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30 Jahre Mauerfall

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Mauerfalls bietet die Justus-Liebig-Universität Gießen eine Reihe von öffentlichen Veranstaltungen an. Eine Auswahl finden Sie hier:

Wanderausstellung

 


2.10.15.11.2019, Montag bis Freitag: 8 –19 Uhr (ausgenommen sind Feiertage)


DDR: MYTHOS UND WIRKLICHKEIT

WIE DIE SED-DIKTATUR DEN ALLTAG DER DDR-BÜRGER BESTIMMTE

in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

 

DDR im Herbst 1989: Die von der breiten Masse der Bevölkerung getragene Friedliche Revolution beendete gewaltfrei eine fast 40-jährige Phase der politischen Unterdrückung, Entmündigung und Unfreiheit. Im Jahr darauf markierte die Wiedervereinigung Deutschlands eine politische Umbruchphase. Die Wanderausstellung der Konrad-Adenauer-Stiftung kontrastiert Mythen über das Leben in der SED-Diktatur mit der Realität.

 

Eröffnung der Ausstellung | 01.10.2019 um 19:00 Uhr
mit einem Vortrag von Dr. Monika Rox-Helmer (Justus-Liebig-Universität Gießen):
„30 Jahre nach der „Wende“ - die deutsch-deutsche Teilungsgeschichte als didaktische Herausforderung

 

Veranstaltungsort:

Rektorenzimmer im Hauptgebäude (1. OG) der Justus-Liebig-Universität Gießen

Ludwigstraße 23, 35390 Gießen

Ein barrierefreier Zugang ist möglich.

Eintritt frei

 

 

 

Podiumsgespräch

 

25.10.2019, 18:00 Uhr


UMBRUCH|AUFBRUCH – 30 JAHRE MAUERFALL

Podiumsgespräch mit Annekatrin Hendel (Regisseurin/Produzentin) und Roland Jahn (Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR)

 

Die friedliche Revolution führte im Jahr 1989 zur Öffnung der innerdeutschen Grenze. Annekatrin Hendel und Roland Jahn blicken im Gespräch auf das Ereignis zurück und diskutieren vor diesem Hintergrund die aktuellen Herausforderungen unserer demokratischen Gesellschaft und die Implikationen für unser Verständnis von Demokratie.

 

Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Verena Schäfer-Nerlich (Justus-Liebig-Universität Gießen).

 

Veranstaltungsort:

Großer Hörsaal im Zeughaus der Justus-Liebig-Universität Gießen

Zugang via Landgraf-Philipp-Platz

35390 Gießen

Ein barrierefreier Zugang ist möglich.

Eintritt frei

 

 

Vortrag und Diskussion

 

30.10.2019, 18.00 Uhr

 

Prof. Martin Sabrow (Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam)

DIE UNGEWISSEN REPUBLIK. 30 JAHRE NACH DEM FALL DER MAUER

 

Prof. Dr. Martin Sabrow, Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam, kommt am 30. Oktober 2019 zu einem Vortrag mit dem Titel „Die ungewisse Republik“ an die Justus-Liebig-Universität. Anlass ist die 30. Wiederkehr des Mauerfalls und die schwierige, bis heute unvollendete „Wiedervereinigung“ der beiden deutschen Staaten. Zu Jubiläen vergewissern sich Institutionen ihrer Identität, und Identität beruht nicht zuletzt auf Abgrenzung. Der Vortrag zeichnet das sich wandelnde Zeit- und Selbstverständnis nach, das die zweite deutsche Republik seit ihrer Gründung in Auseinandersetzung mit der Weimarer Republik und dem „Dritten Reich“, aber auch der DDR ausbildete – und hinterfragt welche Züge das Selbstbild die Bundesrepublik zu ihrem siebzigjährigen Jubiläum trägt. Es gibt kaum einen Zeithistoriker, der geeigneter wäre, diese Problematik vorzutragen und zu diskutieren.

 

Martin Sabrow studierte an den Universitäten Kiel, Marburg und Bremen Geschichte, Germanistik, Politologie und Philosophie. Seit 1994 lehrt Martin Sabrow an verschiedenen Universitäten, aktuell an der Humboldt-Universität zu Berlin als Professor für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte. Seit 2004 ist er Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam.

