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Auszeichnung für Malariaforschung

DRUID-Nachwuchsgruppenleiterin Dr. Kathrin Buchholz erhält die Karl Asmund Rudolphi-Medaille der Deutschen Gesellschaft für Parasitologie

Nr. 54 • 13. April 2018

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Dr. Kathrin Buchholz hat die Karl Asmund Rudolphi-Medaille der Deutschen Gesellschaft für Parasitologie (DGP) erhalten. Foto: Marina Fischer
Ausgezeichnete Malariaforschung: Dr. Kathrin Buchholz aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Katja Becker, Professur für Biochemie und Molekularbiologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), hat die Karl Asmund Rudolphi-Medaille der Deutschen Gesellschaft für Parasitologie (DGP) erhalten. Mit dieser Medaille ehrt die DGP herausragende wissenschaftliche Leistung auf dem Gebiet der Parasitologie von vielversprechenden Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern.

Dr. Buchholz forscht mit einem Marie Skłodowska-Curie-Stipendium der Europäischen Union. Seit Anfang diesen Jahres ist sie Nachwuchsgruppenleiterin im neuen LOEWE-Zentrum DRUID „Novel Drug Targets against Poverty-Related and Neglected Tropical Infectious Diseases“, das sich interdisziplinär mit der globalen Herausforderung befasst, vernachlässigte Tropenkrankheiten zu bekämpfen.

In ihrer Forschung beschäftigt sich die Preisträgerin mit dem Malariaerreger Plasmodium falciparum, einem einzelligen Parasiten, der von Anopheles-Moskitos übertragen wird und sich in roten Blutzellen vermehrt. Malaria ist eine der bedeutendsten Infektionskrankheiten der heutigen Zeit und verursacht jedes Jahr über eine halbe Million Todesfälle. Betroffen sind meist Kinder unter fünf Jahren, die in Armut leben.

Dr. Buchholz erforscht insbesondere die Parasitenstadien, die den Lebenszyklus des Parasiten vollenden und vom Menschen wieder auf die Mücken übertragen werden können. Diese Parasitenstadien, die  sogenannten Gametozyten, sind hochattraktive Ziele für neue Wirkstoffe gegen Malaria. Allerdings sind viele Eigenschaften dieser Stadien bislang nur unvollständig bekannt. Zu den zentralen Arbeiten von Dr. Buchholz zählen daher die Herstellung von Parasitenlinien, in denen bestimmte Gene heruntergeregelt werden (Knock-down-Parasiten), deren phänotypische Charakterisierung sowie die funktionelle Charakterisierung der entsprechenden Proteine.

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Interdisziplinäres Forschungszentrum
Heinrich-Buff-Ring 26-32, 35392 Gießen
Telefon: 0641 99-39120

Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon: 0641 99-12041


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