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Tagungen der GIP

2.–3.11.2007 (Cluj)

Epochen, Epochenschwellen und Sonderwege der deutschsprachigen Literaturen aus Südosteuropa im europäischen Kontext

  • Prof. Dr. András Balogh (Cluj): Migrations-, Heimat-, Aussiedler- und Rückkehrerliteratur. Literarische Tendenzen und Begriffe im Spannungsfeld Ost−West, Zentrum−Rand, Text und Kontext. 

  • Lect. Dr. Bianca Bican (Cluj): Regionen und Literaturen am Anfang des 20. Jahrhunderts. Literaturgeschichtliche Zentrum-Rand-Distributionen im Vergleich.

  • Drd. Noémi Kordics (Cluj): Ich-Konstruktion(en) in den Autobiographien von Arthur Holtistscher. Forschungsprobleme und -schwerpunkte.

  • Dr. Szabolcs János-Szatmári (Partium): Das siebenbürgisch-deutsche Theater als Regtionaltheater. Das Beispiel des 18. Jahrhunderts.

  • Drd. Anita Széll (Hermannstadt): Überschreitung der Grenzen einer Epoche und einer Religion: Caspar von Helths »Gebetbüchlein«.

  • Dr. Claudia Lauer (Gießen): Von der Donau an den Rhein. Anmerkungen zu einem Problem der Minnesang-Forschung.

  • Prof. Dr. Cora Dietl (Gießen): Kennt das Reformationsdrama regionale Grenzen? Das Beispiel »Susanna«.    

28.–29.11.2008 (Cluj)

Das Mittelalter und die Frühe Neuzeit in den deutschsprachigen Literaturen Südosteuropas
Zwei Epochen und ihre aktuelle Rezeption im europäischen Kontext

  • András F. Balogh (Cluj): Die Anfänge der deutschen Literatur aus Südosteuropa – Kirche, Peregrination, Königshof, städtische Kultur, Reformation, interkulturelle Ansätze

  • Anita Széll (Cluj): Die drei Christinnen. Das erste ungarische Drama, ein Fallbeispiel der Rezeption der deutschen Literatur

  • Rasmus Althaus (Cluj): Der Osten als Sinnbild der Fremde im Straßburger Alexander und den Reiseliedern Oswalds von Wolkenstein

  • Daniela Vladu (Cluj): Walther von der Vogelweide in rumänischer Übersetzung

  • Szabolcs János-Szatmári (Oradea): Das Mittelalter als Kulisse. Geschichtliche Stoffe auf der Bühne

  • Cora Dietl (Gießen): Wege der Tradition: Spätmittelalterliche geistliche Spiele im südöstlichen Mitteleuropa

  • Christoph Schanze (Gießen): Wege der Überlieferung, Handschriften von Thomasins von Zerklaere „Wälschem Gast“ in Sibiu und Budapest

  • Bianca Bican (Cluj): "Czernowitz bei Sadagora". Villon-Rezeption in Celans Lyrik

  • Ioana Velica (Cluj): Das Nibelungenlied und die Klage im rumänischen Unterricht

  • Cosmin Dragoste (Craiova): Dekonstruktion einer literarischen Figur: Klingsor als "Timerider"

  • Réka Sánta Jakabházi (Cluj): Harald Frank – der osteuropäische Parzival bei Franz Hodjak

27.–28.11.2009 (Cluj)

Deutsche Literatur des Barock und der Aufklärung in Siebenbürgen und in Südosteuropa

  • Cora Dietl (Gießen): Zwischen Modernität und Nostalgie: Johann Gorgias’ Betrogener Frontalbo

  • Eva Spanier (Erlangen): "Das gar muesam ist die provintzen zebeschreiben...". Die Darstellung Südosteuropas in der Schedelschen Weltchronik.

  • András F. Balogh (Cluj): Von der Chroniken bis zur verspäteten Aufklärung. Tendenzen in der deutschen Literatur Siebenbürgens.

  • Szabolcs János-Szatmári (Großwardein): Entwürfe eines aufklärerischen Kulturprogramms in der siebenbürgisch-deutschen Presse des 18. Jahrhunderts.

  • Daniela Vladu (Cluj): Übersetzungs- und Sprachkritik des Barock.

  • Ursula Wittstock (Cluj): Kulturelle Transfers und ihre Träger in Siebenbürgen im 18. Jahrhundert.

  • Sorin Tigăreanu (Cluj): Stephan Ludwig Roth, der letzte Pädagoge der Aufklärung in Siebenbürgen.

  • Orsolya Lénárt (Budapest): Der osteuropäische Kriegsroman des Barock.

  • Titus Knäpper und Christoph Schanze (Gießen): Opitz in der Fremde: Zlatna und die Sehnsucht.

