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Bioinformatik und Systembiologie

Studienabschluss

Master of Science (M.Sc.)

Regelstudienzeit

4 Semester – 120CP

Akkreditierung

akkreditiert seit 21.08.2012;

Allgemeine Informationen

Der konsekutive Studiengang wurde gemeinsam von den Fachbereichen 7 - 11 der Universität Gießen  und dem Fachbereich 6 der THM - Technischen Hochschule Mittelhessen (Studienort Gießen) entwickelt. Ziel des konsekutiven Studiengangs ist ein weiterqualifizierendes Angebot mit Schwerpunkt in Bioinformatik und Systembiologie in praxisnaher und forschungsorientierter Ausbildung. An beiden Hochschulen gibt es stetig wachsenden Bedarf an qualifizierten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen im Bereich der Bioinformatik und Systembiologie für die Lebenswissenschaften, in denen die an der Ausbildung beteiligten Fachbereiche vielfältige Forschungsaktivitäten aufweisen.

Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsvoraussetzung ist ein einschlägiger Bachelorabschluss.
Einschlägige sind die Bachelorstudiengänge
  • Bioinformatik
  • Biologie
  • Informatik.
Auf Antrag können weitere Studienabschlüsse anerkannt werden, sofern mindestens 18 CPs in Mathematik/Statistik, Biologie und/oder Informatik nachgewiesen werden können. Es wird dann jeweils eine Einzelfallprüfung durchgeführt.
  • Folgende Studienabschlüsse hat der Prüfungsausschuss bereits als gleichwertig anerkannt. Mehr

Bewerbung und Zulassung

  • Der Studiengang ist nicht zulassungsbeschränkt.
  • Die allgemeinen Bewerbungsfristen der JLU Gießen enden für den Studienbeginn im Wintersemester am 15.07. Informationen zum Bewerbungsverfahren
  • Bitte beachten Sie, dass Fristverlängerungen für die Masterstudiengänge beschlossen werden können. Diese werden veröffentlicht im Bewerbungsportal

Studienbeginn

nur zum Wintersemester

Studienaufbau

Studienverlaufsplan
Das Kerncurriculum im ersten und zum Teil noch zweiten Semester soll mögliche Defizite bei den Studierenden, die aus den unterschiedlichsten Fächern kommen, ausgleichen, und die Ausbildung in bisher weniger intensiv betriebenen Bereichen vorantreiben. Zu diesem Zweck wird im Rahmen der Vorgespräche für jede Person ein individuelles Profil der in der ersten Studienphase zu absolvierenden Module erstellt.

Im zweiten Semester startet bereits das Vertiefungsstudium und es werden zwei aus den möglichen vier Schwerpunkten gewählt. Zugleich beginnt die Vorbereitung auf das forschungsorientierte zweite Studienjahr, das dann mit der Thesis abschließt.
Die interdisziplinäre Ausbildung baut auf der Grundlagenausbildung in Biologie, Biomedizin, Mathematik und Informatik auf hat zum Fokus den Erwerb von:
  • vertieften Methodenkompetenzen in der Bioinformatik/Systembiologie,
  • speziellen Kompetenzen in Genomik, Transkriptomik, Proteomik und Metabolomik,
  • Kompetenzen zur Entwicklung von neuen Algorithmen in der Hochdurchsatz-Datenanalyse,
  • Kompetenzen in der in silico Modellierung komplexer biologischer Prozesse und Systeme.
Aus den vier Schwerpunkten der fachlichen Ausbildung werden von den Studierenden in der Vertiefung zwei zur Bildung ihres individuellen Profils gewählt:
  • Entwicklung innovativer Algorithmen der Bioinformatik,
  • Genomik, Transkriptomik, Proteomik und Metabolomik („molekulare“ Systembiologie),
  • Modellierung von komplexen biologischen Prozessen und Systemen,
  • Hochdurchsatz-Datenanalyse.

Berufsfelder

Bioinformatik und Systembiologie sind junge, aufstrebende und herausfordernde Wissenschaftszweige an der Schnittstelle der Disziplinen Informatik und Life Sciences. Moderne Molekularbiologie, Biotechnologie und Medizin sind in immer höherem Maß auf Computermethoden angewiesen, die Bioinformatik wie auch die Systembiologie sind somit wesentlich an den aktuellen Fortschritten in o.g. Bereichen beteiligt. Ziel des Studiengangs Bioinformatik und Systembiologie ist es deshalb, Fachleute an der Schnittstelle der Disziplinen Informatik und Lebenswissenschaften auszubilden, die diese
innovativen, aufstrebenden Disziplinen weiter voranbringen.
In der Bioindustrie wird die Bioinformatik / Systembiologie als Schlüsseltechnologie angesehen. Seitens der Industrie besteht eine hohe Nachfrage, da nur mit den Methoden der Bioinformatik aus der Fülle biologischer Daten Wissen generiert werden kann (data mining). Große Pharmaunternehmen aber auch junge Biotech-Unternehmen haben einen hohen Bedarf an Bioinformatikern und Systembiologen.
Die in den Fach- und Methodenmodulen erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen ermöglichen den Absolventen des Studiengangs die Beschäftigung in einer Vielzahl unterschiedlicher Berufsfelder, die sich in folgende Hauptgruppen gliedern lassen:
  • Forschungsinstitute, die sich mit Hochdurchsatzanalysen und/oder Modellierung von Biosystemen beschäftigen,
  • Molekular- und biomedizinisch orientierte Analytik und Diagnostik im industriellen Umfeld,
  • Bioinformatik-Abteilungen der Pharma- und Life Sciences-Industrie,
  • Anbieter von Bioinformatik-Systemlösungen als Service für die pharmazeutische und tierpharmazeutische Industrie,
  • Fachagenturen für Patente und Informationstechnologie.
Durch das Berufsfeldpraktikum haben die Studierenden die Gelegenheit, ein potenzielles Arbeitsumfeld kennenzulernen. Weiterhin stellt die gesamte forschungs- und praxisorientierte Ausrichtung des 3. und 4. Semesters eine gute Möglichkeit dar, sich mit verschiedenen Arbeits- und Berufsbildern in der Forschung und Entwicklung vertraut zu machen.

Studienfachberatung

Dr. Jochen Blom
Studiengangkoordinator
Heinrich-Buff-Ring 58, Raum I 0003b
35392 Gießen
Tel.: 0641 -99 35803
Jochen.Blom@computational.bio.uni-giessen.de

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