Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Artikelaktionen

Prof. Dr. Alhadi Elmgairbi und Dr. Ali Jarad (Zawia, Libyen): "The Role of the Sahara in the Structure of political Relations between Libya and its Neighbours."

Vortrag von Prof. Dr. A. Elmgairbi und Dr. A. Jarad (Zawia, Libyen) in der GGG
Wann 16.12.2019
von 18:15 bis 19:30
Wo Großer Hörsaal Zeughaus (Senckenbergstr. 3, Eingang Landgraf-Philipp-Platz)
Name
Kontakttelefon 0641-99 36201
Termin übernehmen vCal
iCal

Die Weiten der Sahara stellten schon immer lebensfeindliche Räume und dennoch vielfach umstrittene Gebiete dar. Die libysch-ägyptischen Grenzkriegkonflikte, unklare Grenzen zu Algerien als Folge kolonialen Erbes, der Namensstreit um die Libysche bzw. Westliche Wüste und die Hassliebe zu Tunesien sind nur einige Beispiele für die stets schwierigen Beziehungen Libyens zu seinen Nachbarn, die in einem Grenzkrieg um den Aouzou-Streifen mit dem Tschad gipfelten und hier einen Raum zurückließen, der heute zunehmend von lokalen Akteuren kontrolliert wird. Der nigrisch-libysche Grenzraum ist seit jeher der schnellste Weg von Subsahara-Afrika zum Mittelmeer. Heute stellt diese Region einen der Hotspots der aktuellen Migrationsbewegungen dar. Ein Großteil der Grenzüberschreitungen, insbesondere von west-, zentral- und ostafrikanischen Migrantinnen und Migranten, findet hier derzeit in einem Wüstengebiet statt, in dem kaum noch Staatlichkeit sichtbar wird.

Die beiden libyschen Vortragenden aus Zawia sind Partner des Institutes für Geographie in einem gemeinsamen Forschungsprojekt und diskutieren einzelne Konfliktkonstellationen aus emischer Perspektive.