PD
Dr. Stephanie Wodianka
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Kontakt:
PD Dr. Stephanie Wodianka
Institut für Romanistik
Karl-Glöckner-Str. 21 G
Zimmer 211
35394 Gießen
Tel.: 0641-99-31112
Fax: 0641-99-31119
Stephanie.Wodianka@Romanistik.uni-giessen.de
Sprechstunde:
Dienstag 13-15 Uhr
oder nach Vereinbarung
PD Dr. Stephanie Wodianka
Wissenschaftlicher Lebenslauf
Geb. 1971, 1991-1998 Studium in Heidelberg und Gießen, 1994/1995 Fremdsprachenassistentin
in Frankreich, November 1998 Erstes Staatsexamen (Germanistik/Romanistik)
an der Justus-Liebig-Universität Gießen.
1998 bis 2000
Wissenschaftliche Mitarbeiterin von Prof. Dr. Gerhard Kurz, Institut für
Neuere deutsche Literatur der JLU Gießen, Mitarbeit in einem Teilprojekt
des Sonderforschungsbereichs 434 "Erinnerungskulturen" zu "Individualität
und Erinnerung in der meditativen Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts".
Ende 2000 bis
Frühjahr 2002 Graduiertenstipendium des Cusanuswerks, 2001 sechsmonatiges
Stipendium der Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel.
Promotion (summa cum laude) im Mai 2002 mit einer komparatistischen Arbeit
zum Thema "Betrachtungen des Todes. Formen und Funktionen der meditatio mortis
in der europäischen Literatur des 17. Jahrhunderts", Tübingen 2004
(Frühe Neuzeit 90). Auszeichnung mit dem Sektionsunabhängigen
Dissertationspreis der JLU Gießen.
2002-2008 Wissenschaftliche
Mitarbeiterin von Prof. Dr. Dietmar Rieger am Institut für Romanistik
der JLU Gießen (romanistisches Teilprojekt des Sonderforschungsbereichs
"Erinnerungskulturen", s. Homepage des SFB 434).
2002-2008 Leitung der interdisziplinären AG "Zeit - Medien - Identität"
des Sonderforschungsbereiches (gemeinsam mit Astrid Erll).
Seit 2002 Studienberaterin
für Fremdsprachenassistenzen im frankophonen Ausland.
2002-2008 gewähltes
Mitglied des Fachbereichsrates Sprache - Literatur - Kultur.
2006 ERASMUS-Gastdozentur
an der Université Perpignan - Via Domitia
Seit Sommer
2008 Principle Investigator des GCSC (Graduate Centre for the Study of Culture).
Gewähltes Mitglied des Direktoriums am Institut für Romanistik.
2008 Habilitation
mit der Venia legendi für Romanische sowie Allgemeine und Vergleichende
Literaturwissenschaft.
WS 2008/2009 Vertetungsprofessur für Romanische Literaturwissenschaft
an der JLU Gießen.
Seitdem wieder
Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Prüfungsberechtigte (Examen, Magister,
Diplom) für französische und italienische Literaturwissenschaft
am Institut für Romanistik.
PD
Dr. Stephanie Wodianka
Forschungsschwerpunkte:
· Französische und italianistische Literaturwissenschaft
mit komparatistischer Ausrichtung
· meditative Literatur der Frühen Neuzeit
(Frankreich, Deutschland, England)
· Literatur und individuelle/kollektive Identität
in der Frühen Neuzeit und im 20. Jahrhundert
· Mythos- und Gedächtnistheorien, Mythosgeschichte
(Jeanne d'Arc, Matière de Bretagne)
· interkulturelle Hermeneutik
· Reiseliteratur (insbes. 18./19. Jh., v.a. Frankreich
und Italien)
· Fragen der Allgemeinen Literaturwissenschaft (z.B.
Zeit und Literatur, Poetiken des Schlusses, Gattungstheorie)
· Film und kulturelle Erinnerung
· deutsches, französisches und italienisches
Theater vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart
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PD Dr. Stephanie Wodianka
Publikationsverzeichnis:
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Bücher:
1. Betrachtungen
des Todes. Formen und Funktionen der meditatio mortis in der europäischen
Literatur des 17. Jahrhunderts. Tübingen 2004 (Frühe Neuzeit 90).
