Am Institut für Romanistik kann das Fach Französisch im Rahmen der drei Studiengänge Neuere Fremdsprachen (F6), Magister  und Lehramtsstudiengang (L3) studiert werden.

Neuere Fremdsprachen (F6)

Beschreibung des Studienganges
Der Studiengang „Neuere Fremdsprachen“ ist eine Besonderheit der JLU Gießen. Er besteht aus der Kombination eines sprachlichen Hauptfachs (Französisch, Spanisch, Englisch oder Russisch) mit zwei Nebenfächern (einer weiteren Sprache und einem Sachfach). Das Studium der Fremdsprachen gliedert sich in die vier Teilgebiete Sprachpraxis, Sprach- und Literaturwissenschaft und Landeskunde, wobei im Hauptstudium die Akzente eindeutig auf Literatur- oder Sprachwissenschaft (je nach Wahl) und auf der sprachpraktischen Ausbildung liegen. Französisch kann im Rahmen dieses Studiengangs  Haupt- oder als Nebenfach studiert werden.
Das Ganze noch einmal im Überblick:
 
 


1. Fremdsprache 
ENGLISCH, FRANZÖSISCH, SPANISCH oder RUSSISCH

2. Fremdsprache
Englisch
Französisch
Italienisch
Spanisch
Portugiesisch 
Russisch
Arabisch
Sachfach
Wirtschaftswissenschaften
Agrarökonomie
Geographie
Didaktik












 

Berufsbilder
Der Studiengang „Neuere Fremdsprachen“ bereitet nicht auf einen spezifischen Beruf vor. Sein Charakteristikum ist gerade, daß mit Erwerb des Diploms die verschiedensten Berufe gewählt werden können. Diejenigen, die ein wirtschaftswissenschaftliches Nebenfach gewählt haben, kommen dabei in der Regel in Wirtschaftsunternehmen unter, um dort ihre Sprach- und Wirtschaftskenntnisse in Kombination anzuwenden. Einige Berufsfelder aus der Praxis wären etwa: Betreuung ausländischer Kunden einer Großbank, Assistent/Assistentin der Leitung des Bereichs Marketing einer renommierten Lebensmittelfirma, Betreuer/Betreuerin der Internetaktivitäten einer Softwarefirma etc. Mit einem wirtschaftswissenschaftlichen Nebenfach können in der beruflichen Praxis Aufgabengebiete übernommen werden, die der Anlage des Studiums gemäß, geisteswissenschaftliche Bereiche mit wirtschaftswissenschaftlichen kombinieren, wie z.B. Rundfunk- oder Zeitungsredaktion, in der Kultur-Reiseleitung etc. Es ist dringend zu empfehlen, in den Semesterferien das ein oder andere Praktikum im In- und vor allem im Ausland zu absolvieren, um herauszufinden, ob das erdachte Aufgabenfeld auch wirklich das Richtige ist. 

Auslandssemester
Eine der Besonderheiten und zugleich Stärken des Studiengangs „Neuere Fremdsprachen“ ist das obligatorische Auslandssemester in einem Land der Sprache des Hauptfachs. Es kann nach Belieben auf ein Jahr ausgedehnt und/oder mit einem nochmals ein- bis zweisemestrigen Aufenthalt in einem Land der Sprache des Nebenfachs ergänzt werden. Neben dem Sachfach, das im Auslandssemester vorwiegend studiert werden muß, steht die persönliche Kontaktaufnahme mit der Kultur des jeweiligen Landes im Vordergrund. Zuständig für die Organisation des Auslandssemesters ist das ERASMUS/SOKRATES-Büro  unseres Instituts. Nur derjenige, der an einer ausländischen Universität studieren will, mit der die JLU keine Austausch-Verträge abgeschlossen hat, muß sich selbst darum kümmern. Wer in Deutschland Bafög bekommt, erhält für das Auslandssemester in der Regel Auslands-Bafög. Die Austausch-Studierenden sind von den Studiengebühren befreit. Die Teilnehmer des Erasmus-Programms erhalten einen geringfügigen monatlichen Zuschuß.

