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Dr. Doris Bachmann-Medick in den Rat für Kulturelle Bildung berufen

 
Die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin ist Permanent Senior Research Fellow am International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) der Universität Gießen – Unabhängiges Expertengremium analysiert und bewertet kulturelle Bildung in Deutschland

Nr. 250 • 6. Dezember 2012

Die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Dr. Doris Bachmann-Medick, Permanent Senior Research Fellow am International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), ist in den von der Mercator-Stiftung und sieben weiteren Stiftungen neu gegründeten Rat für Kulturelle Bildung berufen worden.

Der Rat für Kulturelle Bildung ist das erste unabhängige Gremium, das sich umfassend mit Lage und Qualität kultureller Bildung in Deutschland befasst. Seine zentrale Aufgabe wird darin bestehen, die aktuelle Situation der kulturellen Bildung im politischen wie auch im bildungstheoretischen und bildungspraktischen Raum in Deutschland zu analysieren und zu bewerten. Sein Ziel ist es, kulturelle Bildung nachhaltig strukturell zu verankern, damit diese selbstverständlicher Teil von Bildung wird. Das Gremium erstellt belastbare Daten und Studien zu Qualität und Wirkungen von kultureller Bildung. Es wird Handlungsempfehlungen entwickeln und damit zur Optimierung von Projekten und Programmen im Bereich der kulturellen Bildung beitragen.

Der aus 14 Mitgliedern bestehende Rat setzt sich zusammen aus Expertinnen und Experten der unterschiedlichsten Bereiche: der Kunst-, Tanz- und Theaterpädagogik, der Musik- und Literaturvermittlung, der Bildungsforschung, der Kunst- und Kulturwissenschaften, der Kulturpolitik, aber auch der Neurowissenschaften.

Doris Bachmann-Medick, Jahrgang 1952, studierte Germanistik, Geographie, Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Göttingen. 1986 promovierte sie über neuere deutsche Literatur. Sie hatte Gastprofessuren an verschiedenen US-amerikanischen Hochschulen sowie der Universität Graz (Österreich) inne. Hinzu kamen Lehraufträge an den Universitäten Göttingen und Potsdam, der Viadrina in Frankfurt (Oder), der Freien Universität Berlin und der Universität Zürich. In den Jahren 2005/06 war sie Fellow am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK) in Wien. Seit dem Wintersemester 2007/08 ist Bachmann-Medick Senior Research Fellow am International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) der JLU. Ihre Arbeitsschwerpunkte umfassen die Kulturwissenschaften, literarische Anthropologie, Kulturtheorie, kulturwissenschaftliche Übersetzungsforschung und interkulturelle Kommunikation.

Der Rat für Kulturelle Bildung geht auf eine Initiative der Stiftung Mercator zurück. Der Initiative gehören an: die Altana Kulturstiftung gemeinnützige GmbH, die Bertelsmann Stiftung, die Deutsche Bank Stiftung, die PwC-Stiftung, die Siemens Stiftung, die Stiftung Mercator und die Vodafone Stiftung. Aufgabe des unabhängigen Expertengremiums ist es, den Stellenwert und die Qualität von kultureller Bildung in Deutschland zu erhöhen und kulturelle Bildung nachhaltig in den Bildungsstrukturen zu verankern. Die Ergebnisse seiner Arbeit werden in einem jährlich erscheinenden Gutachten veröffentlicht.

  • Kontakt

Dr. Doris Bachmann-Medick
International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC)
Alter Steinbacher Weg 38, 35394 Gießen
Telefon: 0641 99-30026 / -30041

 

Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041

Dr. Doris Bachmann-Medick. Foto: Tanja Nitzke
Dr. Doris Bachmann-Medick. Foto: Tanja Nitzke