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Systematische Theologie/Ethik

Slideshow
Teaser (kurz)

Das Christentum ist seit seinen historischen Ursprüngen denkende Religion, Impulsgeber für individuelle und soziale Lebensgestaltung und prägender Kulturfaktor. Zu den religionsgeschichtlichen Besonderheiten des Protestantismus als Religion der Freiheit gehören die wissenschaftlichen Fähigkeiten, die Grundlagen der eigenen Religion historisch-kritisch zu erforschen, religionskritisch in Frage zu stellen und im Horizont des religiös-weltanschaulichen Pluralismus kulturhermeneutisch zu deuten.

Für diese Aufgaben haben sich im Laufe der Zeit drei unterschiedlich aufgebaute, aber vielfältig miteinander verknüpfte Teilgebiete der Systematischen Theologie entwickelt:

In der Dogmatik werden christlich-religiöses Denken und Deuten von Gott, Welt und Mensch in Auseinandersetzung mit theologiegeschichtlichen Problemlagen und gegenwärtigen (An-)Fragen hermeneutisch und produktiv reflektiert.

In der Ethik geht es um die Theorie menschlicher Lebensführung vor dem Hintergrund der Geschichte der Ethik, gegenwärtiger ethischer Debatten und gesellschaftlicher Konflikte .

 

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Personen

Personen

Professur


© Foto: Rolf K. Wegst

Professor Dr. Philipp David [mehr]

Tel.: 0049-641-99-27140
Sekretariat: 0049-641-99-27141
Fax: 0049-641-99-27139
Karl-Glöckner-Str. 21, D-35394 Gießen, Haus H, Raum 207



Wissenschaftlicher Angestellter


 

Martin Jockel [mehr]

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Tel.: 0049-641-99-27142
Fax: 0049-641-99-27139

Karl-Glöckner-Str. 21, D-35394 Gießen, Haus H, Raum 206


Postdoc

Dr. Marcus Held [mehr]

Assoziierter Postdoc

Karl-Glöckner-Str. 21, D-35394 Gießen, Haus H, Raum 206


Hilfskraft


 

Maren Adler

Studentische Hilfskraft

Karl-Glöckner-Str. 21, D-35394 Gießen, Haus H, Raum 208

 

 

 

Professur (ehemalig)


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Sekretariat

Sekretariat

 

 Sekretariat der Systematischen Theologie/Ethik

 

 

Das Sekretariat der Professur von Professor Dr. Philipp David befindet sich in Raum 209a des Instituts für Evangelische Theologie.

 

 

 

Angela Feuerstein:

Tel.: 0049-641-99-27141
Fax: 0049-641-99-27139
Karl-Glöckner-Str. 21, D-35394 Gießen, Haus H, Raum 209a

 

Zur Eindämmung der Corona-Varianten und zur Unterbindung von Infektionsrisiken ist das Sekretariat
eingeschränkt in Präsenz erreichbar:

Di 9:30-14:30 Uhr
Mi 9:30-12:30 Uhr

Der Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen wird über E-Mail im Homeoffice sowie Teil-Präsenz aufrechterhalten.

Nutzen Sie alternativ auch die Möglichkeit, auf dem Anrufbeantworter eine Nachricht zu hinterlassen.

 

Aktuelles

Aktuelles

 

Aktuelle Hinweise der Professur für Systematische Theologie/Ethik

Was verbindet die Europäer? Von der Antwort auf diese Frage hängt die Zukunft der europäischen Einigung ab, so der Gießener Sozialwissenschaftler Wolfgang Sander in seinem neu erschienenen Buch „Europäische Identität – Die Erneuerung Europas aus dem Geist des Christentums“. Für die Geschichte Europas ist die Prägung durch das Christentum offenkundig. Sander plädiert dafür, die christliche Tradition neu zu entdecken und sie für heute weiterzudenken, denn hierin liegen entscheidende Ressourcen für eine gemeinsame europäische Identität.

