetische Psycheme (Charles Le Brun, Jean de La Fontaine).“ Zur Publikation vorgesehen im Sammelband von Heinz Thoma und Kathrin van der Meer (Hg.). Epochale Psycheme und Menschenwissen. Von Montaigne bis Redonnet. Akten der Sektionsarbeit des Freiburger Frankoromanistentags 2004. erscheint 2007 Würzburg: Königshausen & Neumann, 33-56.

2.21 „Liebesemantik – Interdisziplinäres Netzwerk (DFG) zur Erforschung verschiedener Liebeskonzeptionen in medialen Repräsentationen der Frühen Neuzeit“, in: Spiegel der Forschung Wissenschaftsmagazin der Justus-Liebig-Universität Gießen 1/2007, 4-11. 

2.22  „Cythère: Le bonheur suggéré par les médias.“ In: Chris Rauseo, Carine Barbafieri (Hg.). (D)écrire Watteau. Valenciennes 2007 (im Druck). 

2.23  „Raum-Gestalten: narrative Flächen und spatiale Intensität in Chateaubriands René.“ In: Rudolf Behrens, Jörn Steigerwald (Hg.): Räume des Subjekts um 1800. Zur imaginativen Selbstverortung des Individuums zwischen Spätaufklärung und Romantik. Tübingen: Niemeyer 2008 (in Vorbereitung).

2.24. „Fest-Spiele als höfische Gefüge: Baldassarre Castiglione, Il libro del Cortegiano und Molière, Le Tartuffe ou l’Imprompteur“, Soziale und ästhetische Praxis der höfischen Festkultur, hrsg. zusammen mit Jörn Steigerwald, Birgit Wagner. Sektion des Wiener Romanistentags, 2008 (in Vorbereitung).

2.25 „repasser par la memoire“ – Zur historischen Figuration der „politesse“ in Honoré d’Urfés Astrée, Beitrag für das Festkolloquium zum 65. Geburtstag von Dietmar Rieger: Geschichte – Erinnerung – Ästhetik. Tübingen: Narr 2008 (in Vorbereitung).


3. Rezensionen

     
    3.1 François Géal. Figures de la bibliothèque dans l'imaginaire espagnol du siècle d'or. Paris: Champion. 1999, 946 S. In: Romanische Forschungen 113. Band, Heft 3 (2001), 525-528.

    3.2 Nathalie Ferrand. Livre et lecture dans les romans français du XVIIIe siècle. Paris: Presses universitaires de France. 2002, 383 S. In: Romanische Forschungen 116. Band, Heft 3 (2004), 404-407.

    3.3 Dietrich Scholler. Umzug nach Encyclopaedia. Zur narrativen Inszenierung des Wissens in Flauberts Bouvard et Pécuchet. Berlin: Weidler. 2002. 243 S. In: Germanisch-Romanische Monatszeitschrift 54/2 (2004), 254-257.

    3.4 Andrea Hübener. Kreisler in Frankreich. E.T.A. Hoffmann und die französischen Romantiker. Heidelberg: Winter 2004. 395 S. In: Germanisch-Romanische Monatszeitschrift 55/3 (2005), 369-372.

    3.5 Andreas Frewer. Bibliotheca Sufhoffiana. Medizin und Wissenschaftsgeschichte in der Gelehrtenbibliothek von Karl Sudhoff. Wiesbaden: Steiner 2003, 406 S. In: NTM-Internationale Zeitschrift für Geschichte und Ethik der Naturwissenschaften, Technik und Medizin (2006).

    3.6 Irina O. Rajewski. Intermediales Erzählen in der italienischen Literatur der Postmoderne. Von den „giovani scrittori“ der 80er Jahre zum „pulp“ der 90 er Jahre. Tübingen: Narr. 2003. 414 S. In: Horizonte – Italianistische Zeitschrift für Kulturwissenschaft und Gegenwartsliteratur (2006).

    3.7 Elisabeth Arend. Lachen und Komik in Giovanni Boccaccios „Decameron“. Frankfurt/M: Vittorio Klostermann. Analecta Romanica Heft 68. 2004, 474 S. In: Horizonte – Italianistische Zeitschrift für Kulturwissenschaft und Gegenwartsliteratur (2006).

    3.8 Daniela Caselli. Beckett’s Dantes. Intertextuality in the fiction and criticism. Manchester: University Press. 2005, 232 S. In: Dante-Jahrbuch (2008).

    3.9 Sophie Rollin. Le style de Vincent Voiture. Une esthétique galante. Saint-Étienne: Presses de l’université 2006. 390 S. In: Papers on French Seventeenth Century Literature (2008) (in Vorbereitung).

    3.10 Franziska Sick, Christof Schöch (Hg.). Zeitlichkeit in Text und Bild. Heidelberg: Winter 2007. 354 S. In: Arcadia (2008) (in Vorbereitung).
     
     
     

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Forschungsschwerpunkte: 

  •  Kulturanthropologie
  •  Literaturtheorie, Kulturtheorie und -wissenschaft, Diskursfelder 
  •  Bibliothek, Bibliomanie, Bibliophilie, LeserInnen, mise en abyme, Intertextualität 
  •  Intermedialität, Paragone, Text-Bild-Bezüge, Mythen in den Medien 
  •  Kythera, Aphroditekult, Liebessemantik
  •  Gärten in der Literatur, Goldenes Zeitalter, Paradies 
  •  Zeitgenössisches Theater und  Romane (Café littéraire)
  •  Ironie, Parodie und Groteske
Forschungsprojekte:
  • Zusammen mit Dr. Christiane Holm und Prof. Dr. Marcel Baumgartner Leitung der AG "Intermedialität und Gedächtnis" im SFB "Erinnerungskulturen" - Vorbereitung der Tagung "Gedächtnisparagone"
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  • zuletzt geändert 10.jul.08