Justus-Liebig-Universität Gießen Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

wiss. Mitarbeiter, ständige Lehrkräfte, Postdocs

Dr. André Eiermann

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Dr. André Eiermann ist im Rahmen eines just'us-Stipendiums der JLU seit August 2009 Postdoktorand am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, wo er auch studierte und bei Heiner Goebbels promovierte.

Während seines Promotionsstudiums war Dr. André Eiermann Mitglied des Internationalen Promotionsprogramms (IPP) und der Sektion (Inter-)Medialität – Theatralität – Performativität des Gießener Graduiertenzentrums der Kulturwissenschaften (GGK) sowie Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Anschließend war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Performance Studies der Universität Hamburg tätig und lehrte als Gastdozent am Fachbereich Sprache, Literatur- und Medienwissenschaften der Universität Siegen, am Institut für Theaterwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie im Studiengang Master-Campus-Theater-CH an der Hochschule der Künste Bern. Von Oktober 2010 bis September 2011 vertrat er die Professur für Theaterwissenschaft am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Künstlerisch ist er seit 2001 tätig und arbeitet als Mitglied des Duos Parabiont im Schnittfeld von Performance, Installation, Musik und Design. Seine Dissertationsschrift Postspektakuläres Theater – Die Alterität der Aufführung und die Entgrenzung der Künste erschien 2009 in der von Georg Christoph Tholen herausgegebenen Reihe MedienAnalysen im Bielefelder transcript-Verlag. Sie wurde mit dem Dissertationspreis der JLU in der Sektion Sprach-, Literatur-, Kultur- und Geschichtswissenschaften sowie Philosophie ausgezeichnet.
Die Forschungsinteressen von André Eiermann liegen im Bereich der zeitgenössischen szenischen Kunst und gelten insbesondere aufführungstheoretischen Fragestellungen, dem Verhältnis des Theaters zu den anderen Künsten, intermedialen Kunstformen, der Struktur ästhetischer Erfahrung, Kontextualisierungs- und Rahmungsstrategien, dem historischen Wandel von Dispositiven im Kunstkontext sowie der gesellschaftlichen und politischen Funktion des Theaters im Besonderen und der Kunst im Allgemeinen.

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