 

Vortrag von Wolfgang Sander zum Thema „Europäische Identität und Christentum – Eine Ermutigung“

am 15. November 2022 um 18:15 Uhr in Gießen,

Alte Universitätsbibliothek, Raum AUB 1, Bismarckstraße 37

 

Veranstalter der Evening Lecture on Religion and Culture ist der Akzentbereich „Theologie(n), Diversität, Gesellschaft“ des Fachbereichs 04 „Geschichts- und Kulturwissenschaften“ an der Justus-Liebig-Universität Kontakt: Prof. Dr. Philipp David (philipp.david@evtheologie.uni-giessen.de)

 

Zur Person: Dr. phil. habil. Wolfgang Sander ist Professor (emer.) für Didaktik der Gesellschaftswissenschaften an der JLU; frühere Professuren in Jena und Wien sowie als Seniorprofessur in Frankfurt/M.; Studium von Politikwissenschaft, ev. Theologie und Erziehungswissenschaft in Gießen und Marburg

 

Es gelten die aktuellen Basisschutzmaßnahmen der JLU zum Umgang mit dem Corona-Virus


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Interdisziplinäres Seminar im Wintersemester 2022/23

 

Das Seminar – für Studierende der Evangelischen Theologie/Religionslehre, Rechtswissenschaft und Humanmedizin –

Grenzfälle in der Medizin – Interdisziplinäre Perspektiven

zum Umgang mit ethischen, rechtlichen und theologischen Fragen in der Medizin

 

findet auch im Wintersemester statt. Weitere Informationen können Sie dem Aushang entnehmen.

 


Neue Reihe "Theologie in pluraler Gesellschaft":


Band 1: Theologie(n) und Modernisierung. Interdisziplinäre Perspektiven aus Judentum, Christentum und Islam

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Neue Reihe: "Hermeneutik und Ästhetik":

 

Band 1: Körper und Kirche. Symbolische Verkörperung und protestantische Ekklesiologie

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Neuerscheinung:


Philipp David u. a.: Neues von Gott? Versuche gegenwärtiger Gottesrede

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Theologie und Digitalisierungsdiskurs:


Martin Jockel, Digitaler Glaube. Armin Nassehis „Muster" und die Digitalität des Protestantismus

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Tagungen/Vorträge

Tagungen/Vorträge

Linz

Vertrauen als Grundbedingung menschlichen Daseins

 

Vortrag auf der 23. Ökumenischen Sommerakademie: „Gesellschaft ohne Vertrauen. Risse im Fundament des Zusammenlebens“.

 

Veranstalter: Evangelisches Bildungswerk Oberösterreich | Katholische Privat-Universität Linz | KirchenZeitung Diözese Linz | Land Oberösterreich / Landeskulturdirektion | Ökumenischer Rat der Kirchen in Österreich | ORF Religion | Stift Kremsmünster.

13. bis 15. Juli 2022 im Stift Kremsmünster.

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Berichte zur Ökumenischen Sommerakademie finden Sie hier.

Am 10./11. Dezember 2021 hat das Kierkegaard-Kolloquium 2021: „Säkularisierung und Sakrament (II)“ als Online-Veranstaltung des Max-Weber-Kollegs an der Universität Erfurt stattgefunden. [mehr]

 


 

Am 20. und 21. September 2021 hat das Interdisziplinäre Forschungskolloquium „Bauen, Wohnen, Glauben. Lebendige Architektur und religiöse Räume“ als Hybridveranstaltung an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg stattgefunden. Kooperation von Prof. Dr. Philipp David (Gießen) mit Prof. Dr. Thomas Erne (Marburg), Prof. Dr. Malte Dominik Krüger (Marburg) und Prof. Dr. Thomas Wabel (Bamberg). Die Beiträge werden im Sommer 2022 in der Reihe „Hermeneutik und Ästhetik“ erscheinen.