Rez.:
Germanistik 46 (2005), Heft 3-4, S. 803;
Renaissance Quarterly LVIII, Number 4,
Winter 2005, S. 1366-1367.
2. (Hg., gemeinsam mit Klaudia Knabel und Dietmar Rieger): Nationale
Mythen - kollektive Symbole. Funktionen, Konstruktionen und Medien der Erinnerung.
Göttingen 2005.
Rez.:
Parapluie - elektronische Zeitschrift für Kulturen, Künste,
Literaturen, No. 23;
Deutschlandarchiv 38 (5/2005);
Sehepunkte 6 (2006), Nr. 9
3. (Hg., gemeinsam mit Dietmar Rieger): Mythosaktualisierungen. Tradierungs-
und Generierungspotentiale einer alten Erinnerungsform. Berlin / New York
2006.
4. (Hg., gemeinsam mit Astrid Erll): Film und kulturelle Erinnerung: plurimediale
Konstellationen. Berlin / New York 2008.
5. Zwischen Mythos und Geschichte. Ästhetik, Medialität und
Kulturspezifik der Mittelalterkonjunktur. Berlin / New York: de Gruyter 2009
(Reihe Spectrum Literaturwissenschaft).
6. (Hg., gemeinsam mit Kirsten Dickhaut): Geschichte – Erinnerung –
Ästhetik. Festschrift für Dietmar Rieger zum 65. Geburtstag. Tübingen
2009 (im Druck).
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Aufsätze:
1. Mitleid, inwendige Höllenpein, Selbstentfremdung und Anspruch an
sich selbst. Das meditative Gewissen in der Lyrik des 17. Jahrhunderts, in:
Gerhard Kurz (Hg.), Lyrik und Erinnerung (Themenheft Sprache und Literatur
84), 30. Jg., Heft 2, 1999, S.16-27.
2. François de Sales und die "Introduction à la vie dévote"
– weibliche Meditation für jedermann?, in: Gerhard Kurz (Hg.), Meditation
und Erinnerung in der Frühen Neuzeit, Göttingen 2000. S.175-200.
3. Vergegenwärtigter Tod und erinnerte Zukunft. Zeit und Identität
in der protestantischen meditatio mortis des 17. Jahrhunderts, in: Eibach,
J. / Sandl, M. (Hg.), Protestantische Identität und Erinnerung, Göttingen
2003, S. 115-134.
4. Wege und Abwege der Betrachtung: Gottfried Arnold zur pietistischen ‚beobachtung
des hertzens’ als Gefahr, in: Udo Sträter u.a. (Hg.), Interdisziplinäre
Pietismusforschungen. Beiträge zum Ersten Internationalen Kongress für
Pietismusforschung 2001, S. 353-362.
5. (Un-)Männliches und (Un-)Weibliches: Das Spiel der Geschlechter in
den Dramen Franz Grillparzers, in: Raabe-Jahrbuch 2003, S. 117-146.
6. (gemeinsam mit Stephanie Himmel und Dietmar Rieger): Heilige, Nationalheldin
und Superwoman - die Gesichter der Jeanne d'Arc. Zum Platz eines alten Mythos
in einer modernen Erinnerungskultur, in: Spiegel der Forschung. Wissenschaftsmagazin
der JLU Gießen 20 (2003), H. 1/2, S. 146-153.
7. Mythos als "défilé d'images". Zur (Inter)Medialität
mythischer Erinnerung, in: Ludwig Jäger / Gerhard Kurz (Hg.), Dimensionen
des Medialen. Sprache und Literatur 34 (2003), H. 91/92, S. 69-83.
8. Reflektierte Erinnerung: zu metamythischen Renarrationen des Jeanne-d'Arc-Mythos,
in: Klaudia Knabel / Dietmar Rieger / Stephanie Wodianka (Hg.), Nationale
Mythen - kollektive Symbole. Funktionen, Konstruktionen und Medien der Erinnerung,
Göttingen 2005, S. 37-66.
