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A


 
    Niels Henrik Abel
    (*05.08.1802 Findö
     +06.04.1829 Kristiana (Oslo))
  • Unlösbarkeit der Gleichung 5-ten Grades in Radikalen
  • Begründer der Theorie der algebraischen Funktionen
  • Begründer der Theorie der elliptischen Funktionen

 

    Jean-Baptiste le Rond d'Alembert
    (*17.11.1717 Paris
    +29.10.1783 Paris)
  • Das d'Alembertsche Prinzip (Mechanik)
  • Theorie der analytischen Funktionen (1746)
  • Partielle Differentialgleichungen und Grundlagen der Algebra (1747)

 



    Ibn Musa Al-khwarismi
    (*780 Choresem
    +850 Bagdad)
  • Fünf Werke überliefert
  • Erläuterte in seiner Arithmetik als erster im arabischen Raum das Dezimalsystem und deren Rechenoperationen.
  • Benutzte feste Begriffe für Sinus, Cosinus und Tangens eines Winkels und gab für sie Tabellen an.
  • Klassifizierte Kurven und beschäftigte sich mit dem Unendlichen.
  • Seine Algebra enthält kaufmännische Rechnungen und Probleme des Messens.

 






    Apollonius von Perge
    (*262 v.Chr. Perge
    +190 v.Chr. Pergamon)
  • Bekannt als "Der Grosse Geometer"
  • Beschrieb in seinem achtbändigen Werk "Conica" die Kegelschnittlehre, die noch im 17. Jahrhundert in Europa Grundlage war.
  • Der Inhalt des Werkes "Conica":
    Buch I: Erzeugung des Kegelschnitts und Kreiskegels
    Buch II: Achsen und Durchmesser der Kegelschnitte
    Buch III: Transversalen der Kegelschnitte, Theorie von Pol und Polare, Brennpunkt von Ellipse und Hyperbel
    Buch IV: Untersuchung des Schnittes von Kegelschnitten mit Kreisen
    Buch V: Theorie der Normalen und Subnormalen, kürzeste und längste Verbindung mit einem Punkt ausserhalb des Kegels und des Kegelschnitts
    Buch VI: Untersuchung gleicher und ähnlicher Kegelschnitte
    Buch VII: Sätze über spezielle Eigenschaften von konjugierten Durchmessern
    Buch VIII: Spezielle Konstruktionsaufgaben für Kegelschnitte
  • Auf ihn gehen die Begriffe Parabel, Ellipse und Hyperbel zurück.
  • Die "Kreise des Apollonius"
  • Entwickelte die erste Epizyklentheorie der Planetenbewegungen

 



    Archimedes
    (*287 v.Chr. Syrakus
    +212 v.Chr. Syrakus)
  • Der bedeutendste Mathematiker der Antike aus Alexandria
  • Entdeckte den Auftrieb angeblich im Bade liegend und rief das berühmte "Heureka!" ("Ich hab's!") aus.
  • Zitat, nachdem er die Hebelgesetze entdeckte: "Gebt mir einen festen Punkt, und ich werde die Erde aus den Angeln heben."
  • Die Archimedischen Körper
  • Die exakte Quadratur des Parabelsegmentes
  • Gute Werte für PI zwischen 3 1/7 und 3 10/71
  • Beweis der Unbegrenztheit des Zahlensystems
  • Bedeutende Ergebnisse im Bereich der Infinitesimalrechnung
  • Zitat: "Störe meine Kreise nicht." sprach und starb Archimedes, getötet von einen römischen Soldaten.
 
B

 

    Isaac Barrow
    (*10.1630 London
    +05.1677 London)
  • erkannte 1670 die Inversität von Quadratur- und Tangentenproblemen als Vorstufe des Hauptsatzes der Differential- und Integralrechnung.
  • Rektifikation der Parabel (1670)
  • Seine Arbeiten sieht man als letzte Vorstufe der Infinitesimalrechnung.
  • Problem der Loxodrome

 

    Daniel Bernoulli
    (*29.01.1700 Groningen
    +17.03.1782 Basel)
  • Buch über Hydrodynamik (1738)
  • Kinetische Gastheorie (Bernoullische Gleichung)
  • Theorie der schwingenden Saite (mit Euler und d'Alembert)
  • Erste bedeutende Resultate bei den partiellen DGLs