Seine Forschungsschwerpunkte sind die Politische Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts, Diktaturforschung, Historiographie- und Erinnerungsgeschichte. Seine jüngste größere Publikation „Erich Honecker. Das Leben davor – 1912-1945“ erschien 2016 und wurde 2017 mit dem Golo-Mann-Preis ausgezeichnet.

 

Prof. Dr. Claus Leggewie (Ludwig Börne-Professur an der JLU) wird den Vortrag kommentieren, Prof. Dr. Friedrich Lenger (FB 04, Justus-Liebig-Universität Gießen) moderieren.

 

Veranstaltungsort:

Margarete-Bieber-Saal

Ludwigstraße 34

35390 Gießen

 

 

 

Lesung und Gespräch

 

 

1.11.2019, 19.00 UHR

"SCHÖNE SEELEN UND KOMPLIZEN" mit Autorin JULIA SCHOCH

 

Lydia, Alexander, Ruppert und Kati sind Schüler eines DDR-Elitegymnasiums. Während die einen im „Reimanns” subversive Gedanken diskutieren, sehen die anderen unschuldig einer sozialistischen Zukunft entgegen. Der Mauerfall trennt sie schlagartig von ihrer Vergangenheit. Jeder sieht die Explosion 1989 mit anderen Augen. Dreißig Jahre später ziehen die Helden Bilanz.

 

Julia Schoch macht den historischen Umbruch in privaten Leben erfahrbar und schreibt damit einen Gesellschaftsroman für unsere Zeit.

 

Julia Schoch (*1974 in Bad Saarow) lebt als freie Schriftstellerin und Übersetzerin in Potsdam.

 

Aktuelle Informationen: https: / / www.lz-giessen.de

 

Veranstaltungsort:

Aula im Hauptgebäude der Justus-Liebig-Universität Gießen

Ludwigstraße 23

35390 Gießen

 

 

 

Justus‘ Kinderuni

 

 

5.11.2019, 16.1517.00 UHR

Dr. Monika Rox-Helmer, Thomas Göttlich (Didaktik der Geschichte): WIE WAR DAS, ALS ES DEUTSCHLAND ZWEIMAL GAB?

Justus‘ Kinderuni – Vorlesungsreihe für Schülerinnen und Schüler. Die Vorlesung richtet sich vorrangig an Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 12 Jahren.

 

Am 9. November feiern wir in diesem Jahr den 30. Jahrestag des Mauerfalls… Mauerfall? Was für eine Mauer? Ja, es gab mal eine Mauer in Berlin, die teilte die Stadt. Sie teilte auch Familien und Freunde. Das war zu einer Zeit, da waren Ost- und Westdeutschland gefühlt weiter voneinander entfernt als Deutschland und die USA oder Deutschland und Russland. Denn diese Mauer war Teil einer Grenze, die Deutschland und Europa, ja eigentlich sogar die ganze Welt trennte.

 

Wie war es überhaupt dazu gekommen? Wie lebten die Menschen auf beiden Seiten der Mauer? Wie verschwand sie? Und wo gibt es heute noch Spuren aus dieser Zeit?

 

 

Anmeldung und weitere Informationen unter

www.uni-giessen.de/kinderuni

 

Veranstaltungsort:

Aula im Hauptgebäude der Justus-Liebig-Universität Gießen

Ludwigstraße 23

35390 Gießen

 

 

 

INFO-TAG

 

BUNDESNOTAUFNAHMELAGER GIEßEN MEISENBORNWEG 1950— 1990

ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN MIT VORTRÄGEN UND DISKUSSION

Eine Veranstaltung des Regierungspräsidiums Gießen und der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie des Landkreises und der Stadt Gießen

 

9.11.2019, ab 10.30 UHR

 

Über vier Jahrzehnte war das Bundesnotaufnahmelager im Gießener Meisenbornweg einer der zentralen Anlaufpunkte für Dissidenten und Flüchtlinge aus der DDR sowie Aussiedlern aus der Sowjetunion/UdSSR. Bis zur Deutschen Wiedervereinigung kamen insgesamt 900.000 Flüchtlinge und Übersiedler aus der DDR in Gießen an.

Im Rahmen eines Info-Tags soll die Rolle des Notaufnahmelagers näher beleuchtet werden. Neben Vorträgen zur Geschichte der Einrichtung besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an öffentlichen Führungen.

 

Veranstaltungsort:

Meisenbornweg 13, 35398 Gießen

Eintritt frei