  • András Gábor Tóth (Cluj): Grauenhafte und makabre Motive aus Siebenbürgen im Ungarischen oder Dacianischen Simplizissimus.

  • Heinrich Hofmann (Gießen): Darstellung der habsburgischen Monarchie und des Türkenreiches in Casper von Lohensteins Drama Ibrahim Sultan.

3.–4.12.2010 (Cluj)

Die Mehrsprachigkeit in Mittelost- und Südosteuropa

  • András F. Balogh (Cluj): Mehrsprachigkeit in der deutschen Literatur Südosteuropas

  • Christoph Schanze / Titus Knäpper (Gießen): Mehrsprachigkeit in der mittelhochdeutschen Literatur. Grundsätzliche Überlegungen.

  • Heinrich Hofmann (Gießen) und Anna Stühmeier (Heidelberg): Mehrsprachigkeit im Tractatus de moribus, condicionibus et nequicia turcorum des Georg von Ungarn

  • Dr. Cornelius R. Zach (München): Sprach- und Kultureinflüsse auf das Rumänische

  • Robert Elekes (Kronstadt): Mehrsprachigkeit als emanzipatorische Technologie des Selbst am Beispiel der Lyrik und Prosa von Carmen Elisabeth Puchianu

  • Dr. Carmen Elisabeth Puchianu (Kronstadt): Schreiben zwischen Kulturen. Zum eigenen Werdegang als deutschsprachige Autorin in Rumänien

  • Drd. Anita Széll (Cluj): Deutsch-ungarische Phraseologismen von Gáspár Heltai

  • Gyöngyi Sándor (Odorhellen): Mehrsprachigkeit als erkannte und geübte Freiheit im Leben und Werk von Gáspár Heltai

  • Dr. Cathrine Roth (Paris): Welche Sprache in welcher Volkskirche? Sprachen und Identität in der evangelischen Kirche AB in Rumänien zwischen dem 19. Jahrhundert und heute

  • András Gábor Tóth (Cluj): Formen der Mehrsprachigkeit in den Werken von Erwin Wittstock und Otto Folberth

  • Eva Spanier (Erlangen): "Das mit dem Löwen, lieber Leser, ist ein Witz, den nur ich verstehe." - Mehrsprachigkeit in Richard Wagners Roman "Miss Bukarest" (2001) und in seinen Erzählungen Ausreiseantrag (1988) und Begrüßungsgeld (1989)

3.–4.12.2010 (Cluj)

Interkulturelle Perspektiven der Wissenschaftskommunikation

  • Mathilde Hennig / Dániel Czicza (Gießen): Pragmatische und grammatische Merkmale der Wissenschaftskommunikation

  • Csilla Szabó (Gießen): Überlegungen zur Analyse mündlicher Wissenschaftskommunikation

  • Katrin Lehnen (Gießen): Disziplinenspezifische Schreibkonzepte

  • Anne Schlömer (Cluj): Wissenschaftskommunikation im Klausenburger Germanistikstudium

  • Daniela Vladu (Cluj): Der Lehrbuchtext - eine fachsprachliche Textsorte am Beispiel der Fachkommunikation Geographie. Eine deutsch-rumaenische kontrastive textlinguistische Analyse

  • Emilia Codarcea (Cluj): Linguistik als Wissenschaftssprache. Anglizismen und Fachtermini in grammatischen Beschreibungen der Valenz und Dependenz. Terminologische Unterschiede im Deutschen und Rumaenischen

  • Bernd Stefanink (Bielefeld): Wissenschaftsdeutsch am C.N.R.S (Centre National de la Recherche Scientifique)

  • Izabella Veibel / Barabas (Cluj): Wirtschaftsdeutsch an der Wirtschaftsfakultät in Klausenburg. Sprachliche Analyse einer Vorlesung 

  • Tamara Kulin (Cluj): Grammatische Merkmale der mündlichen Fachkommunikation am Beispiel einer kontrastiven Analyse

  • Mihaela Dorofteiu (Cluj): Rezension und Buchvorstellung in germanistischen Publikationen aus Rumänien

  • Szilamer Török (Cluj): Vergleich eines deutschen und rumänischen Wikipedia-Artikels in Hinblick auf wissenschaftssprachliche Elemente

  • Eugen Mezei (Cluj): Vorstellen eines in Rumänien erschienenen germanistischen Zeitschriftenaufsatzes

  • Melinda Kelemen / Eva Visky (Cluj): Analyse eines Zeit-Artikels zum Thema Sprachförderung in Hinblick auf wissenschaftssprachliche Elemente

  • Mihail Tentis (Cluj): Analyse eines in der ADZ erschienenen Interviews mit dem Rektor der UBB

11.7.2011 (Gießen)

Interkulturelle Perspektiven der Wissenschaftskommunikationsforschung

  • Helmuth Feilke / Katrin Lehnen (Gießen): Didaktische Formate zur Stützung wissenschaftlicher Schreib- und Textroutinen: Methoden, Aufgaben, Schreibarrangements.