Dauer/Prüfungen/Abschluß
Im Idealfall kann das Studium einschließlich der Diplomprüfung in neun Semestern absolviert werden. Das Studium gliedert sich in ein viersemestriges Grundstudium (dieses schließt mit der Vordiplomprüfung ab - im Hauptfach zwei schriftliche, in den Nebenfächern je eine schriftliche Prüfung) und ein viersemestriges Hauptstudium, wobei die schriftlichen Diplomklausuren des Hauptfachs bereits nach dem 7. Semester abgelegt werden können. Nach Ablauf des 8. Semesters folgen dann die restlichen Prüfungen und die Diplomarbeit.
Das Studium der „Neueren Fremdsprachen“ wird mit einem Diplom abgeschlossen. Hat man etwa Galloromanistik als Hauptfach und Anglistik und Wirtschaftswissenschaften als Nebenfach, so trägt man nach erfolgreicher Beendigung der Diplomprüfung den Titel „Diplom-Romanist/Romanistin (Wirtschaftswissenschaften)“. Nähere Informationen zu diesen Punkten finden Sie in der Studienordnung vom 20.6.1990 in der jeweils neuesten Fassung und/oder in der Diplomprüfungsordnung vom 14.11./12.12.1979 in der jeweils neuesten Fassung.

Voraussetzungen
Lateinkenntnisse bzw. das Latinum sind für die Immatrikulation in dem Studiengang „Neuere Fremdsprachen“ nicht erforderlich. Es besteht kein NC. Für das Studium des Fachs Französisch als Haupt- oder Nebenfach sind ausreichende Kenntnisse erforderlich (etwa dem Leistungskurs Französisch entsprechend). 

Termine/Studienberatung
Wenn Sie Fragen zu Einschreibefristen etc. haben, wenden Sie sich bitte an das Studentensekretariat der JLU. Haben Sie allgemeine Fragen zum Studium, so richten Sie diese an das Büro für Studienberatung, Ludwigstraße 28 A, Postfach 111440, 35394 Gießen, Tel. 0641/99-16223 (Beratungsgespräche bitte vorher vereinbaren). Haben Sie konkrete Fragen zum Studiengang "Neuere Fremdsprachen", speziell zum Französischen, so richten Sie diese an Frau Ina Hatzig, Zi 214, Tel. 0641/99-31113.

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Magister

Beschreibung des Studiengangs
Im Gegensatz zum Studiengang „Neuere Fremdsprachen“ ist der Magisterstudiengang ein traditioneller geisteswissenschaftlicher Studiengang, der eine Vielzahl von Fächerkombinationsmöglichkeiten aus dem gesamten Spektrum der Geisteswissenschaften (und z.T. darüber hinaus) bietet. Romanische Philologie (Romanische Sprachwissenschaft und Romanische Literaturwissenschaft) im Rahmen des MA-Studiengangs beinhaltet das Studium von mindestens zwei romanischen Sprachen. Romanische Philologie kann als Haupt- oder Nebenfach studiert werden. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der fachwissenschaftlichen Komponente, d.h. mit anderen Worten der historischen und zeitgenössischen Dimension der Sprache und Kultur eines Landes.
Charakteristisch für den Magisterstudiengang ist weiterhin, daß bezüglich Fächerkombination, Studieninhalt und Schwerpunktsetzung, also im Unterschied zu den Staatsexamen- bzw. Diplomstudiengängen, größere Wahlmöglichkeiten bestehen. Mehr Informationen hierzu finden sich in dem Studienführer Magister Artium (im Büro für Studienberatung erhältlich).
Französisch kann im Haupt- und Nebenfach jeweils als 1. oder 2. Sprache studiert werden.

Berufsbilder
Die meisten Magister-Absolventen finden beruflich in den Bereichen Kommunikation und Weiterbildung (u.a. Zeitungs- und Verlagswesen, Erwachsenenbildung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Parteien und Rundfunkanstalten, Hochschulen, Privatschulen, Tourismus, Bildungs- und Kulturreferate etc.) sowie Handel und öffentliche Verwaltung (diplomatischer Dienst, Organisationen und Unternehmen im Bereich der internationalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit, Industrie- und Handelskammern, Werbung und Public Relations, journalistische Tätigkeiten etc.) eine Stelle. Durch ihre intensive wissenschaftliche Ausbildung sind Magister-Absolventen besonders für  wissenschaftliche Tätigkeiten ausgewiesen.

