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Bundesverdienstkreuz 1. Klasse für Prof. Wolfgang Weidner und Prof. Hans-Dietrich Klenk

Großes Engagement der international renommierten Mediziner auch für die Justus-Liebig-Universität Gießen – Ministerpräsident Volker Bouffier überreicht die Auszeichnungen im Rahmen eines Empfangs in der Hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden

Nr. 148 • 9. August 2018

Sie stellen den Menschen in den Mittelpunkt ihres Einsatzes als international renommierte Mediziner und engagieren sich darüber hinaus seit Jahrzehnten in herausragender Weise ehrenamtlich im Dienste ihrer Fachgebiete und der gesamten Gesellschaft: Prof. Dr. Wolfgang Weidner, Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), und Prof. Dr. Hans-Dietrich Klenk, Philipps-Universität Marburg (UMR) und vor kurzem Mitglied des Hochschulrates der JLU Gießen, sind vom Bundespräsidenten mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat die beiden Mediziner und weitere Personen heute im Rahmen eines Empfangs in der Hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden für ihr vielfältiges Engagement geehrt. Prof. Weidner und Prof. Klenk haben sich frühzeitig auch für die wissenschaftliche Kooperation der Universitäten Gießen und Marburg eingesetzt und auf diese Weise maßgeblich dazu beigetragen, die Medizinregion Mittelhessen insgesamt zu stärken.

Verdienstorden Prof. Weidner
Ministerpräsident Volker Bouffier überreicht Prof. Dr. Wolfgang Weidner das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.- Foto: Hessische Staatskanzlei
JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee gratulierte beiden Geehrten aus Mittelhessen herzlich zu dieser Auszeichnung: „Beeindruckend ist bei beiden Medizinern das jahrzehntelange, auch ehrenamtliche Engagement. Prof. Weidner genießt national wie international ein hervorragendes Renommee. Er hat das Hessische Zentrum für Reproduktionsmedizin in Gießen gegründet und dieses erfolgreich in die Strukturen der JLU integriert. Dankbar bin ich ihm, dass er als erster hauptamtlicher Dekan seit Oktober 2015 den Fachbereich Medizin der JLU, die Zusammenarbeit mit Marburg sowie die Vernetzung
Verdienstorden Prof. Klenk
Ministerpräsident Volker Bouffier überreicht Prof. Dr. Hans-Dietrich Klenk das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.- Foto: Hessische Staatskanzlei
innerhalb der Medizinregion Mittelhessen entscheidend vorangebracht hat. Prof. Klenk ist ein weltweit anerkannter Marburger Virologe. Es freut mich sehr, dass er seine Expertise von 2010 bis zum Februar 2018 auch im Hochschulrat der JLU eingebracht hat und die Gießener Universitätsmedizin darüber hinaus als Vizepräsident der Behring-Röntgen-Stiftung in Marburg immer mit in den Blick genommen hat.“

Der Urologe Prof. Dr. Wolfgang Weidner, Jahrgang 1947, engagiert sich in vielfältiger Weise im medizinischen Bereich. 1999 gründete er das Hessische Zentrum für Reproduktionsmedizin. Die erfolgreiche Integration des Zentrums in den Fachbereich Medizin der JLU sowie die Gesamtuniversität wurde durch wissenschaftspolitische Veränderungen unterstützt, die ebenfalls maßgeblich durch Prof. Weidner initiiert wurden. Viele Jahre lang war dieser zudem Präsident der Deutschen Gesellschaft für Andrologie.

Als erster hauptberuflicher Dekan des Fachbereichs Medizin der JLU übernimmt Prof. Weidner seit dem Wintersemester 2015/16 an zentraler Stelle Verantwortung. Das Amt des Dekans hatte er im Nebenamt bereits von 2006 bis 2009 inne. Bereits seit 1993 war er Professor für Urologie an der JLU und von 1993 bis 2015 Direktor der Klinik und Poliklinik für Urologie, Kinderurologie und Andrologie. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der nicht-invasiven Behandlung via Lasertechnik von Blasen- und Nierenkrebs sowie Prostata-Erkrankungen.

Prof. Weidner ist in nationalen und internationalen Fachgremien aktiv. Von 2011 bis 2015 wirkte er ehrenamtlich als Vizepräsident der von Behring-Röntgen-Stiftung; seit dem Jahr 2015 gehört er dem Kuratorium der Stiftung an. Er übt zahlreiche Ehrenämter und Funktionen aus, etwa in der Deutschen Gesellschaft für Urologie. Im Jahr 1998 war Prof. Dr. Weidner beispielsweise Mitglied eines Arbeitskreises des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesärztekammer, der die „Richtlinien zur Durchführung der assistierten Reproduktion“ erarbeitete. Auch in der Landesärztekammer Hessen war und ist er aktiv.  

Als Forscher kann Prof. Weidner eine umfangreiche wissenschaftliche Publikationstätigkeit aufweisen; er war Mitherausgeber und Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Beiräten von urologischen Fachzeitschriften. Herausragende Verdienste hat sich Prof. Weidner auch in der Fort- und Weiterbildung erworben. Als Vorsitzender des Arbeitskreises Andrologie der Deutschen Gesellschaft für Urologie von 1989 bis 1993 war er für die Koordination der gesamten andrologischen Forschung der deutschen Urologen verantwortlich. Seit 2005 ist er Ehrenmitglied der Ungarischen Gesellschaft für Urologie. 2014 wurde er von der Staatlichen Universität Moskau zum Honorarprofessor ernannt. Für seine besonderen Verdienste im Bereich der Fort- und Weiterbildung erhielt der 70-Jährige von der Deutschen Gesellschaft für Urologie im Jahr 2000 den Felix Martin Oberländer-Preis. Weitere Auszeichnungen waren unter anderem der Urologisch-Andrologische Preis der Türkischen Gesellschaft für Urologie (2009), der Preis der Semmelweis-Universität Budapest (2010) sowie die Maximilian-Nitze-Medaille (2015), die höchste Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Urologie.

Der weltweit anerkannte und ebenfalls vielfach ausgezeichnete Virologe Prof. Dr. Hans-Dietrich Klenk, Jahrgang 1038, engagiert sich ebenfalls seit vielen Jahrzehnten in herausragender Weise in der medizinischen Forschung. Er lehrte und forschte an der Philipps-Universität Marburg (UMR) und war Geschäftsführender Direktor des Medizinischen Zentrums für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie in Marburg. Er gehörte zahlreichen Fachgesellschaften an, u.a. der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie und der Gesellschaft für Virologie.
Im Jahr 2008 ging Prof. Klenk in den Ruhestand. Der Mediziner engagierte sich in den Jahren von 2010 bis zum Februar 2018 als Mitglied im Hochschulrat der Justus- Liebig-Universität Gießen (JLU) und setzt sich als Vizepräsident der Behring-Röntgen-Stiftung in Marburg auch weiterhin für Entwicklungsperspektiven in Forschung und Lehre der Universitätsmedizin ein.

  • Weitere Informationen

www.bundespraesident.de/DE/Amt-und-Aufgaben/Orden-und-Ehrungen/Verdienstorden/Verleihungen/Verleihungen-node.html
staatskanzlei.hessen.de

www.uni-giessen.de/fbz/fb11




Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon: 0641 99-12041