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Auschwitz-Überlebende Éva Fahidi zu Gast an der JLU

Die ungarische Auschwitz-Überlebende Éva Fahidi wird am 13. November 2019 in der Vorlesung von Prof. Dr. Sascha Feuchert „Holocaust- und Lagerliteratur: Theorie – Geschichte – Didaktik“ über ihr Schicksal berichten

Nr. 223 • 7. November 2019

fahidiDie Auschwitz-Überlebende Éva Fahidi erzählt ihre eigene Geschichte, engagiert sich dafür, dass das Schicksal der jüdischen Familien nicht in Vergessenheit gerät und wiederholt unermüdlich ihr Plädoyer für eine demokratische Gesellschaft, in der institutioneller Hass unbekannt ist. Die Auschwitz-Überlebende ist am 13. November 2019 Gast der Arbeitsstelle Holocaustliteratur (AHL) an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU). Zum Vortrag und anschließenden Gespräch von 12 bis 14 Uhr sind interessierte Gäste herzlich willkommen. Die Veranstaltung – eine Kooperation von Arbeitsstelle Holocaustliteratur, Lagergemeinschaft Auschwitz – Freundeskreis der Auschwitzer e.V. und Universitätsstadt Gießen, findet im Hörsaal A1 im Philosophikum I, Haus A (Otto-Behaghel-Straße 10A, 35394 Gießen) statt. Der Eintritt ist frei.

Éva Fahidi wurde am 22. Oktober 1925 in Ungarn geboren. Im Jahr 1936 konvertierte ihre jüdische Familie zum Katholizismus. Doch die systematische Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung traf auch Fahidi und ihre Familie. Mit der deutschen Besetzung Ungarns im Jahr 1944 wurden sie in ein Ghetto und später nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Ihre Mutter, ihr Vater und ihre Schwester wurden dort in den Gaskammern ermordet. Sie selbst gelangte wenig später in ein Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald und musste dort Zwangsarbeit verrichten. Im März 1945 wurde sie auf einem sogenannten Todesmarsch von den amerikanischen Truppen befreit. Sie kehrte einige Zeit später nach Ungarn zurück.

Heute lebt Éva Fahidi in Budapest und tritt regelmäßig als Zeitzeugin auf. 59 Jahre nach der Befreiung war sie nach Auschwitz zurückgekehrt und hatte sich daraufhin entschieden, ihre Geschichte niederzuschreiben. Ihre Erinnerungen „Die Seele der Dinge“ erschienen 2011 im Lukas Verlag. Das Buch „Mut zum Leben – Die Botschaft der Überlebenden von Auschwitz“ von Christa Spannbauer und Thomas Gonschor ist 2014 im Europa Verlag erschienen und erzählt die Lebens- und Leidensgeschichten der Holocaust-Überlebenden Esther Bejarano, Yehuda Bacon, Éva Fahidi und Greta Klingsberg.

Vom 9. bis einschließlich 16. November 2019 spricht Éva Fahidi in insgesamt sechs Veranstaltungen in Bünde (9.11.), Bad Nauheim (10.11.), Büdingen (11.11.), Gießen (13.11.), Marburg (14.11.) und Butzbach (16.11.) über ihr Leben und ihre Geschichte als Holocaust-Überlebende. Die Veranstaltungsreihe wird von der Lagergemeinschaft Auschwitz – Freundeskreis der Auschwitzer e.V. jeweils in Kooperation mit den Städten und Kommunen organisiert.

Arbeitsstelle Holocaustliteratur

Die Arbeitsstelle Holocaustliteratur besteht seit 1998 am Institut für Germanistik an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Sie ist eine interdisziplinäre Einrichtung, die sich mit den Texten der Holocaust- und Lagerliteratur literaturwissenschaftlich und -didaktisch auseinandersetzt. Einen Schwerpunkt bilden dabei die Texte von Überlebenden des Holocaust.

  • Termin

Vortrag und Gespräch von und mit Éva Fahidi am Mittwoch, 13. November 2019, von 12 bis 14 Uhr; Veranstaltungsort:  Philosophikum I, Haus A, Hörsaal A1, Otto-Behaghel-Straße 10A,
35394 Gießen

  • Weitere Informationen

www.holocaustliteratur.de             
https://lagergemeinschaft-auschwitz.de/termine/eva-fahidi-spricht/

  • Kontakt

Arbeitsstelle Holocaustliteratur an der Justus-Liebig-Universität Gießen

Bismarckstraße 37, 35390 Gießen
Telefon: 0641 99-29083

Presse, Kommunikation und Marketing • Justus-Liebig-Universität Gießen • Telefon: 0641 99-12041