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Konzentrierter medizinischer Forschungsstandort

Das Medizinische Forschungszentrum Seltersberg ist nun bezogen worden – Land Hessen finanziert den rund 33,5 Millionen Euro teuren Neubau aus dem HEUREKA-Programm

Nr. 27 • 8. Februar 2017

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Das neue Forschungsgebäude Medizin im Aulweg. Hans Jürgen Landes / www.landesfoto.de
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Das Foyer des Forschungsgebäudes Medizin erstreckt sich über alle Geschosse. Das Siegel des Fachbereichs Medizin und die gespiegelte Heilwurzel sind Teil des Kunstwerks „raUmgemälDe“von Caroline Krause. Foto: Hans Jürgen Landes / www.landesfoto.de


Ein weiterer großer Schritt in der baulichen Entwicklung des Campusbereichs Seltersberg/Medizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ist getan: Das Forschungsgebäude Medizin Seltersberg im Aulweg ist nun bezogen worden. Es bietet auf rund 3.100 Quadratmetern beste Bedingungen für medizinische Forschung und wissenschaftlichen Austausch. Der rund 33,5 Millionen Euro teure, energieeffizient konstruierte Neubau wurde aus dem HEUREKA-Programm des Landes Hessen finanziert.

Im Medizinischen Forschungszentrum Seltersberg führt die JLU dezentrale Forschungsflächen zusammen. Die Lage im direkten Umfeld zum Biomedizinischen Forschungszentrum (BFS) und dem „Excellence Cluster Cardio-Pulmonary System“ (ECCPS) schafft im Campusbereich Seltersberg/Medizin einen konzentrierten medizinischen Forschungsstandort. „Eine moderne Infrastruktur und die Möglichkeit zum interdisziplinären Arbeiten sind unerlässlich, um die enorme Forschungsstärke der Gießener Universitätsmedizin auch in Zukunft zu halten“, so JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee. „Ich bin sehr dankbar, dass das Land Hessen die Entwicklung und Leistungsfähigkeit des Medizinstandorts Mittelhessen mit der Finanzierung dieses Neubaus unterstützt hat.“

Das neue Forschungsgebäude beherbergt folgende Arbeitsgruppen: Experimentelle Dermatologie und Allergologie, Experimentelle Immunologie und Transfusionsmedizin, Molekulare Onkologie solider Tumore, Pulmonale Vaskuläre Forschung, Signaltransduktion zellulärer Motilität, Experimentelle Neurologie, Kopf-Hals-Tumorforschung, Molekulare Neuroonkologie und Neuropathologie, Experimentelle Pathologie und Zytopathologie, Experimentelle Unfallchirurgie, Molekulare Endokrinologie sowie das Forensische Histologielabor. „Der neue Standort wird die Forschungseffizienz und die wissenschaftliche Reputation des Fachbereichs Medizin weiter steigern“, sagt der Dekan des Fachbereichs Medizin, Prof. Dr. Wolfgang Weidner.

Das Raumkonzept des Neubaus unterstützt die Forscherinnen und Forscher beim interdisziplinären Arbeiten. So können die Laborräume modular zu organisatorischen Einheiten zusammengefasst werden. Besprechungszonen und Meeting-Lounges schaffen darüber hinaus multifunktionale Räume zum informellen und formellen Austausch.

Der Neubau steht in Flucht der Bebauung am Aulweg und öffnet den Blick zu den Grünflächen in Richtung Schubertstraße. Das Gebäude ist ein klarer prismatischer Baukörper. Die Fassade wirkt gläsern, ist aber zur Hälfte mit geschlossenen Elementen aus bedruckten sowie lackierten Gläsern belegt, die geschossweise alternierend angebracht sind.

Das Foyer gestaltete die Künstlerin Caroline Krause. Ihr „raUmgemälDe“ besteht aus einem großen, scheinbar auf ein großes Papier gemalten Bild, das an der Sichtbetonwand des Foyers aufgehängt ist. Je nach Aufenthaltsort im Foyer ergeben sich immer neue bildliche Situationen. Dargestellt sind Farbflächen in verschiedenen Farben und Schattierungen, das Siegel des Fachbereichs Medizin, das nur vom obersten Treppenpodest aus unverzerrt zu sehen ist, sowie eine gespiegelte Heilwurzel.

Bauherr: Land Hessen vertreten durch Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst und Hessisches Ministerium der Finanzen
Nutzer: Justus-Liebig-Universität Gießen
Projektleitung: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH, vormals hbm)
Projektsteuerung: DU Diederichs
Planung/Bauleitung: Carpus+Partner AG
Hauptnutzfläche: rund 3.100 m2
Brutto-Grundfläche: rund 6.800 m2
Baukosten: rund 33,5 Millionen Euro (davon rund 2,5 Millionen Euro Gerätekosten)
Baubeginn: Oktober 2012
Bezug: Ende Januar/Anfang Februar 2017

Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon: 0641 99-12041