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Liebe Mitglieder und Freunde!
Auch in diesem Jahr kφnnen wir Ihnen ein abwechslungsreiches
Programm vorstellen und hoffen, dass das eine oder andere
Angebot Ihrem Geschmack entspricht:
Tag der Literatur
6. Mai 2007
Feierliche Verleihung der „Literaturland-Hessen-Plakette“
„In diesem Haus haben hessische Dichter gelebt und
gewirkt!“ Eine Plakette mit der Aufschrift „Literaturland
Hessen“, an der Außenfassade angebracht, macht
klar, dass es sich hier um einen literarisch wichtigen Ort
handelt.
Auf Initiative des Hessischen Literaturrats, unterstützt
vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst
wird der Klipsteinturm in Laubach mit der
„Literaturland-Hessen-Plakette“ ausgezeichnet.
Der Laubacher Verein zur Pflege des künstlerischen
Nachlasses von Felix und Editha Klipstein e.V. hatte sich
im Vorfeld erfolgreich um die hessenweit angesehene Auszeichnung
beworben.
Lesung:
"Freundschaft mit Rilke".
Aus einem unveröffentlichten Brieftagebuch Editha Klipsteins
über ihre Münchener Besuche bei Rainer Maria Rilke
Veranstaltungsort:
Laubach, Klipsteinturm (Auf der Planke 11)
Beginn: 11 Uhr
Ein markanter Baustein unentdeckter deutscher Literaturgeschichte
versteckt sich hinter einem Brieftagebuch, das die Laubacher
Schriftstellerin Editha Klipstein (1880-1953) anlässlich
ihrer Begegnungen mit Rilke im Sommer 1915 in München
verfasst hat. Das Deutsche Literaturarchiv in Marbach und
das Archiv des Laubacher Klipstein-Vereins bewahren zwei
unterschiedliche Hälften des spannenden und brisanten
Manuskripts, das aus Anlass des Tages der Literatur 2007
erstmals wieder zusammengeführt und in geschlossener
Form der Öffentlichkeit präsentiert werden kann.
Editha Klipstein verbrachte im Juli 1915 einige Wochen in
München, um in der Pinakothek ein Gemälde Chardins
zu kopieren. Zufälligerweise wohnte sie während
dieser Zeit zur Untermiete bei der damaligen Freundin Rilkes,
der französischen Malerin und Schriftstellerin Lou
Albert-Lazard, und lernte so Rilke aus nächster Nähe
kennen. Dies war der Beginn einer Freundschaft, die bis
zu Rilkes Tod Bestand hatte. Während des Münchenaufenthaltes
machte Rilke Editha Klipstein auch mit der Schweizer Schriftstellerin
Regina Ullmann bekannt, eine Bekanntschaft die in ihrer
Bedeutung für Editha Klipstein kaum zu überschätzen
ist. In dem Brieftagebuch begegnen wir Rilke inmitten der
Schwabinger Boheme, aber auch im Zweiaugengespräch
etwa über ein Gemälde Picassos.
frühere
Veranstaltungen 
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