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Einweihungsfeier für den Chemie-Neubau

Feierliche Einweihung des Instituts- und Hörsaalgebäudes Chemie der Universität Gießen am 2. September 2016

Nr. 156 • 30. August 2016

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Chemie-Neubau. Foto: HGEsch, Hennef


Lernen im angenehmen und inspirierenden Umfeld; Lehren und Forschen unter exzellenten Rahmenbedingungen in einem hochmodernen Gebäude: Mit dem Neubau des Instituts- und Hörsaalgebäudes Chemie bietet die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ihren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ebenso wie den Studierenden und Promovierenden beste Voraussetzungen für Forschung und Lehre. Mit dem Chemie-Neubau ist ein wichtiger Meilenstein im Rahmen der Campusentwicklung erreicht, so dass sich die JLU in den Natur- und Lebenswissenschaften auch weiterhin so erfolgreich im nationalen und internationalen Wettbewerb positionieren kann. Der Lehr- und Forschungsbetrieb hat sich seit dem Bezug zum Wintersemester 2015/16 inzwischen bestens eingespielt; am Freitag, 2. September 2016, um 11 Uhr wird das neue Chemie-Gebäude im Beisein zahlreicher Gäste feierlich eingeweiht. Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich zur Einweihungsfeier eingeladen.

Prof. Dr. Verena Dolle, Erste Vizepräsidentin der JLU, wird die Gäste begrüßen. Weitere Grußworte werden im Namen von Wissenschaftsminister Boris Rhein Eric Seng, Abteilungsleiter im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Elmar Damm, Abteilungsleiter im Hessischen Ministerium der Finanzen, Dietlind Grabe-Bolz, Oberbürgermeisterin der Universitätsstadt Gießen, und Friedhelm Dorndorf, Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, halten. Auch auf eine kleine Experimentaleinlage „Schall und Rauch“ dürfen sich die Gäste freuen.

Eines der größten Projekte aus dem HEUREKA-Programm des Landes Hessen

Der hochmoderne und exzellent ausgestattete Instituts- und Hörsaalkomplex mit einer Hauptnutzfläche von rund 13.000 Quadratmetern ist zugleich eines der größten Bauprojekte, die im Rahmen des HEUREKA-Investitionsprogrammes des Landes Hessen realisiert werden konnten. Die Gesamtkosten belaufen sich auf  rund 137,5 Millionen Euro.

Wissenschaftsminister Boris Rhein betont: „Dieses Hörsaal- und Campusgebäude ist ein Meilenstein baulicher Entwicklung in Hessen und unterstreicht die Bedeutung von Wissenschaft, Forschung und Lehre in unserem Bundesland. Damit wird deutlich, welchen hohen Stellenwert die Chemie am Standort Gießen hat, welchen hohen Stellenwert der Standort Gießen in der Hessischen Hochschullandschaft hat und welchen hohen Stellenwert Bildung, Wissenschaft und Forschung in Hessen haben. Der Neubau der Chemie ist eine große Investition in unsere Zukunft.”
 
JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee hebt den Stellenwert des Neubaus hervor: „Ich freue mich sehr über die positiven Rückmeldungen von Kolleginnen und Kollegen, die in diesem Gebäudekomplex ein neues, kreatives Arbeitsumfeld gefunden haben. Es ist uns gelungen, die Infrastruktur für Forschung und Lehre in der Chemie, einem zentralen Fach an der JLU, entscheidend zu verbessern.“ Prof. Mukherjee ist sich sicher, dass dies einen zusätzlichen Schub für Forschung und Lehre, aber auch für die Vermittlung von Fachwissen sowie die Umsetzung exzellenter Grundlagenforschung in Erkenntnisse für die Praxis bringen wird – ganz im Sinne der Tradition des Namensgebers der Universität Gießen Justus Liebig.

Prof. Dolle, Erste Vizepräsidentin der JLU,  dankt im Namen des gesamten JLU-Präsidiums den Fachvertreterinnen und -vertretern der Chemie für ihr herausragendes Engagement. „Der Neubau Chemie wird die bereits seit Jahren kontinuierlich zunehmenden Erfolge der chemischen Institute in Lehre und Forschung ohne Zweifel weiter verstärken.“ Das Fachgebiet Chemie gehört zu den besonders drittmittelstarken Disziplinen der JLU. Die Einwerbung eines DFG-Graduiertenkollegs (GRK 2204 „Substitutionsmaterialien für nachhaltige Energietechnologien“; Sprecher: Prof. Dr. Bernd Smarsly, Laufzeit: April 2016 bis  Oktober 2020) gemeinsam mit dem Fachgebiet Physik ist – passend zum Bezug des Neubaus – ein weiterer Beweis für die Leistungsfähigkeit der Gießener Chemie.