 
    Friedrich Wilhelm Bessell
    (*22.07.1784 Minden
    +17.03.1846 Königsberg(Kalinigrad))
  • Professor der Astronomie in Königsberg
  • Untersuchungen über Differentialgleichungen
  • Bessellsche Funktionen
 
 
C


 

    Geronimo Cardano
    (*24.09.1501 Pavia
    +21.09.1576 Rom)
  • Bekannteste Arbeit "Ars magna" (1545)
  • Auflösungsmethoden für Gleichungen 3. Grades nach Tartaglia und 4. Grades nach Ferrari

 

    Augustin Louis Cauchy
    (*21.08.1789 Paris
    +23.05.1857 Sceaux)
  • Bahnbrechende Arbeiten zur Analysis, zur Theorie der DGls
    und zur Funktionentheorie
  • Mit 7 Büchern und über 800 Veröffentlichungen einer der
    produktivsten Mathematiker aller Zeiten

 

    Francesco Bonaventura Cavalieri
    (*1598 Bologna
    +1647 Bologna)
  • Das Cavalierische Prinzip
  • Behandelte in "Lo speccio ustorio" Probleme der Mechanik, u.a. die Fallinie. (1632)
  • Verfasste "Geometria indivisibilibus...". (1635)
  • Fand in "Direktorium generale" den Flächeninhalt des sphärischen Deiecks.
 
D


 



    René Descartes
    (*31.03.1596 La Haye
    +11.02.1650 Stockholm)
  • Die Begründung der analytischen Geometrie in
    seinem Buch "Géométrie" (1637)
  • Begriff der "reellen" Zahlen
  • Eines der berühmtesten Zitate:
    "Cogito, ergo sum." Übersetzt: "Ich denke, also bin ich."
 
E

 


    Albert Einstein
    (*14.03.1879 Ulm
    +18.04.1955 Princeton)
  • Der vielleicht berühmteste deutsche Physiker aller Zeiten
  • Seine bedeutendsten Arbeiten zum Fotoeffekt und
    zur speziellen Relativitätstheorie (1905)
  • Allgemeine Relativitätstheorie (1916)
  • Nobelpreis für Physik (1921)
  • Zitat: "Seitdem die Mathematiker über meine Relativitätstheorie
    hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr."

 

    Euklid von Alexandria
    (*408 v.Chr.
    +355 v.Chr.)
  • Hauptwerk die "Elemente", in welchen die Ergebnisse der Schulen des Pythagoras, des Eudoxos und Theatet dargestellt werden.
  • Das Werk ist streng logisch aufgebaut und ein Vorbild für alle ernsthaften mathematischen Schriften bis zum 19. Jahrhundert geworden.
  • Das 5. Buch der "Elemente" behandelt die fünf platonischen Körper
  • Hat auch elementargeometrische Schriften, Arbeiten über Kegelschnitte und Optik verfaßt.

 
 
F


 


    Pierre de Fermat
    (*17.08.1601 Beaumont de Lomage
    +12.01.1665 Castres)
  • Hauptleistungen auf dem Gebiet der Infinitesimalrechnung
    und der Zahlentheorie
  • Neben Descartes einer der Begründer der analytischen Geometrie
  • Begriff der "Parabel"
  • Der fragwürdige "Große Satz von Fermat"
    (jahrhundertelang nicht bewiesen!)
 

 



    Jean Baptiste Joseph Fourier
    (*21.03.1768 Auxerre
    +16.05.1830 Paris)
  • Bedeutendste Leistung: Die Behandlung des Funktionenbegriffs
  • Darstellung einer beliebigen Funktion durch eine trigonometrische Reihe (1807-1812)
  • "Théorie analytique de la chaleur" (1822) enthält die Fourier-Reihen zur Behandlung von Gleichungen der Wärmefortpflanzung und den Anfang der Bearbeitung partieller DGLs mit Randbedingungen durch trigonometrische Reihen
  • wichtige Ergebnisse zur Theorie der Gleichungsauflösung und zur Wahrscheinlichkeitsrechnung
 
G


 



    Évariste Galois
    (*25.10.1811 Paris
    +31.05.1832 Paris)
  • Leider schon in sehr jungen Jahren (knapp 21) in einem inszenierten Duell getötet
  • Sein letzter Brief an einen Freund ist sein mathematisches Vermächtnis, die Vorstellung einer vollständigen Gruppentheorie!
    Dieses Schriftstück bedeutet den Beginn der modernen Algebra und der modernen Geometrie.

