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Besondere Verantwortung für den Tierschutz

Land Hessen fördert mittelhessisches 3R-Zentrum unter Federführung der Universität Gießen

Nr. 152 • 13. August 2015
Mit Unterstützung des Landes Hessen wird an der JLU die Tierschutzforschung substanziell verstärkt. An der JLU wird ein 3R-Zentrum errichtet (Replacement („Ersatz“), Reduction („Reduktion“), Refinement („Verfeinerung“)), in dem zwei Tierschutzprofessuren verortet werden: Zum einen eine Vollprofessur für Versuchstierkunde und Tierschutz im Fachbereich Veterinärmedizin, zum anderen eine Stiftungsprofessur als Nachwuchsprofessur im Fachbereich Humanmedizin. Das Land Hessen als Stifter stellt für die kommenden fünf Jahre 500.000 Euro für die neue Nachwuchsprofessur zur Verfügung. Die Von-Behring-Röntgen-Stiftung und das Universitätsklinikum Gießen-Marburg (UKGM) stellen jeweils 300.000 Euro für diesen Zeitraum zur Verfügung. Das Gießener 3R-Zentrum wird in der Forschung intensiv mit der Philipps-Universität Marburg kooperieren; hierdurch wird die Forschungsallianz der beiden Universitäten weiter gestärkt. Ein besonderer Schwerpunkt im Gießener 3R-Zentrum wird die Minimierung der Tierbelastungen in nicht-ersetzbaren Tierversuchen sein.

„Wir freuen uns darüber, dass wir als Universität mit einem traditionsreichen Fachbereich Veterinärmedizin unserer besonderen Verantwortung für den Tierschutz auch auf diese Art gerecht werden können“, kommentierte JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee die Einrichtung des Zentrums. Er dankte dem Land, der von Von-Behring-Röntgen-Stiftung und dem UKGM für die Förderung.

Das 3R-Prinzip, das auch in der Tierschutzsatzung der JLU verankert ist, steht für das Bemühen, Tierversuche weitestgehend durch andere Verfahren ersetzen, so wenige Versuche wie möglich durchzuführen und die notwendigen Tierversuche so zu optimieren, dass die Belastung der Tiere auf ein Minimum beschränkt werden kann.

 

Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041

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