 

Gastvortrag 30.06.2021 Final.jpg

Online-Gastvortrag von Herrn Christophe Mbonyingabo, am 30. Juni 2021  I  10:15-11:45 Uhr


„Vergebung nach einem Völkermord? Ruandas Weg zur Versöhnung“


"Wenn in Ruanda Vergebung möglich ist, ist sie überall möglich", sagt Christophe Mbonyingabo, Überlebender des ruandischen Völkermords. In seinem Vortrag führt Herr Mbonyingabo seine Zuhörer in die Realität des Völkermords ein, dem 1994 in 100 Tagen bis zu einer Million Menschen zum Opfer gefallen sind. Herr Mbonyingabo berichtet von seiner eigenen Erfahrung sowie der Tätigkeit seiner Initiative CARSA (Christian Action for Reconciliation and Social Assistance) und seines innovativen Projekts „Cows for Peace“, das dazu beiträgt, die Kluft zwischen Überlebenden des Völkermords und ihren Tätern zu überwinden.

 

Veranstalterin:

PD Dr. Christine Schliesser

(Professur für Systematische Theologie | Ethik: Prof. Dr. Philipp David)

- Gefördert von der Gießener Hochschulgesellschaft -

 

 

Vortrag von Martin Jockel auf der digitialen Tagung am 13. November 2020

 

„Telling the truth“ – Wahrheit erzählen? halten.

Eberhard Jüngels metaphorisch-narrativer Wahrheitsbegriff und seine trinitätsontologische Fundierung als theologische Chance im gegenwärtigen Wahrheitsdiskurs [mehr]

 

 

 

ESG Mainz

"Allein im Glauben? - Auf dem Weg zu einer resonanten Gemeinschaft der Heiligen"

Vortrag von Dr. Marcus Held, Justus-Liebig-Universität Gießen


"Allein im Glauben zu sein scheint jene Erfahrung widerzuspiegeln, die wir mit Jesus, dem Christus am Kreuz teilen können, wenn er in der neunten Stunde laut ruft: „Eli, Eli, lama asabtani? Das heißt übersetzt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ In diesen Worten kommt jene Ohnmacht zum tragen, die auch manchen von uns umtreibt, wenn er/sie an sein/ihr eigenes Glaubensleben oder gar an die Kirche denkt. Doch wie kann aus dem „Allein im Glauben“ ein „Allein aus Glauben“ werden?  Wie kann die sich auch im Glauben auswirkende Vereinsamung des Glaubens überwunden werden und wir wieder zu einer Gemeinschaft der Heiligen zurückkehren? Wie kann Kirche zu einer den Einzelnen im Glauben herausfordernden und herausgeforderten Gemeinschaft werden? Der Vortrag versucht eine Brücke zu schlagen von einer notwendigen Dekonstruktion des Glaubens als Wissen hin zu einer Theorie der Kirche als Ort der unverfügbaren Weltbeziehung."

Videochat am Mittwoch, den 06. Mai, 19 Uhr, Zugang: https://meet.jit.si/ESG-Rat, Passwort: ESG2020

    Foto Plakat



Vom Sinn des Vorübergehens: Deutungsoptionen von Endlichkeit. Vortrag von Prof. Dr. Philipp David am 11. März 2020 im Rahmen der Interdisziplinären Tagung „Tod und Endlichkeit in der Neunten Kunst“ an der Justus-Liebig-Universität Gießen. [Plakat][Flyer]

  
Welchen Sinn hat es, vom Tod Gottes zu reden?
Deutungsmachtkonflikte in der neueren Theologiegeschichte und ihre Folgen
Öffentlicher Abendvortrag am 21. Januar 2020 um 18:00 Uhr c.t. am Rudolf-Bultmann-Institut für Hermeneutik der Philipps-Universität Marburg
Prof. Dr. Philipp David | Justus-Liebig-Universität Gießen

 

   

