ALFRED UND WERNER BOCK ARCHIV

PROF. DR. ERWIN LEIBFRIED

BLUMENSTR. 26 &emdash;35463 FERNWALD

INSTITUT FÜR NEUERE DEUTSCHE LITERATUR

JUSTUS-LIEBIG-UNIVERSITÄT GIESSEN

TEL UND FAX 06404_1648

Alfred Bock wurde 1859 in Gießen geboren; die jüdische Familie war zum Christentum übergetreten und seit mehreren Generationen in der oberhessischen Metropole ansässig. Man betreibt eine Zigarrenfabrik; noch heute leben in der Giessener Gegend Personen, die zu erzählen wissen von der Arbeit bei den Bocks. Schon der Vater hatte eine große Neigung zur Musik und vollends beim Sohn bricht die Begabung für die Kunst durch: ohne daß er den Kontakt zu seiner Heimat verlöre. Vielmehr bringt ihn der Vertrieb seiner Zigarren weit im Hessenland herum und in den Wirtshäusern findet er den Stoff zu seinen Geschichten...

Das Archiv arbeitet seit langem mit Ernesto Bock, der im Tessin lebt, zusammen, dem Enkel Alfreds und Sohn Werner Bocks.

Bislang wurden eine Reihe von Pulikationen realisiert; begonnen wurde mit der

Alfred Bock Bibliographie von Michael Keuerleber - ein Buch, das sich selbst als Diskette enthält.

Es folgte, ebenfalls von Michael Keuerleber:

Das Alfred Bock Lesebuch, das weithin aus den bislang unpublizierten Tagebüchern und Brief Bocks zusammengestellt wurde, auch Zeugnisse der zeitgenössischen Rezeption liefert.

Nunmehr ist die Dissertation Keuerlebers erschienen:

Von Erwin Leibfried betreut und herausgegeben wurden bislang drei Werke Alfred Bocks im Marburger Hitzeroth Verlag

Der Flurschütz

Der Grenzgang

Hausierer