9. Zeit, Literatur und Gedächtnis, in: Astrid Erll / Ansgar Nünning
(Hg.), Gedächtniskonzepte der Literaturwissenschsft. Theoretische Grundlegung
und Anwendungsperspektiven, Berlin / New York 2005,
S. 179-203.
10. Mythos und Erinnerung. Mythentheoretische Modelle und ihre gedächtnistheoretischen
Implikationen, in: Günter Oesterle (Hg.), Erinnerung, Gedächtnis,
Wissen. Studien zur kulturwissenschaftlichen Gedächtnisforschung, Göttingen
2005, S. 211-230.
11. Closeness and distance of memory to Joan of Arc: A national myth in transnational
imagined communities, in: Martin Procházka / Ondrej Pilný (Hg.),
Time refigured. Myths, Foundation of Texts & Imagined Communities. Prag
2005, S. 51-65.
12. Der Silberblick der Selbstbetrachtung. Perspektiven der Aufrichtigkeit
im 17. Jahrhundert, in: Claudia Benthien / Steffen Martus (Hg.), Die
Kunst der Aufrichtigkeit im 17. Jahrhundert. Tübingen 2006,
S. 109-123.
13. Körper und Affekt in der 'anatomischen Meditation'. In: Bettina
Bannasch / Günter Butzer (Hg.): Körper und Affekt. Formen des Körpergedächtnisses.
Berlin / New York 2007, S. 123-140.
14. Mythos und Memento mori. Zum Zusammenspiel zweier alter Erinnerungsformen
um die Jahrtausendwende, in: Dietmar Rieger / Stephanie Wodianka (Hg.), Mythosaktualisierungen.
Tradierungs- und Generierungspotentiale einer alten Erinnerungsform. Berlin
/ New York 2006, S. 247-263.
15. Das deutsche Parzival-Syndrom und das kulturelle Gedächtnis - Erinnern
und Vergessen in der europäischen Mittelalterkonjunktur der Jahrtausendwende,
in: Claudia Benthien / Michael Lützeler / Anne-Marie Saint-Gille (Hg.),
Europadiskurse in der deutschen Literatur und Literaturwissenschaft. Jahrbuch
Germanistik 88 (2007), S. 142-159.
16. Individuelle Erinnerung und kulturelles Gedächtnis: zur Funktion
der meditatio mortis in der Literatur, in: Andrea von Hülsen-Esch /
Hiltrud Westermann-Angerhausen (Hg.), Zum Sterben schön! Alter, Totentanz
und Sterbekunst von 1500 bis heute. Katalog zur Ausstellung im Museum Schnütgen
(Düsseldorf). Regensburg 2006, S. 289-300.
17. Der Artushof als Re-Import. Zu den erinnerungskulturellen Eigentumsverhältnissen
der Matière de Bretagne in Literatur und Film seit 1945, in: Claudia
Jünke / Michael Schwarzer (Hg.), Unausweichlichkeit des Mythos. Mythopoiesis
in der europäischen Romania nach 1945. München 2007, S. 201-218.
18. Das ‚unübersetzbare’ kulturelle Gedächtnis Frankreichs: „On
connaît la chanson“ (1997) von Alain Resnais. In: Erll, Astrid / Wodianka,
Stephanie (Hg.): Film und kulturelle Erinnerung: plurimediale Konstellationen.
Berlin / New York 2008, S. 205-230.
19. Das bereiste Andere: Der ‚italienische Blick’ am Fuße des Vesuv
auf den Grand Tour und die europäische Reiseliteratur. In: Romanistische
Zeitschrift für Literaturgeschichte / Cahiers d’Histoire des Littératures
Romanes 32 3/4, S. 467-486.
20. Vom Problem zum Mythem, von Boccaccio zu Calvino und Tabucchi: Matière
de Bretagne in Italien. In: Dickhaut, Kirsten / Wodianka, Stephanie: Geschichte
– Erinnerung – Ästhetik. Gunter Narr Verlag 2009 (im Druck).
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Lexikonartikel:
1. Art. 'Boccaccio, Giovanni', in: Lexikon der Poetiken, hg. von Monika Schmitz-Emans
/ Uwe Lindemann (in Vorbereitung).
2. Art. 'Maupassant', in Lexikon der Poetiken, hg. von Monika Schmitz-Emans
/ Uwe Lindemann (in Vorbereitung).