Hauptseminar mit Exkursion im Wintersemester 2019/20

Im Seminar erarbeiten wir im ersten Teil klassische Positionen zum gerechten Krieg. Gegenwärtige Perspektiven auf eine Militär- und Friedensethik werden wir in Berlin mit Vertretern aus dem Bundestag und der Evangelischen Kirche auf Grundlage des Weißbuches der Bundeswehr und der Friedensdenkschrift der EKD diskutieren. Das Seminar findet in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Militärbischof Dr.  Sigurd Rink statt. Von ihm ist aktuell ein Buch zur Frage „Können Kriege gerecht sein?“ erschienen, welches sich „tastend“ einer „Ethik des Ernstfalls“ annähert.

Verbindliche Anmeldung bitte per E-Mail bis zum 31. Juli 2019 bei: .  Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt.

Kosten: Teilnehmende tragen die Kosten für die selbst zu organisierende Anreise. Die Übernachtung ist kostenfrei.

Module: systematisch-theologische WPI und WPD Module; L2 Ethik Modul 03B; L1 Modul 3 Ethik und Religion. Nach Rücksprache ist eine Belegung außerhalb des Modulkataloges möglich. [mehr]

 

Anlässlich des Jubiläums von 100 Jahren Evangelisch-Theologischer Ausbildung in der Slowakei findet vom 23.–25. Oktober 2019 eine Internationale Konferenz an der Evangelisch-Lutherischen Theologischen Fakultät der Comenius-Universität Bratislava statt. In diesem Rahmen hält Prof. Dr. Philipp David einen Vortrag zum Thema Pluralität und Ambiguität. Zum Projekt einer aufgeklärten Religionstheologie

 

              

    

 

 

Internationale, interreligiöse und interdisziplinäre Tagung am 17. und 18. Oktober 2019 an der Justus-Liebig-Universität Gießen, Universitätshauptgebäude im Senatssaal, Ludwigstraße 23, 35394 Gießen

Beginn am 17. Oktober um 12:30 Uhr; in Kooperation mit der Katholischen Privat-Universität Linz/Österreich

„Theologie(n) und Modernisierung“ [mehr]

Die Tagung möchte mit interdisziplinärer Methode und im interreligiösen Vergleich (Christentum, Islam, Judentum) den vielfältigen und hochaktuellen Beziehungen zwischen Moderne und Religion nachgehen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den theologischen Reflexionen und ihrer Bedeutung für soziale und religiöse Transformationen.

Einen Öffentlichen Abendvortrag am 17. Oktober 2019 um 18:30 Uhr hält Prof. Dr. Christel Gärtner von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zum Thema Modernisierung und die Pluralisierung religiöser Identitäten.

Gefördert wird die Tagung von der Dr. Buhmann-Stiftung für interreligiöse Verständigung, Hannover

 

 

 

     

Was ist Familie? Die Tagung an der WWU Münster vom 27. bis 28. September 2019 zielt auf Grundlegungsfragen eines protestantischen Begriffs von Familie. Insofern möchten wir uns der Frage widmen, ob und gegebenenfalls wie eine Konturierung aus theologischer Perspektive möglich sein könnte. Die Diskussion beschränkt sich dabei auf die Systematische sowie Praktische Theologie mit explizit systematisch-theologischer Ausrichtung. Im Hintergrund der Idee steht ein relativ breiter Theorierahmen aus interdisziplinär intensiv rezeptierten Ansätzen der neueren Sozialphilosophie. Die Renaissance des „Lebensform-Begriffs“ (Rahel Jaeggi), die Verhandlung der Familie als „Resonanzhafen in stürmischer See“ (Hartmut Rosa) provozieren genauso wie die vieldiskutierte Kategorie der Anerkennung (Axel Honneth) zur theologischen Beschäftigung mit der Frage, was wir unter Familie verstehen oder verstehen könnten. Einen deutlichen Schub erhielt das Thema in den letzten Jahren insbesondere durch die sozialphilosophische Rezeption der englischsprachigen Diskussion (Barbara Bleisch/Monika Betzler). Damit werden Fragen nach der Begründung familiärer Pflichten genauso berührt wie das grundsätzliche Verständnis verwandtschaftlicher Nahbeziehungen. Dr. Marcus Held hält dort Vortrag zu "Ethische Topologie der Familie als verkörperte Institution - Überlegungen im Anschluss an Gilles Deleuze und Pierre Legendre“. 

