Die zweite Sitzung des Tages gestalten wir zunächst als eine Arbeit in zwei Kleingruppen. Diese studieren das Proslogion von Anselm von Canterbury (1033-1109). Aufgabe ist es, die logische Struktur des sogenannten "ontologischen Gottesbeweises" in Kapitel 2 und 3 der jeweils anderen Gruppe vorzustellen.
Die Diskussion des ontologischen Gottesbeweises bildet die Überleitung zur Darstellung von Anselms rationalistischer Metaphysik, deren Wirkungsgeschichte sich bis weit in die Neuzeit verfolgen läßt.
Zum Abschluß stelle ich Ihnen das sogenannte "Universalienproblem" vor. Dabei geht es um die Frage nach dem ontologischen Status von allgemeinen Begriffen. Je nach metaphysischer (ontologischer) Grundposition unterscheidet man zwischen dem Universalienrealismus und dem Nominalismus, der auch als Konzeptualismus vertreten wird.
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Zuletzt geändert am 20. Februar 2004
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