Auslandssemester
Ein Auslandssemester ist nicht obligatorisch, aber auf alle Fälle wünschenswert, motivierend und der Ausbildung dienlich. Das Institut für Romanistik hat mit verschiedenen Universitäten Austauschverträge abgeschlossen, die die Studierenden u.a. von der Entrichtung der Studiengebühren befreien. Die Studierenden, die Bafög erhalten, bekommen für die Zeit des Auslandsaufenthalts Auslandsbafög, wenn die Studienzeit an der Heimatuniversität die Regelstudienzeit nicht überschreitet. Die Teilnehmer des Erasmus-Programms erhalten einen geringfügigen monatlichen Zuschuß. Für weitere Fragen steht das ERASMUS-SOKRATES-Büro zur Verfügung. 

Dauer/Prüfungen/Abschluß
Das Studium gliedert sich in ein Grund- und ein Hauptstudium. Das Grundstudium umfasst i.d.R. vier Semester und wird mit einer Zwischenprüfung abgeschlossen. Diese wird in zwei Fächern abgelegt. Das Hauptstudium umfaßt mindestens vier Semester und wird mit der Magisterprüfung abgeschlossen. Die Magisterprüfung wird in zwei Hauptfächern (das Hauptfach, in dem die Magisterarbeit geschrieben wird, ist das sog. erste Hauptfach) oder in einem Hauptfach und zwei Nebenfächern oder in einem Hauptfach, einem Nebenfach und zwei Studienelementen abgelegt. Die Regelstudiendauer beträgt acht Semester für die Abschlußprüfungen einschließlich Magisterarbeit.
Hat man das Studium erfolgreich beendet, erhält man den Titel M.A. (Magistra/Magister Artium). Der Begriff kommt aus dem Lateinischen und heißt wörtlich übersetzt „Lehrerin/Lehrer der (Freien) Künste“.
Studienordnung
Prüfungsordnung (dort bitte unter "11 Sprachen und Kulturen des Mittelmeerraums und Osteuropas" nachsehen!

Voraussetzungen
Für das Studium der Romanischen Philologie werden Lateinkenntnisse im Umfang des Latinums (5 Jahre Latein in der Schule mit mindestens „ausreichend“ als Abschlußnote oder entsprechende Hochschulprüfung) vorausgesetzt, die bei der Meldung zur Zwischenprüfung nachgewiesen werden müssen. Für das Studium des Fachs Französisch als Haupt- oder Nebenfach sind sehr gute Grundkenntnisse erforderlich (entsprechende Noten im Leistungskurs oder einem guten Grundkurs). 

Termine/Studienberatung
Wenn Sie Fragen zu Einschreibefristen etc. haben, wenden Sie sich bitte an das Studentensekretariat der JLU. Haben Sie allgemeine Fragen zum Studium, so richten Sie diese an das Büro für Studienberatung, Ludwigstraße 28 A, Postfach 111440, 35394 Gießen, Tel. 0641/99-16223 (Beratungsgespräche bitte vorher vereinbaren); bei konkreten Fragen zum Magisterstudiengang (insbesondere auch zum Prüfungsablauf) wenden Sie sich bitte an Herrn Harald Nehr, Zi 210, Tel. 0641/99-31115.

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Lehramtsstudiengang für Gymnasien (L3)

Beschreibung des Studiengangs
Der Lehramtsstudiengang L3 schließt mit dem ersten Staatsexamen ab und bereitet die Studierenden auf das Unterrichten an Gymnasien vor. Das Studium des Lehramts an Gymnasien besteht aus dem Studium von zwei Unterrichtsfächern und dem Studium der Erziehung- und Gesellschaftswissenschaften (Pädagogische Grundwissenschaften). In Hessen kann Französisch als 1. oder 2. Unterrichtsfach studiert werden. Die Regelungen für alle Lehramtsstudiengänge sind in der „Verordnung für die Ersten Staatsprüfungen für die Lehrämter vom 3. April 1995“ in der jeweils neuesten Fassung  festgelegt. 