 
 
H


 

 
 

    Giullaume Francois Antoine l'Hospital
    (*1661 Paris
    +02.02.1704 Paris)
  • Einer der ersten, der den Leibnizschen Calculus verstand.
  • Das erste Lehrbuch der Infinitesimalrechnung (1696)
  • Die Regeln von de l'Haspital:
 

    Christiaan Huygens
    (*14.04.1629 Den Haag
    +08.06.1695 Den Haag)
  • Erste mathematische Ergebnisse (1651)
  • Die Arbeit "Rekening in Spelen von Gheluck" mit Ausführungen zu Wahrscheinlichkeitsrechnung
  • Erfindung der Pendeluhr und Arbeiten zur Lichttheorie
  • Verbesserung der archimedischen Methode zur Berechnung der Kreiszahl PI und Ermittlung von neun Dezimalstellen
 
 
J

 

    Carl Gustav Jacob Jacobi
    (*10.12.1804 Potsdam
    +18.02.1851 Berlin)
  • Bekannt geworden durch "Fundamenta nova theoriae functiorum ellipticarum" (1829)
  • Die Arbeit "Rekening in Spelen von Gheluck" mit Ausführungen zu Wahrscheinlichkeitsrechnung
  • Rundlegende Beiträge zur Algebra, zur Eliminationstheorie und zur Theorie partieller DGLs
  • "Vorlesungen über Dynamik" (1866)
 
 
K




    Johannes Kepler
    (*27.12.1571 Weil
    +15.11.1630 Regensburg)
  • Hauptarbeitsgebiete Astronomie und Optik
  • fand die Grundgesetze der Planetenbewegung (1609 "Astronomia Nova", 1619 "Harmonices Mundi")
  • Das astronomische Fernrohr (1611)
  • Die Rudolphinischen Tafeln (1627), bis heute eines der wichtigsten Hilfsmittel der Astronomie
  • Auf mathematischem Gebiet die heuristischen infinitesimalen Betrachtungen
  • Bekannteste mathemaische Schrift: "Stereometrica Doliorum" (1615) mit der Keplerschen Faßregel
 

    Leopold Kronecker
    (*1823 --
    +1893 Berlin)
  • Veröffentlichungen betreffen Arithmetik, Idealtheorie, Zahlentheorie, und elliptische Funktionen
  • Vertreter der Berliner Schule, welche die Notwendigkeit der Arithmetisierung der Mathematik behauptete
  • Kronecker Symbol
 
L

 


    Joseph Louis Lagrange
    (*25.01.1736 Turin
    +10.04.1813 Paris)
  • Schon mit 19 Jahren Professor in Turin!
  • Begründung der Variationsrechnung und ihre Anwendung auf die Dynamik(1760)
  • Beiträge zum Dreikörper-Problem (1772)
  • Die Anwendung der Theorie der Kettenbrüche auf die Auflösung von Gleichungen (1767)
  • Zahlentheoretische Probleme und eine nicht gelungene Reduzierung der Infinitesimalrechnung auf die Algebra
  • Begründer der analytischen Mechanik mit seiner "Mécanique analytiques" (1788)
  • Die Lagrange-Funktionen
 


    Jahann Heinrich Lambert
    (*26.08.1728 Mühlhausen
    +25.09.1777 Berlin)
  • Strenge Darstellung der Analysis
  • Arbeiten zur Perspektive (1759)
  • Begründer der mathemaschen Photometrie
  • Beweis der Irrationalität von PI und e (1767)
  • Erkenntnisse zur nichteuklidischen Geometrie
 

 



    Pierre Simon Laplace
    (*28.03.1749 Beaumont-en-Auge
    +05.03.1827 Paris)
  • Laplace-Transformation einer Funktion L(f)
  • Analytische Theorie der Wahrscheinlichkeit (1812)
    (beinhaltet u. a. Methode der erzeugenden Funktionen,
    endgültige Formulierung des Mechanischen Materialismus)
  • Himmelsmechanik (1799-1825)
    (beinhaltet u. a. kosmologische Hypothese von Laplace und
    die Potntialtheorie mir der Laplaceschen Gleichung)
 