 

 

 

   

Ausgehend von den kultur- und sozialwissenschaftlichen Blickwinkelverschiebungen der vergangenen Jahrzehnte hin zu einem de-zentrierten Subjekt, das sich allererst in Praktiken bildet, statt diesen unbedingt vorauszugehen, fragt das Graduiertenkolleg „Selbst-Bildungen. Praktiken der Subjektivierung“ seit 2010 aus interdisziplinärer Perspektive danach, wie sich das (in sich gebrochene) Verhältnis einzelner zu sich selbst und zur Welt in unterschiedlichen historischen, kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten (aus)formt. 

Im September 2019 wird das Graduiertenkolleg offiziell enden. Anlass genug, gemeinsame Denkbewegungen zu rekapitulieren und Neujustierungen künftiger Forschungen zu diskutieren: Was waren zentrale Reiserouten, welche Spuren lohnen, weiter verfolgt zu werden? Wo taten sich abseits eingetretener Pfade schöpferische Wege auf, aber auch Grenzen des Denk-, Sag-, Sicht- oder Hörbaren? 
Wenn Anfangen einen Moment des Abrückens von der Vielfalt des Möglichen beschreibt, weil nicht mehr alles gesagt werden kann, wenn etwas auf besondere Weise gesagt werden soll (Italo Calvino), meint Beenden nicht länger ein Abschließen, sondern eine Gelegenheit, die Vielfalt des Möglichen neu zu eröffnen. Diese Gelegenheit soll in fünf Panels ergriffen werden, von denen her sich die Ausgangsfrage des Kollegs ‚Was macht das Subjekt?’ neu stellen lässt. 

 

Dr. Marcus Held hält auf der Abschluss-Tagung vom 27. bis 29. Juni 2019 einen Vortrag zum Thema "Re- und Deterritorialisierung von Praktiken in und durch Körper(n)“.

    

 

Der Gegensatz von Körper und Geist bestimmt seit der Antike die abendländische Denktradition. Versuche, diesen Dualismus zu überwinden, konnten sich bislang nur zögerlich etablieren. Erst die Beobachtung, dass das menschliche Denken und Verstehen wesentlich an körperliche Vollzüge gebunden ist, führte zu einem Paradigmenwechsel. Was verändert sich, wenn Menschen einen Kirchenraum betreten? Wie wird bei der Feier des Abendmahls erfahrbar, dass diese Gemeinschaft sich als Leib Christi versteht? Die Tagung Körper und Kirche vom 17. bis 19. Mai in Marburg erkundet Verknüpfungsmöglichkeiten des Paradigmas der Verkörperung mit der protestantischen Ekklesiologie. [mehr]

 

 

  

Die Nachwuchstagung Predigt und Erbauung. Interdisziplinäre Perspektiven vom 4.-5. April in Marburg nimmt in diachroner Perspektive Predigten prominenter Theologen in den Blick. Der behandelte Zeitraum reicht dabei von der Aufklärung bis in die Gegenwart. Diskutiert wird sowohl das in den Predigten angelegte Konzept von Erbauung als auch dessen performativer Vollzug. Auf diesem Weg lotet die Tagung das Potential des Erbauungsbegriffs für aktuelle theologische Diskurse aus und leistet einen Beitrag zu einer interdisziplinär zu betreibenden Geschichte der protestantischen Predigt. Darüber hinaus eröffnet die Auseinandersetzung mit dem Erbauungsbegriff auch Möglichkeiten für die Erforschung und Einordnung des Spezifikums der protestantischen Predigt im Feld der sich differenzierenden Spiritualitätskulturen und Redeformen. [mehr] [Tagungsbericht]