Auslandssemester
Ein Auslandssemester ist nicht obligatorisch, aber auf alle Fälle wünschenswert, motivierend und der Ausbildung dienlich. Das Institut für Romanistik hat mit verschiedenen französischen Universitäten Austauschverträge abgeschlossen, die die Studierenden u.a. von der Entrichtung der Studiengebühren befreien. Die Studierenden, die Bafög erhalten, bekommen für die Zeit des Auslandsaufenthalts Auslandsbafög, wenn die Studienzeit an der Heimatuniversität die Regelstudienzeit nicht überschreitet. Die Teilnehmer des Erasmus-Programms erhalten einen geringfügigen monatlichen Zuschuß. Für weitere Fragen steht das ERASMUS-SOKRATES-Büro  zur Verfügung.

Dauer/Prüfungen/Abschluss
Die Studierenden können sich nach vier Semestern zur Zwischenprüfung und nach weiteren vier Semestern zur Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien melden. Die Regelstudienzeit beträgt acht Semester. Hinzu kommen neun Monate für die Abschlussprüfungen. Für weitere Informationen siehe die entsprechende Studienordnung  und/oder Prüfungsordnung. Hierbei ist insbesondere die Pflicht zur Absolvierung von zwei Schulpraktika zu berücksichtigen.

Voraussetzungen
Für das Studium der Romanischen Philologie werden Lateinkenntnisse im Umfang des Latinums (5 Jahre Latein in der Schule mit mindestens „ausreichend“ als Abschlußnote oder entsprechende Hochschulprüfung) vorausgesetzt, die bei der Meldung zur Zwischenprüfung nachgewiesen werden müssen. Für das Studium des Fachs Französisch als Haupt- oder Nebenfach sind sehr gute Grundkenntnisse erforderlich (entsprechende Noten im Leistungskurs oder einem guten Grundkurs).
Die Bedingungen für Grundstudium und Zwischenprüfung sind in der Ordnung für die Zwischenprüfung der Geisteswissenschaftlichen Fächer der Justus-Liebig-Universität Gießen vom 18. Mai 1990 in der jeweils neuesten Fassung  geregelt.

Termine/Studienberatung
Wenn Sie Fragen zu Einschreibefristen etc. haben, wenden Sie sich bitte an das Studentensekretariat der JLU.
Haben Sie allgemeine Fragen zum Studium, so richten Sie diese an das Büro für Studienberatung, Ludwigstraße 28 A, Postfach 111440, 35394 Gießen, Tel. 0641/99-16223 (Beratungsgespräche bitte vorher vereinbaren). Bei konkreten Fragen zum Studium des Französischen oder Fragen allgemeiner Natur zum Lehramtsstudiengang wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Kirsten Dickhaut, Zi 208, Tel. 0641/99-31114.

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Französisch als Studienelement innerhalb des Fachs 
"Deutsch als Fremdsprache" 

Französisch kann als Studienelement innerhalb des Faches ‘Deutsch als Fremdsprache’ (DaF) studiert
werden. 

Dauer des Studiums Französisch als Studienelement 
Nach vier Semestern sollen die Studierenden in der Lage sein, sich zur Prüfung zu melden. 

Ziel des Studiums
Das Studienelement Französisch bietet Gelegenheit, anwendungsbezogene Kenntnisse, Methoden und
Fähigkeiten im Bereich der Galloromanistik zu erwerben. 

Studienvoraussetzungen 
Die Zulassung zum Studium des Studienelements Französisch richtet sich nach der
Diplomprüfungsordnung des Fachgebiets Germanistik. 
Das Fach DaF umschließt Elemente der traditionellen Germanistik und solche der Fremdsprachendidaktik.
DaF ist ein Aufbaustudium und setzt ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Fach Deutsch voraus. 

Studiennachweise 
Während des Studiums sind Leistungsnachweise in folgenden Veranstaltungen zu erwerben: 
1. Französisch für Anfänger 
2. Französisch für Fortgeschrittene 
3. Proseminar oder wissenschaftliche Übung zum Französischen 
4. Übersetzung Französisch-Deutsch 

Prüfungsgegenstände 
Gegenstand der Prüfung sind gute Kenntnisse des Französischen. Die Prüfung ist sprachpraktischer
Natur. Sie besteht aus einer Übersetzung vom Deutschen ins Französische und einer Übersetzung vom
Französischen ins Deutsche. 



Verantwortlich für diese Seite ist: Kirsten Dickhaut
Zuletzt aktualisiert am: 19.06.2005