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Kampf gegen Malaria: Insektenforscherin aus Kamerun für eineinhalb Jahre an der Universität Gießen

Humboldt-Stipendium für Dr. Josiane D. Etang Touko – Wissenschaftlerin evaluiert Bio-Pestizide gegen Moskitos

Nr. 178 • 4. Oktober 2016

Dr. Josiane D. Etang Touko
Dr. Josiane D. Etang Touko. Foto: privat

Wenn jahrelange Erfahrung im Kampf gegen Malaria auf das in Gießen entwickelte Forschungsgebiet Insektenbiotechnologie trifft: In den nächsten eineinhalb Jahren wird die kamerunische Biologin Dr. Josiane D. Etang Touko an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) an der Evaluierung von Bio-Pestiziden gegen Malaria-Mücken arbeiten. Die Alexander-von-Humboldt-Stiftung finanziert den Aufenthalt mit einem Georg-Forster-Forschungsstipendium für erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Dr. Etang Toukos Projekt wird in der Abteilung Insektenbiotechnologie im Pflanzenschutz (Prof. Dr. Marc F. Schetelig) angesiedelt. Die Arbeiten an der JLU werden zwischen 2016 und 2018 in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut sowie den Partnern in Kamerun, dem OCEAC (Organisation for the Coordination of Endemic diseases Control in Central Africa) und der Universität Duala, durchgeführt.

Die Entwicklung und weitere Verbesserung der Bio-Pestizide ist angesichts des großen Zeitaufwandes sowie der nötigen Anzahl an Zielorganismen eine Herausforderung. Innovative Testverfahren werden daher dringend benötigt, um die Aktivität der potentiellen Substanzen gegen Larven und Adulte Moskitos zu charakterisieren. Das Ziel des Projekts ist daher die Entwicklung eines Verfahrens, mit dem im Anschluss große Mengen an Substanzen an Moskitos getestet werden können.

Dr. Etang widmet sich seit dem Beginn ihrer wissenschaftlichen Laufbahn der Bewertung von neuen Werkzeugen gegen Insekten und der Forschung an Malariavektoren im Hinblick auf die Schädlingsbekämpfung. Die erfahrene Forscherin promovierte im Jahr 2003 zum Thema „Biologie der Insekten und Bekämpfung der von ihnen übertragenen Krankheiten“ an der Universität Yaoundé I. Im Jahr 2006 kam sie zur OCEAC, wo sie als Senior-Forscherin im Malaria-Forschungslabor tätig ist. Parallel zu ihrer Forschungstätigkeiten wurde sie 2011 zunächst Koordinatorin und dann regionale leitende Chefin eines Bekämpfungsprogramms gegen Malaria. Nachdem sie drei Jahre lang als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Duala gearbeitet hatte, lehrt sie dort seit dem Jahr 2010 als Dozentin für „Parasitologie und Biologie der Insekten“.

  • Weitere Informationen

https://www.humboldt-foundation.de/web/georg-forster-stipendium.html

  • Kontakt


Institut für Insektenbiotechnologie
Winchesterstr. 2, 35394 Gießen
Telefon: 0641 99-39504

 

Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041

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