3. Art. 'Gral', in: Metzler Lexikon literarischer Symbole, hg. von Günter
Butzer / Joachim Jakob, Stuttgart 2009, S. 37f.
4. Art. 'Theater', in: Metzler Lexikon literarischer Symbole, hg. von Günter
Butzer / Joachim Jakob, Stuttgart 2009, S. 387.
5. Art. 'Psalmendichtung'.
In: Enzyklopädie der Neuzeit. Hg. v. Friedrich Jäger im Auftrag
des Kulturwiss. Instituts Essen. Stuttgart 2009.
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Rezensionen:
• Henning Thomas. Intertextualität als ethische Dimension
– Peter Handkes Ästhetik „nach Auschwitz“, Würzburg 1996. In: Sprache
und Literatur 29 (1998), Heft 2, S. 105.
•
Belin, Christian: La conversation intérieure. La Méditation
en France au XVIIe siècle. Paris 2002. In: arbitrium 1/2003, S. 125-128.
• Valentin, Jean-Marie: L'école, la ville, la cour.
Pratiques sociales, enjeux poétologiques et répertoires du
théâtre dans l'Empire au XVIIe siècle. Paris 2004. In:
arbitrium 2/2004, S. 189-192.
· Heimann,
Nora M.: Joan of Arc in French Art and Culture (1700-1855). From Satire to
Sanctity. Hampshire/Burlington 2005. In: sehepunkte 8,3 (2008), Heft 3, http://www.sehepunkte.de/2008/03/10688.html
· Vatter, Christoph: Gedächtnismedium Film. Holocaust
und Kollaboration in deutschen und französischen Spielfilmen seit 1945,
Würzburg 2008. In: H-soz-kult, 24.11.2009.
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PD Dr. Stephanie Wodianka
Lehrveranstaltungen:
Das Gewissen in der Literatur – die Literatur aus dem Gewissen (16.-20. Jahrhundert)
Das Theater des 17. Jahrhunderts
im europäischen Vergleich
„(Un-)Männliches“ und „(Un-)Weibliches“ bei Franz Grillparzer
Geschichte(n) des Todes (16.-20. Jahrhundert)
Kleine Literatur- und
Kulturgeschichte der Faulheit, der Muße und des Müßiggangs
Guy de Maupassant - novellistisches Erzählen (Proseminar)
Poetik der Ironie (Proseminar)
Neuer Blick auf alte
Zeiten? Zur Konjunktur des Mittelalters in Literatur und Film der Jahrtausendwende
(Hauptseminar)
Poesie dell'infinito: Giacomo Leopardi (1798-1837) (Proseminar)
Interpretation italienischer Texte (Schwerpunkt Geschichte und
Literatur)
Mythe et Nation - Université de Perpignan
- Via Domitia (Master 2)
Interpretation italienischer Texte (Schwerpunkt
Gattung / Textsorte)
Grundkurs Promotion für Mitglieder des GCSC
Poetiken des Schlusses – oder: Wie man in der Literatur die
Dinge zu Ende bringt (Hauptseminar)
- WS 2008/9 (Vertretungsprofessur für Romanische
Literaturwissenschaft
am Institut für Romanistik der Universität Gießen):
·
Vorlesung: Einführung in die Französische und Allgemeine Literaturwissenschaft
· Vorlesung: Reisen
und Literatur: der Grand Tour und seine Folgen
· Hauptseminar: Französisch-italienische
Theatergeschichte: von der Commedia dell’arte zu Beaumarchais
· Wissenschaftliche Übung
zur Einführungsvorlesung „Allgemeine und Französische
Literaturwissenschaft“
- Vorlesung: Menschenbilder - Literaturentwürfe
- Proseminar: Neues erzählen - neues Erzählen:
die Novelle in der französischen Literatur des 16. bis 19. Jahrhunderts
·
Vorlesung: Einführung in die Französische und Allgemeine Literaturwissenschaft
· Hauptseminar: Autobiographische
Literatur: Geschichte und Ästhetik der Selbstbeschreibung
· Workshop (Graduate Centre for the Study
of Culture): Moderne Mythen? Theoretische und
praktische Überlegungen zu einem
konzeptuellen Problem der Kulturwissenschaften
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verantwortlich für diese Seite Stephanie Wodianka