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Wegweisende Leistungen auf dem Gebiet der Phytomedizin

Deutsche Phytomedizinische Gesellschaft e.V. verleiht Wissenschaftspreis an Prof. Karl-Heinz-Kogel, Institut für Phytopathologie der Universität Gießen

Nr. 37 • 18. März 2016

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Prof. Dr. Karl-Heinz Kogel (r.), JLU, nimmt aus den Händen des DPG-Vorsitzenden Prof. Dr. Holger B. Deising (Universität Halle-Wittenberg) die Urkunde entgegen. Foto: Elke Stein


Der Gießener Pflanzenforscher und Agrarwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Heinz Kogel hat den „Wissenschaftspreis der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft e.V.“ erhalten. Der Vorstand der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft (DPG) würdigt damit die wegweisenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Phytomedizin, die Prof. Dr. Karl-Heinz Kogel durch seine zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen (www.uni-giessen.de/fbz/fb09/institute/phyto/publikat) belegt hat.  Die Verleihung des Preises fand am 17. März 2016 anlässlich der Jahrestagung des DPG-Arbeitskreises „Wirt-Parasit-Wechselwirkungen“ an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) statt.

Die Deutsche Phytomedizinische Gesellschaft e.V. (DPG) hatte aus Anlass ihres 85-jährigen Bestehens im Jahr 2013 erstmalig den „Wissenschaftspreis der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft e.V.“  ausgeschrieben, der seither jährlich anlässlich einer nationalen oder internationalen Fachtagung verliehen werden kann. Laut Satzung wird der Preis vom Vorstand der DPG an Personen mit wegweisenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Phytomedizin verliehen, die durch wissenschaftliche Publikationen belegt sein müssen.

Prof. Dr. Karl-Heinz Kogel, Jahrgang 1956, lehrt und forscht seit 1996 an der JLU. Den Ruf nach Gießen nahm er nach verschiedenen Stationen u.a. an der RWTH Aachen, am Weizman Institute of Science in Rehovot in Israel und am Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung in Köln an. Nachdem er von 1990 bis 1995 am Institut für Pflanzenphysiologie der RWTH Aachen eine Arbeitsgruppe geleitet hatte, die sich mit der Charakterisierung der Funktion von Mehltau-Resistenzgenen in der Gerste beschäftigte und sich 1995 mit einer Arbeit zum Thema Molekulare Erkennungssysteme in Getreidepflanzen habilitierte, übernahm Prof. Kogel Ende 1996 die Leitung des IPAZ, heute Institut für Phytopathologie am Fachbereich 09 – Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement der JLU.

Seine Forschungsschwerpunkte sind Molekulare Pflanzenpathologie, Pflanzenbiotechnologie, Allergieforschung und  Biologischer Pflanzenschutz.  Auf dem letzteren Gebiet entdeckte seine Gießener Arbeitsgruppe nützliche Mikroorganismen, die positiv auf die Gesundheit und den Ertrag von Kulturpflanzen wirken und somit den Einsatz chemischer Mittel reduzieren können. Zuletzt haben Arbeiten seines Forscherteams zur Rolle von kleinen RNA Molekülen bei der Entstehung und der Bekämpfung von Krankheiten weltweites Aufsehen erregt.  



  • Weitere Informationen

http://dpg.phytomedizin.org/de/die-dpg/
www.uni-giessen.de/fbz/fb09/institute/phyto


Koch A, Kogel KH (2014) New wind in the sails: improving the agronomic value of crop plants through RNAi-mediated gene silencing. Plant Biotechnology Journal DOI: 10.1111/pbi.12226.

Koch A, Kumara N, Weber L, Keller L, Imani J, Kogel KH (2013) Host-induced gene silencing of cytochrome P450 lanosterol C14α-demethylase–encoding genes confers strong resistance to Fusarium species. Proc. Nat. Acad. Sci USA 110, 19324-19329.2.


  • Kontakt


Institut für Phytopathologie der JLU Gießen
Heinrich-Buff-Ring 26-32
35392 Gießen
Telefon: 0641 99-37490/1/2

Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon: 0641 99-12041