Aus Sicht der Nutzer werden der Dekan des Fachbereichs 08 – Biologie und Chemie Prof. Dr. Volker Wissemann und Prodekan Prof. Dr. Jürgen Janek, der zugleich Vertreter des Fachgebiets Chemie ist, bei der Einweihungsfeier sprechen. „Mit diesem sichtbaren Bekenntnis für die weitere positive Entwicklung der Gießener Chemie gewinnt auch die Entwicklung der Naturwissenschaften an der JLU insgesamt weiter an Dynamik“, erklärt Dekan Prof. Wissemann. Prodekan Prof. Janek ergänzt: „Erstmals seit Jahren sind wieder alle chemischen Arbeitsgruppen räumlich vereint. Durch die offene und transparente Architektur in einem der modernsten Chemie-Komplexe Europas wird das gemeinsame Lehren und Forschen nachhaltig gefördert, und dank des neues Hörsaal- und Seminargebäudes profitieren auch die Studierenden unmittelbar.“

Klare Strukturen und vielseitige Nutzung des neuen Chemie-Gebäudes

Die klaren Strukturen und die ansprechende Optik des Instituts- und Hörsaalgebäudes Chemie im Heinrich-Buff-Ring 17-19 sind zukunftsweisend; das innovative Konzept stößt auf großes Lob für das Planungsteam Gerber Architekten, Dortmund. Eine von Osten nach Westen verlaufende glasüberdeckte Magistrale verbindet den Chemie-Neubau im Inneren und teilt das Gebäude in ein langgestrecktes Praktikumsgebäude und ein U-förmiges Institutsgebäude, die zusammen einen Gartenhof mit Terrassen umschließen. Das quer zum Institutsgebäude stehende, kleinere zentrale Hörsaalgebäude hat seinen Haupteingang an der sogenannten Piazza Süd. Es ist zweigeschossig, aufgrund der Hanglage mit einem Untergeschoss angelegt. Eine große Freitreppe im Foyer führt ins Untergeschoss, das direkt mit dem benachbarten Chemie-Gebäude verbunden ist. Die Treppenhauskerne wurden nach einem Konzept des Künstlers Ekrem Yalcindag gestaltet, der sich im vom Land Hessen ausgelobten  Wettbewerb „Kunst am Bau“ mit seinem farbintensiven, ornamentalen Entwurf „Red, Yellow and Blue“ einstimmig durchgesetzt hatte.

Das Gebäude wird für Forschung und Lehre intensiv genutzt: Es gibt Forschungslabore, Großgerätelabore, Praktikumslabore, Hörsäle, Seminarräume, Büroräume, eine Feinmechanische Werkstatt, eine Glasbläserei, das Zentrale Chemikalienlager etc. Auf die positiven Neustrukturierungen und Besonderheiten machen die Fachvertreter Chemie aufmerksam: Nicht nur die drei großen Institute der Anorganischen und Analytischen, der Organischen und Physikalischen Chemie sind jetzt im Neubau zu finden; auch das erst vor wenigen Jahren neu gegründete Institut für Lebensmittelchemie und Lebensmittelbiotechnologie, die Didaktik der Chemie und das Institut für Biochemie sind im Neubau räumlich vereint. Besonders wichtig war der Umzug des Lehrgebiets Analytische Chemie, das zuvor räumlich weit von den anderen chemischen Instituten entfernt war. Das Dekanat des Fachbereichs 08 – Biologie und Chemie wie auch das naturwissenschaftliche Prüfungsamt sind zentral im Neubau erreichbar. Weit über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in dem Neubau ihre berufliche Heimat gefunden.

Die Studierenden zahlreicher Studiengänge in Haupt- und Nebenfach profitieren von modernsten Seminar- und Praktikumsräumen, die allen Ansprüchen an ein innovatives und sicheres Arbeiten genügen. Die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Rahmen von Promotionsverfahren und Postdoktoraten weitgehend selbstständige Forschungsarbeiten in 14 Arbeitsgruppen und sechs Nachwuchsgruppen durchführen, finden ebenfalls hervorragende Arbeitsbedingungen vor. Es zählt zu den vorbildhaften Besonderheiten des Neubaus Chemie, dass gesonderte Flächen und Räume für Nachwuchsgruppen ausgewiesen sind.

Der Chemie-Neubau in Stichworten:
Bauherr: Land Hessen, vertreten durch das Hessische Baumanagement,
Regionalniederlassung Mitte (heute: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen)
Planung/Bauleitung: Gerber Architekten, Dortmund
Entwurf: Institutsgebäude mit innen liegender Magistrale entlang der Längsachse des Gebäudes. Die Forschungslabore sind zu einem begrünten Innenhof ausgerichtet.
Das Institutsgebäude bindet sich an den freistehenden Hörsaalkomplex  als eigenständiger Baukörper mit direkter Verbindung in der Untergeschossebene an.
Hauptnutzfläche: ca. 13.100 m2
Brutto-Grundfläche: ca. 28.800 m2
Baukosten: rund 137,5 Millionen Euro (davon Ersteinrichtung: 10,9 Millionen Euro)

Chronik:
Juryentscheidung: Herbst 2008 für den Entwurf des Büros Gerber Architekten, Dortmund
Erster Spatenstich: November 2010
Baubeginn Rohbau: Mitte Januar 2011
Richtfest: 19. März 2012
Beginn Innenausbau: Sommer 2012
Bezug/Übergabe: Wintersemester 2015/16


  • Termin

Feierliche Einweihung des Neubaus des Instituts- und Hörsaalgebäudes Chemie
am 2. September 2016 um 11 Uhr
Veranstaltungsort: Neubau Chemie, Heinrich-Buff-Ring 17-19, 35392 Gießen,
Hörsaal C112 (Großer Hörsaal) und Foyer

  • Weitere Informationen

https://www.uni-giessen.de/org/admin/dez/e/1/Neubau_Chemie
http://www.uni-giessen.de/fbz/fb08/Inst


  • Kontakt


Prodekan des Fachbereichs 08 – Biologie und Chemie sowie Fachvertreter Chemie
Physikalisch-Chemisches Institut der Justus Liebig-Universität Gießen
Heinrich-Buff-Ring 17; 35392 Gießen
Telefon: 0641 99-34500/1; Fax: 0641-99-34509

Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon: 0641 99-12041