 

  


Freiheit Denken. Protestantische Transformationen in der Gegenwart. Symposium aus Anlass des 60. Geburtstags von Prof. Dr. Jörg Dierken

Freitag, 15. Februar 2019 – Samstag, 16. Februar 2019 | Franckesche Stiftungen, Deutscher Saal, Franckeplatz 1, Haus 7, 06110 Halle an der Saale

2019 vollendet Prof. Dr. Jörg Dierken sein 60. Lebensjahr. Aus diesem Anlass haben sich Kollegen, Freunde und Schüler zusammengetan und ein Symposium organisiert, an dem mit Prof. Dierken Themen seines Denkens diskutiert, dem Jubilar in angemessenem Rahmen für sein Wirken gedankt und mit ihm gefeiert werden soll. [Programm der VA]

 

   

In den gesellschaftspolitischen Konflikten der Gegenwart entwickeln religiöse Positionierungen eine tiefe Ambivalenz. Auf der einen Seite fungieren sie als kulturelle Identitätsmarker, die förmlich zu Katalysatoren der Intoleranz werden können. Auf der anderen Seite vermögen sie auf individueller wie institutioneller Ebene auch friedensstiftende Kraft zu entfalten. Die Tagung Stolz und Demut. Zur emotionalen Ambivalenz religiöser Positionierungen (25.–27. Januar 2019, Schloss Rauischholzhausen) diskutiert diese spannungsvolle Relevanz aus emotionstheoretischer Perspektive. Dazu werden die Konzepte Stolz und Demut in ihrer kulturgeschichtlichen und systematischen Interdependenz an paradigmatischen Positionen aus Geschichte und Gegenwart ins Gespräch gebracht. [mehr]

 

Evening Lecture

Evening Lecture

Die Evening Lecture on Religion & Culture eröffnet interdisziplinäre Perspektiven auf die Wechselwirkungen von Religion und Kultur. Veranstaltet wird die Vortragsreihe von der Professur für Systematische Theologie|Ethik (Prof. Dr. Philipp David) am Institut für Evangelische Theologie und dem Akzentbereich „Theologie(n), Diversität, Gesellschaft“ am Fachbereich 04.


Evening Lecture on Religion & Culture

Europäische Identität und Christentum – Eine Ermutigung

Prof. Dr. Wolfgang Sander (JLU) [mehr]

15. November 2022 | 18:00 Uhr c.t.

Alte Universitätsbibliothek | Raum AUB | Bismarckstraße 37


         

 

 

Evening Lecture on Religion & Culture

Luthertum in den Niederlanden - Die Geschichte einer religiösen Minderheit

Prof. Dr. Sabine Hiebsch (Theologische Universiteit Kampen) [mehr]

2. Dezember 2019 | 18:00 Uhr s.t. | Phil II | Karl-Glöckner-Str. 21 H | Raum 209


 

        

 


Evening Lecture on Religion & Culture

Nichts ist vollbracht! Anthropologie und Theologie

Prof. Dr. Ferdinand Fellmann (TU Chemnitz) [mehr]

Leider musste diese Veranstaltung entfallen.

28. Oktober 2019 | 18:30 Uhr s.t. | Margarete-Bieber-Saal | Ludwigstraße 34 | Raum 012


 

       

 


Evening Lecture on Religion & Culture 

Aufklärung oder Offenbarung? Überlegungen zu den religiösen Ursprüngen der Literatur

Prof. Dr. Corey Roberts | German Department | Calvin College (Grand Rapids, Michigan) [mehr].

21. Januar 2019 | 18:00 Uhr s.t. |Phil II | Karl-Glöckner-Str. 21 H | Raum 209