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Das Projekt

Das Projekt

Das Pinguin-Projekt wird seit dem Sommersemester 2020 als Lehrveranstaltung im Studium des Lehramts an Förderschulen mit dem Schwerpunkt Beeinträchtigung der emotional-sozialen Entwicklung angeboten. In den letzten Jahren konnte das Projekt verstetigt werden. Das Projekt ist als alternative Umsetzungsform der „Unterrichtspraktischen Übungen“, die regulär ab dem achten Fachsemester belegt werden können, konzipiert.

Zusammen mit dem lokalen Verein „AKTION – Perspektiven für junge Menschen und Familien e.V.“ als Kooperationspartner der außerschulischen Jugendhilfe bietet das Pinguin-Projekt Unterstützungsmaßnahmen für besonders belastete Kinder und Jugendliche in und um Gießen an. Studierende begleiten in diesem Projekt Kinder in ihrem Alltag mit ein bis zwei Hausbesuchen in der Woche.

In wöchentlichen Treffen werden die Kinder und Jugendlichen bei den Hausaufgaben unterstützt; sie können üben, reden, spielen, spazieren gehen – je nachdem, was passt und möglich gemacht werden kann. Dabei wird über die schulische Förderung hinaus ein besonderer Wert auf die Gestaltung eines verlässlichen Beziehungsangebots gelegt.

Ziel des Projektes ist es, über diese nachhaltige Unterstützung und Förderung hinaus ein hochwertiges Lehrprojekt anzubieten, in welchem Räume für die selbstreflexive und kollegial-beratende professionelle Theorie-Praxis-Verknüpfung im Feld der Arbeit mit psychosozial belasteten Kindern und Jugendlichen bereitgestellt werden.

Durch Mitarbeiterinnen des Vereins „AKTION – Perspektiven für junge Menschen und Familien e.V.“ in Gießen, die die Familien der Kinder bereits kennen, werden interessierte Studierende an Fälle im Raum Gießen vermittelt. Mitarbeiterinnen des Vereins begleiten die Studierenden während ihrer gesamten Einsatzzeit.