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Hessisches Graduiertenprogramm „Elektromobilität“ erprobt digitale Lehrkonzepte

Fünf Hochschulen vernetzen ihre Kompetenzen – Auftakt für Landesprojekt an der Universität Gießen

Nr. 190 • 15. Oktober 2014

Graduiertenprogramm Elektromobilität
Auftakttreffen zum Graduiertenprogramm Elektromobilität an der Justus-Liebig-Universität. Weitere Standorte waren live zugeschaltet. Foto: JLU-Pressestelle / Rolf K. Wegst

Forschungsgebiete, die sich mit Hochtechnologie beschäftigen, erleben derzeit eine rasante Entwicklung. Gleichzeitig sorgt die zunehmende Spezialisierung dafür, dass Hochschulen oft nicht alle Teilgebiete eines Lehrfaches gleichermaßen hochwertig anbieten können. Besonders dynamisch entwickelt sich das Fach der elektrochemischen Energiespeicher und -wandler. Um die jeweiligen Kompetenzen in der Forschung zu bündeln und für die Lehre besser zu erschließen, haben sich fünf hessische Hochschulen – Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), Technische Universität Darmstadt, Universität Kassel, Phillips-Universität Marburg, Hochschule RheinMain – in einem Graduiertenprogramm „Wissenschaftlich-technologische Grundlagen der Elektromobilität“ zusammengetan. Unter der Federführung der JLU werden die beteiligten Einrichtungen in den nächsten Jahren neue Konzepte der Lehre auf ihre Praxistauglichkeit testen.

Das vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst für drei Jahre mit 870.000 Euro geförderte Projekt startete am Freitag mit einem Auftakttreffen, zu dem neben JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee auch Boris Rhein, Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst, erwartet wurde.

Das Graduiertenprogramm richtet sich in erster Linie an Doktorandinnen und Doktoranden, aber auch an andere Graduierte, die die Möglichkeit erhalten sollen, Vorlesungen und Seminare an den Partnereinrichtungen per Videokonferenzsystem live zu verfolgen. Auf diese Weise werden die jeweiligen Kompetenzen verknüpft, und der wissenschaftliche Nachwuchs erhält ein deutlich breiteres und tiefergehendes Lehrangebot, als es auf rein lokaler Ebene möglich wäre. Gleichzeitig bieten sich neue Möglichkeiten des schnelleren und barrierefreien Wissens- und Erfahrungsaustausches. Ziel des Projektes ist nicht allein die praktische Durchführung, sondern vor allem auch der Gewinn an Erfahrung mit neuen digitalen Techniken und deren Bewertung für eine breitere Nutzung. Das E-Learning-Team am Hochschulrechenzentrum der JLU ist in die Projektarbeit eingebunden.

Zu den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die ihren Beitrag zum Graduiertenprogramm leisten werden, gehören Prof. Dr. Birgit Scheppat (Hochschule RheinMain in Wiesbaden), Expertin für Brennstoffzellen und Vorsitzende der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen, Prof. Dr Bernhard Roling und Prof. Dr. Jörg Sundermeyer (Philipps-Universität Marburg), Experten für die Elektrochemie und Synthese von Elektrolytsystemen, Prof. Dr. Ludwig Brabetz (Universität Kassel), Experte für elektrische Fahrzeugsysteme, und Prof. Dr. Wolfram Jägermann, Experte für die Untersuchung von Speichermaterialien und deren Funktion. Prof. Dr. Jürgen Janek (JLU) ist Experte für elektrochemische Zellkonzepte und physikalisch-chemische Untersuchungsmethoden. Auch die IHK Gießen-Friedberg ist mit der Entwicklung von Lehrkonzepten für die betriebliche Weiterbildung beteiligt.

Die Koordination des Projekts übernehmen Dr. Thomas Leichtweiß und Prof. Dr. Jürgen Janek vom Physikalisch-Chemischen Institut der JLU. Das Programm wird vom Gießener Laboratorium für Materialforschung (LaMa) unterstützt, das derzeit an einer zukunftsgerichteten Graduiertenförderung im Bereich der Materialwissenschaft an der Schnittstelle der Fächer Chemie und Physik arbeitet. Im LaMa forschen 14 Arbeitsgruppen an verschiedensten Fragen moderner Materialwissenschaft, unter anderem mit einem starken Schwerpunkt im Bereich der Elektrochemie.  

  • Kontakt:

, Physikalisch-Chemisches Institut
Heinrich-Buff-Ring 58, 35392 Gießen
Telefon: 0641 99-34571

 

 

Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041