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„Risiko Wissenschaft?“

Diskussionsreihe an der Justus-Liebig-Universität Gießen über die Folgen der aktuellen politischen Entwicklungen für die Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften – Auftakt am 7. Dezember 2017 mit dem Thema „Wissenschaftsraum Europa auf dem Prüfstand“

Nr. 233 • 4. Dezember 2017
Prekarität, unsichere Zukunftsperspektiven und mangelnde Planbarkeit wissenschaftlicher Laufbahnen und damit verbunden individueller Lebenswege werden in Deutschland bereits seit längerem öffentlich diskutiert. Weniger erörtert wurden bislang dagegen die Folgen und Risiken, die die aktuellen politischen Entwicklungen in unterschiedlichen Teilen der Welt, nicht zuletzt in der Europäischen Union (EU) selbst, für einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaft sowie für die Wissenschaft insgesamt mit sich bringen.

Anlass genug für die beiden JLU-Wissenschaftlerinnen, Prof. Dr. Bettina Severin-Barboutie, Fachbereich 04 – Geschichts- und Kulturwissenschaften, und Jun.-Prof. Dr. Katharina Stornig, GCSC, Kolleginnen und Kollegen sowie die interessierte Öffentlichkeit zur einer Diskussionsreihe mit dem Titel „Risiko Wissenschaft?“ an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) einzuladen, bei der die Folgen der aktuellen politischen Entwicklungen für die Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften im Fokus stehen. Auftakt der dreiteiligen Veranstaltungsreihe ist eine Diskussionsveranstaltung mit dem Thema „Wissenschaftsraum Europa auf dem Prüfstand“ am Donnerstag, 7. Dezember 2017, um 18.00 Uhr im  Rektorenzimmer, Universitätshauptgebäude, Ludwigstraße 23.

Obwohl Internationalisierung und grenzüberschreitende Kooperation für die Wissenschaft von grundlegender Bedeutung sind, stellen jüngere Entwicklungen (wie der Brexit oder allgemein desintegrative, antieuropäische Tendenzen in verschiedenen EU-Mitgliedstaaten) einige damit einhergehende Arbeits- und Lebensweisen derzeit infrage. Ferner lassen sich in verschiedenen Teilen der Welt Beschränkungen der Mobilität (z.B. durch die Verweigerung der Einreise), Entlassung, Verfolgung oder Verhaftung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie politische Beeinflussung und Einschränkungen beobachten.

Die Diskussionsreihe soll ein Forum bilden, um mit Gästen aus Wissenschaft und Wissenschaftsförderung öffentlich zu diskutieren. Ziel ist es zum einen, die Auswirkungen der aktuellen Entwicklungen auf die Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften sichtbar zu machen und auch andere Formen der „Prekarität“ als die bisher viel diskutierten aufzuzeigen. Zum anderen geht es darum, mit Betroffenen sowie Expertinnen und Experten über Aufgaben und Lösungsansätze nachzudenken. Ins Auge gefasst werden sollen Strategien, die dafür sorgen, dass Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaftlerinnen und
-wissenschaftler auch in Zukunft frei und über nationale Grenzen hinweg wissenschaftlich arbeiten und damit zugleich ihrem gesellschaftlichen Auftrag nachkommen können.

Die Diskussionsreihe besteht aus drei Teilveranstaltungen. Nacheinander werden die folgenden Themenkomplexe diskutiert: die Auswirkungen der aktuellen politischen Entwicklungen auf Lebenswege und wissenschaftliche Infrastrukturen in der EU, die Folgen und Risiken antidemokratischer, rechtsstaatliche Prinzipien bedrohende oder verletzende Entwicklungen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit und die  Konsequenzen für die individuelle Karriere- und Lebensplanung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Die Veranstaltungsreihe wurde organisiert mit Unterstützung des Fachbereichs 04 – Geschichts- und Kulturwissenschaften, des International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) und des Präsidiums der JLU. Alle drei Veranstaltungen finden jeweils von 18.00 bis 20.00 Uhr im Rektorenzimmer, Universitätshauptgebäude, statt.

  • Programm

I.) Wissenschaftsraum Europa auf dem Prüfstand
Diskussionsveranstaltung am 7. Dezember 2017
Es diskutieren:
Prof. Dr. Bettina Severin-Barboutie und Jun.-Prof. Dr. Katharina Stornig, beide JLU Gießen (Moderation)
Dr. Katerina Brégianni, Academy of Athens
Prof. Dr. Peter Hanenberg, Catholic University of Portugal / Research Center for Communication and Culture
PD Dr. Markus Krzoska, JLU
Prof. Dr. Johannes Paulmann, Leibniz-Institut für Europäische Geschichte Mainz
Prof. Dr. Lucy Riall, Europäisches Hochschulinstitut Florenz

II.) Internationale Wissenschaft in der Krise?
Diskussionsveranstaltung am 19. April 2018
Es diskutieren:
Prof. Dr. Claus Leggewie, JLU (Moderation)
Associate Prof. Dr.  Hussein Almohamad, JLU
Dr. Enno Aufderheide, Alexander von Humboldt-Stiftung
Dr. Andreas Görgen, Auswärtiges Amt
Prof. Dr. Stefan Leder, Martin-Luther-Universität Halle
Dr. Nazan Maksudyan, Leibniz-Zentrum Moderner Orient
Julia Volz, Leiterin des Akademischen Auslandsamts der JLU

III.) Wissenschaftlerin/Wissenschaftler sein in unsicheren Zeiten
Diskussionsveranstaltung am 21. Juni 2018
Es diskutieren:
Dr. habil. Michael Basseler, JLU (Moderation)
Nikola Bakoviƈ, JLU
Prof. Dr. Sibylle Baumbach, Universität Innsbruck
Prof. Dr. Corine Defrance, Centre national de la recherche scientifique Paris
Ass. Prof. Dr. Nicole Immig, Bosphorus University Istanbul
Prof. Dr. Patrice Neau, Universität Nantes
Dr. Markus Prutsch, Europäisches Parlament Brüssel

  • Termin

Auftakt der Diskussionsreihe am 7. Dezember 2017 um 18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Rektorenzimmer, Universitätshauptgebäude der JLU,
Ludwigstraße 23, 35390 Gießen

  • Weitere Informationen

www.uni-giessen.de/fbz/fb04
www.uni-giessen.de/fbz/gcsc/gcsc-de

  • Kontakt


Fachbereich 04 – Geschichts- und Kulturwissenschaften der JLU
Otto-Behaghel-Str. 10, 35394 Gießen, Haus C Raum
Telefon: 0641 99-28177


International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) der JLU Gießen
Alter Steinbacher Weg 38, 35394 Gießen
Telefon: 0641 99-30023

Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon: 0641 99-12041