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Ausstellung: Der Goethebund in Gießen - eine Geschichte zwischen Kunst und Politik

16.4.14: Eröffnung der Ausstellung zum Gießener Goethe-Bund und der Verflechtung von bürgerlichem Kulturleben und Politik

Zwischen 1914 und 1944 bestimmte der Goethe-Bund das kulturelle Leben der Universitätsstadt Gießen mit. Von Studenten gegründet, durchlief der Kulturverein 30 wechselvolle Jahre deutscher Geschichte. Dabei spiegelte er die kulturellen und politischen Orientierungen des städtischen Bürgertums wider. Während der organisatorische Kopf des Bundes Karriere im Reichspropaganda-Ministerium machte, verengte sich die Vielfalt des kulturellen Programms nach 1933 auf die nationalpolitisch erwünschten Themen. Die Geschichte des Goethe-Bundes verweist über ihre lokale Bedeutung hinaus auf die grundsätzlichen Spannungen zwischen Literatur, Kunst und Politik. Die Ausstellung wurde in einem Seminar der Professur für Zeitgeschichte am Historischen Institut konzipiert und erarbeitet, das unter der Leitung von Prof. Dirk van Laak stand und von dem Gießener Privatforscher Jörg-Peter Jatho unterstützt wurde. Von Herrn Jatho stammt eine umfangreiche Monografie zum Goethe-Bund, in der er die Geschichte des Kulturvereins aufarbeitet und aufzeigt, wie der Goethe-Bund sich seit 1914 wandelte und dabei schrittweise dem nationalsozialistischen Zeitgeist anverwandelte. Im Ausstellungsraum der UB werden in einzelnen Stationen verschiedene Aspekte des Goethe-Bundes beleuchtet, die in ihrer Gesamtheit ein Bild des bürgerlichen Kulturlebens in der Weimarer Republik und im Dritten Reich vermitteln sollen. U. a. haben sich die Ausstellungsmacher mit dem Problem der inneren und äußeren Emigration auseinandergesetzt oder sich gefragt, welche Art von Literatur überhaupt in der Zeit gelesen worden ist und welche Bedeutung Goethe als Symbol der deutschen Kulturnation seinerzeit besessen hat. Hinterfragt wird dabei die enge Verbindung und Vernetzung zwischen Kulturleben und Politik.

Zur Ausstellungseröffnung am 16. April 2014, um 17.15 Uhr laden die UB und die Professur für Zeitgeschichte am Historischen Institut der JLU ein.

Die Ausstellung ist ab dem 16.4. bis zum 15.6.14 während der Öffnungszeiten der UB täglich von 8.30-23 Uhr zu sehen.

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