Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Artikelaktionen

Forschungsdaten

Startseite

Unter dem Begriff Forschungsdaten versteht man allgemein alle (digitalen) Daten die das Ergebnis wissenschaftlicher Arbeit sind oder ihr als Grundlage dienen. Der verantwortungsvolle Umgang mit Forschungsdaten gewährleistet die Nachvollzieh-, Nachprüf- und Nachnutzbarkeit dieser Arbeit und stellt somit einen zentralen Aspekt guter wissenschaftlicher Praxis dar.

Forschungsdaten entstehen unter Anwendung unterschiedlichster Methoden, wie u.a. Messungen, Quellenforschungen oder Befragungen und sind daher immer fach- und projektspezifisch. Diese große Heterogenität in Dateitypen und –Formaten macht eine interdisziplinäre Definition jedoch schwierig.

 

Forschungsdatenmanagement

Die Digitalisierung der Gesellschaft macht auch vor der Wissenschaft nicht halt. In vielen Fachdisziplinen findet Forschung schon heute in großen Teilen ausschließlich digital statt. Im Zuge dieser Entwicklung wachsen die Datenmengen und bedürfen daher einer geplanten und systematischen Handhabung. Unter Forschungsdatenmanagement versteht man alle Maßnahmen die, die Nutzbarkeit dieser "Daten der Forschung" herstellen und sichern.

 

Wiederverwendbar: Die Gewinnung von Daten ist meist aufwendig und kostenintensiv. Forschungsdatenmanagement sichert diesen Wert in dem gut aufbereitete und dokumentierte Forschungsdaten langfristig nutzbar bleiben.

Transparent: Nicht nur mit Blick auf die gute wissenschaftliche Praxis sondern auch im Kontext von Wissenschaftskommunikation ist transparente Forschung ein Qualitätsmerkmal. Entsprechend strukturierte und dokumentierte Forschungsdaten helfen diese Transparenz sicherzustellen.

Reproduzierbar: Sind experimentell erzielte Forschungsdaten entsprechend gepflegt, gewährleistet das eine langfristige Reproduzierbarkeit von Ergebnissen.

Überprüfbar: Die Dokumentation der Forschungsdaten und ihrer Entstehung macht Ergebnisse auch langfristig überprüfbar.

 

Um die Ziele des Forschungsdatenmanagements zu erreichen ist es wichtig Aspekte wie Speicherung, Dokumentation und Archivierung der entstehenden Daten möglichst frühzeitig zu planen. Idealerweise startet das Forschungsdatenmanagement daher zu Beginn eines Forschungsvorhabens. Dabei ist es hilfreich die wichtigen Punkte in einem Datenmanagementplan festzuhalten.

Vorgabe von Forschungsförderern: Forschungsförderer wie DFG, BMBF und die EU verlangen zunehmend in Projekanträgen Angaben über den Umgang mit Forschungsdaten. Die EU geht im Rahmenprogramm Horizon2020 soweit, dass sie ab 2017 den offenen Zugang zu publikationsrelevanten Daten vorschreibt.

 

Beratung und Schulung

Wir beraten Sie gerne zu allen Aspekten des Forschungsdatenmanagements sowohl technisch als auch organisatorisch. Wir Unterstützung Sie bei der Erstellung von Datenmanagementplänen ebenso wie bei der Wahl und Durchführung einer Archivierungs- und ggf. Veröffentlichungsstrategie. Gerne stellen wir ihnen das Thema Forschungsdatenmanagement auch in Form von Schulungen und Präsentationen vor.

 

Fragen und Antworten

Einige der häufigsten Fragen zum Forschungsdatenmanagement haben wir für Sie in unserem FAQ zusammengefasst. Sollten Sie Ihre Frage vermissen oder tiefergehende Informationen wünschen, dann zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

 

Hier gehts zum FAQ

 

Umfrage "Forschungsdaten an der JLU"

Im Juli 2016 wurde eine Umfrage zum Thema Forschungsdaten durchgeführt. Sie liefert Anhaltspunkte für den Aufbau und die Bereitstellung von technischen, organisatorischen und Beratungs-Infrastrukturen rund um das Thema Forschungsdaten. Mit den gewonnenen Erkenntnissen soll die wissenschaftliche Praxis der Forscherinnen und Forscher der Justus-Liebig-Universität bestmöglich unterstützt werden, so dass die neuen Möglichkeiten zum gemeinsamen Forschen und Nachnutzung von Forschungsdaten leichter nutzbar werden.

Der Fragebogen hierzu orientierte sich an einer Reihe vergleichbarer Umfragen, welche in den vergangenen  Jahren durchgeführt wurden. Hervorzuheben sind dabei die Umfragen der TU Berlin (vgl. Simnukovic et. al. 2013)(PDF) und der PU Marburg 2015.


Fragebogenvorschau (PDF aus den Screenshots)

Rohdaten der Umfrage (csv)

Bericht zur Umfrage (pdf)

 

Hessische Forschungsdateninfrastrukturen

Im Projekt "Eine gemeinsame Strategie: Hessische Forschungsdateninfrastrukturen" arbeiten zehn hessische Hochschulen sowie die Verbundzentrale des Hessischen Bibliotheks- und Informationssystem zusammen um die notwendigen organisatorischen und technologischen Prozesse lokal anzustoßen und zu koordinieren. Zentral dabei ist die strategisch bedeutsame Aufgabe, digitale Forschungsdaten zu sichern und bereitzustellen. Konkret bedeutet dies, an den beteiligten Hochschulen die Verabschiedung von Forschungsdatenpolicies anzustoßen, Schulungs- und Beratungsangebote zu entwickeln, zu Datenstrategien und Datenmanagementplänen zu beraten, ein gemeinsames Informationsportal aufzubauen, Informationen zu Rechtsfragen zur Verfügung zu stellen, lokale Forschungsdaten-Repositorien so zu entwickeln, dass sie hessenweit vernetzt sind, sowie Tools zum Umgang mit aktiv genutzten Daten zusammen zu stellen.

Das Projekt wird aus dem Innovations- und Strukturentwicklungsbudget des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst gefördert. In der ersten Projektphase (2016 bis 2018) werden einzelne Elemente mit Piloten getestet und ein Gesamtkonzept zur Hessischen Forschungsdateninfrastruktur entwickelt. Die Projektkoordination an der JLU liegt bei der UB und findet in enger Abstimmung mit dem HRZ und der Stabsabteilung Forschung statt.