„Gott loben und Seiner Führung gewiß sein…“? Die Gottesfrage auf den Deutschen Evangelischen Kirchentagen der 1960er-Jahre
Philipp David / Thomas K. Kuhn

„Gott loben und Seiner Führung gewiß sein…“? Die Gottesfrage auf den Deutschen Evangelischen Kirchentagen der 1960er-Jahre,
in: Thomas K. Kuhn, Philipp David (Hg.), Auf der Suche nach Frieden. Evangelische Kirchentage in Ost und West seit 1949, Leipzig 2026, 41–75.
Buchbeschreibung:
Der Deutsche Evangelische Kirchentag wurde mit seiner Gründung vier Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zu einer gewichtigen Bewegung und Diskursformation des sich neuformierenden Protestantismus im geteilten Deutschland. Die interdisziplinären Beiträge der Jubiläumstagung, die anlässlich seines 75-jährigen Bestehens am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald stattfand, führen in die Geschichte dieses erfolgreichen Laientreffens ein und zeigen, wie sich durch die Veranstaltungsformate der Kirchentagsarbeit in beiden deutschen Staaten die Suche nach Frieden als bleibendes Motiv zieht. Im Rückblick auf exemplarische friedensethische Diskussionen nach 1945 und im Horizont gegenwärtiger Herausforderungen von Gewalt und Krieg, Ungerechtigkeit und Klimawandel werden vergangene Debatten, streitbare Foren und gesellschaftliche Auseinandersetzungen auf den Kirchentagen bis zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten thematisiert und aktuelle Fragen nach dem Frieden problemorientiert, ethisch und hermeneutisch diskutiert.
Mit Beiträgen von Benedikt Brunner, Philipp David, Angelika Dörfler-Dierken, Philipp Gassert, Kristin Jahn, Kirstina Kühnbaum-Schmidt, Thomas K. Kuhn, Rochus Leonhardt, Claudia Lepp, Sophie Ludewig, Bernd Oberdorfer, Constantin Plaul, Matthias Schneider, Harald Schroeter-Wittke, Thea Sumalvico und Jan Ole Wiechmann.