    Adrien Marie Legendre
    (*18.09.1752 Paris
    +10.01.1833 Paris)
  • Großer Anteil an der Begründung und Entwicklung der Zahlentheorie und Geodäsie
  • Wesentliche Erkenntnisse zu elliptischen Integralen, zu den Grundlagen und Methoden der euklidischen Geometrie, zur Variationsrechnung und zur theoretischen Astronomie
  • Wendete als erster die Methode der kleinsten Quadrate an.
  • Legendre-Polynome
 




    Gottfried Wilhelm Leibniz
    (*01.07.1646 Leipzig
    +14.11.1716 Hannover)
  • Zitat: "Denn meine Regel ist, daß in der Natur nichts unerclärlich ist, obschohn uns die Erclärung unbekand."
  • Mathematischen Leistungen auf dem Gebiet der Infinitesimalrechnung und der Formalisierung der Mathematik
  • Verfaßte "Calculus" (1673), welches Differentiationszeichen, Regeln zum Differenzieren, Aussagen über Extremwerte und Wendepunkte enthält.
  • Integrationszeichen (1686)
  • Behandelte Spezialprobleme der Algebra, Kombinatorik, symbolische Logik und Determinanten
  • Auf Leibniz gehen die Ausdrücke Differential- und Integralrechnung, Funktion und Koordinaten zurück.
  • Leibniz setzte das Gleichheitszeichen, den Multiplikationspunkt sowie die Bezeichnung durch Indizes durch.
  • Entwickelte eine Rechenmaschine (1673)
  • Begründer (1700) und der erste Präsident der Akademie der Wissenschaften zu Berlin (1703)
 
M

 


    Gaspard Monge
    (*10.05.1746 Beaune
    +28.07.1818 Paris)
  • Bereits mit 16 Jahren Lehrer in Lyon!
  • Als Freund Napoleons vorwiegend in Paris tätig
  • Aus seinen Vorlesungen zum Festungsbau entwickelte Monge die Darstellende Geometrie
  • Seine Zweitafelprojektion war lange Zeit ein Staatsgeheimnis
  • Wichtige Erkenntnisse zur Theorie der Raumkurven und zur Differentialgeometrie
 
N

 
    John Napier (Neper)
    (*1550 Edinburgh
    +04.04.1617 Edinburgh)
  • Erleichterungen numerischer Rechnungen
  • Neperschen Rechenstäbe und die Einführung des Dezimalpunktes
  • Hyperbolische und dekadische Logarithmen
 



    Isaac Newton
    (*04.01.1643 Woolsthorpe
    +31.03.1727 London)
  • Arbeiten zur reinen und angewandten Mathematik
  • Sein Hauptwerk "Philosophiae naturalis principia mathematica" (1687) ist grundlegend für die Entwiclung der exakten Wissenschaften
  • Definition der wichtigsten Grundbegriffe der Physik, die drei Axiome der Mechanik makroskopischer Körper, das Gravitationsgesetz, die Ableitung der Keplerschen Gesetze und die erste Veröffentlichung über die Fluxionsrechnung
  • Reihenlehre, binomische Reihe (1669)
  • Interpolationstheorie (Newton-Polynome) un Näherungsverahren
  • Klassifizierung kubischer Kurven und Kegelschnitte
  • Jahrzehntelange heftige Auseinandersetzungen mit Leibniz über die Priorität für die Entwicklung der Infinitesimalrechnung
 
O

 

    Georg Simon Ohm
    (*16.03.1789 Erlangen
    +06.07.1854 München)
  • Das Ohmsche Gesetz (1825)
  • Einheit in der Physik
  • Veröffentlichte seine komplete Elektrizitätstheorie mit dem Werk "Die galvanische Kette, mathematisch bearbeitet" (1827)
 
P

 

    Blaise Pascal
    (*19.06.1623 Clermont-Ferrand
    +19.08.1662 Paris)
  • Setzte das Pascalsche Dreieck bei der Untersuchung von Binomialkoeffizienten ein.
  • Entdeckte mit 16 Jahren den Pascalschen Satz über das Sechseck.
  • Konstruierte die erste bekannte Rechenmaschine (1641)
  • Gilt neben Fermat als Begründer der Wahrscheinlichkeitsrechnung.
  • Erkenntnisse zur Integrationstheorie und Hydrostatik
  • Die Programmiersprache Pascal ist nach ihm benannt worden.
 