  • Dániel Czicza / Mathilde Hennig / Volker Emmrich / Robert Niemann (Gießen): Zur Verortung von Texten zwischen den Polen maximaler und minimaler Wissenschaftlichkeit. Ein Operationalisierungsvorschlag.

  • Anne Schlömer / Daniela Vladu (Cluj): Verfasserreferenz in der deutschen und rumänischen Wissenschaftssprache.

  • Christian Fandrych (Leipzig): GeWiss - ein Korpusprojekt zur vergleichenden Erforschung gesprochener Wissenschaftssprache (Deutsch - Englisch - Polnisch)

  • Malgorzata Dynkowska (Gießen): Erfolgreich Präsentieren in der Wissenschaft? Empirische Befunde zur Kommunikationsqualität unterschiedlicher Präsentationsstile.

25.–26.11.2011 (Cluj)

Wissenschaftssprache

  • Oana Hodîrnău, Luana Dib, Andreea Ion, Larisa Suciu (Cluj): Metaphern in der Wissenschaftssprache. Ein deutsch-rumänischer Vergleich

  • Krisztina Fancsali, Peter Kovrig, Renata Vincze (Cluj): Vergleich eines populärwissenschaftlichen Zeitschriftenartikels mit einem wissenschaftlichen Lexikonartikel

  • Alexandra Lupaş, Malvina Bucur, Adana Borcia (Cluj): E-Mail Kommunikation unter rumänischen Germanistik-Studierenden

  • Paula Tiuţiu, Elena Stepan (Cluj): Wissenschaftskommunikation in der Medizin

  • Elvira Irimescu (Cluj): Fach-/Wissenschaftssprache Jura

  • Mihaela Dorofteiu (Cluj): Persuasive Wissenschaftssprache in Rezensionen. Ein deutsch-rumänischer Vergleich

  • Daniela Vladu, Anne Schlömer (Cluj): Mündliche Wissenschaftskommunikation: die Vorlesung aus interkultureller Perspektive Rumänisch-Deutsch

  • Emilia Codarcea (Cluj): Wissenschaftssprache in lexikographischen (Valenz)beschreibungen

  • Mathilde Hennig / Robert Niemann (Gießen): Zur kulturellen Geprägtheit von Wissenschaftskommunikation am Beispiel von grammatischen Deagentivierungsmustern

  • Katrin Lehnen (Gießen): Schreiben als Lern- und Reflexionsmedium im Studium - Überlegungen zu einer schreibintensiven Lehre

  • Alwine Ivănescu / Mihaela Sandor (Timisoara): Konzeptionelle Überlegungen zu einem Sprachatlas der Banater deutschen Mundarten

 

 

9.–10.12.2011 (Cluj)

Lexikographie in Südosteuropa

  • Christoph Fasbender (Chemnitz): Zur Konzeption des 15-bändigen Regionallexikons der mittelalterlichen Literatur

  • Cora Dietl (Gießen): "Lexikon der mittelalterlichen Literatur in Ungarn und Rumänien". Das Konzept - und die Unwägbarkeiten bei der Ausführung. Bsp.: Veit Hündler, "Sechs dinge zieren den Adel"

  • András F. Balogh (Cluj): Literarische Lexika der deutschen Autoren aus Südosteuropa

  • Christoph Schanze (Gießen): Einblicke in das "Lexikon der literarischen Symbole": Der Greif. Literarische Spielarten eines Symbols

  • Anna-Lena Liebermann (Gießen): Das Lemma "Ödenburg". Komplikationen bei der Auswertung von Archivalien anhand eines ausgewählten Beispiels

  • Claudia Ansorge (Gießen): Heinrichs von Mügeln "Ungarnchronik"

  • Eva Spanier (Erlangen): Die Arpadenresidenz von Gran / Esztergom und die Schlacht bei Mohács (1526) - Überlegungen zu ihrer lexikographischen Darstellung

  • Gyöngyi Sándor (Klausenburg): Kleinschriften des 16. Jahrhunderts am Beispiel der Flugschrift "Die Ordnung zu Ofen wider den Türcken gemacht"

  • Heinrich Hofmann (Gießen): Der Humanist Conrad Cordatus und die Pfarrkirche St. Marien

  • Mary-Jane Würker (Gießen): Königin Maria von Habsburg (1505-1558).