Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Artikelaktionen

Vortrag und Gespräch mit der Holocaust-Überlebenden und Zeitzeugin Éva Fahidi

Wann 13.11.2019
von 12:15 bis 13:45
Wo Hörsaal A1, Philosophikum 1, Otto-Behaghel-Str. 10A, 35394 Gießen
Name
Kontakttelefon 0641/99-29083
Termin übernehmen vCal
iCal


Am 13. November 2019 findet um 12:15 Uhr im Rahmen der Vorlesung „Holocaust- und Lagerliteratur: Theorie – Geschichte – Didaktik“ von Prof. Sascha Feuchert ein Gespräch mit der Holocaust-Überlebenden Éva Fahidi statt.

Éva Fahidi wurde am 22. Oktober 1925 in Ungarn geboren. 1936 konvertierte die jüdische Familie zum Katholizismus. Doch die systematische Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung traf auch Fahidi und ihre Familie. Mit der deutschen Besetzung Ungarns im Jahr 1944 wurden sie in ein Ghetto und später nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Ihre Mutter, ihr Vater und ihre Schwester wurden dort in den Gaskammern ermordet. Sie selbst kam wenig später in ein Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald und musste dort Zwangsarbeit verrichten. Im März 1945 wurde sie auf einem Todesmarsch von den amerikanischen Truppen befreit. Sie überlebte den Holocaust und kehrte nach Ungarn zurück.
Heute lebt Éva Fahidi in Budapest und tritt regelmäßig als Zeitzeugin auf. 59 Jahre nach der Befreiung kehrte sie nach Auschwitz zurück und entschied daraufhin, ihre Geschichte niederzuschreiben. Ihre Erinnerungen „Die Seele der Dinge“ erschienen 2011 im Lukas Verlag. Das Buch „Mut zum Leben – Die Botschaft der Überlebenden von Auschwitz“ von Christa Spannbauer und Thomas Gonschor ist 2014 im Europa Verlag erschienen und erzählt die Lebens- und Leidensgeschichten der Holocaust Überlebeden Esther Bejarano, Yehuda Bacon, Éva Fahidi und Greta Klingsberg.

Ab Samstag, den 9. November, bis einschließlich 16. November 2019 spricht Éva Fahidi in sechs Veranstaltungen in Bünde (9.11.), Bad Nauheim (10.11.), Büdingen (11.11.), Gießen (13.11.), Marburg (14.11.) und Butzbach (16.11.) über ihr Leben und ihre Geschichte als Holocaust-Überlebende. Die Veranstaltungsreihe wird von der Lagergemeinschaft Auschwitz – Freundeskreis der Auschwitzer e.V. in Kooperation mit den Städten und Kommunen organisiert.
Die Veranstaltung am 13. November findet in Kooperation mit der Arbeitsstelle Holocaustliteratur und der Stadt Gießen statt. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen zu der Veranstaltungsreihe finden Sie hier: https://lagergemeinschaft-auschwitz.de/termine/eva-fahidi-spricht/.

Weitere Informationen über diesen Termin…