    Jean Victor Poncelet
    (*01.07.1788 Metz
    +22.12.1867 Paris)
  • Begründer der projektiven Geometrie
  • Sein "Traité des propriétés projectives des figures" (1822) enthält alle wichtigen Begriffe.
  • Wesentliche Arbeiten zur theoretischen Mechanik
 

    Pythagoras von Samos
    (*580 v.Chr.
    +496 v.Chr.)
  • Satz des Pythagoras war schon lange vorher in Babylon bekannt.
  • Kathetensatz
  • Höhensatz
 
R

 


    Bernhard Riemann
    (*17.09.1826 Breselenz
    +20.07.1866 Selesca)
  • Seine Theorie der quadratischen Differentialformen ist für die Relativitätstheorie ebenso grundlegend wie die Riemannsche Geometrie.
  • Die Idee der Riemannschen Fläche verlieh der Funktionentheorie ihren geometrischen Zug.
  • Fundamentale Arbeiten zur Theorie der Abelschen Funktionen, zum Riemannschen Integral, zur Theorie der DGLs und zur analytischen Zahlentheorie
  • Die Riemannsche Vermutung gehört zu den wichtigsten noch ungelösten mathematischen Problemen.
 

    Carl Runge
    (*30.08.1856 Bremen
    +03.01.1927 Göttingen)
  • Leistete besonders viel zur numerischen Behandlung technisch schwieriger Fragen, zur Approximationstheorie und zur Funktionentheorie.
  • Runge-Kutta-Verfahren (1895)
  • Untersuchungen von Spektrallinien
 
S

 

    Thomas Simpson
    (*20.10.1710 Market Bosworth
    +14.05.1761 Market Bosworth)
  • Wichtigsten Arbeiten auf den Gebieten der Interpolation und numerischer Integration
  • Simpson-Regel
  • Arbeit an der Wahrscheinlichkeitstheorie: "The Nature and Laws of Chance" (1740)
  • "The Doctrine and Application of Fluxions" (1750)
 
T

 

    Brook Taylor
    (*18.08.1685 Edmonton
    +29.12.1731 London)
  • Arbeitete vorwiegend auf Gebieten der Analysis
  • Die Taylorsche Reihe tritt erstmals 1712 auf und wurde 1715 hergeleitet.
 
 

    Thales von Milet
    (*624 v.Chr.
    +546 v.Chr.)
  • Der erste Vertreter der ionischen Schule
  • Satz des Thales ist von ihm erstmals streng formuliert worden.
 

    Pafnuti Lwowitsch Tschebyscheff
    (*16.05.1821 Okatowo
    +08.12.1894 Petersburg)
  • Tschebyscheffschen Polynome
  • Entwickelte durch seine Arbeiten die Wahrscheinlichkeitsrechnung zu einer streng mathematischen Disziplin.
  • Arbeiten auf den Gebieten der Zahlentheorie, der Integrations- und der Approximationstherie
  • Seine Theorie der besten Approximation mündete im 20. Jahrhundert in die moderne konstruktive Funktionentheorie ein.
 
V

 

    Francois Viète (Vièta)
    (*1540 Fontenay-le-Compte
    +13.12.1603 Paris)
  • Satz von Vièta
  • Hauptleistugen auf dem Gebiet der Gleichungsauflösung
  • Führte die trigonometrische Form der Cardanischen Formeln ein.
  • Löste 1593 eine Gleichung 45. Grades in Beantwortung einer öffentlichen Herausforderung.
  • Berechnete PI auf neun Dezimalstellen und stellte PI in Form eines unendlichen Produktes dar.
 
W

 

    Karl Weierstraß
    (*31.10.1815 Ostenfelde
    +19.02.1897 Berlin)
  • Satz vob Bolzano-Weierstraß
  • Arbeit über Jacobische und Abelsche Funktionen
  • Erhielt für seine Arbeit 1854 über Abelsche Funktionen die Ehrendoktorwürde der Universität Königsberg.
  • Äußerst sorgfältige Behandlung infinitesimaler Fragen
  • Klärte die grundlegenden Begriffe der Funktionentheorie und der Variationsrechnung völlig auf.
  • Kritisierte oft heftig das unklare Dirichletsche Prinzip.
  • Führte die strenge Begründung der Analysis zum Abschluß.